-
NFL: Patriots unterliegen Bears
-
Zweifel am Formel-1-Finale: "Die Welt kann sich stark ändern"
-
"Mache einfach weiter": Brunner beim Thema DFB-Team gelassen
-
Hofmann betreibt Eigenwerbung: "Mehr kann ich nicht machen"
-
"Genau jetzt richtig": Freiburg will Trendwende gegen Bayern
-
Hoffenheim feiert "TSG-GOAT" Kramaric: "Er tut uns gut"
-
Kutschfahrten im New Yorker Central Park vor dem Aus
-
Geplanter Überfall in Bochum: Gericht verkündet Urteil gegen "Ausbrecherkönig"
-
Wadephul nimmt an Außenministertreffen in Istanbul teil
-
Krise bei VW: Weitere Gespräche mit IG Metall über Vereinbarung aus 2024
-
CSU-Parteitag mit Rede Söders - Besonderes Augenmerk auf Aigner
-
Trump: Ukraine verfügt wieder über Satelliten-Internetdienst Starlink
-
Staatsmedien: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet
-
Tausende fordern in Venezuela Rückkehr von Oppositionspolitikerin Machado
-
Vor Parlamentswahl in Serbien: Zehntausende Anhänger der Opposition in Belgrad
-
Vor Parlamentswahl in Serbien: Zehntausende Anhänger der demonstrieren in Belgrad
-
Vor Gouverneurswahlen: Trump lobt Schmähvideo gegen Demokratin
-
Kanada und Türkei nehmen Gespräche über Freihandelsabkommen auf
-
Xinhua: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet
-
Kramaric trifft endlich: Hoffenheim auch in Europa zurück
-
Brunner versaut Freiburgs Bayern-Generalprobe
-
Finnland erteilt Betriebsgenehmigung für unterirdisches Endlager für Atommüll
-
Antonelli zweifelt: WM-Titel in Austin "unwahrscheinlich"
-
Hofmann nutzt seine Chance: Bayer gewinnt auch auf Kreta
-
Hauptrunden-Traum lebt: Melsungen siegt im CL-Krimi
-
Milliardenklage gegen die BBC: Trump soll unter Eid aussagen
-
50 Millionen Euro: Rekordpreis bei Versteigerung von Monet-Gemälde in Paris erzielt
-
Zehntausende Studierende fordern bei Demonstration in Wien mehr Geld für Hochschulen
-
"Rückkehr zur Ruhe": Demonstrationsverbote und weitere Einschränkungen in Frankreich
-
Kaputte Welt: Pentagon beschädigt Eisenhower-Globus
-
Vom IS im Niger entführte Schweizerin und Österreicherin zurück in der Heimat
-
Frankreich: Widerstandskämpferin Berger-Volle mit 105 Jahren gestorben
-
Justizminister: 217 Menschen nach Protesten am Wochenende in Frankreich inhaftiert
-
Neue russische Angriffe: Selenskyj beklagt unveränderte Haltung Moskaus zum Krieg
-
USA richten erste Klub-WM der Frauen aus
-
Sturzflut im Himalaya: UN-Klimafonds stellt Nepal Hilfsgelder in Millionenhöhe bereit
-
Müll rausbringen und Abwaschen war einmal - Erleichterungen für Airbnb-Gäste
-
Milliarden-Rüstungsdeal: USA wollen 850 F-35-Kampfjets bei Lockheed Martin kaufen
-
Steuerschätzung: Klingbeil sieht trotz Mehreinnahmen 2027 "keine neuen Spielräume"
-
Keine Angriffe nach PHP-Sicherheitslücke festgestellt - Debatte um IT-Sicherheit
-
Rassistische Chats: Justizbeamter aus Nordrhein-Westfalen verliert Beamtenstatus
-
Söder will mit Geberländern Extremismusklausel im Länderfinanzausgleich durchsetzen
-
Panne bei der Tabaksteuer: Klingbeil verspricht rasche Aufklärung
-
IT-Sicherheitsamt: Bislang keine Angriffe durch PHP-Sicherheitslücke festgestellt
-
Sohn von Aung San Suu Kyi spricht erstmals seit fünf Jahren mit seiner Mutter
-
Muskelverletzung: Bayern-Star Díaz fällt aus
-
Bundesländer fordern schnellstmögliche Stromsteuersenkung für alle
-
Lyon: Altmaier steht im Viertelfinale
-
Familiennachzug zu Flüchtling: Kind muss bei Antrag minderjährig sein
-
IUCN: Wegen Klimawandels fast alle Korallenriffe der Welt vom Absterben bedroht
Justizministerin Hubig kündigt strengere Regeln für Ticketzweitmarkt an
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will schärfer gegen überhöhte Preise auf dem Ticketzweitmarkt vorgehen. "Ein Blick in andere Länder zeigt: Auch auf nationaler Ebene kann man den Ticketzweitmarkt wirksam regulieren. Diese Möglichkeiten will ich nutzen", sagte Hubig der "Bild"-Zeitung vom Freitag. Sie reagiert auf einen offenen Brief von Künstlern und Veranstaltungsfirmen, die sie auffordern, gegen "Wucher und Betrug" auf dem Ticketzweitmarkt zu handeln.
Gewerbliche Wiederverkäufer kaufen Tickets in Massen auf, nicht selten mithilfe automatisierter Software (sogenannten Bots), wie es in dem offenen Brief heißt. Anschließend würden sie Tickets zu horrenden Preisen weiterverkaufen. Ein Ticket, das für 60 Euro angeboten wurde, werde auf Plattformen wie Viagogo oder Ebay etwa für 100, 200 oder noch mehr Euro gehandelt. Aufschläge von 250 Prozent und mehr seien keine Seltenheit.
Das Geld fließe allerdings weder den Künstlerinnen und Künstlern noch der Veranstaltungswirtschaft zu, es fließe "nicht in die Produktion neuer Musik, in faire Löhne oder in die nächste Tour", heißt es in dem offenen Brief weiter. Es lande in den Taschen von Zwischenhändlern, "die zur Kultur nichts beitragen als Abzocke".
Den offenen Brief hatte kürzlich der Verband freier Musikschaffender Pro Musik veröffentlicht - unterschrieben von zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern wie den Toten Hosen oder Ikkimel. Zu den Initiatoren gehört auch der Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft.
Hubig hat nicht nur Musikveranstaltungen im Visier: Konzerte, Fußballspiele und andere Veranstaltungen dürften nicht nur denjenigen offenstehen, "die sich die horrenden Preise auf dem Zweitmarkt leisten können", sagte sie der "Bild". Sie skizzierte erste Maßnahmen: Ein möglicher Schritt sei, überzogene Preisaufschläge beim Weiterverkauf zu begrenzen.
Zugleich müsse der private Weiterverkauf von Tickets möglich bleiben und dürfe nicht unnötig kompliziert werden, betonte die Ministerin. "Es geht darum, kommerzielle Geschäftemacherei einzudämmen - im Interesse von Fans, Künstlerinnen und Künstlern sowie Sportlerinnen und Sportlern."
Wie die Ministerin verwies auch Pro Musik auf Regelungen im Ausland: In Frankreich sei der kommerzielle Weiterverkauf von Tickets "seit Jahrzehnten" gesetzlich eingeschränkt. In Großbritannien müssten Originalpreis, Sitznummer und Verkäuferidentität klar ausgewiesen sein. In den USA verbiete der Better Online Ticket Sales-Act unter anderem den Einsatz automatisierter Kaufprogramme. In Belgien und Italien existierten vergleichbare Schutzregelungen.
Deutschland hingegen sei ein nahezu regulierungsfreier Raum für Ticketspekulanten. Das sei ein politisches Versäumnis. Pro Musik schlug unter anderem vor, dass Veranstalter künftig das Recht haben festzulegen, auf welchen Plattformen Tickets weiterverkauft werden dürfen und unerwünschte Angebote löschen lassen zu können. Ein Weiterverkauf solle nur bis zu einem Aufschlag von maximal 25 Prozent auf den Originalpreis erlaubt sein. Der Verkauf von Tickets, die noch gar nicht im Besitz eines Verkäufers sind, müsse verboten werden - ebenso der Einsatz automatisierter Bots zum massenweisen Ticketkauf.
Pro Musik verwies auf den Koalitionsvertrag von Union und SPD aus dem vergangenen Jahr: "Die Bundesregierung will den Ticketzweitmarkt für Sport- und Kulturveranstaltungen stärker regulieren, um Verbraucherinnen und Verbraucher vor überhöhten Preisen, Intransparenz und betrügerischen Verkaufspraktiken zu schützen und Veranstalter besser in die Lage zu versetzen, sich gegen unlauteres Verhalten von Ticketspekulanten zur Wehr zu setzen." Die Bundesregierung müsse nun "zügig" einen Gesetzentwurf vorlegen.
V.Said--SF-PST