-
Rekordbeteiligung bei Israel-Wahl - Streit um Betrugsvorwürfe
-
Brasiliens Präsident Lula wird 81 - und will 24 Stunden am Tag arbeiten
-
Region Ulm scheidet aus der engeren Endlagersuche aus
-
مباحثات مصرية مع منظمة التجارة العالمية لتوسيع وصول الصادرات
-
Prozess gegen früheren kremlnahen Aktivisten und heutigen Putin-Kritiker Remeslo begonnen
-
Fed entscheidet am Mittwoch über den US-Leitzins
-
مصر تعمل على أدوات تمويل لتقليص مخاطر الاستثمار الصناعي
-
Block-Prozess: Oberlandesgericht soll über beschlagnahmte Aufzeichnungen entscheiden
-
قفزة بنسبة 58% في أسعار الكهرباء الفورية بألمانيا
-
Huthis: Größte Ölraffinerie und Verteidigungsministerium in Saudi-Arabien angegriffen
-
Israel: Netanjahus Partei fordert länger geöffnete Wahllokale - Eisenkots Partei dagegen
-
توتال إنرجيز تبيع حصة نفطية في نيجيريا مقابل 800 مليون دولار
-
Fünf Bundesländer scheiden aus der Suche nach einem Atommüllendlager aus
-
Trump will Kongresswahl-Ergebnisse akzeptieren - wenn sie "ehrlich" sind
-
أسهم التكنولوجيا تدفع الأسواق الصينية إلى أدنى إغلاق في 14 شهراً
-
Jay-Z gestaltet die Halbzeitshow des Super Bowl 2027
-
Parlamentswahl in Israel: Streit um Wahlbetrugsvorwürfe von Netanjahu
-
Trotz Negativserie: Carrick soll United-Coach bleiben
-
Netanjahus Likud-Partei beantragt verlängerte Öffnungszeiten von Wahllokalen
-
Harry Kane feiert seinen ersten Ballon d’Or
-
منع وفد دولي من دخول الضفة للمشاركة في مؤتمر بجامعة بيرزيت
-
Anschlag bei Paris: Nationalversammlung hält Schweigeminute für Opfer ab
-
Dokumentarfilm „Naza“ untersucht den Begriff des Kollateralschadens
-
Grünen-Fraktion in Berlin bestätigt Graf und Jarasch als Vorsitzende
-
مقتل حسام الزاملي برصاصة أصابت خيمة عائلته في مواصي خان يونس
-
Suche nach Atom-Endlager konzentriert sich auf fünf Prozent der Bundesfläche
-
Kolomojskij warnt vor finanziellen Folgen eines Kriegsendes für die Ukraine
-
الأردن يعلن مقتل عناصر من داعش ويعرب عن الأسف لسقوط مدنيين في سوريا
-
Urteil in NRW: Möbilierte Mikro-Apartments sind kein Ersatz für Mietwohnungen
-
Rechtsstreit zwischen Künast und Facebook: Karlsruhe wendet sich an EuGH
-
Studierendenliste gewinnt Parlamentswahl in Serbien klar
-
صحة غزة تسجل ستة قتلى و32 مصاباً خلال يوم واحد
-
Airbus-Kredit: USA stellen Vereinbarung mit EU in Frage
-
Steinmeier wirbt für Zusammenarbeit mit China bei Entwicklung von E-Autos
-
Staatenlenker Finnlands und Norwegens telefonieren mit Putin - Waffenruhe in Oleschky
-
Audi-Auftritt bei Trump löst Debatte über Verantwortung von Konzernchefs aus
-
Rekordbeteiligung bei Parlamentswahl in Israel - Enges Rennen erwartet
-
مقتل الطفلة جوري الصوفي برصاصة داخل خيمة نزوح في مواصي خان يونس
-
Trump-Regierung geht zum dritten Mal gegen Ex-FBI-Chef Comey vor
-
Mao-Kommentar: China setzt Real-Spiele wegen Mbappé ab
-
بلدية الخليل: النزوح القسري تجاوز ثلاثة آلاف شخص مع استمرار الإخلاء والهدم
-
Rekordbeteiligung bei Parlamentswahl in Israel zur Halbzeit des Wahltags
-
Suche nach atomarem Endlager: Nur fünf Prozent der Bundesfläche geeignet
-
Frankreichs Regierung ruft zum Blockade-Ende auf - Schüler wollen weiter protestieren
-
Merz und Steinmeier suchen in Ostasien neue wirtschaftliche Partner
-
محمد الغول يدعو إلى وحدة فلسطينية لمواجهة مخاطر المرحلة
-
Jordanien meldet mehr als 20 getötete Dschihadisten nach Luftangriffen in Syrien
-
Lula gewinnt Brasiliens Stichwahl nach deutlicher Aufholjagd
-
ملاعب وأندية غزة تتحول إلى مراكز لإيواء العائلات النازحة
-
Füchse Berlin müssen erneut auf Lichtlein verzichten
Ökonomen gehen von geringem Wirtschaftswachstum im nächsten Jahr aus
Hohe Zinsen und eine verhaltene Weltkonjunktur bremsen die deutsche Wirtschaft weiter aus. Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) geht deshalb nur noch von einem Wirtschaftswachstum von 0,7 Prozent für das nächste Jahr aus, wie die zur Hans-Böckler-Stiftung gehörende Forschungseinrichtung am Dienstag mitteilte. Im laufenden Jahr werde die Wirtschaft wie bereits erwartet schrumpfen.
"Bei abnehmender Inflation und stärkeren Lohnsteigerungen erholt sich zwar ab dem dritten Quartal 2023 der private Konsum", erklärten die Forschenden. Diese positive Entwicklung komme aber so spät, dass sie die Rezession im Gesamtjahr 2023 nur etwas mildern, aber nicht verhindern könne. Im Jahresdurchschnitt sinke das Bruttoinlandsprodukt deshalb um 0,5 Prozent.
Die Forschenden bestätigten damit eine erste Prognose aus dem Juni, die Annahmen für das kommende Jahr korrigierten sie allerdings um 0,5 Prozentpunkte nach unten. Zinserhöhungen wirkten sich demnach negativ auf die Konjunktur aus. Sie dämpften das Wachstum der Weltwirtschaft, zudem kämen aus den USA und aus China zu wenig Impulse. "Im Inland sinken die Bauinvestitionen drastisch, auch weil sich Kredite stark verteuert haben", führten die Forschenden aus.
Allerdings erhole sich der private Konsum langsam, zugleich "werden die Einkommen von deutlich höheren Tariflohnabschlüssen als in den Vorjahren profitieren", so die Experten. Demnach werden die preisbereinigten Einkommen in diesem Jahr zunächst nochmals leicht zurückgehen, nach der aktuellen Prognose im kommenden Jahr aber "spürbar" anwachsen.
Auf der konjunkturellen Habenseite für die deutsche Wirtschaft stehen zudem, neben der nachlassenden Inflation, kontinuierlich wachsende Ausrüstungsinvestitionen, erläuterte das IMK. Gründe dafür seien unter anderem die ökologische Transformation der Wirtschaft und wachsende Rüstungsausgaben des Staates.
Eine noch niedrigere Prognose als das IMK gab indes der Bundesverband deutscher Banken (BdB) ab, der von einem BIP-Wachstum von 0,3 Prozent im kommenden Jahr ausgeht. "Die deutsche Wirtschaft tritt auf der Stelle", erklärte der Verband am Dienstag. Für das laufende Jahr bestätigt der BdB, der sich für seine Prognose auf eine Umfrage unter den Chefvolkswirten der privaten Banken stützt, die Zahlen des IMK und erwartet einen BIP-Rückgang von 0,5 Prozent.
Das schwache Wirtschaftswachstum wirke sich nach Angaben des IMK auch auf den Arbeitsmarkt aus. Die Forschenden erwarten einen Anstieg der Arbeitslosenquote auf 5,7 Prozent in diesem Jahr, 0,4 Prozentpunkte mehr als noch 2022. Für 2024 veranschlagen die Forschenden eine weitere leichte Zunahme der Arbeitslosigkeit und eine Quote von 5,9 Prozent.
Die Inflationsrate hingegen werde deutlich zurückgehen. Während sie im laufenden Jahr bei durchschnittlich sechs Prozent liegen werde, dürfe die Teuerungsrate mit durchschnittlich 2,4 Prozent im nächsten Jahr wieder relativ nahe am Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) liegen.
W.Mansour--SF-PST