-
Urteil: Plattformbetreiber muss Nutzerdaten bei Falschbehauptung herausgeben
-
Blinde Patientin von Rehaklinik abgewiesen: Kein Anspruch auf Entschädigung
-
OECD: Mehr als 100 Milliarden Dollar für Klimaschutz 2024
-
Hilfen für Geduldete bei kurzem Aufenthalt dürfen niedriger sein als Sozialhilfe
-
CDU-Politiker Müller rechnet durch Steuersenkung nicht mit billigeren Flugtickets
-
DB meldet vor Pfingsten große Nachfrage - auch nach Last-Minute-Tickets
-
Conference Finals in der NHL: Vegas gewinnt Auftakt in Colorado
-
Rente mit 70: Kommissionsmitglieder dementieren Festlegung auf Empfehlung
-
Medien: Union holt Lustrinelli als Cheftrainer
-
Mutmaßliche China-Spione in Untersuchungshaft genommen
-
Philippinen erlassen Haftbefehl gegen flüchtigen Ex-Polizeichef Dela Rosa
-
CDU-Arbeitnehmer warnen vor höherem Rentenalter - Radtke sieht "falschen Schritt"
-
Rente mit 70: DGB-Chefin Fahimi dringt auf mehr Erwerbstätige statt höheres Rentenalter
-
EU-Beitritt der Ukraine: Merz schlägt "assoziierte Mitgliedschaft" vor
-
CDU-Arbeitnehmer warnen vor höherem Rentenalter - Radtke: "der falsche Schritt"
-
Unzureichende Unterstützung für Tierheime: Tierschutzbund verklagt den Staat
-
"Ein echter Torjäger": Auch Undav im WM-Kader
-
Kimmich als Erster: DFB präsentiert WM-Kader häppchenweise
-
Iran prüft neuen US-Vorschlag - Trump sieht Gespräche "auf Messers Schneide"
-
Hartenstein mit Double-Double: OKC gleicht gegen Spurs aus
-
Steinmeier: Iran-Konflikt ist "ein unnötiger Krieg"
-
Nach Hauseinsturz in Görlitz: Frauenleiche in Trümmern gefunden
-
Trump-Kritiker Stephen Colbert moderiert zum letzten Mal Kultsendung "Late Show"
-
BGH verhandelt über Maklerprovision für Ein- oder Zweifamilienhaus
-
Blinde Patientin abgewiesen: BGH urteilt über mögliche Diskriminierung bei Reha
-
Jobs nur für Kirchenmitglieder: Bundesarbeitsgericht verhandelt erneut
-
Nach Verstimmungen wegen des Iran-Kriegs: Nato-Außenminister treffen sich in Schweden
-
Facebook-Mutter Meta beginnt mit Entlassung von 8000 Mitarbeitern
-
Polizei: Vierter Castor-Transport durch NRW verläuft ohne Zwischenfälle
-
Trump-Gesandter pocht auf stärkere US-Präsenz in Grönland
-
"Bild": Rentenkommission plädiert für Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre
-
KI-Boom: Nvidia erneut mit Rekordumsatz im ersten Quartal
-
Für Juni erwarteter SpaceX-Börsengang rückt näher: Prospekt veröffentlicht
-
Penalty-Drama: DEB-Team verliert auch gegen USA
-
Bolivianischer Präsident kündigt nach Protesten Kabinettsumbildung an
-
Villa zu stark: Freiburgs Europa-League-Traum geplatzt
-
Airbnb erweitert Angebot unter steigendem Druck um Hotels und Autovermietungen
-
Israel: Minister Ben Gvir löst mit Video von Gaza-Aktivisten Welle der Empörung aus
-
Rüstungsdeal: Bund steigt mit 40 Prozent bei Leopard-2-Hersteller KNDS ein
-
Tod von vier US-Bürgern: USA klagen Kubas Ex-Präsidenten Raúl Castro an
-
Regierungskreise: Bund steigt mit 40 Prozent bei Rüstungskonzern KNDS ein
-
USA klagen früheren kubanischen Präsidenten Raúl Castro an
-
Bis 2028: Baum bleibt Trainer in Augsburg
-
Regierungskrise in London: Womöglich entscheidende Nachwahl am 18. Juni
-
US-Justizministerium klagt früheren kubanischen Präsidenten Raúl Castro an
-
Magyar zu Besuch in Polen: Budapest und Warschau wollen in EU enger zusammenarbeiten
-
Britischer Radiosender vermeldet irrtümlich Tod von König Charles III.
-
US-Republikaner: Trump-Kritiker Massie unterliegt bei Kongress-Vorwahl
-
Unfall auf Autobahn: Musiala seit Februar ohne Führerschein
-
Zahlreiche Vereinbarungen: Putin beendet Besuch bei Xi in China
Blinde Patientin von Rehaklinik abgewiesen: Kein Anspruch auf Entschädigung
Eine blinde Patientin, die nach einer Knieoperation von der Rehaklinik abgewiesen wurde, bekommt keine Entschädigung. Die Klinik musste den zusätzlichen Betreuungsaufwand nicht stemmen, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Donnerstag entschied. Behinderte Menschen hätten gegenüber privaten Leistungserbringern keinen Anspruch auf besondere Anpassungs- und Teilhabeleistungen. (Az. III ZR 56/25)
Die Patientin, damals 69 Jahre alt, war 2022 operiert worden. Mit einer Klinik in Hessen war vereinbart, dass sie danach dort ihre Reha antreten sollte. Als die Frau mit einem Krankentransport ankam, wurde sie aber abgewiesen - warum, darüber streiten sich Klinik und Patientin.
Die Klinik gibt an, dass eine orthopädische Reha in dem Fall nicht möglich gewesen sei. Die Patientin wiederum geht davon aus, dass sie nur wegen ihrer Blindheit nicht behandelt wurde. Die Klinik habe auf den zusätzlichen Aufwand vorbereitet sein müssen. Sie verklagte die Klinik auf Schadenersatz und Entschädigung, insgesamt etwa 4000 Euro.
Vor dem Amtsgericht Fritzlar und dem Landgericht Kassel hatte die Klage keinen Erfolg. Nun scheiterte die Patientin auch vor dem BGH. Die Klinik habe das Allgemeine Gleichstellungsgesetz nicht verletzt, entschied der BGH. Ein Anspruch auf besondere Anpassungs- und Teilhabeleistungen bestehe nur gegenüber dem Staat. Die Kosten dafür sollten nicht einzelne Privatleute tragen, sondern die Allgemeinheit.
E.Aziz--SF-PST