-
Beschwerden nach Zeitumstellung: Frauen laut Umfrage deutlich häufiger betroffen
-
Lebensmittelvergiftung: Sängerin Rosalía muss Konzert in Italien abbrechen
-
Chemiekonzern BASF eröffnet riesiges neues Werk in China
-
Klagen von russischen Geschäftsleuten gegen Sanktionen scheitern vor EuGH
-
Nur eine Erhöhung am Tag: Bundestag bringt neue Regeln für Tankstellen auf den Weg
-
Ausgaben von Hochschulen steigen 2024 um fünf Prozent - Einnahmen halten Schritt
-
Ministerpräsidenten drängen auf schärfere Maßnahmen gegen hohe Spritpreise
-
Zahl der Empfänger der Grundsicherung im Alter gestiegen
-
Bundesgerichtshof verbietet Werbung für Behandlung mit medizinischem Cannabis
-
IMK-Ökonomen senken Prognose: Wirtschaftswachstum von 0,9 Prozent 2026 möglich
-
Brand in historischer Runneburg in Thüringen verursacht massiven Schaden
-
Erster Lukaschenko-Besuch in Pjöngjang: Kooperationsvertrag unterzeichnet
-
Ifo-Umfrage: Deutsche Exportwirtschaft erwartet sinkende Ausfuhren
-
Iran-Krieg trübt Verbraucherstimmung - Einkommenserwartung sinkt deutlich
-
EU-Chemiebehörde empfiehlt Verbot von PFAS-Chemikalien mit Ausnahmen
-
Gegen die Schweiz: Vorschau auf die WM-Elf
-
Teheran lehnt Gespräche mit den USA weiter ab - Weißes Haus droht mit "Hölle"
-
Weltmeister Norris optimistisch: "Können das beste Auto haben"
-
Iran-Krieg: Pistorius besorgt über Vorgehen der USA und Israels
-
NHL: Sturms Bruins nach Overtime-Sieg auf Playoff-Kurs
-
NBA: Schröder verliert - Druck auf Wagner-Brüder wächst
-
Mineralölverband warnt vor Versorgungsproblemen bei langem Iran-Krieg
-
Die Sport-Höhepunkte am Donnerstag, 26. März
-
"La Monumental" steht: Formel-1-Kurs in Madrid nimmt Form an
-
IG BAU-Chef: Wohnungsbau in Deutschland erreicht neuen Tiefpunkt
-
Nordkoreas Machthaber Kim empfängt belarussischen Staatschef Lukaschenko in Pjöngjang
-
European Sleeper nimmt neuen Nachtzug zwischen Berlin und Paris in Betrieb
-
CDU und SPD in Rheinland-Pfalz starten Sondierungsgespräche zu Regierungsbildung
-
Nato-Generalsekretär Rutte stellt Jahresbericht des Verteidigungsbündnisses vor
-
G7-Außenminister beraten über Iran- und Ukraine-Krieg
-
Bundestag verabschiedet Spritpreis-Gesetz
-
EU-Parlament stimmt über Verbot von KI für Porno-Deepfakes ab
-
Allianz gegen Rechtsextremismus: AfD-Klage gegen Nürnberg vor Bundesverwaltungsgericht
-
Bundesgerichtshof urteilt über Werbung für Online-Diagnosen aus Irland
-
EU-Parlament stimmt über Umsetzung von US-Handelsdeal ab
-
Bundesgerichtshof urteilt über Werbung für Cannabis auf Rezept
-
Venezuelas Ex-Präsident Maduro soll in New York vor Gericht erscheinen
-
Fall Fernandes: Bundesjustizministerin Hubig lehnt Klarnamenpflicht im Netz ab
-
Britische Regierung erlaubt Armee Beschlagnahmung von Schiffen russischer Schattenflotte
-
Trump: Iranische Unterhändler haben Angst vor Tötung durch "eigene Leute"
-
Trump nimmt erstmals seit 2016 nicht an konservativer Konferenz CPAC teil
-
Polizei: Angriff auf Journalisten im thüringischen Fretterode
-
Irans Außenminister lehnt Gespräche mit den USA ab
-
Trotz starker Schüller: Bayern nach Sieg auf Halbfinalkurs
-
Prozess um Social-Media-Sucht: Instagram und Youtube sollen mehrere Millionen Schmerzensgeld zahlen
-
Eiskunstlauf-WM: Hase/Volodin greifen nach Gold
-
Islamforscher Ramadan wegen Vergewaltigung zu 18 Jahren Haft verurteilt
-
Heimpleite gegen Häcken: Frankfurts Finaltraum in weiter Ferne
-
Äußerst selten: Erneute Geburt von Berggorilla-Zwillingen in DR Kongo
-
UNO verurteilt Sklavenhandel als "schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit"
Endlich zu Hause: Auf ISS gestrandete US-Astronauten zur Erde zurückgekehrt
Endlich zu Hause: Die mehr als neun Monate auf der Internationalen Raumstation ISS gestrandeten US-Astronauten sind zurück auf der Erde. Eine Dragon-Kapsel mit Suni Williams und Butch Wilmore sowie zwei weiteren Raumfahrern landete am Dienstag (Ortszeit) vor der Küste des US-Bundesstaates Florida im Meer. Das Weiße Haus schrieb die erfolgreiche Rückkehr der Astronauten US-Präsident Donald Trump und seinem Berater Elon Musk zu.
Williams und Wilmore, zwei ehemalige Navy-Piloten und erfahrene Astronauten, waren im vergangenen Juni mit einem Starliner-Raumschiff des US-Luftfahrtkonzerns Boeing zur ISS geflogen und sollten ursprünglich nur acht Tage im All bleiben. Wegen eines technischen Problems am Starliner kehrte dieser jedoch ohne sie zur Erde zurück. Seither saßen die beiden Astronauten auf der ISS fest und warteten auf eine Rückfluggelegenheit. Am Sonntag war dann die vierköpfige Ablösung auf der ISS angekommen.
Nach einer Übergabe hatten Williams und Wilmore am Dienstagmorgen gemeinsam mit dem US-Astronauten Nick Hague und ihrem russischen Kollegen Alexander Gorbunow an Bord einer Dragon-Kapsel von Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX die 17-stündige Heimreise angetreten. Nach dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre öffneten sich vor der Küste von Tallahassee die Fallschirme und bremsten die Kapsel ab. Als die Kapsel um 17.57 Uhr (Ortszeit, 22.57 Uhr MEZ) dann sanft auf dem Wasser aufsetzte, brachen die Teams der US-Raumfahrtbehörde Nasa in erleichterten Jubel aus.
Flug-Kommandant Hague kommentierte den Rückflug durchs All per Funk mit den Worten: "Was für ein Abenteuer!" Die Reaktion seiner Kollegen an Bord beschrieb er als "breites Grinsen".
Noch vor den Schnellbooten der Nasa war eine Gruppe neugieriger Delphine bei der sanft auf dem Wasser schaukelnden Dragon-Kapsel. Ein Schiff hievte die Kapsel schließlich an Bord und holte die Astronauten einen nach dem anderen heraus. Dabei lächelten und winkten sie und streckten ihre Daumen nach oben. Anschließend wurden die vier Raumfahrer nach Houston im US-Bundesstaat Texas gebracht, wo sie ihre Familie wiedersehen und ein 45-tägiges Rehabilitationsprogramm beginnen sollten.
"Versprechen gegeben, Versprechen gehalten", schrieb das Weiße Haus nach der Rückkehr von Williams und Wilmore im Onlinedienst X. US-Präsident Trump und SpaceX-Chef Musk hatten die seit Monaten geplante Rückkehr der beiden Astronauten als Rettungsmission dargestellt und der Vorgängerregierung von Präsident Joe Biden zuvor vorgeworfen, die beiden Astronauten aus "politischen Gründen" im Stich gelassen und Pläne für eine frühere Rückkehr abgelehnt zu haben.
Diese Äußerungen lösten in Raumfahrtkreisen Empörung aus, zumal Musk keine Belege für seine Vorwürfe nannte und die Nasa-Pläne für die Rückkehr der beiden Astronauten seit Monaten feststanden. Die Nasa hatte im August - also fünf Monate vor Trumps Amtsantritt im Januar - entschieden, im September eine Dragon-Kapsel mit zwei freien Plätzen zu ISS zu schicken und Williams und Wilmore dann im Februar zusammen mit den beiden "Crew-9"-Kollegen zurückzuholen. Im Dezember wurde der Rückflug dann auf März verschoben, weil sich der Start der "Crew-10"-Mission von SpaceX verzögerte.
Der Nasa-Manager Steve Stich bekräftigte am Dienstag bei einer Pressekonferenz nach der Landung, dass eine frühere Rückholmission nie im Gespräch gewesen sei. Der Verschiebung des Flugs von Februar auf März sei auf interne Planänderungen bei SpaceX zurückzuführen.
Statt der geplanten acht Tage waren Wilmore und Williams nun 286 Tage im All. Damit sind sie allerdings noch weit vom Rekord ihres Landsmanns Frank Rubio entfernt: Dieser verbrachte bis September 2023 statt der geplanten sechs Monate insgesamt 371 Tage auf der Raumstation. Grund war ein Leck im Kühlsystem der russischen Raumkapsel, mit der er zur Erde zurückkehren sollte.
D.Qudsi--SF-PST