-
"Jedes Wort zu viel": Gladbach am emotionalen Tiefpunkt
-
Chinas Wirtschaft wächst im dritten Quartal um 4,5 Prozent
-
Brasilien: Lula und Bolsonaro überziehen sich in TV-Duell gegenseitig mit Vorwürfen
-
Nach Brand auf Armeestützpunkt in Kanada: 19 Verletzte laut Behörden in "kritischem Zustand"
-
Kanadische Provinz Alberta entscheidet über Referendum zu Unabhängigkeit
-
Japanische Sonde bricht zum Mars auf
-
UN-Biodiversitätskonferenz in Eriwan zieht Zwischenbilanz bei Artenschutz-Zusagen
-
Merz lädt 200 Unternehmenschefs zu Investitionsgipfel in Berlin - Nvidia-Chef erwartet
-
Berliner SPD und Grüne entscheiden über Aufnahme von Koalitionsverhandlungen
-
Nach Brand auf Armeestützpunkt in Kanada: 19 Verletzte laut Behröden in "kritischem Zustand"
-
Trump legt inmitten von Rechtsstreit um Golfplatz Pläne für Neugestaltung vor
-
Bundesverteidigungsminister Pistorius kritisiert Linke, Grüne und SPD in Berlin
-
Trump verteidigt Aussetzen von Sanktionen gegen Russland gegen Kritik
-
"Wut und Scham": Gewaltexzesse bei Protesttag senden Schockwelle durch Frankreich
-
Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten in Mailand
-
Macron zu "ungezügelter" Gewalt: "Wir alle empfinden Wut und Scham"
-
Auswärtiges Amt ruft Deutsche in Frankreich zu "umsichtigem" Verhalten auf
-
Zusammenstöße zwischen Polizei und Jugendlichen in Mailand
-
Macron zu Gewaltexzessen: "Wir alle empfinden Wut und Scham"
-
SPD-Vorsitz: Hubertus Heil schließt Kandidatur nicht aus
-
Historischer Fehlstart: Gladbach verliert auch den Krisengipfel
-
Neue Ausschreitungen in Paris - Jugendliche in Mulhouse verliert Auge
-
Carney: Vier Soldaten bei Brand auf Armeestützpunkt im Westen Kanadas getötet
-
Auf eigenen Wunsch: Krösche bei Frankfurt freigestellt
-
Selenskyj: USA liefern wieder Geheimdienstinformationen an die Ukraine
-
Neue Ausschreitungen in Paris - Spezialeinheit der Polizei im Einsatz
-
Tischtennis: Kaufmann verpasst EM-Gold
-
Kurz vor Wahl in Israel: Trump stellt sich demonstrativ hinter Netanjahu
-
Bayern wieder vorbei: Freiburg patzt in Leverkusen erstmals
-
Zerstörter Zaun am Flughafen Leipzig: Vorfall bleibt nach Polizeieinsatz Rätsel
-
Welle der Gewalt bei Protesten gegen Lebenshaltungskosten erschüttert Frankreich
-
Selenskyj: USA liefern wieder Geheimdienstinformationen an Ukraine
-
Tierschützer retten dutzende Orang-Utans vor Waldbränden in Indonesien
-
Hunderte Menschen demonstrieren erneut gegen Regierung in Albanien
-
Tischtennis-EM: Qiu verliert im Halbfinale
-
Facharzttermine: Koalition will bei Wartezeiten für Kassenpatienten handeln
-
Dresden schlägt Magdeburg im Ost-Duell
-
EU verurteilt Siedler-Angriff auf europäische Diplomaten scharf
-
Zaun an Leipziger Flughafen beschädigt: Polizei sucht Ursache
-
Rot-Grün-Rot will in Berlin regieren - Scharfe Kritik aus der Union
-
Tischtennis: Kaufmann nach Sieg über Mittelham im EM-Finale
-
Trump stoppt neue Russland-Sanktionen und stößt im Kongress auf Kritik
-
Füllkrug rettet Werder mit Doppelpack und blockt DFB-Debatte ab
-
Junge Union und Merz streiten über Rente und Kurs der CDU
-
Luftalarm in Litauen und Lettland – Rumänien schießt Drohnen ab
-
Messerangriffe an Schulen verunsichern Jugendliche in Polen
-
Siedlerangriffe verletzen US-Journalistin und europäische Diplomaten
-
Türkische Behörden übernehmen oppositionellen Sender Halk TV
-
AMG bringt elektrischen GT SUV mit drei Motoren und 1196 PS
-
Airbus verlangt Schlüsselrolle bei Europas nächstem Kampfflugzeug
Orkantief "Ylenia" sorgt für großflächige Störungen im Bahnverkehr
Das Orkantief "Ylenia" hat am Donnerstag in Deutschland zu großflächigen Störungen des Zugverkehrs geführt. Die Deutsche Bahn (DB) stellte den Fernverkehr in der Nordhälfte aus Sicherheitsgründen ein, auch der Nah- und Regionalverkehr waren betroffen. Wegen des heftigen Sturms und teilweise auch wegen paralleler Gewitter waren Feuerwehren in vielen Bundesländern im Dauereinsatz, gravierendere Vorfälle blieben aber weitgehend aus.
Nach Angaben der Bahn fuhren am Donnerstag bis auf Weiteres keine Fernzüge im Gebiet nördlich von Bahnhöfen in Münster, Hamm, Kassel, Magdeburg und Berlin. Auch einzelne Fernverbindungen im Süden waren betroffen, etwa eine ICE-Verbindung bei Passau in Richtung Wien. Zu Verspätungen und Zugausfällen kam es demnach auch im Regional- und Nahverkehr. So verkehrten die S-Bahnen in den zwei Millionenstädten Berlin und Hamburg auf einzelnen Streckenabschnitten zunächst nicht.
Ein Bahnsprecher warnte Reisende vor bundesweiten Auswirkungen auch in nicht direkt vom Sturm betroffenen Gebieten. Reisen sollten möglichst verschoben werden, sagte er vor Journalisten in Berlin. Der Stopp des Eisenbahnverkehrs sei eine "Vorsichtsmaßnahme" aufgrund von Erfahrungen mit früheren Extremwetterlagen. Es sei besser, Züge in Bahnhöfen zurückzuhalten statt sie auf freier Strecke stoppen zu müssen. Dort könnten Reisende sehr viel schlechter betreut werden.
Wegen "Ylenia" galten Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdiensts (DWD) und der Katastrophenschutzbehörden, insbesondere in der Nord- und Osthälfte Deutschlands. Die Bevölkerung wurde vor allem vor Gefahren durch umstürzende Bäume und umherfliegende Gegenstände gewarnt. In der Nacht registrierte der DWD nach eigenen Angaben vielfach Windgeschwindigkeiten von mehr als hundert Stundenkilometern, auf exponierten Berggipfeln wie dem Brocken im Harz deutlich mehr.
Bis Donnerstagmittag zog das Orkantief weitgehend ab, nur in Teilen Ostdeutschlands und in höheren Lagen im Süden des Landes galten noch Unwetterwarnungen. "Ylenia" ist jedoch nur das erste von zwei dicht aufeinanderfolgenden Orkantiefs. Laut DWD wird nach einer zwischenzeitlichen Wetterberuhigung ab Freitagnachmittag "Zeynep" ebenfalls mit starkem Sturm erwartet. Für genauere Prognosen und Warnungen war es dem Wetterdienst zufolge allerdings noch zu früh.
Praktisch bundesweit meldeten die Feuerwehren und Polizeien in der Nacht zum Donnerstag sturmbedingte Unwettereinsätze. So rückten die Feuerwehren in Berlin und Hamburg laut vorläufigen Bilanzen zu rund 70 Einsätzen aus. Meldungen über schwerwiegende Zwischenfälle oder Unfälle blieben zunächst aus. In der Regel berichteten die Helfer von umgestürzten Bäumen, beschädigten Dächern und umhergewehten Hindernissen. Teilweise fuhren demnach auch Autos in umgeknickte Bäume und mussten Straßen zeitweise für den Verkehr gesperrt werden.
Im schleswig-holsteinischen Krempe wurde ein junger Rollerfahrer bei einem durch den Sturm verursachten Sturz schwer verletzt. Laut Polizei wurde der 16-Jährige auf einer Brücke von einer Böe erfasst und prallte gegen das Brückengeländer. Er kam in ein Krankenhaus.
Nach Angaben des Bahnsprechers in Berlin waren Reparaturtrupps am Donnerstag "unter Hochdruck" dabei, Bäume von Gleisen zu entfernen und Schäden an Oberleitungen zu beseitigen. Für eine Schadensbilanz sei es aber noch zu früh. Auch der Flugverkehr war teilweise durch den Sturm beeinträchtigt. So rieten mehrere Flughäfen Reisenden, sich bei Fluggesellschaften vorab nach Störungen zu erkundigen.
Bereits vor Ankunft des Orkantiefs hatten die Behörden in vielen Bundesländern reagiert. So ordnete das bevölkerungsreichste Land Nordrhein-Westfalen einen landesweiten Schulausfall für Donnerstag an. Andere Bundesländer stellten Eltern die Entscheidung über den Unterrichtsbesuch ihrer Kinder mit Verweis auf das Wetter frei. Vielfach wurden auch Parks geschlossen und Märkte abgesagt.
W.AbuLaban--SF-PST