-
Techmilliardär Musk unterliegt im Prozess gegen OpenAI
-
Mit Bier und Konfetti: Aufstiegs-Sause in Elversberg
-
Trump will neuen Notenbankchef Warsh am Freitag vereidigen
-
Merz: Moskau reagiert auf Verhandlungsangebote mit intensiverem Beschuss
-
Trump zieht milliardenschwere Schadensersatzklage gegen US-Steuerbehörde zurück
-
SNC Scandic Coin und Biconomy: Regulierte Real-World-Assets treffen auf globale Handelsinfrastruktur
-
Israel stoppt neue Hilfsflotte für den Gazastreifen - Aktivisten kritisieren "Entführung"
-
Hantavirus-Schiff beendet Reise in Rotterdam - Letzte Menschen gehen von Bord
-
Entscheidung in Tschechien über Auslieferung von deutscher Rechtsextremistin vertagt
-
Mit Kindern nach Syrien gereist: Vier Jahre Haft für IS-Rückkehrerin in München
-
Bundeswehr verlegt vorübergehend Patriot-Einheit in die Türkei
-
Einsatzkräfte retten in Niedersachsen Entenfamilie von Dachterrasse
-
Fall des Regisseurs Panahi wird am Mittwoch in Teheran vor Gericht verhandelt
-
Bundesverfassungsgericht verhandelt im Juli über bayerisches Polizeiaufgabengesetz
-
UNO: Israel muss Maßnahmen zur Verhinderung eines Völkermords im Gazastreifen ergreifen
-
Rangnick nominiert 14 Bundesliga-Profis für WM
-
Tödliche Schüsse auf entlaufenen Tiger: Ermittlungen zu Ausbruch in Schkeuditz
-
Star des "Kalenders der schönen Priester" gesteht: Ich war niemals ein Priester
-
Vor Parkhaus in Frankfurt am Main gefundener 19-Jähriger starb wohl durch Unfall
-
Mann stirbt bei Bootsunfall auf Greifswalder Bodden in Mecklenburg-Vorpommern
-
Tour de France: Grand Départ 2028 in Reims
-
Weitgehend Einigkeit über Aussetzung von Diätenerhöhung - Auch Spahn stimmt nun zu
-
Ukrainischer Finanzminister fordert verschärfte Sanktionen gegen Moskau
-
Baden-Württemberg: Psychiatriepatient kollabiert und stirbt bei Fixierung
-
Israel fängt erneut Hilfsflotte für den Gazastreifen ab
-
Geldwäsche-Vorwürfe: Selenskyjs Ex-Berater Jermak gegen Millionen-Kaution frei
-
"Unsere Zukunft hat einen Namen": Flick verlängert bei Barca
-
Merkel zur Ukraine: Europa setzt diplomatisches Potenzial nicht ausreichend ein
-
Pferd knabbert Sportwagen in Thüringen an - mehrere tausend Euro Schaden
-
20.000 Euro Belohnung nach Diebstahl von Keltengoldschatz von Manching ausgelobt
-
Frau erwürgt: Haftstrafe für 42-Jährigen wegen Tötung auf Verlangen
-
Merkel appelliert an andere Parteien: Nicht indirekt über AfD definieren
-
Iranische Nobelpreisträgerin Mohammadi kann aus Krankenhaus nach Hause
-
Nach Trump-Druck auf Teheran: Iran übermittelt Vermittlern "Bedenken" zu US-Vorschlag
-
Dobrindt will Zivilschutz mit zehn Milliarden Euro stärken
-
Endergebnis: Historische Niederlage für Spaniens Sozialisten bei Wahl in Andalusien
-
Imbisswagen explodiert in Nordrhein-Westfalen: Trümmer beschädigen mehrere Häuser
-
Spanischer Fiskus muss Sängerin Shakira 55 Millionen Euro erstatten
-
Bahn meldet deutlich gestiegene Ticketnachfrage über Himmelfahrts-Wochenende
-
BUND fordert mehr Wildnis für Deutschland - Regierung soll Gebiete ausweisen
-
Amnesty Deutschland: Iran Land mit den zweitmeisten Hinrichtungen weltweit
-
Merz verurteilt Angriff auf Atomkraftwerk in Vereinigten Arabischen Emiraten
-
Zwölfjährigen auf Parkplatz überfahren: 18-Jähriger wegen Mordes verurteilt
-
CDU-Politiker Schnieder zu neuem Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz gewählt
-
Cold Case um 1993 getötete Sabine: Neuer Prozess gegen Tatverdächtigen
-
Wieder unter eigener Flagge: Turn-Weltverband begnadigt Russen
-
Expertenrat erwartet Verfehlen von Klimazielen und fordert Handeln der Regierung
-
Pflegerat fordert Berücksichtigung von Versorgungsperspektive bei Gesetzesplänen
-
74-Jähriger tot in Magdeburger Wohnung gefunden - 26-Jähriger festgenommen
-
Mourinho zu Real? Medien melden Vollzug
Studie: Einschnitte bei der Rente treffen auch und gerade jüngere Versicherte
Einschnitte bei der Rente treffen nicht nur ältere Menschen, sondern auch und gerade jüngere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Das ist das Ergebnis einer am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Geforderte Maßnahmen wie ein höheres Renteneintrittsalter oder eine Absenkung des Rentenniveaus seien anders als häufig behauptet "kein Beitrag für mehr Generationengerechtigkeit", warnen die Autorinnen und Autoren.
"Bei systematischer Prüfung zeigen sich keine entsprechend positiven Effekte für die Jüngeren, zum Teil wirken sie sogar in entgegengesetzter Richtung", erklärte die Böckler-Stiftung. Bei Umsetzung mancher solcher Ideen würde demnach die interne Rendite, also das Verhältnis von eingezahlten Beiträgen und empfangenen Rentenzahlungen, auch und gerade bei Jüngeren leiden.
Positive Wirkungen sowohl für ältere als auch für jüngere Menschen seien hingegen vor allem durch Maßnahmen zu erwarten, die zu mehr Erwerbstätigkeit in Deutschland führen, "etwa eine höhere Zuwanderung oder eine stärkere Erwerbsbeteiligung bisher nicht erwerbstätiger Personen", hieß es weiter. Erstellt wurde die Studie durch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) und des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung zusammen mit Forschenden der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin).
Untersucht wurde die Wirkung einer behutsamen Anhebung der Regelgrenze für den Renteneintritt auf 68 Jahre bis zum Jahr 2056. Zwar könne dies den Beitragsanstieg in der gesetzlichen Rentenversicherung dämpfen, damit einhergehen würde jedoch ein Renditeverlust für alle Menschen ab etwa dem Geburtsjahrgang 1970. Am stärksten wären die Einbußen für um das Jahr 1980 Geborene, aber auch jüngere Versicherte würden laut der Studie schlechter gestellt.
Ein niedrigeres Rentenniveau ab 2031, wie es besonders jüngere Unionsabgeordnete fordern, könnte laut der Studie zwar staatliche Zuschüsse an die Rentenkassen verringern helfen, würde aber alle Geburtsjahrgänge ungefähr ab 1950 belasten. Sehr junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wären dabei etwa in gleichem Maße betroffen wie Geburtsjahrgänge ab Mitte der 1960er Jahre.
Kaum Auswirkungen auf die interne Rendite der gesetzlichen Rentenversicherung hätten nach Einschätzung der Expertinnen und Experten Änderungen des sogenannten Nachhaltigkeitsfaktors. Beitragssatz und Sicherungsniveau bei der Rente würden hier jeweils etwa im gleichen Maße steigen oder sinken. Allerdings steige bei einem niedrigeren Sicherungsniveau die Gefahr von Altersarmut, hieß es.
Positiv auf die Alterssicherung würde laut der Studie eine verpflichtende Einbeziehung von Selbstständigen in das gesetzliche Rentensystem wirken. Zwar wäre der kurzfristige Effekt gering, langfristig könnten jedoch Beiträge niedriger ausfallen, und die Rendite würde gerade für jüngere Versicherte steigen.
Generell zeige die Analyse, "dass einige Maßnahmen, deren Umsetzung in der öffentlichen Debatte teils lautstark propagiert wird, speziell für die jüngere Generation negative Folgen in der Absicherung haben würden", warnen die Autorinnen und Autoren. Die vermeintliche Entlastung der Jüngeren durch geringere Beiträge führe für sie zu einem niedrigeren Sicherungsniveau und einer geringeren Beitragsrendite. Dies könne zwar durch verstärkte private Vorsorge möglicherweise aufgefangen werden, was aber auch wieder höhere Kosten und Rendite-Risiken für die Betroffenen bedeute.
Im aktuellen Rentenniveau liegt die nominale Rendite in der gesetzliche Rentenversicherung laut der Studie für alle Geburtsjahrgänge von Ende der 1940er Jahre bis 2010 relativ ausgewogen bei 3,1 bis 3,3 Prozent pro Jahr für Männer und knapp 3,6 bis 3,8 Prozent für Frauen. Lediglich Jahrgänge davor erreichen etwas höhere Werte. "Die gesetzliche Rentenversicherung bietet also ordentliche Renditen, und zwar für Jüngere ebenso wie für Ältere", erklärte dazu Ko-Autor Sebastian Dullien.
N.AbuHussein--SF-PST