-
Waldbrand in Belgien "vollumfänglich unter Kontrolle" - deutsche Feuerwehr zieht ab
-
Jugendliche zu Straftaten angestachelt: Bundesanwaltschaft ermittelt zu Terrorvorwurf
-
Per Anhalter: Französischer Präsidentschaftskandidat trifft Wähler
-
Haftstrafen für Männer in Berlin wegen Marihuanaschmuggels in Millionenumfang
-
Entdeckung von schnellstem Stern der Milchstraße verspricht Erkenntnisse über Schwarzes Loch
-
26 Jahre nach Tötung von Ehefrau in Bayern: Bundesgerichtshof bestätigt Mordurteil
-
Terrorvorwurf: Bundesanwaltschaft ermittelt gegen Rechtsextremist und Onlinesadist
-
Mord an Ehefrau: Mann aus Nordrhein-Westfalen erhält lebenslange Freiheitsstrafe
-
Waldbrand in Belgien laut Behörden "vollumfänglich unter Kontrolle"
-
Vorsorgeuntersuchung für Neun- bis Zehnjährige bei Kinderarzt wird Kassenleistung
-
Drohnen-Abwehr: Grüne fordern einheitliche Regeln und Gipfel im Kanzleramt
-
Verbot von zwei Demonstrationen bei Hamburger G20-Gipfel 2017 rechtmäßig
-
Israel weist Kritik aus Großbritannien an Siedlungsprojekt E1 zurück
-
Heimkehr des verlorenen Sohns: Prinz Harry zieht offenbar zurück nach Großbritannien
-
Unbekannte überfallen in Bayern Kurierfahrer und stehlen hunderte Smartphones
-
Aufklärung nach 56 Jahren: Neonazi soll Anschlag mit sieben Toten 1970 begangen haben
-
Mindestens 16 Tote bei russischen Angriffen auf Region Kiew
-
Außerehelicher Sex: Vier Menschen in Indonesien mit je 100 Stockhieben bestraft
-
BVB will den Titel - alle Zugänge bereit für Supercup
-
BVB zeigt Mitgefühl mit Musiala
-
Digitalverband: Mehr als die Hälfte der Deutschen spielt Video- und Computerspiele
-
DGB-Ausbildungsreport: Neues Tief bei Zufriedenheit von Azubis
-
US-Zentralbanker für höhere Zinsen bei anhaltend hoher Inflation
-
Drogen und Kosmetik in Haftanstalt geschmuggelt: Großrazzia in Bremen und Niedersachsen
-
43-Jähriger soll in Schleswig-Holstein Mann getötet haben - zuvor mit Grill beworfen
-
Evergrande-Gründer in China zu lebenslanger Haft verurteilt
-
"Verrat": Weltweites Fanbündnis forciert Sturz Infantinos
-
Seoul: Nordkorea feuert rund zehn ballistische Raketen ab
-
Davies über Musiala: "Er wird stärker zurückkommen"
-
Berufungsprozess zu Pilz-Mord in Australien: Anklage fordert Haft bis ans Lebensende
-
US-Staatsverschuldung übersteigt Schwelle von 40 Billionen Dollar
-
Drei Spieler teilen sich 50 Millionen Euro: Wieder Rekord-Lottojackpot geknackt
-
NHL: Draisaitl und Peterka kommen 2027 nach Deutschland
-
DGB-Ausbildungsreport: Zufriedenheit unter Azubis erreicht neuen Tiefpunkt
-
Zwei Jugendliche Opfer von tödlichem Unfall in Hessen - acht Jugendliche in Auto
-
Japanischer Fußballer Kazuyoshi Miura mit 59 Jahren ältester Torschütze beim Kaiserpokal
-
Mehr deutsche Exporte im ersten Halbjahr - USA und China bereiten Sorgen
-
Statistik von Medizinischem Dienst: Knapp 3100 Behandlungsfehler bestätigt
-
Armenischer Regierungschef Paschinjan erhält Hessischen Friedenspreis
-
Studie: Waldbrand-Zerstörungen in Europa könnten sich durch Klimawandel verdreifachen
-
FIFA-Machtkampf: Hoeneß zählt Infantino an
-
Hoeneß warnt: Klopp ist kein Messias
-
Frauen machen häufiger höhere Schulabschlüsse als Männer
-
Spahn gibt auch Vorsitz von CDU Münsterland ab
-
Verband: Solarausbauziel für 2026 bereits erreicht - weiterer Ausbau aber gefährdet
-
Als Elvedi-Ersatz: Gladbach holt Itakura zurück
-
Waldbrand im Hohen Venn: Deutsche Feuerwehrleute ziehen ab
-
Klimaphänomen El Niño: Für 80 Prozent von Honduras Dürre-Alarm ausgerufen
-
Niedrige Speicherstände: Verbraucherschützer warnen vor steigenden Gaspreisen
-
DGB-Ausbildungsreport: Zufriedenheit der Azubis sinkt auf neues Tief
Lange Verhandlungen über Nordsee-Fischereiquoten in Brüssel erwartet
In der Debatte um eine Einschränkung der Fischerei in der Nordsee im kommenden Jahr stellen sich die EU-Agrarminister auf lange Verhandlungen ein. Er erwarte am Freitag, womöglich aber erst am Samstag ein Ergebnis, sagte Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) zum Auftakt der Verhandlungen am Donnerstag in Brüssel. Es steht bereits fest, dass die erlaubten Fangmengen für die meisten Sorten sinken sollen.
Wissenschaftler warnen seit Jahren, dass Arten wie Hering und Kabeljau durch Überfischung und die Folgen des Klimawandels bedroht werden. Die EU, Großbritannien und Norwegen legen deshalb jährlich Obergrenzen für die Fischerei in der Nordsee fest. Die drei Seiten haben sich bereits darauf geeinigt, die meisten dieser Quoten für das kommende Jahr zu senken.
Der wichtigste Nordsee-Fisch ist der Hering. Die erlaubte Fangmenge soll im kommenden Jahr um ein Fünftel sinken. Auch die Fangmenge für Scholle, Seelachs und Schellfisch wird laut der Vereinbarung weiter eingeschränkt. Der Kabeljau gilt als besonders bedroht, auch hier sinkt die Fangmenge. Eine Ausnahme bildet der Wittling, der im kommenden Jahr wieder etwas mehr gefischt werden darf.
Die EU-Staaten verhandeln in Brüssel, wie sie die EU-Quote untereinander aufteilen. Außerdem kommen Obergrenzen für weitere Sorten wie die Makrele hinzu. In den Verhandlungen geht es zudem um die Fangquoten in anderen Teilen des Atlantiks, im Mittelmeer und im Schwarzen Meer.
"Die aktuelle Situation für unsere Nordseefischer ist schwierig", sagte Landwirtschaftsminister Rainer in Brüssel. Es gelte, "die wirtschaftliche Stabilität und die Planungssicherheit für die Zukunft" der Betriebe zu sichern und zugleich für eine nachhaltige Fischerei zu sorgen.
Mehrere EU-Länder werfen Norwegen allerdings seit längerem vor, den Schutz der Fischbestände zu torpedieren und in der Nordsee zu viel zu fischen. Es gebe "fast schon aggressive Drittstaaten, die den wissenschaftlichen Empfehlungen nicht folgen wollen", sagte die französische Fischereiministerin Catherine Chabaud. Frankreich sei bereit, Sanktionen gegen Norwegen zu beantragen, drohte sie.
Zusätzlich zum Abkommen mit Norwegen und Großbritannien verhandelt die EU jedes Jahr auch ein bilaterales Abkommen mit beiden Nachbarn. Die Verhandlungen mit Norwegen sind wegen des Streits noch nicht abgeschlossen. Die Vereinbarung mit Großbritannien für 2026 steht, der Rat der 27 EU-Länder stimmte ihr am Mittwochabend zu. Es regelt unter anderem, wann und wo EU-Fischer in britischen Gewässern fischen dürfen, und umgekehrt.
H.Nasr--SF-PST