-
Klingbeil drängt vor G7-Treffen auf rasches Ende des Iran-Konflikts
-
Viertelfinale schon in Gefahr: DEB-Team kassiert zweite Pleite
-
ESC-Siegerin Dara bei Rückkehr nach Bulgarien von hunderten Fans gefeiert
-
Eintracht Frankfurt trennt sich von Riera
-
Spahn stimmt Aussetzung von Diätenerhöhung zu
-
Trump erhöht Druck auf Teheran und droht dem Iran erneut mit vollständiger Vernichtung
-
Organisiert von Trump-Regierung: Tausende bei Gebetsveranstaltung in Washington
-
Final-Triumph in Rom: Sinner holt fehlenden Masters-Titel
-
Rechtskandidatin Fujimori und Linkskandidat Sánchez in Stichwahl um Präsidentenamt in Peru
-
Autofahrer rast in Fußgänger: Acht Verletzte in Modena in Norditalien
-
Sprung auf Platz drei: Paderborn in der Relegation
-
Düsseldorf steigt ab - Fürth in der Relegation
-
Traum wird wahr: Elversberg folgt Schalke in die Bundesliga
-
Zum elften Mal: Handballer verlieren erneut gegen Dänemark
-
ESPN: Gilgeous-Alexander erneut NBA-MVP
-
Britische Streitkräfte beteiligen sich an Feierlichkeiten zu US-Unabhängigkeitsjubiläum
-
Trotz schwachem Fan: Saarbrücken wieder Champions-League-Sieger
-
Taiwan pocht auf Souveränität gegenüber China und Waffenlieferungen der USA
-
Tränen und ein Doppelpack: Emotionaler Popp-Abschied beim VfL
-
Rund 30.000 Betroffene: Tonnenschwere Weltkriegsbombe in Pforzheim entschärft
-
MotoGP: Schlimme Stürze von Márquez und Zarco
-
Kein Sieg beim 24-Stunden-Debüt: Defekt stoppt Verstappen
-
Massive ukrainische Drohnenangriffe auf Russland - Mindestens vier Tote
-
Menschen in Kap Verde bestimmen neues Parlament
-
Länder-Innenminister fordern Vorkehrungen für Fall von AfD-Wahlsieg
-
Bundeswehrsoldaten auf offener Straße beleidigt: Polizei lässt Video löschen
-
Autofahrer rast in Modena in Passanten: Acht Verletzte in Norditalien
-
Zwei Tote und mehrere beschädigte Gebäude bei Flugzeugabsturz in Rheinland-Pfalz
-
Ausbruch seltener Ebola-Variante im Kongo und in Uganda: WHO ruft Notlage aus
-
FC Bayern: Neuer muss mit Wadenproblemen "vorerst" pausieren
-
Gewissheit nach wochenlangem Drama: Toter Wal vor Dänemark ist Tier aus Ostsee
-
Angespannte Lage: Zehntausende bei Demo von rechtsextremem Aktivisten in London
-
"Schon abenteuerlich": Kahn hat kein Verständnis für Torhüter-Diskussion
-
Ökonomen bezweifeln Reformwillen der Regierung - Linnemann macht Druck auf SPD
-
Mindestens vier Tote bei massiven ukrainischen Drohnenangriffen auf Russland
-
Katholikentag in Würzburg endet mit Appell für kirchliches Friedensengagement
-
Nepalesische Bergsteiger bauen Mount-Everest-Rekorde aus
-
Gewissheit nach aufwendigen Rettungsversuchen: Toter Wal vor Dänemark ist "Timmy"
-
Ebola-Ausbruch in Demokratischer Republik Kongo und Uganda: WHO ruft Notlage aus
-
Offiziell: Alonso neuer Chelsea-Trainer
-
Flugzeugabsturz in Limburgerhof: Polizei berichtet von möglichem Explosionsgeräusch
-
Trump-kritischer US-Senator Cassidy unterliegt bei Vorwahl
-
Nagelsmann zu Hoeneß-Kritik: "Bin ganz, ganz selten beleidigt"
-
Sicherheitskräfte in Bolivien gehen gegen Straßenblockaden vor
-
Nach Kritik an Gazakrieg: Schauspieler Bardem will sich weiter zu schwierigen Themen äußern
-
Medien: Rodgers verlängert bei den Steelers
-
Ebola-Ausbruch in DR Kongo und Uganda: WHO ruft internationale Gesundheitsnotlage aus
-
"Alles möglich": Freiburger mit "gutem Gefühl" ins Finale
-
"Nicht Top-Favorit", aber Nagelsmann hofft auf WM-Dynamik
-
WM-Nominierung: Hoeneß hofft auf großen VfB-Block
Harvey Weinstein wegen Vergewaltigung schuldig gesprochen
Der frühere US-Filmproduzent Harvey Weinstein ist im Prozess in Los Angeles im Fall einer Vergewaltigung und in zwei Fällen von sexuellen Übergriffen verurteilt worden. Nach zweiwöchigen Beratungen befand ihn eine Jury am Montag (Ortszeit) in drei von sieben Anklagepunkten bezüglich einer Frau schuldig. Für unschuldig erklärten die Geschworenen den einst mächtigsten Mann Hollywoods in Bezug auf die Anschuldigungen einer zweiten Frau, hinsichtlich der anderen Vorwürfe weiterer Frauen kam die Jury zu keinem Urteil.
Dem 70-Jährigen drohen bis zu 24 Jahre Haft - zusätzlich zu einer Strafe, die er bereits absitzt. Vor zwei Jahren war der frühere Filmproduzent in einem anderen Prozess von einem Gericht in New York bereits wegen Vergewaltigung und schwerer sexueller Nötigung zu 23 Jahren Gefängnis verurteilt worden.
Sein Opfer in dem Prozess in Los Angeles erklärte am Montag, sie hoffe, Weinstein sehe "zu Lebzeiten niemals eine Gefängniszelle von außen". "Harvey Weinstein hat in dieser Nacht im Jahr 2013 einen Teil von mir für immer zerstört, und das werde ich nie wieder zurückbekommen", sagte die in den Verhandlungen anonym gebliebene Frau.
In dem Verfahren wurde Weinstein wegen mutmaßlicher sexueller Angriffe auf mehrere Frauen zwischen 2004 und 2013 in Hotels in Beverly Hills und Los Angeles angeklagt. Dem einst gefeierten Produzenten von Erfolgsfilmen wie "Pulp Fiction" und "Shakespeare in Love" wurden unter anderem sexuelle Gewalt, erzwungener Oralsex und Vergewaltigung zur Last gelegt. Weinstein weist alle Vorwürfe zurück.
Die Staatsanwaltschaft erhob im Prozess schwere Vorwürfe. Weinstein habe sowohl seine körperliche Größe als auch seine Stellung als "König" der Filmindustrie ausgenutzt, um seine Opfer in Hotelzimmern zu vergewaltigen, sagte Staatsanwalt Paul Thompson zu Beginn der Beweisaufnahme. Die Frauen aber hätten geschwiegen, aus Angst, "dass er ihre Karrieren zerstören könnte, wenn sie seine Taten melden".
Wie bei den meisten mutmaßlichen Opfern sexueller Übergriffe in den USA üblich, werden die Frauen in dem Verfahren "Jane Doe" genannt, um ihre Anonymität zu wahren. Die Identität einer Frau wurde allerdings bereits bekannt: Dabei handelt es sich um Jennifer Siebel Newsom, die Frau des kalifornischen Gouverneurs Gavin Newsom.
In den Anklagepunkten, die Siebel Newsom und eine weitere Frau betreffen, kamen die Geschworenen zu keinem Urteil. Siebel Newsom begrüßte aber die nun erfolgte Verurteilung durch die Geschworenen. "Harvey Weinstein wird nie wieder eine Frau vergewaltigen können", erklärte sie. Er werde den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen - da, wo er hingehöre.
Siebel Newsom kritisierte die Anwälte des früheren Hollywood-Produzenten. Während der Verhandlungen hätten Weinsteins Verteidiger "Sexismus, Frauenfeindlichkeit und Mobbing-Taktiken eingesetzt, um uns Überlebende einzuschüchtern, zu erniedrigen und lächerlich zu machen", sagte sie. "Dieser Prozess hat uns eindringlich vor Augen geführt, dass wir als Gesellschaft noch einige Arbeit vor uns haben."
Bezirksstaatsanwalt George Gáscon bedauerte, dass die Jury Weinstein nicht in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen hatte. "Ich bin natürlich enttäuscht, dass die Jury hinsichtlich einiger Anklagepunkte uneins war, aber ich hoffe, dass ihr Teilurteil den Opfern zumindest ein wenig Gerechtigkeit bringt", erklärte Gáscon. Am Dienstag werden die Anwälte erneut vor Gericht erscheinen, um über das Strafmaß zu beraten.
Die Enthüllungen über Weinstein hatten vor fünf Jahren zur Entstehung der #MeToo-Bewegung geführt. Insgesamt haben fast 90 Frauen, darunter die Hollywood-Stars Angelina Jolie, Gwyneth Paltrow und Salma Hayek, Weinstein der Belästigung oder des Übergriffs beschuldigt.
M.AlAhmad--SF-PST