-
Millionengewinne mit Fakeshops in Internet: Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen
-
"Focus": Bundesregierung erwägt höhere Rückkehrprämie für syrische Geflüchtete
-
Dritter Verdächtiger nach tödlichem Raubüberfall auf 93-Jährigen in Köln gefasst
-
"Pyrotechnik als Waffe": DFB verhängt Strafen nach Skandalspiel
-
Vorläufige Tarifeinigung: Langer Streik bei Samsung vorerst abgesagt
-
China und Russland schließen kurz nach Trump-Besuch in Peking zahlreiche Vereinbarungen
-
Gericht: Verfassungsschutz darf Verein Jüdische Stimme vorläufig als extremistisch einstufen
-
Filmemacher Almodóvar warnt vor "Monstern" wie Trump, Netanjahu und Putin
-
Trump-Gesandter wirbt in Grönland für Unabhängigkeit der Arktisinsel
-
Bundeswehr plant Umbau von Beschaffungsamt: Neue Strukturen und Standorte
-
Unbekannte greifen 19-Jährigen in Hamburg an - vermutlich homophobes Motiv
-
Drohnenalarm in Litauen: Bevölkerung und Staatsspitze in Vilnius müssen Schutz suchen
-
Nach Trump-Drohungen: Iranische Revolutionsgarden warnen vor weitreichender Reaktion
-
Vermisstensuche nach Hauseinsturz in Görlitz: Trümmer werden per Hand abgetragen
-
Regierung beschließt Zehn-Milliarden-Euro-Programm für besseren Zivilschutz
-
Einfacherer Sozialstaat: Regierung startet Expertenrunde und plant Sozialportal
-
US-Ebola-Patient wird in Berlin behandelt - WHO: Weltweites Risiko weiter gering
-
Commerzbank warnt Aktionäre vor Annahme von Unicredit-Angebot
-
Polen und Ungarn wollen in Brüssel enger zusammenarbeiten - Magyar zu Besuch in Warschau
-
Cannabisplantage mit 400 Pflanzen: Zwei Festnahmen in Nordrhein-Westfalen
-
Unbekannte beschießen sächsische Asylbewerberunterkunft mit Pyrotechnik
-
Auf offener Straße getötete 52-Jährige in Hessen: Verdächtiger in U-Haft
-
AfD-Chef Chrupalla wirft französischem Rechtspopulisten Bardella Anbiederung an Merz vor
-
Macrons ehemaliger Stabschef Moulin wird neuer Zentralbankchef Frankreichs
-
Bundesregierung bereitet Weg für Einführung von digitaler Brieftasche
-
Selfies und Toffees: Meloni und Modi lächeln sich durch Rom-Besuch des Inders
-
32-jähriger Radfahrer in Niedersachsen von Güterzug erfasst und tödlich verletzt
-
Hecking warnt vor Paderborn: "Kein Selbstläufer"
-
Grüne dringen auf mehr digitale Selbstbestimmung in Deutschland und Europa
-
Mann bei Streit in Berliner Wohnung getötet - Tatverdächtiger festgenommen
-
Hightechspionage für chinesischen Geheimdienst: Ehepaar in München festgenommen
-
Mann mit Gaszylinder erschlagen: Unterbringung in Psychiatrie in Bayern
-
Prozess um 23 Jahre zurückliegenden Mordfall: Lebenslange Haft in Paderborn
-
Führerschein soll günstiger werden - Regierung beschließt Reform
-
69-Jähriger bei Waldarbeiten in Bayern von Traktor eingeklemmt und getötet
-
Industrie und Handel kritisieren "Recht auf Reparatur"
-
Zum Trinken von tödlicher Menge Alkohol animiert: Jugendliche verurteilt
-
Studie: Jeder dritte ausgeschriebene Job hat mit "Green Economy" zu tun
-
NSU-Helfer Ralf Wohlleben aus Gefängnis entlassen: Haft vollständig verbüßt
-
Spionage für chinesischen Geheimdienst: Ehepaar in München festgenommen
-
Nach neuen Trump-Drohungen: Irans Revolutionsgarden warnen vor weitreichender Reaktion
-
Leichter Rückgang antisemitischer Vorfälle in Berlin - aber weiter hohes Niveau
-
IEA rechnet mit 30 Prozent E-Autos an 2026 verkauften Neuwagen
-
Pro Asyl fordert Abschiebestopp nach Afghanistan - Kritik an Asyl-Entscheidungen
-
Niedersachsen: 91-Jähriger übergibt Goldmünzen in Wert von 300.000 Euro an Betrüger
-
Streit um Transsexuelle: Frauenfitnessstudio soll 6000 Euro zahlen
-
Führerschein soll "bezahlbarer und moderner" werden - Kabinett beschließt Reform
-
Nach Messerangriff in Stuttgart: Ermittler gehen von rechtsextremem Hintergrund aus
-
Bundesregierung beschließt Ausbau von Zivilschutz
-
Prozess um mutmaßlichen Mord an Gerichtsvollzieher in Saarbrücken begonnen
Bundeswehr plant Umbau von Beschaffungsamt: Neue Strukturen und Standorte
Die Bundeswehr hat einen groß angelegten Umbau ihres Beschaffungsamts für Rüstungsgüter auf den Weg gebracht. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) informierte am Mittwoch den Verteidigungsausschuss des Bundestags über die geplante "Reorganisation". Starre Behördenstrukturen sollen dabei aufgebrochen werden, um das Amt schneller und effizienter zu machen. Zudem soll es neue Standorte in Deutschland geben sowie eine Außenstelle in Brüssel, um internationale Rüstungsprojekte besser zu koordinieren.
Es müssten die Voraussetzung für schnellere Entscheidungen und einen weiter steigenden Umfang bei der Beschaffung von Rüstungsgütern geschaffen werden, sagte Pistorius. Deswegen müssten die Abläufe bei der Behörde angepasst werden. Die Reform solle zudem eine bessere Preiskontrolle bei Rüstungsvorhaben ermöglichen. Die Umsetzung soll ab Juli schrittweise erfolgen.
Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BaainBw) ist der zentrale "Einkäufer" für Rüstungsgüter für die deutschen Streitkräfte. Hauptsitz ist Koblenz, die Behörde hat insgesamt 7900 Beschäftigte. Die Beschaffungsprozesse bei der Behörde waren immer wieder als langwierig und ineffizient kritisiert worden.
Statt traditioneller Abteilungen und Referate soll das BaainBw nun eine flexible Struktur erhalten, die sich an den Truppenbereichen Land, Luft, See, Cyber- und Informationsraum sowie Weltraum ausrichtet. "Somit können Projektteams flexibel und agil zusammengestellt und Schwerpunkte schnell gebildet werden", erläuterte die Bundeswehr. Zudem soll es demnach "erweiterte Schnittstellen zur Industrie" geben, um Entwicklungen am Markt und beim technologischen Fortschritt besser im Blick zu haben.
Ein neuer Ableger in Bremen soll die Zusammenarbeit mit Industriepartnern und Forschungseinrichtungen aus den Bereichen Raumfahrt und Marine erleichtern, die dort wichtige Standorte haben. Ein bestehender Standort in Dresden wird um den Bereich Cyber- und Informationstechnik erweitert. Die Vertretung in Brüssel soll laut Bundeswehr auch "einen frühen Zugang zu EU-Rüstungsinitiativen" ermöglichen und "eine bessere Vernetzung mit Partnerstaaten".
Ein Anfang dieses Jahres im bayerischen Erding eröffnetes "Innovationszentrum" wird den Angaben zufolge durch eine weitere solche Stelle in Kiel ergänzt. Ziel ist es dabei, mit Industrie, Startups, Wissenschaft und Bundeswehr Projekte schnell auf den Weg zu bringen.
Intern wird der Umbau des Bundeswehr-Beschaffungsamtes als eine der größten technischen Behörden in Europa als Revolution gesehen. Wichtiges Ziel ist es für das Verteidigungsministerium, die bisherigen Mitarbeiter dabei auch mitzunehmen. Sie wurden laut Pistorius im Vorfeld eingebunden und haben selbst 600 Reformvorschläge eingereicht.
Pistorius betonte am Mittwoch, die Bundeswehr werde bei der Behörde "mit Sicherheit keine Stellen abbauen". Inwieweit zusätzliche Stellen nötig seien, müsse sich zeigen. Derzeit gebe es noch "eine große Anzahl von unbesetzten Stellen" in der Hauptstelle in Koblenz.
J.AbuShaban--SF-PST