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Spanischer Fiskus muss Sängerin Shakira 55 Millionen Euro erstatten
Geldsegen vom spanischen Staat für Popstar Shakira: Der Oberste Gerichtshof in Madrid hat den Fiskus dazu verurteilt, der Kolumbianerin mehr als 55 Millionen Euro zu erstatten, weil sie zu Unrecht in einem Steuerhinterziehungsprozess verurteilt worden war. Laut einem Gerichtsbeschluss, den die Nachrichtenagentur AFP am Montag einsehen konnte, konnten die Steuerbehörden nicht hinreichend beweisen, dass Shakira im Jahr 2011 mehr als 183 Tage in Spanien verbrachte und damit dort steuerpflichtig gewesen wäre. Die Sängerin war deshalb zu einer millionenschweren Steuernachzahlung und einer noch höheren Strafe verurteilt worden.
Nach einer Zählung des Obersten Gerichtshofs hatte die "Waka-Waka"-Sängerin 2011 indes nur 163 Tage in Spanien verbracht, weshalb das "Zentrum ihrer wirtschaftlichen Interessen" nicht dort gelegen habe. Das Gericht ordnete an, dass ihr etwa 24 Millionen Euro Einkommensteuer und eine Strafe von fast 25 Millionen Euro sowie weitere Nachzahlungen und Strafen erstattet werden - zuzüglich Zinsen.
Shakira zeigte sich nach dem Urteil erleichtert. Das Gericht habe endlich Klarheit geschaffen, nach Jahren "brutaler öffentlicher Bloßstellung, gezielter Kampagnen zur Zerstörung meines Rufs und schlafloser Nächte, die letztlich meine Gesundheit und das Wohlergehen meiner Familie beeinträchtigt haben". Die 49-Jährige warf der Anklage zudem vor, ihre Prominenz ausgenutzt zu haben, um anderen Steuerzahlern zu drohen.
Shakira war mehr als ein Jahrzehnt mit dem spanischen Fußballer Gerard Piqué liiert, bevor sich das Paar 2022 trennte und Shakira nach Miami in den USA zog. Es ist nicht der einzige Steuerstreit, den Shakira mit dem spanischen Staat ausfechten musste. 2024 verglich sie die Ermittlungen mit einem "Inquisitions-Prozess", bei denen den Behörden mehr daran gelegen sei, sie "öffentlich zu verbrennen", als ihren Argumenten zuzuhören.
J.AbuHassan--SF-PST