-
Unbekannte überfallen in Bayern Kurierfahrer und stehlen hunderte Smartphones
-
Aufklärung nach 56 Jahren: Neonazi soll Anschlag mit sieben Toten 1970 begangen haben
-
Mindestens 16 Tote bei russischen Angriffen auf Region Kiew
-
Außerehelicher Sex: Vier Menschen in Indonesien mit je 100 Stockhieben bestraft
-
BVB will den Titel - alle Zugänge bereit für Supercup
-
BVB zeigt Mitgefühl mit Musiala
-
Digitalverband: Mehr als die Hälfte der Deutschen spielt Video- und Computerspiele
-
DGB-Ausbildungsreport: Neues Tief bei Zufriedenheit von Azubis
-
US-Zentralbanker für höhere Zinsen bei anhaltend hoher Inflation
-
Drogen und Kosmetik in Haftanstalt geschmuggelt: Großrazzia in Bremen und Niedersachsen
-
43-Jähriger soll in Schleswig-Holstein Mann getötet haben - zuvor mit Grill beworfen
-
Evergrande-Gründer in China zu lebenslanger Haft verurteilt
-
"Verrat": Weltweites Fanbündnis forciert Sturz Infantinos
-
Seoul: Nordkorea feuert rund zehn ballistische Raketen ab
-
Davies über Musiala: "Er wird stärker zurückkommen"
-
Berufungsprozess zu Pilz-Mord in Australien: Anklage fordert Haft bis ans Lebensende
-
US-Staatsverschuldung übersteigt Schwelle von 40 Billionen Dollar
-
Drei Spieler teilen sich 50 Millionen Euro: Wieder Rekord-Lottojackpot geknackt
-
NHL: Draisaitl und Peterka kommen 2027 nach Deutschland
-
DGB-Ausbildungsreport: Zufriedenheit unter Azubis erreicht neuen Tiefpunkt
-
Zwei Jugendliche Opfer von tödlichem Unfall in Hessen - acht Jugendliche in Auto
-
Japanischer Fußballer Kazuyoshi Miura mit 59 Jahren ältester Torschütze beim Kaiserpokal
-
Mehr deutsche Exporte im ersten Halbjahr - USA und China bereiten Sorgen
-
Statistik von Medizinischem Dienst: Knapp 3100 Behandlungsfehler bestätigt
-
Armenischer Regierungschef Paschinjan erhält Hessischen Friedenspreis
-
Studie: Waldbrand-Zerstörungen in Europa könnten sich durch Klimawandel verdreifachen
-
FIFA-Machtkampf: Hoeneß zählt Infantino an
-
Hoeneß warnt: Klopp ist kein Messias
-
Frauen machen häufiger höhere Schulabschlüsse als Männer
-
Spahn gibt auch Vorsitz von CDU Münsterland ab
-
Verband: Solarausbauziel für 2026 bereits erreicht - weiterer Ausbau aber gefährdet
-
Als Elvedi-Ersatz: Gladbach holt Itakura zurück
-
Waldbrand im Hohen Venn: Deutsche Feuerwehrleute ziehen ab
-
Klimaphänomen El Niño: Für 80 Prozent von Honduras Dürre-Alarm ausgerufen
-
Niedrige Speicherstände: Verbraucherschützer warnen vor steigenden Gaspreisen
-
DGB-Ausbildungsreport: Zufriedenheit der Azubis sinkt auf neues Tief
-
BSW-Politikerin Wolf: Wagenknecht hat Grenze überschritten mit AfD-Annäherung
-
Trump kündigt "Wirtschaftskrieg" gegen den Iran an - Teheran reagiert gelassen
-
Nach 56 Jahren: Antisemitischer Anschlag mit sieben Toten in München aufgeklärt
-
Vor Wahl in Sachsen-Anhalt: CDU-Kommunalpolitiker spendet und wirbt für AfD
-
Untersuchung: Weltweiter Absatz von Elektro-Lkw und -Bussen 2025 fast verdoppelt
-
Hängepartie beendet: Verstappen verlängert bei Red Bull
-
Antisemitischer Anschlag mit sieben Toten in München von 1970 aufgeklärt
-
RKI-Bericht: Bereits rund 14.000 hitzebedingte Todesfälle in diesem Sommer
-
Pakistan bestellt US-Gesandten wegen Aussagen von US-Botschafter in Indien ein
-
Schwere Unwetter in mehreren Bundesländern - Frau von Baum erschlagen
-
Tod von Australierin im Gazastreifen: Canberra spricht von "schwieriger" Beziehung zu Israel
-
Deutsche Exporte legen zu - Lieferungen in USA und nach China aber rückläufig
-
Behörden: Mindestens zwölf Tote bei neuen russischen Angriffen auf Region Kiew
-
USA und Kanada signalisieren weitere Annäherung in Handelsverhandlungen
Studie: Zerstörung tropischer Regenwälder 2025 nach Rekordjahr leicht zurückgegangen
Die weltweite Zerstörung tropischer Regenwälder hat laut einer Studie 2025 nachgelassen, findet aber immer noch in einem besorgniserregenden Ausmaß statt. Der Erde seien vergangenes Jahr 4,3 Millionen Hektar an tropischen Urwäldern verloren gegangen, erklärten Forscher des World Resources Institute (WRI) und der University of Maryland am Mittwoch. Durch die Erderwärmung angefachte Waldbrände hätten sich zu einem "gefährlichen neuen Normalzustand" entwickelt, der die Erfolge von Schutzbemühungen zunichte zu machen drohe.
Für ihre Studie hatten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Satellitenbilder ausgewertet. Die Zerstörung der tropischen Urwälder ging demnach vergangenes Jahr um 36 Prozent im Vergleich zu 2024 zurück. Dies sei "ermutigend" und zeige, "was entschiedenes Vorgehen von Regierungen erreichen kann", erklärte die Co-Direktorin des globalen WRI-Waldmonitors, Elizabeth Goldman.
Allerdings wurde der deutliche Rückgang nach einem Rekordstand der Tropenwaldzerstörung im Vorjahr verzeichnet. Außerdem lag der Wert 2025 der Studie zufolge immer noch 70 Prozent über dem Maß, das notwendig sei, um das globale Ziel zu erreichen, die Waldzerstörung bis 2030 zu stoppen und den Trend umzukehren.
Die zerstörte Waldfläche 2025 entspricht in etwa der Fläche Dänemarks. "Ein gutes Jahr ist ein gutes Jahr, aber man braucht immer gute Jahre, um beispielsweise den tropischen Regenwald zu erhalten", mahnte Matthew Hansen von der University of Maryland.
Ein Großteil des Rückgangs bei der Waldzerstörung ist der Studie zufolge auf eine Verbesserung der Lage in Brasilien zurückzuführen. In dem Land mit den größten Regenwäldern der Erde war die Waldzerstörung - den Verlust durch Waldbrände ausgenommen - vergangenes Jahr 41 Prozent geringer als 2024.
Dies hängt der Studie zufolge mit der entschlosseneren Umweltpolitik des brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva zusammen, der 2023 an die Staatsspitze zurückgekehrt war. Unter dem linksgerichteten Präsidenten wurden ein Aktionsplan gegen Waldzerstörung in Kraft gesetzt und die Strafen für Umweltvergehen erhöht. Unter seinem rechtsextremen Vorgänger Jair Bolsonaro war die Abholzung in Brasilien dramatisch ausgeweitet worden.
Auch in Kolumbien ging die Waldzerstörung 2025 zurück. Besonders groß war der Waldverlust hingegen in Bolivien, der Demokratischen Republik Kongo, im Kamerun und in Madagaskar. Der wichtigste Faktor für den globalen Waldverlust ist der Studie zufolge weiter die Landwirtschaft, gefolgt von Waldbränden, auf die vergangenes Jahr 42 Prozent der Zerstörung zurückzuführen waren.
Im Zuge der Erderwärmung werden Waldbrände heftiger und häufiger. Für 2026 sind schwere Brände zu befürchten, da ab Mitte des Jahres das Klimaphänomen El Niño erneut zum Tragen kommen könnte und für größere Hitze und damit auch eine größere Brandgefahr sorgen dürfte.
M.Qasim--SF-PST