-
"Sie halten uns zum Narren": Trump kündigt weitere Angriffe auf den Iran an
-
Wadephul: Neue Sanktionen gegen Israel derzeit "nicht geboten"
-
Nach ausländerfeindlichen Protesten wächst in Belfast die Sorge vor neuer Gewalt
-
Vor Messe in Sagrada Família: Papst Leo besucht Gefängnis und Abtei bei Barcelona
-
Rheinland-Pfalz darf frühere Hilfen für Flughafen Frankfurt-Hahn nicht rückfordern
-
Feuerwehr rettet Entenküken aus Kanalisation in Bremerhaven
-
Slots für ausländische Airlines: Bundesregierung für Marktöffnung in der Luftfahrt
-
13 neue Richterinnen und Richter für Bundesgerichte gewählt
-
Rechte Vorfälle bei Bundestags-Planspiel mit Jugendlichen: Fraktionen fordern Aufklärung
-
Epstein-Skandal: Bill Gates im US-Kongress befragt
-
Wadephul: Deutschland und Ungarn wollen Beziehungen "neu aufstellen"
-
Armbrustattacken auf Vögel an Moselufer: Polizei identifiziert Verdächtigen
-
Finanzlage der Krankenkassen noch schlechter als bisher gedacht
-
Trump: Iran hat sich "zu viel Zeit gelassen" in den Verhandlungen
-
Islamistisches Imam-Mahdi-Zentrum aus Nordrhein-Westfalen bleibt verboten
-
Tödliche Schlägerei in Diskothek in Schleswig-Holstein: Lange Haftstrafe
-
Iran-Krieg: US-Inflation steigt im Mai auf Drei-Jahres-Hoch
-
Nach Kampfjet-Aus: Merz will mit Frankreich weiter an Luftkampfsystem arbeiten
-
Bundesregierung erhofft Reformkonsens bei Sozialpartner-Treffen
-
Anlagebetrug über Callcenter in Millionenhöhe: Lange Haftstrafe für Mann in Bayern
-
Beschleunigter Glasfaserausbau: Recht auf Anschluss soll ausgeweitet werden
-
Iran-Krieg: US-Inflation steigt im Mai auf 4,2 Prozent
-
Amnesty International wirft Israel "ethnische Säuberung" im Westjordanland vor
-
Drei Tote nach Hausbrand in brandenburgischem Friesack entdeckt
-
Ausschreitungen bei ausländerfeindlichen Protesten in Belfast - London kündigt harten Kurs an
-
Observation von Maddie-Verdächtigem nicht verlängert - Polizei legt Beschwerde ein
-
Bundesregierung strebt europäische Nachfolge für FCAS-Kampfjet an
-
Zwergflusspferd in Berliner Zoo heißt Brötchen
-
Prozess um mutmaßlichen Mord an US-Touristin ab 18. August in Koblenz
-
Hitze als neue Normalität: Vergangener Monat zweitwärmster Mai seit Beginn der Aufzeichnungen
-
Krankenkassen werfen Bund "Symbolpolitik" bei finanzieller Entlastung vor
-
Reisebus mit Schulkindern kollidiert mit Linienbus: Mehrere Verletzte in Bayern
-
Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage: Polizei stoppt 15-jährige Autofahrer
-
Mette-Marits wegen Vergewaltigung angeklagter Sohn kommt doch nicht aus U-Haft frei
-
Medien: Leverkusen gewinnt Rennen um Hertha-Juwel Eichhorn
-
Mit Schockanruf um hunderttausend Euro geprellt - vermehrt russischsprachige Opfer
-
28-Jähriger in Berlin wegen Verbreitung von IS-Propaganda angeklagt
-
Kinderpornografie in Darknet angeboten: Spezialkräfte nehmen Mann in Bremen fest
-
Zahl der Petitionen an den Bundestag um ein Drittel gestiegen
-
EU-Behörde: Ewigkeitschemikalie TFA hat schädliche Wirkung bei der Fortpflanzung
-
Online-Verfahren und englische Dokumente: Regierung will Schiedsgerichte stärken
-
Ifo-Institut: Fußballturniere machen Unternehmen optimistischer
-
Schiedsrichter Artan in der Heimat begeistert empfangen
-
Amnesty International beschuldigt Israel der "ethnischen Säuberung" im Westjordanland
-
24-Jähriger nach Angriff auf israelisches Generalkonsulat in München angeklagt
-
24-Jährige nach Angriff auf israelisches Generalkonsulat in München
-
Hetze gegen queere Menschen: Geldstrafe für Prediger in Baden-Württemberg
-
Nick Reiner fordert Geld aus Fonds seiner toten Eltern für Verteidigung in Mordprozess
-
Tarifabschluss für Ärzte an Universitätskliniken: 5,4 Prozent mehr in zwei Stufen
-
Linnemann zu Treffen mit Sozialpartnern: Am Ende muss die Politik entscheiden
Umfrage: Mehrheit für Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Obst und Gemüse
Zwei Drittel der Verbraucherinnen und Verbraucher sind einer Umfrage zufolge für eine Abschaffung der Mehrwertsteuer auf klimafreundliche pflanzliche Lebensmittel wie Obst und Gemüse. In der Umfrage für die Organisation Greenpeace gaben das 67 Prozent der Befragten an. Bei denjenigen mit einem Haushaltsnettoeinkommen von unter 1500 Euro im Monat war die Zustimmung mit 84 Prozent noch größer, wie die am Freitag veröffentlichte Umfrage ergab.
Danach befragt, worum sich Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) vorrangig kümmern sollte, standen mit 82 Prozent Zustimmung bessere Tierhaltungsbedingungen oben. Auch eine verpflichtende Haltungskennzeichnung auf Fleisch und Milchprodukten in Handel und Gastronomie (80 Prozent), weniger Lebensmittelabfälle in Haushalten und Betrieben sowie höhere Einkommen in der Landwirtschaft (jeweils 76 Prozent) wurden genannt. Das Thema niedrigere Mehrwertsteuersätze beim Kauf von klima- und umweltfreundlichen Lebensmitteln wurde von 72 Prozent der Befragten genannt.
Befragt wurden Anfang Januar durch das Institut Kantar 1010 Menschen.
Zum Ergebnis der Umfrage zur Mehrwertsteuerbefreiung erklärte der Greenpeace-Landwirtschaftsexperte Matthias Lambrecht, die Bundesregierung müsse diesen "breiten Rückhalt in der Bevölkerung nutzen". Sie könne Menschen mit gezielten Steuerbefreiungen dazu motivieren, mehr klimaverträgliche Lebensmittel zu verbrauchen. Alle hätten "unabhängig vom Einkommen ein Recht auf gesunde Lebensmittel aus nachhaltiger Erzeugung". Dazu könne eine Mehrwertsteuer von null Prozent auf Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Milchersatzprodukte "maßgeblich beitragen".
Özdemir hat grundsätzlich "große Sympathien dafür, die Mehrwertsteuer für Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte auf Null zu setzen", wie er kürzlich erneut betonte. Greenpeace forderte, der Minister müsse nun zeigen, dass er eine "sozial ausgewogene Agrar- und Ernährungswende zum Schutz des Klimas in der Ampelkoalition durchsetzen kann – auch gegen den Widerstand des kleinsten Koalitionspartners FDP".
Bauernpräsident Joachim Rukwied zeigte sich zurückhaltend und sprach sich generell für einen einheitlichen Mehrwertsteuersatz für alle Lebensmittel aus. "Der darf gern niedriger sein als die aktuellen Sätze, über die Höhe kann man diskutieren", sagte er dem "Tagesspiegel". Alles von null bis sieben Prozent, dem ermäßigten Steuersatz, wäre vertretbar.
"Wir sollten aber nicht über unterschiedliche Sätze versuchen, den Konsum zu lenken", sagte Rukwied. Es dürfe nicht sein, dass sich nur noch besser Situierte Fleisch leisten könnten.
T.Ibrahim--SF-PST