-
Trump: US-Delegation am Montag zu Iran-Verhandlungen in Pakistan
-
Souveräner Sieg gegen Münster: Schalker Aufstieg rückt näher
-
Niedersachsens Regierungschef will Bau chinesischer Autos in VW-Werken "prüfen"
-
Gestrandeter Wal: Abtransport wird vorbereitet - Schlepper wartet in Wismar
-
Tennis: Rybakina gewinnt zum zweiten Mal in Stuttgart
-
Britischer Regierungschef "entsetzt" nach Serie "antisemitischer" Brandanschläge in London
-
Humanoider Roboter bricht bei Halbmarathon in China menschlichen Weltrekord
-
Papst Leo XIV. zelebriert Messe vor 100.000 Menschen in Angola
-
Ministerin Reiche lädt für Montag zu Gespräch über Kerosinversorgung ein
-
"Ein Traum": Premierensieg für deutsches Tennis-Doppel
-
ATP-Turnier in München: Premierensieg für deutsches Doppel
-
Möglicher Erpressungsversuch: Rattengift in Hipp-Babynahrung in Österreich gefunden
-
Angreifer erschießt sechs Menschen in Kiew - Ermittler prüfen terroristisches Motiv
-
Tödlicher Angriff auf französische UN-Soldaten im Libanon international verurteilt
-
Deutschland und Brasilien wollen Partnerschaft ausbauen - Merz empfängt Lula
-
"Längere Pause": Auch der Bundestrainer bangt um Gnabry
-
Womöglich zweites Babynahrungs-Glas mit Rattengift in Österreich im Umlauf
-
Neue Spannungen mit Südkorea: Nordkorea testet erneut ballistische Raketen
-
Selenskyj verurteilt verlängerte Lockerung von US-Sanktionen für russisches Öl
-
Zukunft und Ziel: Kramaric fordert Mbappe, Haaland und Yamal
-
Lage im Iran-Konflikt durch erneute Sperrung der Straße von Hormus stark angespannt
-
Gestrandeter Wal: Rettungsaktion wird fortgesetzt - Initiator hoffnungsvoll
-
Französischer Milliardär Bolloré gibt sich überrascht über "Getöse" bei Grasset-Verlag
-
Achte Wahl in fünf Jahren: Ex-Präsident Radew Favorit bei Parlamentswahl in Bulgarien
-
Krawalle beim Nordderby: HSV-Fans randalieren nach Schlusspfiff
-
Messi glänzt bei Debüt von Trainer Hoyos
-
Achte Wahl in fünf Jahren: Vorgezogene Parlamentswahl in Bulgarien begonnen
-
James stark: Lakers siegen ohne Doncic zum Playoff-Auftakt
-
"Wer ist Berlin?": BHC plant Sensation - Gidsel will Premiere
-
Eta kämpferisch nach Debüt-Pleite: "Es geht nicht um mich"
-
"Einfach scheiße": Rot-Flut nervt HSV nach Derby-Pleite
-
Bürgerentscheide zu Olympiabewerbungen in Nordrhein-Westfalen und Kiel
-
Bündnis von russlandfreundlichem Ex-Präsidenten Radew Favorit bei Parlamentswahl in Bulgarien
-
Merz empfängt Präsident Lula vor deutsch-brasilianischen Regierungskonsultationen
-
Auch Verstappen "schockiert": Tödlicher Unfall auf Nordschleife
-
Angreifer erschießt sechs Menschen in Kiew - Polizei tötet Täter nach Geiselnahme in Laden
-
Trotz Remis im Topspiel: Paderborn springt an die Spitze
-
Siebenmeter-Krimi: BHC düpiert Magdeburg - Endspiel gegen Berlin
-
Qualifier für 24 Stunden: Tödlicher Unfall auf Nordschleife
-
Leipzig schlägt Frankfurt und baut Vorsprung aus
-
Neue Spannungen: Iran macht Öffnung der Straße von Hormus nach nur einem Tag rückgängig
-
WM-Quali: DFB-Frauen mit Nullnummer in Österreich
-
Angreifer erschießt fünf Menschen in Kiew - Polizei tötet Täter nach Geiselnahme in Laden
-
Wieder Knieverletzung: Süle droht Saison-Aus
-
Iranische Revolutionsgarden schießen auf Tanker - Auch TUI-Schiff bedroht
-
Wal-Rettung: Tier "freigespült" - aber kein Transport am Samstag
-
Endspurt um die Königsklasse: BVB stolpert erneut
-
HSV sieht rot: Werder gewinnt wildes Nordderby
-
Eta-Debüt geht schief: Union verliert gegen Wolfsburg
-
Final Four: Berlin erster Pokal-Finalist
Papst Leo XIV. zelebriert Messe vor 100.000 Menschen in Angola
Papst Leo XIV. hat in Angola eine Messe vor rund 100.000 Menschen zelebriert. In seiner Predigt in dem südwestafrikanischen Staat rief Leo am Sonntag die Angolanerinnen und Angolaner auf, ein Land aufzubauen, "in dem der Hass und die Gewalt verschwinden" und die "Geißel der Korruption" beseitigt werde. Gebraucht werde eine "neue Kultur der Gerechtigkeit und des Teilens".
Vor der Freiluftmesse in Kilamba außerhalb der Hauptstadt Luanda war das Oberhaupt der katholischen Kirche in seinem Papamobil mitten durch die Menschenmenge gefahren. Viele der Menschen hatten im Freien geschlafen, um bei dem Gottesdienst dabei zu sein. In der Menge trugen viele T-Shirts mit dem Porträt des aus den USA stammenden Papstes und hielten die gelb-weiße Fahne des Vatikans.
Angola leidet noch immer unter den Folgen eines 27-jährigen Bürgerkriegs, der im Jahr 2002 endete. Das Land ist zwar einer der größten afrikanischen Rohölproduzenten und verfügt zudem über große andere Naturvorkommen, darunter Diamanten. Dennoch lebt rund ein Drittel der 36,6 Millionen Einwohner nach Angaben der Weltbank in Armut.
"Es gibt eine Konzentration von Wohlstand in den Händen von sehr wenigen", sagte der Pater Pedro Chingandu, der für die Papstmesse aus der östlichen Provinz Moxico angereist war, der Nachrichtenagentur AFP. "Wir brauchen wirkliche Demokratie und die Umverteilung von Wohlstand und Gerechtigkeit."
Leo hatte in den vergangenen Tagen allerdings vor allem durch seinen Disput mit US-Präsident Donald Trump um den Iran-Krieg für Aufsehen gesorgt. Auf dem Flug nach Angola beteuerte der Papst am Samstag, dass er "überhaupt kein Interesse" an einer "neuen Debatte mit dem Präsidenten" habe.
Er verwies auf eine von ihm gehaltene Rede in Kamerun, in der er "Tyrannen" angeprangert hatte, die die Welt ausplündern. Die Rede sei schon vor zwei Wochen geschrieben worden, sagte Papst Leo. "Aber sie wurde wahrgenommen, als würde ich versuchen, eine neue Debatte mit dem Präsidenten zu beginnen, woran ich überhaupt kein Interesse habe."
Der in den USA geborene Papst und der rechtspopulistische US-Präsident hatten sich zuletzt vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs einen öffentlichen Schlagabtausch geliefert. Der Pontifex hatte vor rund einer Woche die "sinnlose und unmenschliche Gewalt" im Nahen und Mittleren Osten verurteilt und betont, Christen könnten nicht an der Seite jener stehen, die "heute Bomben abwerfen". Vor Gläubigen im Petersdom sagte Leo: "Genug des Krieges!"
Trump reagierte wütend auf die Worte Papstes und warf ihm mit Blick auf den Iran vor, sich mit einem Land gemein zu machen, "das eine Atomwaffe will". Leo XIV. sei "eine sehr linksliberale Person, und er ist ein Mann, der nicht daran glaubt, Verbrechen zu stoppen". Der Papst entgegnete daraufhin, er habe "keine Angst" vor der Trump-Regierung und sehe es als seine "moralische Pflicht", sich gegen den Krieg auszusprechen.
Angola war nach Algerien und Kamerun die dritte Station einer elftägigen Afrikareise des Papstes. Vierte und letzte Station wird Äquatorialguinea sein.
Q.Jaber--SF-PST