-
China fordert Pakistan zu stärkerer Vermittlertätigkeit im Iran-Krieg auf
-
Selenskyjs früherer Vertrauter Jermak weist Geldwäschevorwürfe zurück
-
"51. Bundesstaat": Trump veröffentlicht Karte Venezuelas in Farben der US-Flagge
-
Juso-Chef Türmer: Merz verschärft "Erschöpfung" in Deutschland
-
Ecuadors Ex-Außenministerin Espinosa Kandidatin im Rennen um Guterres-Nachfolge
-
Verband der Automobilindustrie rechnet mit noch mehr Stellenabbau bis 2035
-
Ministerium: 13 Tote bei neuen israelischen Angriffen im Südlibanon
-
Umfrage: Fast jeder Zweite für vorzeitiges Ende der schwarz-roten Koalition
-
Özdemir sieht Wahl zum Ministerpräsidenten als Ermutigung für Kinder von Migranten
-
DAK-Chef: Gesundheitsreform kann Beiträge nicht lange stabilisieren
-
Favoriten Finnland und Griechenland ziehen in ESC-Finale ein
-
Eckerts Southampton darf von Premier League träumen
-
Trump gibt Rücktritt des Chefs der US-Arzneimittelbehörde bekannt
-
US-Berufungsgericht lässt Trumps Zehn-Prozent-Zoll vorerst bestehen
-
Nach Schmidt-Rücktritt: Russland fordert Abschaffung des Hohen Repräsentanten für Bosnien-Herzegowina
-
kicker: Zeichen für Neuer-Comeback beim DFB "mehren sich"
-
Weltweiter Weinkonsum sank 2025 um 2,7 Prozent
-
Nagelsmann-Kritik: Rettig schießt gegen Hoeneß
-
Trump tritt China-Reise an: Präsident erwartet "langes Gespräch" mit Xi zu Iran
-
Cannes-Festival beginnt mit Ehrenpalme für "Herr der Ringe"-Regisseur Jackson
-
Russland testet lange angekündigte Sarmat-Interkontinentalrakete
-
Chaos bei Real: Präsident Pérez ruft Neuwahlen aus
-
Libanon: 380 Tote seit Waffenruhe - Israel meldet Einsatz am Fluss Litani
-
Spitzen der Koalition zu Beratungen über Reform-Fahrplan zusammengekommen
-
AFP: Advocaat wird wieder Curacaos Nationaltrainer
-
Minister: In griechischer Grotte gefundene See-Drohne stammt aus der Ukraine
-
Pentagon: Kosten des Iran-Kriegs auf 29 Milliarden Dollar gestiegen
-
Trotz lauter werdender Rücktrittsforderungen: Britischer Premier Starmer will im Amt bleiben
-
Holocaustüberlebender Albrecht Weinberg im Alter von 101 Jahren gestorben
-
Heftiger Leistungseinbruch: Zverev scheitert in Rom
-
Trump verkündet neue Gespräche mit Kuba
-
Integrationskurse: Zugang wird erleichtert - bleibt aber begrenzt
-
Umfrage in Thüringen: Große Unterstützung für Demokratie - geringe Zufriedenheit
-
Kulturstaatsminister Weimer will Tiktok "in europäische Hände legen"
-
Buhrufe bei Kanzlerrede: Merz fordert Reformbereitschaft - auch bei der Rente
-
Champions League: Deutsches Halbfinale beim Final Four
-
GSG9-Polizist bei Schießübung in Schleswig-Holstein tödlich verletzt
-
Aus München zum HSV: Krüger wird Nachfolgerin von Kuntz
-
Zoll meldet massiven Anstieg von E-Commerce-Sendungen
-
Iran-Krieg: US-Inflation im April auf Drei-Jahres-Hoch
-
Bas: Unterschiede zwischen uns und Union "selten so spürbar wie heute"
-
CDU in Rheinland-Pfalz benennt Kabinettsmitglieder
-
Raubprozess gegen frühere RAF-Terroristin Klette: Nebenklage fordert elf Jahre Haft
-
Niedersachsen: Orthopäde wegen sexuellen Missbrauchs von Patientinnen verurteilt
-
Warken hält an Verabschiedung von Kassenreform bis zur Sommerpause fest
-
Streit um Kriegsende: Washington und Teheran beharren auf jeweiligen Positionen
-
DAK-Umfrage: Jeder Dritte unzufrieden mit Gesundheitssystem
-
Spitzen der Koalition beraten über Reform-Fahrplan - Treffen im Kanzleramt
-
Israels Parlament gibt grünes Licht für Sondertribunal für Angreifer vom 7. Oktober
-
Nordrhein-Westfalen: Eingeklemmtes Pferd mit aufwändiger Rettungsaktion befreit
WTO-Chefin sieht schlimmste Störungen des globalen Handelssysstems seit 80 Jahren
Das globale Handelssystem ist nach Einschätzung von WTO-Chefin Ngozi Okonjo-Iweala derzeit mit den schwersten Turbulenzen seit dem Zweiten Weltkrieg konfrontiert. "Das Welthandelssystem erlebt die schlimmsten Störungen seit 80 Jahren", sagte die Chefin der Welthandelsorganisation (WTO) am Donnerstag auf der Ministerkonferenz der Organisation in Kameruns Hauptstadt Jaunde.
Doch diese Störungen seien "nur das Symptom umfassenderer Umwälzungen, die die nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffene internationale Ordnung erschüttern", führte die WTO-Chefin bei der Eröffnung der Konferenz aus. Diese Ordnung habe "eine Wiederholung der Schrecken der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts" verhindern sollen, fügte Okonjo-Iweala hinzu. Inzwischen hätten sich jedoch "die Weltordnung und das multilaterale System, wie wir sie kannten, unwiderruflich gewandelt".
Bereits vor dem Krieg im Nahen Osten habe das Ausmaß der gegenwärtigen Probleme den Handel mit Energie, Düngemitteln und Nahrungsmitteln destabilisiert, sagte Okonjo-Iweala. Nationale Regierungen und internationale Institutionen hätten Mühe, "mit den zunehmenden geopolitischen Spannungen, dem wachsenden Klimadruck und dem raschen technologischen Wandel fertig zu werden". Mit diesen Umwälzungen einher gehe auch eine "immer lautere Infragestellung des Multilateralismus".
"Es erscheint mir angemessen, dass wir uns gerade jetzt, da die Welt durch Konflikte im Nahen Osten, im Sudan, in der Ukraine und anderswo in Aufruhr ist, in dieser Zeit großer Umbrüche und Unsicherheiten in Afrika versammelt haben, um über den weiteren Weg des globalen Handelssystems zu beraten", sagte Okonjo-Iweala weiter. "Afrika ist der Kontinent der Zukunft", fügte die WTO-Chefin hinzu.
Die Ministerkonferenzen der im schweizerischen Genf ansässigen Welthandelsorganisation finden in der Regel alle zwei Jahre statt. Das diesjährige Treffen ist das zweite auf dem afrikanischen Kontinent, nach Nairobi in Kenia im Jahr 2015.
J.AbuShaban--SF-PST