-
Sturz von Maduro: Selenskyj regt ähnliches Vorgehen gegen Tschetscheniens Präsidenten vor
-
Abschluss bei Mercosur-Abkommen scheint zum Greifen nahe
-
Stoltenberg würdigt Steinmeier als "moralische Stimme" - Symposium zu Geburtstag
-
Sprecherin: Trump hat "intensiv" über Kauf Grönlands diskutiert
-
Wegner rechtfertigt Tennis-Ausflug während Blackouts - Opposition empört
-
Wadephul betont Notwendigkeit von Sicherheitsgarantien für Ukraine
-
Grönland: Wadephul begrüßt geplantes Treffen Rubios mit Dänemark
-
US-Armee beschlagnahmt Tanker unter russischer Flagge im Nordatlantik
-
Bericht: CDU will sofortigen Stopp von EU-Initiativen zulasten der Wirtschaft
-
Erfassung von Arbeitszeit an Bremer Schulen: Senat darf Startpunkt bestimmen
-
Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro nach Sturz in Gefängniszelle im Krankenhaus
-
Prozess um Anschlag in Magdeburg: Angeklagter scheitert mit Beschwerde
-
Deutscher CO2-Ausstoß 2025 kaum gesunken - Verbände warnen vor Zielverfehlung
-
Versorgung nach Anschlag wieder hergestellt: Alle Haushalte in Berlin haben Strom
-
Tödlicher Angriff an Parkhaus in Stade: Fünf Männer zu Haftstrafen verurteilt
-
Familie und Freunde nehmen Abschied von Filmstar und Tierschützerin Brigitte Bardot
-
Selenskyj: Keine klaren Aussagen der Verbündeten für Art des Beistands im Ernstfall
-
Missbrauch von Kindern: Bewährungsstrafe für früheren Fußballtrainer in Berlin
-
Bundesregierung hofft auf demokratische Neuordnung in Venezuela
-
Tschechiens Regierungschef schlägt der Vergewaltigung bezichtigten Mann als Minister vor
-
50 Schafe laufen in Supermarkt in Bayern - Penny will Patenschaft übernehmen
-
US-Armee: Russischer Tanker im Nordatlantik "beschlagnahmt"
-
Letzte-Generation-Sprecherin Hinrichs scheitert mit Berufung vor Berliner Gericht
-
Kornelius: Bundesregierung hält wenig von Grönland-Drohungen der USA
-
Gericht: Rheinland-pfälzischer Verfassungsschutz darf Burschenschaft beobachten
-
Emissionsbilanz: Umweltministerium kündigt Maßnahmen für mehr Klimaschutz an
-
Vorwurf Turbinenlieferung auf Krim: Geschäftsmänner in Hamburg freigesprochen
-
Stromversorgung nach mutmaßlichem Anschlag in Berlin wieder komplett hergestellt
-
Debatte über Einsatzgebiet der Bundeswehr nach Einigung zu Ukraine-Sicherung
-
Innenministerium: Keine Erkenntnisse zu Beteiligung Russlands an Stromanschlag
-
Warner Bros Discovery lehnt auch verbessertes Übernahmeangebot von Paramount ab
-
Britischer Radprofi Simon Yates beendet Karriere
-
Starker Schneefall sorgt weiter für Verkehrschaos in Teilen Europas
-
Erwachsenen Sohn mit Axt erschlagen: Vater aus Sachsen-Anhalt muss lange in Haft
-
Lange Haft nach tödlichem Messerangriff auf 17-Jährigen in Mecklenburg-Vorpommern
-
Abschluss Mercosur-Abkommen: Bundesregierung "sehr zuversichtlich"
-
Präsident im Iran ermahnt Sicherheitskräfte zur Zurückhaltung bei friedlichen Demonstranten
-
Stromversorgung nach mutmaßlichem Anschlag in Berlin "nahezu wieder hergestellt"
-
Nach spektakulärem Bankeinbruch in Gelsenkirchen: Polizei warnt vor Trickbetrügern
-
Rentenkommission der Regierung nimmt Arbeit auf
-
Wegen Spionage für Moskau verurteilter ehemaliger CIA-Agent in US-Haft gestorben
-
Französischer Glashersteller Arc meldet Insolvenz an
-
Syrische Armee beschießt kurdische Stadtviertel von Aleppo
-
Syrische Armee erklärt kurdische Viertel von Aleppo zum militärischen Sperrgebiet
-
NHL-Stars und drei Silberhelden: Kreis beruft Olympia-Kader
-
Vertreter der USA und Ukraine beraten in Paris weiter über Waffenruhe
-
Fünf Meter tiefer Sturz in Brunnen: 46-Jährige in Bayern gerettet
-
Justiz: Wegen Spionage für Israel verurteilter Mann im Iran hingerichtet
-
Umfrage: Zwei Drittel der Ärzte machten Gewalterfahrungen im beruflichen Kontext
-
Polizei stoppt 14-Jährigen nach Spritztour durch zwei Ruhrgebietsstädte
Verbraucherschützer: Steigende Lebensmittelpreise haben "politische Sprengkraft"
Der Anstieg der Lebensmittelpreise belastet die Haushalte - Verbrauchschützer warnen deshalb bereits vor "politischer Sprengkraft". Mit 68 Prozent gab die große Mehrheit in einer Befragung der Verbraucherzentralen an, vor allem die Preissteigerungen bei Lebensmittel zu spüren. Mit deutlichem Abstand (16 Prozent) folgten die Preissteigerungen bei Energie. Außerdem macht sich eine Mehrheit angesichts gestiegener Lebenshaltungskosten Sorgen. Die Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), Ramona Popp, warnte am Dienstag in Berlin die Politik, das Thema nicht unterschätzen.
Der Verbraucherbefragung zufolge gaben 37 Prozent an, sich bezüglich der Lebenshaltungskosten "eher große Sorgen" zu machen, 21 Prozent machten sich "sehr große Sorgen". Der vzvb weise die Politik "sehr deutlich" darauf hin, dass das Thema "politische Sprengkraft" habe, "weil es eben eine inzwischen wirklich sehr wichtige Frage von vielen Menschen ist", unterstrich Popp.
Sie verwies auf Großbritannien und USA: Dort sei das Thema "affordability, also die Leistbarkeit des Lebens", inzwischen wahlentscheidend. Die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland hätten das Gefühl, mit ihren Sorgen "nicht gesehen zu werden von der Politik", fuhr Popp fort. "Daraus entwickelt sich natürlich Frust, daraus entwickelt sich Vertrauensverlust."
Zugleich sähen die Menschen, dass bestimmte Interessensgruppen sich durchaus mit ihren Forderungen durchsetzten, sagte sie weiter. Ein Beispiel dafür sei die Gastronomie mit der zum 1. Januar erfolgten Mehrwertsteuersenkung, "wo schon relativ offen kommuniziert wird, dass bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern nichts davon ankommen wird", fuhr die vzbv-Vorständin fort.
In der vzbv-Umfrage zeigte sich mit Blick auf das Jahr 2026 dann auch eine knappe Mehrheit der Befragten eher pessimistisch. Immerhin 47 Prozent blicken positiv in die Zukunft. Einen klaren Unterschied gibt es hier jedoch je nach Haushaltseinkommen: Gutverdiener sind mit 58 Prozent mehrheitlich optimistisch, bei Menschen mit kleineren Einkommen sind es nur 40 Prozent.
Hohe Lebenshaltungskosten, Lebensmittel- und Energiepreise träfen natürlich "insbesondere diejenigen, die ohnehin schon wenig haben, weil sie für diese Grundbedürfnisse mehr von ihrem Einkommen ausgeben als diejenigen mit einem hohen Einkommen", sagte Popp dazu. Generell ärgerten sich Verbraucherinnen und Verbraucher über offene wie versteckte Preissteigerungen, wo etwa die Füllmenge reduziert werde oder die Qualität - etwa in Fruchtsäften, wo "immer weniger Frucht und immer mehr Zucker und Aromastoffe enthalten sind".
Popp sprach von "Verbrauchertäuschung" und forderte eine "klare Kennzeichnung von Mogelpackungen". Sie sprach sich zudem für eine Art unabhängiger "Preisbeobachtungsstelle" aus, um sich "die Preise- und Kostenentwicklung mal tatsächlich in der gesamten Wirtschaftssystematik anzuschauen, die Kosten und Gewinne nachvollziehen zu können und auch zu gucken, wer zum Beispiel eben die Taschen auch voll macht".
Für die repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbandes wurden Anfang Dezember 1002 Menschen ab 18 Jahren per Telefon befragt.
G.AbuHamad--SF-PST