-
Berliner SPD-Spitze will Mitgliederentscheid über Koalition mit Linken und Grünen
-
Zverev übersteht Krimi zum Auftakt - der Nummer eins ganz nah
-
ماسا الرفاعي تمثل أصغر المشاركات في نهائيات تحدي القراءة العربي
-
غرف دبي تناقش صياغة العقود ووسائل تسوية النزاعات التجارية
-
Israels Linke sucht vor der Wahl nach Profil und Mehrheiten
-
Putin spricht mit iranischem Präsidenten über Iran-Krieg
-
شرطة رأس الخيمة تكرم فائزين بجوائز خليجية للموارد البشرية والشباب
-
Hessischer Jubel an der Elbe: Frankfurt stürmt ins Achtelfinale
-
Fünf mögliche Wege zu einer neuen israelischen Regierung
-
In Unterzahl: Baumgartner rettet Leipzig in Essen
-
مبادرات محمد بن راشد العالمية تحصد جائزة موناكو للابتكار الخيري
-
Linken-Fraktionsspitze vertagt Entscheidung zu umstrittener Abgeordneter Emde
-
مصر والبنك الدولي يبدآن إعداد استراتيجية جديدة لترويج الاستثمار
-
Rekordbeteiligung bei Israel-Wahl - Streit um Betrugsvorwürfe
-
Bitcoin fällt vor Fed-Entscheidung unter 80.000 Dollar
-
الأسهم الأوروبية تتراجع تحت ضغط اضطرابات فرنسا ونتائج الشركات
-
Brasiliens Präsident Lula wird 81 - und will 24 Stunden am Tag arbeiten
-
Region Ulm scheidet aus der engeren Endlagersuche aus
-
مباحثات مصرية مع منظمة التجارة العالمية لتوسيع وصول الصادرات
-
Prozess gegen früheren kremlnahen Aktivisten und heutigen Putin-Kritiker Remeslo begonnen
-
Fed entscheidet am Mittwoch über den US-Leitzins
-
مصر تعمل على أدوات تمويل لتقليص مخاطر الاستثمار الصناعي
-
Block-Prozess: Oberlandesgericht soll über beschlagnahmte Aufzeichnungen entscheiden
-
قفزة بنسبة 58% في أسعار الكهرباء الفورية بألمانيا
-
Huthis: Größte Ölraffinerie und Verteidigungsministerium in Saudi-Arabien angegriffen
-
Israel: Netanjahus Partei fordert länger geöffnete Wahllokale - Eisenkots Partei dagegen
-
توتال إنرجيز تبيع حصة نفطية في نيجيريا مقابل 800 مليون دولار
-
Fünf Bundesländer scheiden aus der Suche nach einem Atommüllendlager aus
-
Trump will Kongresswahl-Ergebnisse akzeptieren - wenn sie "ehrlich" sind
-
أسهم التكنولوجيا تدفع الأسواق الصينية إلى أدنى إغلاق في 14 شهراً
-
Jay-Z gestaltet die Halbzeitshow des Super Bowl 2027
-
Parlamentswahl in Israel: Streit um Wahlbetrugsvorwürfe von Netanjahu
-
Trotz Negativserie: Carrick soll United-Coach bleiben
-
Netanjahus Likud-Partei beantragt verlängerte Öffnungszeiten von Wahllokalen
-
Harry Kane feiert seinen ersten Ballon d’Or
-
منع وفد دولي من دخول الضفة للمشاركة في مؤتمر بجامعة بيرزيت
-
Anschlag bei Paris: Nationalversammlung hält Schweigeminute für Opfer ab
-
Dokumentarfilm „Naza“ untersucht den Begriff des Kollateralschadens
-
Grünen-Fraktion in Berlin bestätigt Graf und Jarasch als Vorsitzende
-
مقتل حسام الزاملي برصاصة أصابت خيمة عائلته في مواصي خان يونس
-
Suche nach Atom-Endlager konzentriert sich auf fünf Prozent der Bundesfläche
-
Kolomojskij warnt vor finanziellen Folgen eines Kriegsendes für die Ukraine
-
الأردن يعلن مقتل عناصر من داعش ويعرب عن الأسف لسقوط مدنيين في سوريا
-
Urteil in NRW: Möbilierte Mikro-Apartments sind kein Ersatz für Mietwohnungen
-
Rechtsstreit zwischen Künast und Facebook: Karlsruhe wendet sich an EuGH
-
Studierendenliste gewinnt Parlamentswahl in Serbien klar
-
صحة غزة تسجل ستة قتلى و32 مصاباً خلال يوم واحد
-
Airbus-Kredit: USA stellen Vereinbarung mit EU in Frage
-
Steinmeier wirbt für Zusammenarbeit mit China bei Entwicklung von E-Autos
-
Staatenlenker Finnlands und Norwegens telefonieren mit Putin - Waffenruhe in Oleschky
Dutzende Verletzte durch Wirbelsturm "Haikui" in Taiwan
Durch den Taifun "Haikui" sind in Taiwan Dutzende Menschen verletzt worden. Der Sturm brachte am Sonntag Böen von bis zu 190 Stundenkilometern sowie heftige Regenfälle mit sich. Er entwurzelte Bäume, schnitt tausende Haushalte auf der Insel von der Stromversorgung ab und sorgte für die Streichung hunderter Flüge. Vorab waren mehr als 7000 Menschen aus Hochrisikogebieten in Sicherheit gebracht worden.
"Haikui" war der erste Sturm seit vier Jahren, der Taiwan direkt traf. Die Behörden meldeten mehr als 40 Verletzte. Nach Angaben des Wetterdienstes war der Taifun gegen 15.40 Uhr (Ortszeit, 09.40 Uhr MESZ) und damit früher als erwartet im Landkreis Taitung im Osten Taiwans auf Land getroffen. Er peitschte mit Windgeschwindigkeiten von 154 Stundenkilometern und Böen von bis zu 190 Stundenkilometern über das Land.
Die Behörden hatten im Vorfeld vor einer "beträchtlichen Bedrohung" durch den Durchzug von "Haikui" gewarnt. Präsidentin Tsai Ing-Wen rief die Bevölkerung auf, "sich vorzubereiten" und möglichst "nicht ins Freie zu gehen".
Rund 4000 Menschen in den am stärksten gefährdeten Gebieten wurden in Sicherheit gebracht, mehr als 200 Inlandsflüge gestrichen. In den meisten Regionen im Osten und Süden der Insel blieben die Geschäfte geschlossen. Tausende Menschen waren bereits vor Ankunft des Sturms ohne Strom.
In Taitung verkrochen sich die Menschen im Inneren ihrer Häuser und hielten sich von den Fenstern fern. Bäume stürzten um und Wassertanks flogen umher, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Wind und Starkregen tauchten die Landschaft in einen dichten Nebelschleier.
"Ich glaube, dieses Mal ist es ernst", sagte der 58-jährige Chang Jhi-Ming. Der 62 Jahre alte Landwirt Chen Hsin-Kuang hob hervor, Taiwan sei lange nicht mehr von einem Taifun getroffen worden. "Nur heute kann man solche Wellen sehen - ein seltener Anblick!"
Laut einem Vertreter des Wetterdienstes kam "Haikui" "rascher voran als erwartet". Bis zum Abend erreichte der Wirbelsturm die Gegend um die südwestliche Stadt Kaohsiung. Auf seinem Weg dorthin schwächte der Taifun sich ab, es wurden aber immerhin noch Windgeschwindigkeiten von 126 Stundenkilometern gemessen.
Der taiwanische Wetterdienst warnte vor heftigen Regenfällen in den Bergen von Yilan, Hualien, Taitung, Kaohsiung und Pingtung. Damit wuchs das Erdrutsch-Risiko. Taiwans Armee mobilisierte Soldaten und Ausrüstung wie Amphibienfahrzeuge und Schlauchboote für die Katastrophenhilfe. Am Montag werde "Haikui" voraussichtlich über die Straße von Taiwan in Richtung Festlandchina weiterziehen, teilte der Wetterdienst mit.
Im Süden Chinas war bereits in der Nacht zum Samstag der Taifun "Saola" auf Land getroffen. Dort sowie in Hongkong war "Saola" mit großer Sorge erwartet worden: Fast 900.000 Menschen wurden zuvor aus gefährdeten Gebieten in Sicherheit gebracht, Millionen Einwohner suchten Schutz in ihren Wohnungen. Bevor er die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong erreichte, schwächte sich der "Super-Taifun" allerdings ab, und die Schäden fielen geringer aus als befürchtet. Unter anderem wurden entwurzelte Bäume, eingestürzte Baugerüste und zerstörte Fensterscheiben aus Hongkong gemeldet.
S.Barghouti--SF-PST