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"Zu wenig": Heraskewytsch kritisiert deutsche Rolle
Der ukrainische Skeletoni Wladyslaw Heraskewytsch hat auch deutsche Entscheidungsträger nach der Wiederzulassung Russlands durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) heftig kritisiert. Zwar wisse der 27-Jährige, der bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina wegen eines Helms mit den Abbildungen von 22 getöteten ukrainischen Athleten ausgeschlossen worden war, "dass sich auch einige deutsche Funktionäre gegen die Entscheidung des IOC gestellt haben".
Rückzieher nach heftiger internationaler Kritik: Fifa stoppt umstrittene Investoren-Pläne
Rückzieher nach heftiger internationaler Kritik: Der Fußball-Weltverband Fifa hat seine umstrittenen Pläne zum Verkauf von WM-Anteilen an Investoren gestoppt. "Unser Ziel war es schon immer - und wird es auch immer bleiben -, den Sport zu vereinen und zu verbessern", erklärte Fifa-Präsident Gianni Infantino am Freitag. "Daher wird dieser Vorschlag nicht weiterverfolgt."
Infantinos WM-Plan: Südamerika verlangt "Klarstellungen"
Auch die südamerikanische Fußball-Konföderation CONMEBOL hat sich zum Investorenplan des Weltverbandes FIFA geäußert - allerdings deutlich zurückhaltender. In einer Pressemitteilung am Freitag forderte der Kontinentalverband "zusätzliche Informationen" und "Klarstellungen".
Brandt wechselt vom BVB zu Ajax Amsterdam
Der 48-malige Fußball-Nationalspieler Julian Brandt hat nach sieben Jahren bei Borussia Dortmund einen neuen Verein gefunden. Der 30-Jährige wechselt zum niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam, dort unterschrieb er bis 2029. Brandts auslaufender Vertrag beim BVB war nicht verlängert worden.
EM: Bleyer und Denisov Sechste in der Technischen Kür
Die Synchronschwimmerinnen Klara Bleyer und Maria Denisov haben bei der EM das Podest verpasst. Im Finale der Technischen Kür kam das DSV-Duett am Freitagabend in Paris mit einer persönlichen Bestleistung von 284,9774 Punkten auf Platz sechs.
EM: Wasserspringer verpassen Medaille zum Auftakt
Die deutschen Wasserspringer haben bei der Schwimm-EM die erste deutsche Medaille verpasst. Lena Hentschel, Moritz Wesemann, Pauline Pfeif und Jaden Eikermann kamen zum Auftakt der Wettbewerbe in Paris am Freitag im Mixed-Team-Event mit 319,20 Punkten nur auf Platz sieben. Gold ging an Italien (410,60 Punkte) vor den Neutralen Athleten aus Russland (385,80) und der Ukraine (368,20).
"Der falsche Mann": Premier Burnham kritisiert Infantino
Nach der heftigen Empörung aus den Organen des Fußballs hat das Vorgehen von FIFA-Präsident Gianni Infantino auch in der Politik zu Kritik geführt. Der 56-Jährige sei "der falsche Mann", um den Weltverband zu leiten, sagte Großbritanniens Premierminister Andy Burnham am Freitag. Infantinos Plan, Anteile an Turnieren des Weltverbandes an private Investoren zu verkaufen, sei ein "ungeheuerlicher Vorschlag".
Musiala-Gerüchte: Galatasaray bezieht Stellung
Der türkische Fußball-Rekordmeister Galatasaray hat die anhaltenden Spekulationen um eine mögliche Verpflichtung von Nationalspieler Jamal Musiala entschieden zurückgewiesen. "Die Behauptungen, der Profifußballer Jamal Musiala würde zu Galatasaray wechseln, sind unwahr", hieß es in einer Stellungnahme des Klubs aus Istanbul am Freitag: "Dass diese nachweislich unwahren Behauptungen hartnäckig aufrechterhalten werden, ist ein Versuch, die öffentliche Meinung zu täuschen und die Transferbemühungen unseres Vereins zu diskreditieren."
"Mihambo-Schreck" Assani darf zur EM
Weitspringerin Mikaelle Assani hat nach ihrem Überraschungssieg bei den deutschen Meisterschaften vor Tokio-Olympiasiegerin Malaika Mihambo noch das Ticket für die EM in Birmingham (10. bis 16. August) erhalten. Wie der Deutsche Leichtathletik-Verband am Freitag bekannt gab, bescherte die Auswertung der internationalen Meldungen dem DLV zusätzliche Startplätze für die Titelkämpfe in Großbritannien. Das deutsche Team für Birmingham zählt damit 116 Athletinnen und Athleten.
Klaveness sieht Infantino schwer beschädigt
Lise Klaveness, Präsidentin des norwegischen Fußballverbandes, sieht den FIFA-Präsidenten Gianni Infantino aufgrund des Widerstandes gegen seine Investorenpläne massiv beschädigt. "Mein klarer Eindruck ist, dass er sehr viel Vertrauen verloren hat", sagte die als Infantino-Kritikerin bekannte Juristin am Freitag in Oslo. Auch habe der FIFA-Boss seine Kandidatur auf Wiederwahl "durch diesen Vorfall nicht gestärkt", meinte Klaveness.
"Kann nicht tatenlos zusehen": Infantino-Berater tritt zurück
Der Druck auf FIFA-Präsident Gianni Infantino wächst - nun auch aus dem inneren Kreis. Sein leitender Berater Carlos Cordeiro ist aus Protest gegen dessen Investorenpläne zurückgetreten. Zuvor hatten bereits die Kontinentalverbände UEFA, CONCACAF und AFC Widerstand angekündigt. Infantinos Plan, Anteile an Turnieren des Weltverbandes an private Investoren zu verkaufen, steht damit vor dem Aus.
"Unsere Kurve": Hoffnung auf konsequentes Vorgehen gegen Investoren
Das Fanbündnis "Unsere Kurve" erhofft sich nach der massiven Kritik an den FIFA-Plänen auch Auswirkungen auf den generellen Umgang im Fußball mit Investoren. "Investorenpläne sind grundsätzlich abzulehnen. Insofern müssen sich die, die sich gerade zu Wort melden, an ihren Worten messen lassen. Das kann nur bedeuten, dass man ab sofort konsequent gegen Investoren im gesamten Fußball vorgeht", sagte Sprecher Thomas Kessen dem SID.
Klopp-Erbe: Schmidt neuer "Head of Global Soccer" bei RB
Red Bull hat einen Nachfolger für Jürgen Klopp gefunden: Roger Schmidt wird beim Brause-Giganten der neue "Head of Global Soccer". Wie das Unternehmen am Freitag bekannt gab, wird der frühere Trainer von Red Bull Salzburg zum 1. Oktober die Stelle übernehmen, die nach Klopps Ernennung zum Bundestrainer frei geworden war.
Ruder-EM: Favorit Zeidler rückt mühelos ins Halbfinale vor
Olympiasieger Oliver Zeidler ist ohne Probleme ins Halbfinale der Ruder-Europameisterschaften eingezogen. Als Sieger seines Qualifikationsrennens setzte sich der 30-Jährige am Freitagvormittag mit großem Vorsprung durch. Bei der EM über drei Tage im norditalienischen Varese kann Zeidler nun am Samstag das Finale klar machen.
Auch Asien dagegen: Infantinos WM-Plan vor dem Aus
Die asiatische Fußball-Konföderation (AFC) unterstützt UEFA und CONCACAF bei deren Widerstand gegen den Investorenplan des Weltverbandes FIFA. Das teilte der Verband am Freitag mit. Die AFC solidarisierte sich mit UEFA und CONCACAF und äußerte ihre "tiefe Besorgnis" zum Vorhaben der FIFA sowie über "die Entscheidungsprozesse". Der Plan von FIFA-Präsident Gianni Infantino, Anteile an Turnieren des Weltverbandes an private Investoren zu verkaufen, steht damit vor dem Aus.
Fifa hält trotz Kritik an Investoren-Plänen fest
Der Fußball-Weltverband Fifa hält trotz heftiger Kritik an seinen Plänen zum Verkauf von WM-Anteilen an Investoren fest. Der geplante Konsultationsprozess sei "durch falsche Medienberichte gestört" worden, hieß es am Freitag in einer Stellungnahme der Fifa. "Wir werden diesen Konsultationsprozess fortsetzen, um sicherzustellen, dass jeder Mitgliedsverband seine Stimme auf Grundlage von Fakten abgeben kann", hieß es weiter.
Milan-Legende Baresi mit 66 Jahren gestorben
Die italienische Fußball-Ikone Franco Baresi ist im Alter von 66 Jahren verstorben. Dies bestätigte die AC Mailand am Freitag. Der Klub trauere um "Franco Baresi, der ebenso wie sein Trikot mit der Nummer 6 für immer ein untrennbarer und wesentlicher Bestandteil der DNA und der Geschichte des Vereins bleiben wird", hieß es in einer Mitteilung. Zu den Todesumständen machte Milan keine Angaben.
"Niemand verkauft den Fußball": FIFA wehrt sich gegen Kritik
Die FIFA hat die vielfach geäußerte, oftmals harsche Kritik an ihren Investoren-Plänen rund um die Fußball-WM und weiteren Turnieren zurückgewiesen und ihr Vorhaben abermals bekräftigt. Der Fußball-Weltverband nehme die öffentlich geäußerten Rückmeldungen und Bedenken zwar "zur Kenntnis und respektiere diese", hieß es in einer Mitteilung am Freitag. Gleichzeitig bekräftige die FIFA ihr Bekenntnis "zu einem offenen und demokratischen Konsultationsprozess" - dieser sei in den vergangenen Tagen von "fehlerhafter Berichterstattung in den Medien" gestört worden.
Nach UEFA-Drohung: Auch CONCACAF lehnt Investoren-Pläne ab
Nach der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hat auch der Kontinentalverband CONCACAF den Investoren-Deal von FIFA-Präsident Gianni Infantino einstimmig abgelehnt. Das teilte der Verband für Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik nach einer Sitzung am Donnerstag mit, der unter anderem die Präsidenten der 41 Mitgliedsverbände sowie CONCACAF-Präsident Victor Montagliani beiwohnten.
Olise-Verbleib bei Bayern: "Könnte der Kaiser von China kommen"
Das gefürchtete Offensiv-Trio Michael Olise, Harry Kane und Luis Díaz wird definitiv beim FC Bayern bleiben - das bekräftigte Ehrenpräsident Uli Hoeneß am Donnerstag mit markigen Worten. Über die Transfergerüchte rund um den Franzosen Olise habe er sich "totgelacht", sagte Hoeneß am Rande des Testspiels gegen den FC Rottach-Egern (15:0): "Ich habe nur nachgeschaut, wie lange er Vertrag hat. Drei Jahre. Das ist für mich überhaupt kein Thema. Da könnte jetzt der Kaiser von China kommen und wir würden mit ihm nicht mehr reden."
Hoeneß: Eberl bleibt zu "100 Prozent" beim FC Bayern
Ehrenpräsident Uli Hoeneß erwartet einen langfristigen Verbleib von Sportvorstand Max Eberl beim FC Bayern. Die Chancen, dass Eberl über seinen bis 2027 laufenden Vertrag hinaus beim deutschen Fußball-Rekordmeister arbeiten darf, würde er "im Moment auf 100" Prozent beziffern, sagte Hoeneß auf eine entsprechende Frage am Rande des Testspiels gegen den FC Rottach-Egern (15:0). Im Mai hatte Hoeneß die Chancen auf einen Eberl-Verbleib im Spiegel-Interview noch mit "60:40" angegeben.
Hoeneß: Wettbewerb ohne Europa "kannst du in die Tonne treten"
Uli Hoeneß sieht den geplanten Investoren-Deal von FIFA-Präsident Gianni Infantino nach dem angedrohten Boykott der Europäischen Fußball-Union (UEFA) zum Scheitern verurteilt. "Ich persönlich glaube, dass die Europäer noch gar nicht wissen, wie stark sie eigentlich sind. Einen Wettbewerb ohne Europäer kannst du in die Tonne treten", sagte Bayern Münchens Ehrenpräsident am Rande des Trainingslagers am Tegernsee: "Wenn die Europäer wirklich einig sind, wenn sie konsequent daran arbeiten, dann wird Herr Infantino mit diesem Plan nicht durchkommen."
"Totaler Krieg": Pressestimmen zum angedrohten WM-Boykott
Die Europäische Fußball-Union (UEFA) droht im Machtkampf mit Gianni Infantino mit einem Boykott aller FIFA-Turniere, sollte der Präsident des Weltverbandes seinen Investoren-Deal durchdrücken. In der Fußballwelt ist vom "totalen Krieg" die Rede, auch Infantinos Rücktritt wird gefordert. Die internationalen Pressestimmen im Überblick.
Investoren-Pläne: UEFA will FIFA-Turniere boykottieren
Die Europäische Fußball-Union (UEFA) droht im Machtkampf mit FIFA-Präsident Gianni Infantino mit maximaler Eskalation. Auf der Dringlichkeitssitzung aller 55 Nationalverbände am Donnerstagnachmittag wurde ein Boykott aller FIFA-Turniere für den Fall beschlossen, dass Infantino seinen Investoren-Deal durchdrückt. Das teilte die UEFA in einem Statement mit.
Investoren-Pläne: UEFA droht mit Boykott aller FIFA-Turniere
Die Europäische Fußball-Union (UEFA) droht im Machtkampf mit FIFA-Präsident Gianni Infantino mit maximaler Eskalation. Nach SID-Informationen wurde auf der Dringlichkeitssitzung aller 55 Nationalverbände am Donnerstagnachmittag ein Boykott aller FIFA-Turniere für den Fall beschlossen, dass Infantino seinen Investoren-Deal durchdrückt. Dies hatte zuerst die britische Zeitung The Times berichtet.
Fifa-Pläne zur Fußball-WM: Deutsche Politiker warnen vor Ausverkauf des Sports
Fifa-Boss Gianni Infantino stößt mit seinen Plänen zum Teilverkauf der Fußball-WM auch in der deutschen Politik auf massive Kritik. Sportpolitiker von Koalition und Opposition warnten am Donnerstag vor einem Ausverkauf des Sports und forderten den Weltfußballverband zum Umdenken auf. Der Fußball sei "ein weltumspannendes Kulturgut", das "vor allem den Fans gehört", sagte der CSU-Abgeordnete Stephan Mayer.
Ticketrekord: Deutscher Profifußball gefragt wie nie
Die Begeisterung für den deutschen Profifußball hält an: Die Bundesliga und 2. Bundesliga haben in der abgelaufenen Saison 2025/2026 einen Ticketrekord aufgestellt. Die 36 Profiklubs setzten insgesamt 21.404.258 Tickets ab, der Schnitt betrug 34.974 pro Spiel - so hoch wie noch nie.
Nach einem Spieltag: Zorniger in Odense entlassen
Alexander Zorniger ist nach nur einem Spieltag als Trainer des dänischen Fußball-Erstligisten Odense BK entlassen worden. Dem dreimaligen Meister und Zorniger sei es in Gesprächen "nicht gelungen, eine gemeinsame Ausrichtung für den Verein zu finden", sagte Sportdirektor Troels Bech. Odense war mit einem 0:1 bei Viborg FF in die Saison gestartet.
Basketball: Bayern holt US-Forward Norris
Basketball-Bundesligist Bayern München hat den US-Forward Miles Norris verpflichtet. Der 26-Jährige erhält einen Vertrag bis 2028. In der vergangenen Saison war der Kalifornier für den FC Barcelona aktiv, 2025 stand Norris kurzzeitig bei den Boston Celtics in der NBA unter Vertrag und kam dort auf drei Einsätze.
Fecht-WM: Eifler-Gold glänzt allein
Keine weitere Medaille für den Deutschen Fechter-Bund: Nach dem sensationellen WM-Triumph von Säbelfechterin Larissa Eifler am Sonntag blieb für die deutsche Mannschaft weiteres Edelmetall aus. Sowohl die Florett-Equipe der Frauen als auch das Säbelteam der Männer schieden am Abschlusstag im Achtelfinale aus. Damit endet die WM in Hongkong für den DFeB mit einer einzigen Goldmedaille, die ein Ausreißer nach oben blieb.
El Mala: Köln wartet weiter auf lukratives Angebot
Fußball-Bundesligist 1. FC Köln wartet weiterhin auf das passende Angebot für Shootingstar Said El Mala. "Wir treffen Entscheidungen immer im Sinne des 1. FC Köln. Sollte irgendwann ein Zeitpunkt kommen, an dem sowohl die sportlichen als auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen absolut überzeugen, würden wir uns selbstverständlich damit auseinandersetzen", sagte Sportchef Thomas Kessler im kicker-Interview.
Müller-Team siegt im All-Star-Game der MLS
Thomas Müller hat einen Tag nach seinem Triumph bei der Shooting Challenge auch beim All-Star-Game der Major League Soccer (MLS) einen Erfolg gefeiert. Der deutsche Weltmeister von 2014 besiegte mit der MLS-Auswahl das Team aus der mexikanischen Liga MX in Charlotte mit 4:3 (3:1). Dabei kam der Offensivspieler der Vancouver Whitecaps als Joker in der 55. Minute ins Spiel und blieb ohne Scorerpunkt. Inter Miamis Superstar Lionel Messi fehlte noch nach seiner WM-Finalteilnahme mit Argentinien.