-
Hubig will Verjährungsfrist bei Vergewaltigung auf 20 Jahre verlängern
-
Neue ausländerfeindliche Proteste in Nordirland - Polizei setzt Wasserwerfer ein
-
Französischer Sänger Patrick Bruel offiziell der Vergewaltigung beschuldigt
-
"Hitze ist ein stiller Killer": Bundesweiter Aktionstag zu Hitzeschutz
-
Reformtreffen im Kanzleramt: Koalition will Gespräche mit Sozialpartnern fortsetzen
-
US-Armee meldet neue Angriffe auf den Iran
-
NFL-Rekordvertrag für Star-Quarterback Mahomes
-
Papst Leo XIV. feiert Messe in Sagrada Família und weiht Jesus-Christus-Turm
-
Treffen mit Sozialpartnern im Kanzleramt beendet - weitere Gespräche vereinbart
-
Medien: Brown-Wechsel zu Bayern vor Abschluss
-
Britischer Konzern Frasers bietet zwei Milliarden Euro für Hugo Boss
-
Bekannter Schweizer Soziologe Jean Ziegler ist tot
-
Infantino: Fall Artan "unglücklich"
-
Koalition berät mit Sozialpartnern über Reformen - Merz: "Lösungen im Dialog"
-
Papst Leo XIV.: Christen können Kriege nicht befürworten
-
Nordisch-WM 2031: FIS vertagt Oberstdorf-Entscheidung
-
Trump gibt 70 Milliarden Dollar für Abschiebungen frei
-
Macron: Selenskyj nimmt an Sitzung beim G7-Gipfel kommende Woche in Evian teil
-
Vor U-Ausschuss: Bill Gates bestreitet Verwicklung in Epsteins Missbrauchsfälle
-
Papst Leo XIV. feiert Messe in Basilika Sagrada Família in Barcelona
-
Trump unterstreicht: Werde bei WM sein
-
Koalition berät in Spitzentreffen mit Sozialpartnern über Reformen
-
Handball: DHB-Männer im WM-Eröffnungsspiel gegen Tunesien
-
Trump: Neuer Geheimdienstchef Pulte soll Personal abbauen
-
Tankrabatt läuft zum 1. Juli aus - Einigung von Union und SPD
-
Medizinische Kreise: Mindestens zwölf Tote bei israelischen Angriffen im Südlibanon
-
"Sie halten uns zum Narren": Trump kündigt weitere Angriffe auf den Iran an
-
Wadephul: Neue Sanktionen gegen Israel derzeit "nicht geboten"
-
Nach ausländerfeindlichen Protesten wächst in Belfast die Sorge vor neuer Gewalt
-
Vor Messe in Sagrada Família: Papst Leo besucht Gefängnis und Abtei bei Barcelona
-
Rheinland-Pfalz darf frühere Hilfen für Flughafen Frankfurt-Hahn nicht rückfordern
-
Feuerwehr rettet Entenküken aus Kanalisation in Bremerhaven
-
Slots für ausländische Airlines: Bundesregierung für Marktöffnung in der Luftfahrt
-
13 neue Richterinnen und Richter für Bundesgerichte gewählt
-
Rechte Vorfälle bei Bundestags-Planspiel mit Jugendlichen: Fraktionen fordern Aufklärung
-
Epstein-Skandal: Bill Gates im US-Kongress befragt
-
Wadephul: Deutschland und Ungarn wollen Beziehungen "neu aufstellen"
-
Armbrustattacken auf Vögel an Moselufer: Polizei identifiziert Verdächtigen
-
Finanzlage der Krankenkassen noch schlechter als bisher gedacht
-
Trump: Iran hat sich "zu viel Zeit gelassen" in den Verhandlungen
-
Islamistisches Imam-Mahdi-Zentrum aus Nordrhein-Westfalen bleibt verboten
-
Tödliche Schlägerei in Diskothek in Schleswig-Holstein: Lange Haftstrafe
-
Iran-Krieg: US-Inflation steigt im Mai auf Drei-Jahres-Hoch
-
Nach Kampfjet-Aus: Merz will mit Frankreich weiter an Luftkampfsystem arbeiten
-
Bundesregierung erhofft Reformkonsens bei Sozialpartner-Treffen
-
Anlagebetrug über Callcenter in Millionenhöhe: Lange Haftstrafe für Mann in Bayern
-
Beschleunigter Glasfaserausbau: Recht auf Anschluss soll ausgeweitet werden
-
Iran-Krieg: US-Inflation steigt im Mai auf 4,2 Prozent
-
Amnesty International wirft Israel "ethnische Säuberung" im Westjordanland vor
-
Drei Tote nach Hausbrand in brandenburgischem Friesack entdeckt
Macron kündigt ausländische Investitionen in Höhe von 93 Milliarden Euro in KI an
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat Investitionszusagen ausländischer Unternehmen in Frankreich in Höhe von 93 Milliarden Euro verkündet. Dies sei ein "Rekord" sagte Macron am Montag zum Auftakt eines Investorentreffens unter dem Motto "Choose France" (etwa: Entscheiden Sie sich für Frankreich). Diese Investitionen würden etwa 15.600 Arbeitsplätze schaffen. 2025 waren bei dem Investorentreffen Vorhaben in Höhe von 20 Milliarden Euro angekündigt worden.
Im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens standen Investitionen in die KI-Infrastruktur, insbesondere in die von Umweltschützern kritisierten Datenzentren. Der japanische Investor Softbank stellte Investitionen in Höhe von 75 Milliarden Euro in KI-Infrastruktur in Aussicht. Bis 2031 sollen davon 45 Milliarden Euro in Rechenzentren in Nordfrankreich investiert werden. Weitere Standorte würden geprüft, sagte Macron.
Softbank kooperiert bei dem Großprojekt mit dem französischen Konzern Schneider Electric. "Die Künstliche Intelligenz braucht eine immer größere Rechenleistung", sagte der Chef von Schneider Electric, Olivier Blum, dem Sender France Info. Solche Rechenzentren würden bislang vor allem in den USA und in China gebaut. "Es ist gut, dass Frankreich und Europa jetzt aufholen", betonte Blum.
Der kanadische Vermögensverwalter Brookfield kündigte Investitionen in Höhe von zehn Milliarden Euro in Rechenzentren in Frankreich an. Auch der emiratische Fonds MGX und weitere Unternehmen stellten Investitionen in Aussicht.
Diese Projekte dienten dazu, Frankreich "zum führenden Land für die Ansiedlung von Rechenzentren in Europa zu machen", betonte Macron. "Wir holen den Rückstand, den wir in Europa bei Rechenkapazitäten hatten, klar auf", sagte er mit Blick auf die USA und China.
"Künstliche Intelligenz soll eine Quelle des Wohlstands für Frankreich sein", betonte der französische Wirtschaftsminister Roland Lescure. Er verwies auf die günstigen Preise für CO2-armen Atomstrom in Frankreich.
Die französische Regierung hatte in den vergangenen Monaten immer wieder ihr Ziel bekräftigt, einer der weltweit führenden Akteure im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) zu werden. Umweltschützer kritisieren den Ausbau der Rechenzentren, weil diese extrem viel Energie brauchen und Wärme produzieren - wofür dann wiederum Kühlwasser benötigt wird. Kritik kommt auch von betroffenen Kommunen, die auf großen Flächenverbrauch für eine relativ geringe Anzahl von Arbeitsplätzen verweisen.
Nach einer Studie des Soziologen Loup Cellard würde ein Logistikunternehmen bis zu 400 Stellen auf einer Fläche schaffen, auf der ein Rechenzentrum nur etwa 20 Beschäftigte bräuchte. "Das ergibt einen Arbeitsplatz pro 24 Millionen Euro Investition", rechnete er vor. Für die Kommunen sind die Rechenzentren allerdings wegen ihrer hohen Grundsteuern interessant.
Macron hatte die "Choose France"-Treffen zum Symbol seiner unternehmerfreundlichen Politik gemacht. Der Gipfel am Montag war der neunte unter seinem Vorsitz - und zugleich sein letzter, da er bei den Präsidentschaftswahlen 2027 nicht mehr antreten kann.
Z.AlNajjar--SF-PST