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Wegner entschuldigt sich für "kommunikative Fehler" nach Stromausfall im Januar
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat sich für Fehler im Zusammenhang mit dem großflächigen Stromausfall in der Bundeshauptstadt Anfang Januar entschuldigt. "Ja, ich habe kommunikative Fehler gemacht und möchte mich dafür bei allen Berlinerinnen und Berlinern entschuldigen", sagte er der Zeitung "B.Z." vom Dienstag. "Es tut mir aufrichtig leid."
Durch den linksextremistischen Anschlag auf eine Kabelbrücke frühmorgens am 3. Januar waren 45.000 Berliner Haushalte und 2200 Gewerbeeinheiten ohne Strom - zum Teil vier Tage lang. Wegners Krisenmanagement sorgte für Kritik, nachdem er am 3. Januar, einem Samstag, nicht vor Ort erschienen war und zudem verschwiegen hatte, dass er mittags Tennisspielen war. Erst als ein Medienbericht dies einige Tage nach dem Anschlag enthüllte, räumte Wegner ein, am Samstag eine Stunde Sport gemacht zu haben.
"Es war eine emotional angespannte Situation", sagte Wegner nun der "B.Z.". "Aufgrund meiner Fehler in der Kommunikation ist ein Eindruck entstanden, den ich sehr bedaure." Als absehbar gewesen sei, welche Dimension die Sache annehme, habe er sich "mit aller Kraft in die Bewältigung der Krise gestürzt", sagte Wegner. Auf die Frage, warum er nicht schon am Samstag vor Ort war, sagte er: "Da hätte ich niemandem geholfen, im Gegenteil, ich hätte die Arbeiten behindert, ich hätte nur gestört und die Hilfsarbeiten unterbrochen."
D.AbuRida--SF-PST