-
Pflegerat fordert Berücksichtigung von Versorgungsperspektive bei Gesetzesplänen
-
74-Jähriger tot in Magdeburger Wohnung gefunden - 26-Jähriger festgenommen
-
Mourinho zu Real? Medien melden Vollzug
-
Niedersachsen: Zahl rechter Straftaten bleibt trotz Rückgangs auf hohem Niveau
-
CDU-Abgeordneter Lammert ist neuer rheinland-pfälzischer Landtagspräsident
-
Türkei: 57 weitere Festnahmen bei Ermittlungen gegen Oppositionellen Imamoglu
-
Razzia bei Autovermietung in Hannover wegen Geldwäscheverdachts
-
ADAC erwartet an langem Pfingstwochenende beträchtliche Staus
-
Keine WM-Fanmeile am Brandenburger Tor
-
Brot für die Welt: Zivilgesellschaft in immer mehr Staaten eingeschränkt
-
Baugenehmigungen auch im März gestiegen - Folgen von Iran-Krieg befürchtet
-
Geldwäsche-Vorwürfe: Früherer Selenskyj-Berater Jermak kommt gegen Kaution frei
-
Kreuzfahrtschiff "Hondius" nach Hantavirus-Ausbruch in Rotterdam eingetroffen
-
Keine Ware trotz Bezahlung: Betreiber von Fakeshops in Untersuchungshaft
-
Mutmaßlicher Millionenbetrüger an Frankfurter Flughafen festgenommen
-
Tochter brutal getötet und in Main geworfen: Vater nach 25 Jahren festgenommen
-
Ryanair meldet starkes Gewinnplus - Ausblick unsicher
-
Ukraine: Mehr als 30 Verletzte nach nächtlichen russischen Angriffen
-
Expertenrat sagt Verfehlen von Klimazielen voraus - Kritik an Bundesregierung
-
Aussetzung der Diätenerhöhung diese Woche Thema in Unionsfraktion
-
Neue Kampfflugzeuge: Indonesien rüstet angesichts "unsicherer Weltlage" weiter auf
-
Warken: Deutschland zu Unterstützung im Kampf gegen Ebola-Virus bereit
-
Mourinho zu Real? Benfica mauert
-
Gilgeous-Alexander erneut NBA-MVP
-
Medien: Union Berlin will Schweizer Meistertrainer
-
Venezuela: Mutter von politischem Gefangenen nach Bestätigung von dessen Tod gestorben
-
Sensation knapp verpasst: Schmid schnuppert am Major-Sieg
-
WM-Fehlstart: Kreis "genauso frustriert" wie die Mannschaft
-
Schröders Cavaliers im Finale der Eastern Conference
-
Fortuna will Abstieg "knallhart aufarbeiten"
-
Hantavirus-Ausbruch: Kreuzfahrtschiff nach Evakuierung in Rotterdam erwartet
-
Klingbeil nimmt an G7-Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs in Paris teil
-
Pistorius empfängt Kollegen aus Österreich, Luxemburg und der Schweiz
-
Merz empfängt Bulgariens neuen Regierungschef Radew zu Gesprächen
-
Neuer rheinland-pfälzischer Landtag wählt in erster Sitzung Ministerpräsident
-
Wadephul empfängt türkischen Außenminister zu strategischem Dialog in Berlin
-
Amnesty: Zahl der weltweiten Hinrichtungen auf höchstem Stand seit mehr als 40 Jahren
-
Seebestattung: Würdevoll, naturverbunden und oft besonders preiswert
-
LED Explorer erweitert Konturenstrahler System um Fisheye-Objektiv für großformatige Gemälde
-
Vier Typen veganer Lebensweise
-
Klingbeil drängt vor G7-Treffen auf rasches Ende des Iran-Konflikts
-
Viertelfinale schon in Gefahr: DEB-Team kassiert zweite Pleite
-
ESC-Siegerin Dara bei Rückkehr nach Bulgarien von hunderten Fans gefeiert
-
Eintracht Frankfurt trennt sich von Riera
-
Spahn stimmt Aussetzung von Diätenerhöhung zu
-
Trump erhöht Druck auf Teheran und droht dem Iran erneut mit vollständiger Vernichtung
-
Organisiert von Trump-Regierung: Tausende bei Gebetsveranstaltung in Washington
-
Final-Triumph in Rom: Sinner holt fehlenden Masters-Titel
-
Rechtskandidatin Fujimori und Linkskandidat Sánchez in Stichwahl um Präsidentenamt in Peru
-
Autofahrer rast in Fußgänger: Acht Verletzte in Modena in Norditalien
Harvey Weinstein in weiterem Prozess wegen Vergewaltigung schuldig gesprochen
Der frühere US-Filmproduzent Harvey Weinstein ist in einem weiteren Prozess wegen Vergewaltigung und sexueller Übergriffe schuldig gesprochen worden. Nach zweiwöchigen Beratungen befand ihn eine Jury in Hollywood am Montag (Ortszeit) in drei von sieben Anklagepunkten schuldig. Dem 70-Jährigen drohen bis zu 24 Jahre Gefängnis - zusätzlich zu einer Haftstrafe, die er bereits absitzt.
Der frühere Filmproduzent war in einem anderen Verfahren in New York wegen Vergewaltigung und schwerer sexueller Nötigung bereits vor zwei Jahren zu 23 Jahren Gefängnis verurteilt worden und sitzt in Haft.
Sein Opfer in dem Prozess in Los Angeles erklärte am Montag, sie hoffe, Weinstein werde "zu seinen Lebzeiten nie wieder eine Gefängniszelle von außen sehen". "Harvey Weinstein hat in dieser Nacht im Jahr 2013 einen Teil von mir für immer zerstört, und das werde ich nie wieder zurückbekommen", sagte die in dem Prozess als Jane Doe 1 bezeichnete Frau.
In dem Verfahren war Weinstein wegen mutmaßlicher sexueller Angriffe auf mehrere Frauen zwischen 2004 und 2013 in Hotels in Beverly Hills und Los Angeles angeklagt. Dem einst gefeierten Produzenten von Erfolgsfilmen wie "Pulp Fiction" und "Shakespeare in Love" wurden unter anderem sexuelle Gewalt, erzwungener Oralsex und Vergewaltigung zur Last gelegt. Weinstein wies alle Vorwürfe zurück.
Die Staatsanwaltschaft erhob im Prozess schwere Vorwürfe. Weinstein habe seine körperliche Größe und seine Stellung als "König" der Filmindustrie ausgenutzt, um seine Opfer in Hotelzimmern zu vergewaltigen. Die Frauen hätten aus Angst um ihre Karrieren geschwiegen. Weinsteins Anwälte dagegen hatten die Aussagen der Klägerinnen systematisch in Zweifel gezogen und kritisiert, es mangele an Beweisen: "Tränen machen noch keine Wahrheit", hatte Weinsteins Anwalt Alan Jackson betont.
Wie bei den meisten mutmaßlichen Opfern sexueller Übergriffe in den USA üblich, wurden die Frauen in dem Verfahren Jane Doe genannt, um ihre Anonymität zu wahren. Die Identität eines der mutmaßlichen Opfer wurde allerdings bekannt, es handelt sich um Jennifer Siebel Newsom, die Frau des kalifornischen Gouverneurs Gavin Newsom.
In den Anklagepunkten, die Siebel Newsom und eine weitere Frau betrafen, kamen die Geschworenen zu keinem Urteil, im Fall einer vierten Frau sprachen ihn die Geschworenen frei. Siebel Newsom begrüßte den Schuldspruch durch die Geschworenen. "Harvey Weinstein wird nie wieder eine Frau vergewaltigen können", erklärte sie. Er werde den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen, wo er hingehöre.
Siebel Newsom kritisierte die Anwälte des früheren Hollywood-Produzenten. Während der Verhandlungen hätten Weinsteins Verteidiger "Sexismus, Frauenfeindlichkeit und Mobbing-Taktiken eingesetzt, um uns Überlebende einzuschüchtern, zu erniedrigen und lächerlich zu machen", sagte sie. "Dieser Prozess hat uns eindringlich vor Augen geführt, dass wir als Gesellschaft noch einige Arbeit vor uns haben."
Bezirksstaatsanwalt George Gáscon bedauerte, dass die Jury Weinstein nicht in allen Anklagepunkten schuldig sprach. "Ich bin natürlich enttäuscht, dass die Jury hinsichtlich einiger Anklagepunkte uneins war, aber ich hoffe, dass ihr Teilurteil den Opfern zumindest ein wenig Gerechtigkeit bringt", erklärte er. Das Strafmaß soll zu einem späteren Zeitpunkt verkündet werden.
Die Enthüllungen über Weinstein hatten vor fünf Jahren zur Entstehung der #MeToo-Bewegung geführt. Insgesamt warfen fast 90 Frauen Weinstein Belästigung oder sexuelle Übergriffe vor, darunter die Hollywood-Stars Angelina Jolie, Gwyneth Paltrow und Salma Hayek.
N.AbuHussein--SF-PST