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Israels Armee zieht Soldaten aus südlichem Gazastreifen ab
Nach monatelangen erbitterten Kämpfen gegen die islamistische Hamas hat Israel am Sonntag alle Soldaten aus dem südlichen Gazastreifen abgezogen. Die 98. Kommandodivision der israelischen Armee habe "am 7. April ihren Einsatz in Chan Junis beendet" und den Gazastreifen "verlassen, um sich zu erholen und sich auf zukünftige Operationen vorzubereiten", erklärte ein Armeevertreter gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Auf die Frage, ob dies bedeute, dass alle Soldaten den südlichen Gazastreifen verlassen hätten, antwortete ein Sprecher: "Ja."
Trumps Ex-Stratege Bannon will deutschen Podcast herausbringen
Steve Bannon, der ehemalige Chefstratege und Wahlkampfmanager des früheren US-Präsidenten Donald Trump, will seinen Podcast nach Deutschland bringen und damit möglicherweise auch den Wahlkampf der AfD unterstützen. Der deutsche Podcast solle den Namen "War Room Berlin" tragen, sagte Bannon dem "Spiegel" laut Vorabmeldung vom Sonntag. Allerdings sei er noch auf der Suche nach einem deutschsprachigen Moderator.
Münchner Hoffnungsschimmer: Neuer vor Rückkehr
Hoffnungsschimmer für den FC Bayern vor dem Champions-League-Kracher beim FC Arsenal: Kapitän Manuel Neuer hat am Sonntag laut Bild und Sky wieder ein volles Torwarttraining auf dem Platz absolviert. Der 38-Jährige dürfte damit im Viertelfinal-Hinspiel bei den Gunners am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) im Tor des Rekordmeisters stehen.
30 Jahre danach: Ruanda gedenkt des Völkermords
In Ruanda haben die Trauerfeierlichkeiten zum Beginn des Völkermords vor 30 Jahren begonnen. Präsident Paul Kagame entzündete am Sonntag in der Hauptstadt Kigali eine Flamme an der zentralen Gedenkstätte, wo mehr als 250.000 Opfer begraben sein sollen. Im Beisein ausländischer Amts- und Würdenträger, unter ihnen mehrere afrikanische Staats- und Regierungschefs, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der ehemalige US-Präsident Bill Clinton, legte Kagame Kränze an den Massengräbern nieder.
Dammbruch im Ural: Situation in 200.000-Einwohner-Stadt Orsk "kritisch"
Nach dem Bruch eines Staudamms im Ural ist die Situation in der 200.000-Einwohner-Stadt Orsk nach Angaben des russischen Notfallministers angespannt. "Es hat sich eine kritische Situation ergeben", sagte Alexander Kurenkow am Sonntag bei einem Besuch in Orsk. Der Dammbruch hat in der an Kasachstan grenzenden Region Orenburg zu massiven Überschwemmungen geführt, tausende Menschen mussten evakuiert werden.
Rheinland-pfälzisches Bitburg bereitet sich auf Bombenentschärfung vor
Im rheinland-pfälzischen Bitburg soll am frühen Sonntagnachmittag eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. Feuerwehr und Polizei begannen am Sonntagmorgen mit der Räumung - es wurden 18 Straßensperren eingerichtet, wie die Trierer Polizei im Kurzbotschaftendienst X mitteilte. Etwa 2000 Menschen müssen vorübergehend ihre Wohnungen verlassen.
Militärisches Säbelrasseln der USA und Chinas im Südchinesischen Meer
Angesichts eines Marine- und Luftmanövers der USA mit mehreren Verbündeten im Südchinesischen Meer hat China am Sonntag "Kampfpatrouillen" in die umstrittenen Gewässer geschickt. "Alle militärischen Aktivitäten, die die Lage im Südchinesischen Meer durcheinander bringen und Gefahrenherde schaffen, sind unter Kontrolle", erklärte die chinesische Armee offensichtlich mit Blick auf ein gemeinsames Manöver der USA, Australiens, Japans und der Philippinen.
Mehr als jeder Zehnte lebt in überfüllter Wohnung
Die Wohnungsnot in Deutschland hat sich weiter verschärft: Mehr als 9,5 Millionen Menschen leben in überfüllten Wohnungen, wie aus einer Antwort des Statistischen Bundesamtes auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht (BSW) hervorgeht, aus der das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Sonntag zitierte. Die Wohnungsnot betrifft damit 11,3 Prozent der Bevölkerung, mehr als jeden Zehnten.
Israel gedenkt ein halbes Jahr nach "grauenerregendem Massaker" der Opfer der Hamas
Ein halbes Jahr nach schlimmsten Angriff seit seiner Staatsgründung hat Israel der Opfer des "grauenerregenden Massakers" durch die Hamas gedacht. Israel erinnere am Sonntag an "den grausamen Terrorangriff und das grauenerregende Massaker" der radikalislamischen Palästinenserorganisation vom 7. Oktober, erklärte Israels Präsident Isaac Herzog. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) forderte die Hamas auf, die Geiseln "sofort" freizulassen und "ihre Waffen" niederzulegen.
"Riesenschritt": Kämna verlässt Intensivstation
Der deutsche Radprofi Lennard Kämna befindet sich nach seinem Verkehrsunfall während einer Trainingsfahrt auf Teneriffa auf dem Weg der Besserung und hat die Intensivstation verlassen. Das teilte sein Team Bora-hansgrohe am Sonntag mit und machte erstmals konkrete Angaben zu Art und Schwere der Verletzungen. Demnach erlitt der 27-Jährige ein schweres Thoraxtrauma mit Rippen-Frakturen und einer Lungenprellung.
Ecuador nach Sturm auf Mexikos Botschaft international in der Kritik
Ecuadors Regierung sieht sich nach einem massiven Polizeieinsatz in der mexikanischen Botschaft in Quito internationaler Kritik ausgesetzt. Mexiko brach nach dem Vorfall, bei dem Spezialeinheiten in seine Botschaft in Ecuadors Hauptstadt eindrangen und den ecuadorianischen Ex-Vizepräsidenten Jorge Glas festnahmen, am Wochenende die diplomatischen Beziehungen zu dem Land ab. UN-Generalsekretär António Guterres zeigte sich "alarmiert" und betonte die Bedeutung der Unverletzlichkeit von diplomatischen Vertretungen. Mehrere lateinamerikanische Länder verurteilten die Aktion.
Schauspieler Peter Sodann mit 87 Jahren gestorben
Der ostdeutsche Schauspieler Peter Sodann ist tot. Er starb am Freitag im Alter von 87 Jahren, wie seine Familie am Sonntag dem MDR bestätigte. Gestorben sei er in Halle an der Saale. Dem Fernsehpublikum war Sodann vor allem als langjähriger "Tatort"-Kommissar Bruno Ehrlicher bekannt. Sein künstlerisches und politisches Wirken reichte aber weit über diese Rolle hinaus: Sodann, der als junger Mann den Beruf des Werkzeugmachers lernte, war Theaterchef, leidenschaftlicher Büchersammler - und sogar Bundespräsidentenkandidat.
Ein Toter und fünf Verletzte bei Verkehrsunfall nahe Paderborn
Bei einem Unfall mit zwei Autos und einem Motorrad ist in der Nähe von Paderborn ein Mensch gestorben. Fünf Menschen wurden verletzt, wie die Polizei im nordrhein-westfälischen Höxter am Samstagabend mitteilte. Der Unfall ereignete sich demnach am Samstagnachmittag im Ort Nieheim.
Yellen und Li hoffen auf bessere Zusammenarbeit zwischen USA und China
Auf ihrer weltweit aufmerksam verfolgten China-Reise hat US-Finanzministerin Janet Yellen am Sonntag Regierungschef Li Qiang getroffen. Beide Seiten zeigten sich dabei optimistisch hinsichtlich einer besseren Zusammenarbeit ihrer Länder. "China hofft aufrichtig, dass beide Länder Partner sein werden und keine Gegner", sagte Li zum Auftakt des Treffens in Peking. Yellen betonte ihrerseits, dass es für eine gute Partnerschaft unabdingbar sei, "direkt und offen" miteinander zu kommunizieren.
Verstappen in Japan nicht zu stoppen - Ferrari ohne Chance
Kein Defekt, kein Regen - dafür ein Triple-Sieg für Max Verstappen: Der Formel-1-Weltmeister hat eindrucksvoll zurückgeschlagen und den Großen Preis von Japan zum dritten Mal in Serie gewonnen. Der Red-Bull-Pilot feierte in Suzuka einen souveränen Start-Ziel-Sieg und baute vor den Augen der japanischen Prinzessin Akiko von Mikasa seinen Vorsprung in der WM-Wertung aus.
NHL: Draisaitl trifft - McDavid vor Meilenstein
Eishockey-Star Leon Draisaitl und seine Edmonton Oilers haben in der NHL nach der frühzeitigen Play-off-Qualifikation weiter Selbstvertrauen für den Kampf um den Titel getankt. Die Oilers gewannen die "Battle of Alberta" bei den Calgary Flames 4:2 und feierten im vierten Saisonduell mit dem Rivalen den dritten Sieg.
NBA: Starker Schröder siegt erneut mit Brooklyn
Basketball-Weltmeister Dennis Schröder hat seine Brooklyn Nets in der NBA mit einer starken Leistung zum 31. Saisonsieg geführt. Beim 113:103 gegen die Detroit Pistons kam der gebürtige Braunschweiger auf 24 Punkte, seine drittbeste Ausbeute seit dem Wechsel von Toronto nach New York im Februar.
AfD-Chef Chrupalla sieht in Affäre um Bystron vorerst keinen Grund zum Handeln
In der Affäre um die angebliche Annahme von Geldern aus Russland erhält der AfD-Abgeordnete und Europawahlkandidat Petr Bystron Rückendeckung von Parteichef Tino Chrupalla. Er sehe aus Sicht der Partei vorerst keinen Grund zum Handeln, sagte Chrupalla der ARD.
Eberl in Sorge: "So brauchst du nicht nach London fahren"
Ein entsetzter Max Eberl hat nach der Blamage von Heidenheim mit großer Sorge in Richtung Champions-League-Viertelfinale beim FC Arsenal geblickt. Was ihm für das Hinspiel am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) Hoffnung mache? "Momentan fällt mir da nicht so viel ein. Bist du eine Spitzenmannschaft? Danach sieht es im Moment nicht aus", sagte der Sportvorstand des FC Bayern nach dem ernüchternden 2:3 (2:0) bei Neuling 1. FC Heidenheim.
Alonso vor Meister-Matchball: "Plan war später"
Selbst Xabi Alonso war von Bayer Leverkusens verfrühtem Meister-Matchball überrascht. "In meinem Plan war das ein bisschen später. Ich freue mich, dass es nun früher ist. Aber es ist noch nicht vorbei", sagte der Trainer des Bundesliga-Spitzenreiters am Samstag nach dem 1:0 (1:0)-Sieg bei Union Berlin. Bereits am 29. Spieltag könnte die erste Bayer-Meisterschaft tatsächlich Realität werden.
VfB feiert Guirassy: "Super-Serhou" schließt zu Gomez auf
Serhou Guirassy war dermaßen fix und fertig, dass es nicht mal mehr zum Hüpfen vor den ekstatischen Fans reichte. Ohne Schuhe und von Krämpfen geschüttelt schleppte sich der Topstürmer des VfB Stuttgart in die Kurve - auch die schnelle Banane, die er noch auf dem Platz verzehrte, half wenig.
Streich gibt sich die Schuld: "Habe es total falsch gemacht"
Der scheidende Trainer Christian Streich vom Fußball-Bundesligisten SC Freiburg hat die Schuld für das 1:4 (0:3) gegen RB Leipzig komplett auf sich kommen. "Ich habe personell und taktisch die vollständig falsche Herangehensweise gewählt. Ich habe es total falsch gemacht", sagte der 58-Jährige nach der Pleite am 28. Spieltag: "Ich bin sehr, sehr enttäuscht über das Ergebnis - aber vor allem über mich."
Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Letschs Zukunft in Bochum ist offen: "Alle sind gefragt"
Nach dem nächsten Nackenschlag des VfL Bochum in der Nachspielzeit hat Patrick Fabian ein klares Bekenntnis zu Trainer Thomas Letsch vermieden. "Wir sind alle gefordert, da gehört das Trainerteam auch dazu", sagte der Sportgeschäftsführer des VfL nach dem 1:2 (0:0) beim 1. FC Köln: "Wir werden mit ihm besprechen, was seine Lösungsansätze sind." Das Ziel sei es, "uns mit allem, was wir haben, dagegen zu wehren, um diesen Negativtrend zu stoppen."
Rang 15 zum Greifen nah: Mainz will "Druck ausüben"
Seit drei Spielen ungeschlagen, das rettende Ufer nur noch drei Punkte entfernt: Die Stimmung beim FSV Mainz 05 könnte kaum besser sein. "Ein Riesenkompliment an die Mannschaft, wie wir dem Druck standgehalten haben", bilanzierte FSV-Sportdirektor Martin Schmidt nach dem 4:0 (1:0)-Heimerfolg des Tabellen-16. im Abstiegskrimi der Fußball-Bundesliga gegen Schlusslicht Darmstadt 98.
Diakonie-Präsident warnt Ampel-Koalition vor Scheitern der Kindergrundsicherung
Der Präsident des evangelischen Wohlfahrtsverbands Diakonie, Rüdiger Schuch, hat die Ampel-Koalition vor einem Scheitern der Kindergrundsicherung gewarnt. "Die Kindergrundsicherung sollte wegen der Streitereien der Ampel nicht auf der Strecke bleiben", sagte Schuch dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). "Das wäre für die betroffenen Kinder, die man besser absichern will, eine fatale Situation."
UNO und lateinamerikanische Länder kritisieren Ecuadors Eindringen in Mexikos Botschaft
Nach dem Eindringen ecuadorianischer Sicherheitskräfte in die mexikanische Botschaft in Quito zur Festnahme von Ex-Vizepräsident Jorge Glas wächst der internationale Druck auf Ecuadors Regierung. UN-Generalsekretär António Guterres habe "alarmiert" auf den Vorfall in Quito reagiert, erklärte sein Sprecher Stéphane Dujarric am Samstag in New York. Guterres habe die Bedeutung der Unverletzlichkeit von Botschaftsgeländen betont; jeder Verstoß gegen diesen Grundsatz "gefährdet die Aufrechterhaltung normaler internationaler Beziehungen", hieß es.
Südchinesisches Meer: Chinesische Patrouillen während Manöver der USA mit Verbündeten
Angesichts eines Marine- und Luftmanövers der USA mit mehreren Verbündeten im Südchinesischen Meer hat China für Sonntag "Kampfpatrouillen" in dem Gewässer angekündigt. Die Nationale Volksarmee teilte mit, sie organisiere "gemeinsame See- und Luft-Kampfpatrouillen im Südchinesischen Meer".
Wahlkampfspenden-Event bringt Trump Rekordsumme von gut 50 Millionen Dollar ein
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat bei einer Veranstaltung in Florida für seine erneute Kandidatur mehr als 50 Millionen Dollar an Wahlkampfspenden eingesammelt. Bei dem Event im Anwesen des Hedgefonds-Managers John Paulson in Palm Beach seien gut 50,5 Millionen Dollar (46,6 Millionen Euro) zusammengekommen, teilten Trumps Wahlkampfteam und das Republican National Committee, das nationale Organisationsgremium der Republikanischen Partei, am Samstag (Ortszeit) in einer gemeinsamen Erklärung mit.
Pellegrini wird neuer slowakischer Präsident - Pro-ukrainischer Kandidat unterliegt
In der Slowakei hat der populistische Parlamentspräsidenten Peter Pellegrini die Stichwahl um das Präsidentenamt nach Auszählung fast aller Stimmen gegen den pro-westlichen Diplomaten Ivan Korcok gewonnen. Pellegrini, der von der Ukraine die Bereitschaft zu Friedensgesprächen mit Russland fordert, sagte nach seinem Erfolg bei der Stichwahl am Samstag, er werde "sicherstellen, dass die Slowakei auf der Seite des Friedens und nicht des Krieges bleibt".
"Sonntagstrend": AfD verliert leicht in der Wählergunst
Die AfD hat nach Bestechungsvorwürfen gegen ihren Europawahl-Kandidaten Petr Bystron leicht in der Wählergunst verloren. Im "Sonntagstrend", den das Meinungsforschungsinstitut Insa für die "Bild am Sonntag" erhebt, kommt die AfD in dieser Woche auf 19 Prozent, das ist ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche.
Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro ruft Anhänger für 21. April zu Großkundgebung auf
Der frühere brasilianische Präsident Jair Bolsonaro, der wegen eines mutmaßlichen Putschversuchs nach seiner Abwahl juristisch unter Druck steht, hat seine Anhänger zu einer erneuten Großkundgebung aufgerufen. Am 21. April solle am Copacabana-Strand in Rio de Janeiro eine "große Demonstration" stattfinden, sagte der rechtsextreme Politiker in einem Video, das am Samstag in mehreren Online-Netzwerken veröffentlicht wurde.
Populist Pellegrini wird neuer slowakischer Präsident - Korcok gratuliert
In der Slowakei hat der populistische Parlamentspräsidenten Peter Pellegrini die Stichwahl um das Präsidentenamt nach vorläufigen Angaben gegen den pro-westlichen Diplomaten Ivan Korcok gewonnen. Pellegrini kam nach Auszählung von 99 Prozent der Stimmzettel auf einen Stimmenanteil von 53,55 Prozent, wie in der Nacht zum Sonntag aus Zahlen des slowakischen Statistikamtes hervorging. Korcok unterlag den vorläufigen Angaben zufolge bei dem Urnengang vom Samstag mit 46,44 Prozent der Stimmen und erkannte seine Niederlage an.