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Deutsches Rotes Kreuz beklagt starken Spendeneinbruch
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat einen starken Einbruch bei den Spenden in diesem Jahr beklagt. "Der Rückgang ist hart, da er unmittelbare Folgen für notleidende Menschen hat", sagte DRK-Präsident Hermann Gröhe der "Rheinischen Post" vom Samstag. Demnach liegt das Spendenaufkommen in diesem Jahr bei knapp unter 40 Millionen Euro - nach 49 Millionen Euro im Jahr 2024.
"Wir werden deshalb unsere Anstrengungen weiter verstärken, um mehr Spenderinnen und Spender für unsere wichtige Arbeit zu gewinnen", sagte Gröhe der Zeitung weiter. Seinen Worten zufolge betrifft der spürbare Spendenrückgang nicht nur das DRK, "sondern es trifft viele, die auf Spenden angewiesen sind, genauso".
Das habe verschiedene Ursachen. "Bestimmte Krisen kommen kaum oder nur kurzzeitig in den Medien vor", sagte der DRK-Präsident. "Und es wächst die Zahl der Menschen, die jeden Cent umdrehen müssen." Der frühere Gesundheitsminister Gröhe ist seit Ende November DRK-Präsident.
L.Hussein--SF-PST