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Neukaledonien und Suriname scheitern in WM-Playoffs
Für die Außenseiter Neukaledonien und Suriname ist der Traum von der Fußball-Weltmeisterschaft geplatzt. Neukaledonien unterlag dem Favoriten Jamaika beim interkontinentalen Playoff-Turnier in Mexiko mit 0:1 (0:1) und verpasste die erste WM-Teilnahme. Suriname um die früheren Bundesliga-Profis Jean-Paul Boetius und Melayro Bogarde verspielte in Monterrey eine Führung und verlor gegen den Südamerika-Vertreter Bolivien mit 1:2 (0:0).
Die 2000 Kilometer östlich von Australien gelegene Inselgruppe Neukaledonien hatte auf ein WM-Wunder gehofft, doch Bailey Cadamarteri (18.) ließ den Traum des Weltranglisten-150. in einer ereignisarmen Partie platzen. Jamaika mit dem Ex-Leverkusener Leon Bailey muss für die zweite Teilnahme an einer Weltmeisterschaft nach 1998 am Dienstag (22.00 Uhr MEZ) noch die Demokratische Republik Kongo schlagen. Der Sieger der Partie kommt in die Gruppe K mit Portugal, Kolumbien und Usbekistan.
Für Bolivien drehten Moises Paniagua (72.) und Miguelito (79., Foulelfmeter) die Partie, nach dem Liam van Gelderen (48.) die Hoffnungen von Suriname mit seinem Führungstreffer genährt hatte. Der Mainzer Sheraldo Becker wurde für die frühere niederländische Kolonie in der 84. Minute eingewechselt, Boetius und der frühere Hoffenheimer Bogarde hatten in der Startelf gestanden.
Bolivien wartet seit 1994 auf seine vierte WM-Teilnahme, dafür braucht es am Mittwoch (5.00 Uhr MEZ) einen weiteren Erfolg gegen den Irak. Der Sieger des Duells kommt bei der Weltmeisterschaft in eine Hammergruppe mit Frankreich, Norwegen und Senegal.
T.Samara--SF-PST