-
Fußballer des Jahres: Kane, Gwinn und Kompany geehrt
-
Gesundheitsminister will nicht bei Rentenansprüchen pflegender Angehöriger sparen
-
Präsident Peseschkian: Iran "hat gerade mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen"
-
Hinweise auf Markteinführung von selbstfahrendem Taxi von Tesla verdichten sich
-
Nach Vorwürfen des Drogenhandels: Mexikanischer Gouverneur lässt Amt erneut ruhen
-
Gewerkschaft droht mit Streik in Bahnverkehr - Gesetz zu Sicherheit muss kommen
-
Mihambo muss nach Verletzung Saison beenden
-
Selenskyj: Wahlen im Krieg würden die Ukraine "spalten"
-
Frau an Alsterwanderweg in Hamburg getötet: Polizei fasst 22-jährige Verdächtige
-
Segeljacht kentert vor Büsum: Drei Schiffbrüchige aus Nordsee gerettet
-
Kasachstan wählt erstmals nach Verfassungsreform neues Parlament
-
Mann fährt auf Autodach mit: Polizei stoppt riskante Tour in Baden-Württemberg
-
Masters in Cincinnati: Pegula fordert Gauff, Premiere für Fils
-
"Unglücklicher Fehler": Münchner Fußball-Stadion auf Medaille für Marathon-Läufer in Sydney
-
Handels-"Krieg": Kanada kontert US-Zölle
-
"Spektakuläre Kulisse": Fahrer bereiten sich auf Autorennen in Washington vor
-
250 Jahre USA: Trump dreht Ehrenrunde bei Autorennen in Washington
-
Gesundheitsminister Linnemann will nicht bei Rentenansprüchen pflegender Angehöriger sparen
-
Fall Arday: US-Botschafter in Belgien kritisiert Suspendierung von US-Forscher
-
EVG droht mit Streiks im Regionalverkehr - Bahngewerkschaft macht Druck bei Gesetz zu Sicherheit
-
Merz nennt vor Kabinettsklausur Wachstum und Beschäftigung "das wichtigste Thema"
-
VW-Chef ruft Mitarbeiter wegen Konzern-Krise zum Zusammenhalt auf
-
Test bestanden: Schröder und Co. holen Supercup
-
Bayerns Titeljäger gewinnen den Supercup
-
Hinweise auf Markteinführung von selbsfahrendem Taxi von Tesla verdichten sich
-
Ermittlungen auf Hochtouren nach Schwert-Angriff an schwedischer Schule mit einer Toten
-
Demichelis feiert erfolgreiches RB-Debüt
-
"Krieg": Neue US-Zölle gegen Kanada nach Scheitern von Verhandlungen in Kraft getreten
-
Berlin chancenlos: Magdeburg gewinnt Supercup
-
Merz dankt Einsatzkräften nach Brand in Hürtgenwald - Kanzler-Auftritt von Pfiffen begeleitet
-
CONCACAF: Infantino soll sich von Jugendturnier fernhalten
-
Stach schießt Leeds zum Sieg - ManUnited blamiert sich
-
Füllkrug trifft beim Comeback: Bremen locker weiter
-
SV Elversberg nach Sieg in Duisburg weiter
-
Hoffenheim ohne Probleme in Aue
-
Formel 1: Norris in Zandvoort auf der Pole
-
US Open: Alcaraz und Williams als Mixed-Team
-
Merz dankt Einsatzkräften nach Brand in Hürtgenwald - "Das ist der Klimawandel"
-
Palästinensergebiete: Frühere Diplomaten fordern Paris und London zum Handeln auf
-
"Demütigung": ManUnited verliert bei Aufsteiger Hull
-
Südkorea schickt erstes Containerschiff durch die Arktis
-
FC Augsburg müht sich in Cottbus in die zweite Pokalrunde
-
Effizient in Wiesbaden: Bayer gewinnt bei Martinez-Debüt
-
Wadephul wirft Russland bei Ukraine-Besuch "wahllosen Mord an Zivilisten" vor
-
Nach BSW-Streit um Koalition: Thüringer CDU bestätigt Voigt als Parteichef
-
Russell gewinnt Sprint in Zandvoort
-
Hohe Spritpreise: Klingbeil dringt auf Übergewinnsteuer für Ölkonzerne
-
Russell gewinnt Sprint in Zandvoort - Antonelli Dritter
-
Wadephul kündigt bei Ukraine-Besuch weitere deutsche Hilfe und Gespräch mit Rubio an
-
"Spiegel": Klingbeil startet weiteren Vorstoß für Übergewinnsteuer auf EU-Ebene
Studie: Aggressionen und Gewalterfahrung unter politisch Aktiven weit verbreitet
Aggressionen und Gewalterfahrungen sind für Politikerinnen und Politiker einer Studie zufolge kein Randphänomen - sondern "weit verbreitet". Zu diesem Schluss kommt eine durch die Hans-Böckler-Stiftung geförderte Befragung des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN), die am Dienstag vorgestellt wurde. Demnach waren geschätzte 61 Prozent der politisch Engagierten während ihrer politischen Laufbahn bereits mindestens einmal von Aggressionen und Gewalt betroffen, 46 Prozent waren es in den sechs Monaten vor der Befragung.
Die Studie macht Einschränkungen bei der Repräsentativität. So wurden 22.264 Politikerinnen und Politiker zur Befragung eingeladen, nach Datenbereinigung konnten die Antworten von 1479 Teilnehmenden ausgewertet werden. Damit sei die Teilnahmebereitschaft eingeschränkt und es sei von einer Überrepräsentation Betroffener auszugehen. Gleichwohl erlaubten statistische Gewichtungen, einige Verzerrungen der Ergebnisse zu verringern. Die Online-Befragung fand zwischen Mai 2024 und Februar 2025 statt.
Den Ergebnissen zufolge wurden Beleidigung und Diskriminierung am häufigsten genannt (53 Prozent), gefolgt von Verleumdung (35 Prozent) und sozialer Ausgrenzung (29 Prozent). 15 Prozent erlebten in ihrer politischen Laufbahn bereits Sachbeschädigung, 13 Prozent berichteten von Bedrohung, acht Prozent von sexualisierten Aggressionen beziehungsweise Gewalt und sechs Prozent von tätlichen Angriffen.
Zur Betroffenheit der Politikerinnen und Politiker nach Parteien konnte die Studie keine verlässlichen Angaben machen, hier dürften Folgebefragungen mehr Aufschluss geben. Da der Großteil der Befragten auf kommunaler Ebene aktiv ist, ist etwa der gewichtete Anteil Parteiloser mit 31 Prozent ziemlich hoch. Das Bundeskriminalamt hatte kürzlich mitgeteilt, bei den politisch motivierten Straftaten seien Politikerinnen und Politiker oder Einrichtungen der Grünen am häufigsten Ziel von Straftaten, gefolgt von AfD und SPD.
Die Böckler-Studie machte aber Angaben zu den Folgen, die die Betroffenen aus ihren Erfahrungen ziehen. So gaben 70 Prozent an, ihr Engagement insgesamt nicht verändert zu haben - 20 Prozent hingegen schon. Sie reduzierten etwa ihre Äußerungen zu kontroversen Themen, ihre öffentliche Sichtbarkeit oder ihre Wahlkampfaktivitäten. 84 Prozent sprachen mit ihrem privaten Umfeld über das Erlebte, 33 Prozent schwiegen darüber, 13 Prozent zeigten eine Tat an.
"Trotz gewisser methodischer Grenzen: Die Ergebnisse zeigen leider auf jeden Fall, dass Aggressionen und Gewalterfahrungen für politisch Engagierte kein Randphänomen sind, sondern weit verbreitet", ordnete Christina Schildmann von der Hans-Böckler-Stiftung die Studie ein. Die Angriffe hätten nicht nur Folgen für die Betroffenen, sondern damit wachse auch das "Risiko einer Lähmung demokratischer Institutionen".
Die Stiftung verwies auch auf einschneidende prominente Fälle wie die Ermordung des Regierungspräsidenten und CDU-Politikers Walter Lübcke durch einen Rechtsextremen. Auch die frühere Bundestagsvizepräsidentin Yvonne Magwas, der ehemalige Ostbeauftragte Marco Wanderwitz (beide CDU) und der frühere SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert hatten ihren Rückzug aus der Politik unter anderem mit einem Klima der Aggression begründet.
G.AbuHamad--SF-PST