-
Selenskyj: Starlink funktioniert an der Front nur eingeschränkt
-
Hackerangriff auf CDU-Kreisverband: Phishing-Nachricht auch an Bundeskanzler Merz
-
USA rufen ihre Staatsbürger im Nahen Osten zu erhöhter Vorsicht auf
-
Gewalt in Frankreich: Premierminister kündigt Ausgangssperren an
-
Neue Hurts-Diagnose: Thrombose und Lungenembolie
-
Sachsen-Anhalt: Einziehung von Jagdschein bei AfD-Mitglied laut Gericht rechtens
-
Nächster IPCC-Bericht: Chef des Weltklimarats drängt zu schneller Einigung bei Termin
-
Drei Jahre Haft für Hebamme aus Niedersachsen nach tödlich verlaufener Hausgeburt
-
Israelische Polizei nimmt nach Siedler-Angriffen zehn Verdächtige fest
-
19 Jahre alter Vermisstenfall in Bayern geklärt: 39-Jährige wurde getötet
-
Nach tödlicher Messerattacke in Seniorenheim: Verletzte Frauen außer Lebensgefahr
-
Rama: Proteste in Albanien haben "rote Linie" überschritten
-
"Warum tötet ihn keiner": Geldstrafe wegen Verunglimpfung von Bundespräsident
-
Mindestens 50 Tote bei Huthi-Raketenangriff auf Armeestützpunkt im Jemen
-
Geld pro eingesparter Tonne CO2: Staatliche Förderung für Industrieinvestitionen
-
Nach wochenlanger Hängepartie: Zentrumschefin soll Regierung in Schweden bilden
-
Göttlich mahnt zur Weitsicht bei 50+1
-
Nach Fund von totem 84-Jährigen in Ulm: Ermittler gehen von Verbrechen aus
-
München drückt aufs Tempo: "Haben keine Zeit zu vertrödeln"
-
Gericht: Lehrerin durfte Angriff durch neunjährigen Grundschüler abwehren
-
Urteil: Gesundheits-Apps sind nicht von Umsatzsteuer befreit
-
SPD-Parteikonvent wird ersetzt durch Parteitag im Januar
-
Putin will Ukraine-Gipfel mit Trump und Xi - Selenskyj soll außen vor bleiben
-
Geheime Dokumente vergessen: Schwedischer Sicherheitsberater zu Geldstrafe verurteilt
-
Gewaltwelle in Frankreich: Premierminister kündigt Ausgangssperren an
-
Mögliche AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt: Migrantenverbände fordern Schutzmaßnahmen
-
Trotz Gewaltexzessen in Frankreich: Macron beginnt mehrtägigen Besuch in Golfstaaten
-
Mindestens zwei Tote durch Überschwemmungen im Osten Spaniens
-
43 Jahre nach Mord an Sexarbeiter in Hamburg: Urteil gegen 61-Jährigen rechtskräftig
-
"Untröstlich": Cindy Crawford äußert sich erstmals seit Tod ihres Sohnes
-
Beschädigter Zaun an Leipziger Flughafen: 20-Jähriger soll Autounfall gebaut haben
-
Nach Ausschreitungen in Frankreich: Gelbwesten planen neuen Protesttag
-
Schwerer Schlag für den Club: Zoma muss operiert werden
-
Australien rüstet Unterwasserdrohnen für Angriffe aus der Luft aus
-
Australische Abgeordnete bei mutmaßlichem Angriff lebensgefährlich verletzt
-
Umfrage: Mehr als ein Viertel der Eltern in Deutschland raucht
-
Offshore-Daten: Nordrhein-Westfalen übergibt hunderte Verdachtsfälle an Bundesländer
-
Berlin: Haus-Eigentümer warnen vor wohnungspolitischen Plänen von Linken, Grünen und SPD
-
AfD in Sachsen-Anhalt: Bund-Länder-Kommission zum Schutz von Minderheiten gefordert
-
Grünen-Fraktionschefin Dröge verteidigt Gespräche mit Linken in Berlin
-
Studie: Deutsche Industrie hat seit 2019 fast halbe Million Stellen gestrichen
-
Selenskyj: Russland greift Kiew mit 16 Raketen an - Keine Vorwarnung von Partnern
-
Russischer Außenminister Lawrow reist in den Iran
-
Herbstferien in zahlreichen Bundesländern: ADAC rechnet mit Staus am Wochenende
-
Bänderverletzung: Karetsas fehlt BVB vorerst
-
Medien: Milan mit Interesse an Krösche
-
Brasilien: Lula und Bolsonaro überziehen sich im TV-Duell mit Vorwürfen
-
Bericht: Klingbeils Etat-Planung verstößt gegen deutsche Stabilitätsvorgaben
-
Über 10.000 Punkte: Zverev rückt an Sinner heran
-
Juso-Chef Türmer verteidigt Rot-Grün-Rot in Berlin auch gegen Kritik aus der SPD
Talkshow-Moderatoren prangern Zensur durch US-Regierung an
Nach dem Aus für die Late-Night-Show von Jimmy Kimmel wegen seiner Äußerungen zum tödlichen Attentat auf den ultrarechten Aktivisten Charlie Kirk haben prominente Talkshow-Moderatoren ihrem Kollegen demonstrativ den Rücken gestärkt. Der Satiriker Stephen Colbert sprach zu Beginn seiner Sendung am Donnerstagabend (Ortszeit) von "offensichtlicher Zensur". Politiker der oppositionellen Demokratischen Partei kündigten einen Gesetzentwurf zum Schutz der Meinungsfreiheit an.
Colbert, ein dezidierter Kritiker von Präsident Donald Trump, eröffnete seine "Late Show" mit den Worten: "Heute sind wir alle Jimmy Kimmel." Unter Anspielung auf Trump forderte er: "Einem Autokraten darf man keinen Millimeter nachgeben." Wenn ABC glaube, dass die Absetzung der Show Trumps Regierung zufriedenstellen werde, sei dies "völlig naiv", warnte Colbert angesichts des Drucks der US-Medienaufsichtsbehörde FFC auf den Sender ABC.
Auch Colberts Show soll eingestellt und nur noch bis zum Ende des Jahres bei CBS ausgestrahlt werden. Neben Colbert sprangen Kimmel am Donnerstag auch die bekannten Talkshow-Moderatoren Jon Stewart, Seth Meyers und Jimmy Fallon zur Seite.
Stewart, der die satirische Nachrichtensendung "Daily Show" moderiert, stellte sich den Zuschauern am Donnerstagabend als "Ihr patriotisch gehorsamer Moderator" der "brandneuen, von der Regierung genehmigten Daily Show" vor.
"Einige Neinsager mögen argumentieren, dass die Bedenken dieser Regierung hinsichtlich der Redefreiheit lediglich ein zynischer Trick sind, um eine beispiellose Machtkonzentration und einheitliche Einschüchterung zu verschleiern", sagte Stewart ironisch. "Manche Leute würden das sagen - ich allerdings nicht, ich finde es großartig."
Trump teilte derweil erneut gegen die Late-Night-Shows aus. "Alles, was sie tun, ist, Trump zu attackieren", sagte er bei seiner Rückreise aus Großbritannien vor Journalisten in der Präsidentenmaschine Air Force One. "Ich meine, sie bekommen eine Lizenz. Ich würde denken, dass ihnen vielleicht ihre Lizenz entzogen werden sollte. Das wird Brendan Carr entscheiden müssen", sagte Trump mit Bezug zum Chef der US-Medienaufsichtsbehörde FCC.
Trump attackiert seit Langem Late-Night-Moderatoren, die ihn verspotten. Am Mittwoch hatte er den Sender NBC aufgefordert, nun auch die Sendungen von Jimmy Fallon und Seth Meyers abzusetzen, die er als "Versager" schmähte. Die Entscheidung von ABC, Kimmels Sendung abzusetzen, feierte Trump gar als "großartige Neuigkeiten für Amerika".
Fallon nannte Kimmel in seiner "Tonight Show" am Donnerstag einen "anständigen und lustigen Kerl". Er hoffe, "dass er zurückkommt". Zum Thema Zensur sagte er in gewohnt ironischem Ton: "Viele Leute sind besorgt, dass wir zensiert werden. Ich aber werde über die Reise des Präsidenten nach Großbritannien berichten, wie ich es normalerweise tun würde." Anschließend wurde eine Stimme aus dem Off abgespielt, die Trump als "unglaublich gutaussehend" bezeichnete.
Seth Meyers sagte, dass Trumps Regierung "die Meinungsfreiheit im eigenen Land einschränken will". Auch er verfiel in Ironie und fügte hinzu: "Und ganz unabhängig davon möchte ich nur sagen: Ich habe Herrn Trump immer bewundert und respektiert."
Jimmy Kimmel hatte Trumps MAGA-Bewegung (Macht Amerika wieder großartig) in seiner Sendung vorgeworfen, die Ermordung Kirks politisch zu instrumentalisieren. Der Podcaster war am 10. September bei einer Diskussionsveranstaltung an einer Universität im Bundesstaat Utah erschossen worden. Kirk galt als einer der einflussreichsten rechten Aktivisten und Sprachrohr von US-Präsident Donald Trump für die Jugend.
Politiker der Demokratischen Partei kündigten einen Vorstoß zum Schutz der Meinungsfreiheit in den USA an. Der geplante Gesetzentwurf schaffe eine "spezifische Verteidigung für diejenigen, die aus politischen Gründen ins Visier genommen werden", sagte Senator Chris Murphy. Es müsse "reale Konsequenzen für Regierungsbeamte" haben, "wenn sie die Macht der Regierung nutzen, um gegen Äußerungen vorzugehen, die durch den Ersten Verfassungszusatz geschützt sind".
Der Minderheitenführer im Senat, Chuck Schumer, warf der Trump-Regierung vor, sie versuche, die Meinungsfreiheit "auszulöschen". "Sie wollen nicht, dass Menschen überhaupt sprechen, wenn ihnen nicht gefällt, was sie sagen", sagte Schumer und warnte: "Das ist der Weg in die Autokratie."
R.Halabi--SF-PST