-
Frankreich stellt bei Konferenz in Santa Marta Fahrplan für Ausstieg aus Fossilen vor
-
Messerangreifer verletzt zwei Juden in London - Serie antisemitischer Anschläge
-
16-Jährige in Niedersachsen vor Zug gestoßen: Unterbringung in Psychiatrie
-
Trump droht Iran im Atomstreit: Teheran soll "besser schnell zur Vernunft kommen"
-
Kreml: Siegesparade am 9. Mai ohne Panzer - Wegen Bedrohung aus Ukraine
-
Mutmaßlicher Russland-Spion in Untersuchungshaft genommen
-
Haushalt 2027: Rekordinvestitionen und hohe Neuschulden - Fokus auf Verteidigung
-
Weniger Bürokratie für Landwirte: Bundesregierung bringt neues Düngerecht auf den Weg
-
Klage von Neonazisekte scheitert: Artgemeinschaft bleibt verboten
-
Merz lobt Krankenkassen-Reform als "historisch" - Kritik an Sparpaket hält an
-
Durchsuchungen wegen Geldwäsche in großem Stil in mehreren Bundesländern
-
Bundesverwaltungsgericht bestätigt Verbot von Neonazisekte Artgemeinschaft
-
Illegale Cannbisplantage in Lagerhalle entdeckt - vier Männer festgenommen
-
Jüdische Organisation: Zwei Menschen in London niedergestochen
-
Kleindienst bei Gladbach zurück im Team-Training
-
Energiepreisschock: Inflationsrate steigt im April auf 2,9 Prozent
-
Bekannten mit Messer getötet: Mehr als fünf Jahre Haft für 68-jährigen Zwickauer
-
Buckelwal: Backhaus dankt Beteiligten von Rettungsmission
-
Nach Trump-Attacke: Merz bekräftigt seine Kritik am Iran-Krieg
-
Deutscher Benjamin Weber bei Oscars für technische Leistungen prämiert
-
Warken: Zuckerabgabe förderlich für die Gesundheit
-
"KI gegen Kriminalität": Polizeibehörden sollen technologisch aufgerüstet werden
-
Brandenburg: Vermessungstechniker bei Arbeiten auf Autobahn erfasst und getötet
-
Kretschmann verabschiedet sich mit Appell zu Stärkung von Demokratie und Vertrauen
-
Chemikalien in Kosmetik: EU-Parlament stimmt für gelockerte Regeln
-
410.000 Euro bei fingiertem Überfall erbeutet: Bewährungsstrafe für 25-Jährigen
-
Reise nach Rabat: Wadephul wirbt für Ausbau der Beziehungen zu Marokko
-
Bericht: Trump will Iran mit Seeblockade zur Aufgabe von Atomprogramm zwingen
-
Mehr Mieterschutz bei möbliertem Wohnen, Kurzzeitvermietung und Indexmieten geplant
-
Reiche: Neue Stromleitungen sollen wieder oberirdisch gebaut werden
-
Staatsanwaltschaft fordert 15 Jahre Haft für mutmaßliche frühere RAF-Terroristin Klette
-
Im Hitzestress: Europa erwärmt sich doppelt so schnell wie andere Kontinente
-
Womöglich Anschlag geplant: Razzia bei mutmaßlichen Islamisten in Norddeutschland
-
König Charles III. setzt US-Staatsbesuch in New York fort
-
Merz verteidigt hohe Haushaltsausgaben für Aufrüstung
-
Digitale Abfertigung: Schnellerer Check-in am Flughafen schon im Sommer
-
Merz bleibt nach Trump-Attacke bei seiner Kritik am Iran-Krieg
-
"Durchaus historisch": Merz lobt Beschluss zur Krankenkassen-Reform
-
Studie: Zerstörung tropischer Regenwälder 2025 nach Rekordjahr leicht zurückgegangen
-
Beschwerde ohne Erfolg: Thüringer Landtagswahl bleibt gültig
-
Kabinett beschließt Anstieg der Renten um 4,24 Prozent zum 1. Juli
-
Bis 2031: Leverkusen verlängert mit Tapsoba
-
Kabinett beschließt Eckpunkte für Haushalt 2027 - Milliardenlücken bleiben
-
Nach Rücktritt von Berliner Kultursenatorin Wedl-Wilson: Finanzsenator Evers übernimmt
-
Bundeskabinett billigt Reform von Krankenversicherung - Projekt weiterhin umstritten
-
Potenzielle Beweise aus Durchsuchung bei SPD-Fraktion in Sachsen-Anhalt beschlagnahmt
-
Woidke sieht Rohölversorgung von PCK Schwedt im Mai zu 80 Prozent gesichert
-
US-Pharma-Firma Purdue vor Abwicklung wegen Opioid-Krise strafrechtlich verurteilt
-
US-Moderator Kimmel nennt Überprüfung von Sendelizenzen nach Trump-Witz "lächerlich"
-
Verdacht auf Spionage für Russland: Kasache in Berlin festgenommen
Reise nach Rabat: Wadephul wirbt für Ausbau der Beziehungen zu Marokko
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) wirbt für einen Ausbau der Beziehungen zu Marokko. "Als wichtige Brücke zwischen dem europäischen und dem afrikanischen Kontinent ist Marokko für Deutschland ein Schlüsselpartner", sagte Wadephul am Mittwoch vor seinem Abflug zu einem zweitägigen Besuch in dem nordafrikanischen Land.
"Gerade bei unseren Wirtschaftsbeziehungen gibt es noch weiteres Wachstumspotenzial: mit Blick auf erneuerbare Energien, bei kritischen Rohstoffen oder beim Thema Wasserstoff", sagte der Minister. "Marokkanische Fachkräfte sind zudem etwa im deutschen Gesundheits- und Pflegewesen eine wertvolle Stütze."
In der marokkanischen Hauptstadt nimmt Wadephul am Mittwoch an einem Empfang anlässlich des 70. Jubiläums der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Marokko teil. Für Donnerstag ist unter anderem ein Treffen mit seinem marokkanischen Kollegen Nasser Bourita im Rahmen des strategischen Dialogs beider Länder geplant. Begleitet wird Wadephul von einer Wirtschaftsdelegation.
Der Maghreb-Staat ist nach Südafrika der zweitgrößte Handelspartner Deutschlands in Afrika. Im vergangenen Jahr exportierte Deutschland Waren im Wert von 3,9 Milliarden Euro nach Marokko, die Importe beliefen sich auf über 3,4 Milliarden Euro. Rund 300 deutsche Firmen sind in Marokko vertreten.
Für Deutschland ist das nordafrikanische Königreich wegen seiner politischen Stabilität in der von zahlreichen Konflikten geprägten Region ein wichtiger Partner. Deutschland und Marokko hatten im Februar 2022 einen Neustart ihrer Beziehungen vereinbart, nachdem es zuvor zu Differenzen gekommen war - insbesondere hinsichtlich des Status der von Marokko beanspruchten Westsahara.
"Gerade in Zeiten von Unsicherheit und geopolitischen Spannungen sind es Partner wie Marokko, mit denen wir unseren Austausch festigen und intensivieren wollen", kündigte Wadephul an.
Er verwies unter anderem auf das Engagement Marokkos im Rahmen des Friedensplans für den Gazastreifen. Rabat hatte im Februar als erster arabischer Staat die Entsendung von Polizeikräften und Soldaten für eine Stabilisierungstruppe im Gazastreifen zugesagt. "Das zeigt seine stabilisierende Rolle in der Region, die wir hoch schätzen und auf die wir zählen", sagte Wadephul.
"Mit Marokko teilen wir auch das Ziel einer Stabilisierung der Sahel-Region, um dort Krisen- und Fluchtursachen einzudämmen", fügte der Minister an. Kritisch ist derzeit insbesondere die Lage in Mali, wo Dschihadisten und Tuareg-Rebellen am Wochenende eine Offensive gegen die von Russland unterstützte Militärregierung gestartet hatten.
Marokko ist für viele afrikanische Migranten ein Transitland auf dem Weg nach Europa. Anfang 2024 vereinbarte die Bundesregierung ein Migrationsabkommen mit Marokko, das darauf abzielt, die irreguläre Migration zu reduzieren und die Arbeitsmigration zu stärken.
An Marokkos Mittelmeerküste liegen die spanischen Exklaven Melilla und Ceuta. Sie bilden die einzige Landgrenze der EU mit Afrika und sind deshalb regelmäßig Ziel von Menschen, die sich ein besseres Leben in Europa erhoffen.
Marokko steht seit Kurzem auf einer EU-Liste sogenannter sicherer Herkunftsländer, die ab Sommer für alle Mitgliedstaaten gilt. Damit sollen Asylanträge von Menschen aus dem nordafrikanischen Land künftig in einem beschleunigten Verfahren oder einem Verfahren an der Grenze bearbeitet werden.
Nichtregierungsorganisationen prangern immer wieder die Menschenrechtslage in Marokko an. In der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen belegte Marokko 2025 Platz 120 von 180 Staaten.
2030 ist Marokko zusammen mit Spanien und Portugal Hauptausrichter der Fußball-WM.
T.Samara--SF-PST