-
Organspende: Bundestagspräsidentin Klöckner will gegen Widerspruchslösung stimmen
-
Olise trifft spät: Frankreich unter Zidane weiter makellos
-
Nach Fehlstart: Italien feiert klaren Sieg in der Türkei
-
Trump bestreitet Waffenangebot an China
-
Putin ordnet weitere Aufstockung der russischen Armee an
-
Papst nach viertägigem Frankreich-Besuch nach Rom aufgebrochen
-
USA: Keine Pläne für Waffenverkauf an China
-
Haftstrafen für drei Ägypter nach Mord an italienischem Studenten in Kairo
-
Größter Waldbrand in Frankreich seit 1949 gelöscht
-
Eine Tote bei russischem Angriff auf Akademie der Wissenschaften in Kiew
-
Nato-Kommandeur: Russlands Sabotage "immer dreister" - funktioniert aber nicht
-
Achterbahnfahrt: Söder und Krause bewältigen "Olympia Looping"
-
Großbritannien legt neues Programm zur Aufnahme von Flüchtlingen auf
-
SpaceX-Rakete Starship umrundet erstmals die Erde
-
Großbritannien: Terrorverdächtige wieder freigelassen - Burnham kündigt Krisensitzung an
-
Seoul: Nordkoreanische Minen vermutlich Auslöser von Explosion in Grenzgebiet
-
BVB verlängert mit Geschäftsführern - Cramer wird Vorsitzender
-
Papst beendet Frankreich-Reise mit Aufruf zu "kreativen" Friedensbemühen
-
RN-Chef Bardella weist Vorwurf antisemitischer Textnachrichten zurück
-
Verkaufsversuch gescheitert: Biontech schließt drei Standorte in Deutschland
-
Moskau stellt Russland-Geschäft von deutschem Handelskonzern Metro unter seine Verwaltung
-
Korruptionsprozess in Paris: Freiheitsstrafe für Ex-Ministerin Dati gefordert
-
75 Jahre Bundesverfassungsgericht: Politik ruft zu Schutz von Rechtsstaat auf
-
Dutzende Tote bei Angriff der myanmarischen Armee auf Markt im Bundesstaat Rakhine
-
Mindestens eine Tote bei russischem Angriff auf Akademie der Wissenschaften in Kiew
-
Rückzug auf Raten: Spahn verzichtet nach Kritik auf Sitz im Haushaltsausschuss
-
Gestohlener Davidstern-Aufnäher in Chemnitz wieder aufgetaucht
-
Anschlagsgefahr: Fünf bei Luftwaffenstützpunkt in England festgenommene Männer sind Briten
-
SpaceX-Rakete Starship erreicht erstmals Erdumlaufbahn
-
Gericht: Polizeibewerber darf nicht wegen Harnsteins abgelehnt werden
-
Bischof Wilmer nennt Antisemitismus "Sünde" - Kritik an AfD und Linkspartei
-
Rehlinger würdigt Papstbesuch in deutsch-französischer Grenzregion
-
Türkischer Komiker Göktas wegen Beleidigung Erdogans zu Haftstrafe verurteilt
-
Angriff mit Paintballpistole: 21-Jähriger in Bayern auf einem Auge blind
-
EU will Abwehr gegen hybride russische Angriffe stärken - Debatte über Notfallmechanismus
-
Polizei: Fünf bei Luftwaffenstützpunkt festgenommene Männer alle Briten Mitte 20
-
Iranische Anwältin Nasrin Sotudeh erhält Vaclav-Havel-Preis für Menschenrechte
-
Papst Leo XIV. ermahnt Europäer zu neuen Friedensanstrengungen
-
Linken-Chefin Schwerdtner kritisiert "Kampagne mit allen Mitteln" gegen Berliner Verband
-
Wadephul hebt vor Besuch des IStGH in Den Haag Bedeutung internationaler Institutionen hervor
-
Verstoß gegen vertrauliche Vereinbarung: Seoul bestellt Gesandten der Ukraine ein
-
Ukraine: Regierungschef rät gefährdeten Menschen in Städten vor dem Winter zum Umzug
-
In Gebüsch an Flugplatz: 17 Katzen in Nordrhein-Westfalen ausgesetzt
-
Ungewissheit über US-Iran-Verhandlungen: Ölpreis steigt deutlich
-
Papst Leo XIV. warnt vor "Lügen und Täuschungen" zwischen Staaten
-
Amthor verzichtet nach Kritik auf Strandkorb im Kanzleramt
-
Wegen Beleidigung Erdogans angeklagter türkischer Komiker Göktas vor Gericht
-
Spahn verzichtet auf Sitz im Haushaltsausschuss
-
Schwedische Wahlsiegerin Andersson scheitert mit Regierungsbildung
-
Startups in Deutschland sammeln in diesem Jahr deutlich mehr Investitionen ein
Pistorius: Deutschland kann von Leistungsfähigkeit der Ukraine lernen
Deutschland kann nach Auffassung von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) von der Leistungsfähigkeit der Ukraine im Verteidigungskrieg gegen Russland lernen. "Die Erfahrungen der Ukraine auf dem Gefechtsfeld sind für uns von allerhöchstem Wert", sagte Pistorius am Freitag bei der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin. Als Beispiele nannte er den Einsatz und die Abwehr von Drohnen sowie elektronische Kriegsführung.
Deutschland könne davon "als europäischer Nato-Partner, aber auch als Bundeswehr insgesamt" lernen, sagte Pistorius. Innerhalb weniger Wochen seien "technologische Sprünge" sichtbar, "mit denen wir umgehen müssen und auf die wir uns einstellen müssen".
Bei seinem jüngsten Besuch in der südöstlichen Region Saporischschja habe er auf "sehr beeindruckende Weise" gesehen, wie die ukrainischen Streitkräfte mit Drohnen umgingen. "Wir orientieren uns daran." So sei etwa mit den Ukrainern verabredet worden, den Datenaustausch zu intensivieren, "um ganz konkret aus dem zu lernen, was dort passiert".
Pistorius kündigte zudem an, dass die "bereits sehr erfolgreichen Joint-Venture-Bemühungen" verstärkt werden sollen. Die Kooperation zwischen deutscher und ukrainischer Rüstungsindustrie wird ihm zufolge dazu führen, "dass das westliche Geld in der Ukraine eingesetzt wird für eine deutlich steigende Produktion verschiedener Systeme mit entsprechender Reichweite und auch Wirkungsmacht".
"Deutsch-Ukrainische Joint-Ventures sind damit dann eben auch ein wichtiger Beitrag für die Sicherheit Europas", sagte der Minister. Er verwies auf ein von den Unternehmen Skyfall und Airbus auf der ILA unterzeichnetes Memorandum zur "Automatisierung der ukrainischen Luftverteidigung".
Der Minister äußerte sich auch zum Aus für das deutsch-französische Kampfjet-Projekt FCAS. Die Entscheidung sei "folgerichtig" gewesen, nun gelte es, den Blick nach vorne zu richten. Spekulationen über mögliche Nachfolgeprojekte seien allerdings verfrüht. "Von einer Entscheidung sind wir noch entfernt", sagte Pistorius. Erste konkrete Vorschläge stellte er für den deutsch-französischen Ministerrat am 17. Juli in Aussicht.
Hinsichtlich der Luftverteidigung kündigte Pistorius an, dass Deutschland im September seinen ersten US-Kampfjet vom Typ F-35 in den USA übernehmen und dort mit der Ausbildung daran beginnen werde. Der F-35 gilt als eines der modernsten Kampfflugzeuge der Welt. Die Bundesregierung hatte 2022 den Kauf von 35 Exemplaren beschlossen.
Mit diesem Kampfflugzeug der fünften Generation "bricht für unsere Luftwaffe dann eben auch ein neues Zeitalter an", sagte Pistorius. Daran partizipiere auch die deutsche Industrie "durch die Produktion der Rumpfteile hier in Deutschland". "Wir stärken also auch damit gleichzeitig die Kompetenzen in einem Schlüsselbereich der Luft- und Raumfahrttechnik hier in Deutschland."
D.AbuRida--SF-PST