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250 Jahre USA: Trump dreht Ehrenrunde bei Autorennen in Washington
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Fall Arday: US-Botschafter in Belgien kritisiert Suspendierung von US-Forscher
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Merz nennt vor Kabinettsklausur Wachstum und Beschäftigung "das wichtigste Thema"
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Test bestanden: Schröder und Co. holen Supercup
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Bayerns Titeljäger gewinnen den Supercup
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Hinweise auf Markteinführung von selbsfahrendem Taxi von Tesla verdichten sich
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Ermittlungen auf Hochtouren nach Schwert-Angriff an schwedischer Schule mit einer Toten
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Demichelis feiert erfolgreiches RB-Debüt
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"Krieg": Neue US-Zölle gegen Kanada nach Scheitern von Verhandlungen in Kraft getreten
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Merz dankt Einsatzkräften nach Brand in Hürtgenwald - Kanzler-Auftritt von Pfiffen begeleitet
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Füllkrug trifft beim Comeback: Bremen locker weiter
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US Open: Alcaraz und Williams als Mixed-Team
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Merz dankt Einsatzkräften nach Brand in Hürtgenwald - "Das ist der Klimawandel"
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Palästinensergebiete: Frühere Diplomaten fordern Paris und London zum Handeln auf
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Effizient in Wiesbaden: Bayer gewinnt bei Martinez-Debüt
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Russell gewinnt Sprint in Zandvoort
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Hohe Spritpreise: Klingbeil dringt auf Übergewinnsteuer für Ölkonzerne
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Russell gewinnt Sprint in Zandvoort - Antonelli Dritter
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"Spiegel": Klingbeil startet weiteren Vorstoß für Übergewinnsteuer auf EU-Ebene
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Wadephul-Besuch in Kiew: Tägliche Bilder der Zerstörung dürfen niemanden kalt lassen
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Ministerpräsident Schulze schließt AfD-Mehrheit durch Überläufer aus der CDU aus
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Nach zehn Jahren: Sprint-Staffel knackt deutschen Rekord
Nach fast zehn Jahren hat eine Männer-Sprint-Staffel einen deutschen Rekord über die 4x100 m aufgestellt und damit ein kräftiges Ausrufezeichen gesetzt. Kevin Kranz (Wetzlar), Joshua Hartmann (Köln), Owen Ansah und Lucas Ansah-Preprah (beide Hamburg) liefen bei der Sparkassen-Gala in Regensburg in 37,99 Sekunden zum Sieg und unterboten die vorherige Bestmarke um drei Hundertstelsekunden.
Prinz Harry und Meghan bei Dankgottesdienst für die Queen mit dabei
Zum 70. Thronjubiläum von Elizabeth II. ist am Freitag ein großer Dankgottesdienst gefeiert worden - ohne die unpässliche Queen, dafür aber mit ihrem in die USA ausgewanderten Enkel Prinz Harry und seiner Frau Meghan. Zu der Zeremonie in der Londoner Saint-Paul-Kathedrale kamen mehr als 2000 Gäste. Elizabeth II. sagte wegen "Unwohlseins" ab, auch ihr für Samstag geplanter Besuch eines Pferderennens wurde gestrichen.
UNO und Afrikanische Union optimistisch nach Gesprächen zu drohender Ernährungskrise
Nach Gesprächen zur drohenden globalen Ernährungskrise infolge des Ukraine-Konflikts haben sich Afrikanische Union (AU) und UNO optimistisch geäußert. "Wir reisen von hier sehr beruhigt und glücklich über unseren Austausch ab", sagte AU-Präsident Macky Sall nach einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Freitag. Der UN-Koordinator für die Ukraine, Amin Awad, äußerte sich nach Verhandlungen mit russischen Vertretern ebenfalls "optimistisch".
Özil bleibt bei Fenerbahce suspendiert
Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Mesut Özil bleibt bei Fenerbahce Istanbul suspendiert. Das stellte der neue Trainer Jorge Jesus bei seiner Vorstellung klar. "Die Erfolge der Vergangenheit sind sehr wichtig. Mesut Özil ist ein sehr guter Fußballer, aber die Entscheidung des Klubs über ihn bleibt bestehen", sagte Jesus.
Aufgabe: Zverev verpasst Finale der French Open
Olympiasieger Alexander Zverev hat bei den French Open das Endspiel auf dramatische Weise verpasst. Der 25 Jahre alte Weltranglistendritte aus Hamburg musste im Halbfinale am Freitag gegen den spanischen Grand-Slam-Rekordchampion Rafael Nadal beim Stand von 6:7 (8:10), 6:6 aufgeben, nachdem er extrem schmerzhaft umgeknickt war. Zverev wurde im Rollstuhl vom Platz gefahren und verabschiedete sich an Krücken.
Vier Tote bei Zugunglück nahe Garmisch-Partenkirchen
Bei einem schweren Zugunglück in Oberbayern sind vier Menschen ums Leben gekommen. Rund 30 Fahrgäste wurden am Freitag verletzt - 15 davon so schwer, dass sie in umliegende Krankenhäuser eingeliefert wurden, wie die Polizei in Rosenheim mitteilte. Ein von Garmisch-Partenkirchen in Richtung München fahrender Regionalzug war aus zunächst unbekannten Gründen bei Burgrain entgleist, mehrere Waggons stürzten auf die Seite.
Bundestag beschließt 100-Milliarden-Euro-Sondervermögen für die Bundeswehr
Der Bundestag hat mit großer Mehrheit das 100-Milliarden-Euro-Sondervermögen für die Bundeswehr beschlossen. "Das Geld ist gut investiert in Frieden und Sicherheit unseres Landes", sagte Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) am Freitag in Berlin. Neben der Ampel-Koalition trug auch die Unionsfraktion das Vorhaben mit. Das Sondervermögen soll vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine Ausrüstungsdefizite der Bundeswehr abbauen.
Bundestag beschließt Einrichtung des Sondervermögens Bundeswehr
Der Bundestag hat die Einrichtung des Sondervermögens Bundeswehr mit einem Volumen von 100 Milliarden Euro beschlossen. Für das Vorhaben votierten am Freitag in namentlicher Abstimmung 593 Abgeordnete, 80 stimmten mit Nein und sieben enthielten sich. Zuvor hatten die Abgeordneten bereits mit der nötigen Zweidrittelmehrheit die Grundgesetzänderung beschlossen, mit der das Sondervermögen im Grundgesetz verankert wird.
Bundestag beschließt Rentenerhöhung zum 1. Juli
Deutliches Plus zum 1. Juli: Der Bundestag hat am Freitag die diesjährige Rentenerhöhung beschlossen. Demnach steigen die Altersbezüge in knapp einem Monat um 5,35 Prozent in Westdeutschland und um 6,12 Prozent in Ostdeutschland.
Rechtsextremer Gefährder in Potsdam festgenommen
Sicherheitskräfte haben in Brandenburg einen rechtsextremen Gefährder verhaftet. Der Jugendliche wurde am Freitagmorgen von Beamten des Staatsschutzes in Potsdam festgenommen, wie die Polizei und die Generalstaatsanwaltschaft am Freitag in Potsdam und Brandenburg an der Havel mitteilten. Gegen ihn lag ein Haftbefehl vor. Bei der anschließenden Durchsuchung der vom Verdächtigen genutzten Wohn- und Geschäftsräume wurden Datenträger sowie Anleitungen zum Bau von Sprengvorrichtungen beschlagnahmt. Spezialkräfte der Polizei unterstützten den Einsatz.
US-Arbeitslosenquote bleibt auf niedrigem Stand von 3,6 Prozent
In den USA hat sich die Arbeitslosenquote im Mai auf niedrigem Stand stabilisiert. Wie schon im April lag sie bei 3,6 Prozent, wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mitteilte. Demnach wurden im vergangenen Monat 390.000 neue Jobs geschaffen - weniger als im April, aber mehr als von Experten erwartet.
Scholz lässt Kiew-Besuch nach Treffen mit Parlamentspräsident weiter offen
Hundert Tage nach dem russischen Überfall auf die Ukraine hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) den ukrainischen Parlamentspräsidenten Ruslan Stefantschuk am Freitagmorgen im Kanzleramt empfangen. Es sei "ein sehr angenehmes Gespräch" gewesen, sagte anschließend Vize-Regierungssprecher Wolfgang Büchner. Stefantschuk habe Scholz nach Kiew eingeladen - diese Einladung habe der Kanzler "freundlich zur Kenntnis genommen", berichtete Büchner. Von konkreten Reiseplänen sagte er jedoch nichts.
EU beschließt formell Ölembargo und weitere Russland-Sanktionen
Die EU hat das beim Gipfeltreffen in Brüssel Anfang der Woche vereinbarte weitreichende Ölembargo und weitere Sanktionen gegen Russland formell beschlossen. Der Gesetzestext zum sechsten Sanktionspaket seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine wurde am Freitag im Amtsblatt der EU veröffentlicht. Durch einen Streit mit Ungarn war das Paket zuvor wochenlang blockiert gewesen.
Unbekannter stiehlt in Bayern Goldbarren im Wert von 800.000 Euro aus Transporter
Ein Unbekannter hat in Bayreuth Goldbarren im Wert von rund 800.000 Euro aus einem Transportfahrzeug gestohlen. Der Täter oder die Täterin drang am Dienstagnachmittag in den Transporter einer Logistikfirma ein und holte die Goldbarren heraus, wie die bayerische Polizei am Freitag mitteilte. Auf einem Überwachungsvideo ist demnach zu sehen, wie der Täter oder die Täterin das Gold auf einem Lastentrolley, der einer Sackkarre ähnelt, verstaut und anschließend in unbekannte Richtung flüchtet.
Bundestag billigt Grundgesetzänderung für Bundeswehr-Sondervermögen
Der Bundestag hat am Freitag in Berlin der Änderung des Grundgesetzes zur Einrichtung des geplanten Bundeswehr-Sondervermögens zugestimmt. Die notwendige Zweidrittelmehrheit wurde durch die Zustimmung auch der Unionsfraktion erreicht.
Mindestens vier Tote bei Zugunglück nahe Garmisch-Partenkirchen
Bei einem schweren Zugunglück in Oberbayern sind am Freitag nahe Garmisch-Partenkirchen mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Rund 30 Fahrgäste wurden verletzt - 15 davon so schwer, dass sie in umliegende Krankenhäuser eingeliefert wurden, wie die Polizei in Rosenheim mitteilte. Ein von Garmisch-Partenkirchen in Richtung München fahrender Regionalzug war gegen Mittag bei Burgrain entgleist. Mehrere Waggons stürzten demnach auf die Seite.
Mann schießt in Saarbrücken auf Polizisten und wird später tot aufgefunden
Nach einem Großeinsatz der Polizei wegen Schüssen aus einer Wohnung in Saarbrücken ist der Schütze tot. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, fanden Einsatzkräfte die Leiche des 67-Jährigen in der Wohnung. Diese sollte am Morgen auf einen Beschluss des saarländischen Verwaltungsgerichts hin durchsucht werden.
Postzusteller in Bayern entsorgt hunderte Briefe im Müll
Ein Postzusteller hat in Bayern hunderte Briefe im Abfall entsorgt. Darunter waren auch viele Wahlbenachrichtigungen für die Bürgermeisterwahl in Türkheim, wie die Polizei in Kempten am Freitag mitteilte. Insgesamt wurden knapp 500 Briefsendungen in verschiedenen Müllcontainern entdeckt. Als Tatverdächtiger wurde ein 19-jähriger Mann ermittelt. Über die Motive des Zustellers wurde zunächst nichts bekannt.
"Innere Zerrissenheit": Schwarz erklärt Russland-Verbleib
Trainer Sandro Schwarz hat die erste Medienrunde bei seinem neuen Klub Hertha BSC für eine emotionale Erklärung genutzt, warum er trotz des russischen Angriffskriegs die Saison bei Dynamo Moskau beendet hat. Er habe angesichts der "schrecklichen Bilder" aus der Ukraine "eine innere Zerrissenheit gespürt", sagte Schwarz mit emotionalen Worten: "Ich konnte das vor mir selbst als Mensch vertreten, weil die Gruppe die gleiche Haltung hatte."
Bundestag beschließt Haushalt 2022 mit 139 Milliarden Euro neuen Krediten
Der Bundestag hat am Freitag den Haushalt des Bundes für 2022 beschlossen. Vorgesehen ist nochmals eine Neuverschuldung von rund 139 Milliarden Euro, gestützt auf eine Ausnahmeregel zur Schuldenbremse. Begründet wird dies mit Mehrkosten wegen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges.
Mutmaßlicher Schütze von Saarbrücken ist tot
Nach einem Großeinsatz der Polizei wegen Schüssen aus einer Wohnung in Saarbrücken ist der mutmaßliche Schütze tot. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, fanden Einsatzkräfte die Leiche des Verdächtigen in der Wohnung. Es bestehe keine Gefahr mehr, hieß es weiter. Bei dem im Zusammenhang mit einer Durchsuchung gestarteten Einsatz waren zuvor zwei Beamte verletzt worden.
Militär-Junta in Myanmar kündigt erste Hinrichtungen im Land seit 1990 an
Die Militärjunta in Myanmar hat die Exekution zweier prominenter Dissidenten angekündigt. Der frühere Parlamentsabgeordnete Phyo Zeya Thaw und der Demokratieaktivist Kyaw Min Yu würden "gemäß der Vorschriften des Strafvollzugs gehängt", sagte am Freitag ein Sprecher der Junta der Nachrichtenagentur AFP. Es wären die ersten vollzogenen Todesstrafen seit 1990.
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Chinas gigantischer Vorsprung
Selenskyj zeigt sich 100 Tage nach russischer Invasion siegesgewiss
Hundert Tage nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat sich die ukrainische Führung siegessicher gezeigt: "Der Sieg wird unser sein", sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Freitag in einem Video, das an eine Botschaft der Regierung aus den ersten Kriegstagen erinnerte. Der Kreml sah hingegen "bestimmte" Ziele Russlands im Ukraine-Krieg als erreicht an. Die Vereinten Nationen mahnten: "Dieser Krieg hat und wird keinen Gewinner haben."
Mann wird in Oberfranken von Zug erfasst und stirbt
In Oberfranken ist am Freitag ein Mann von einem Zug erfasst worden und gestorben. Der 53-Jährige wollte die Gleise am Bahnhof Ebensfeld im Landkreis Lichtenfels überqueren, um an den gegenüberliegenden Bahnsteig zu gelangen, wie die bayerische Polizei in Bayreuth mitteilte. Dabei wurde er trotz einer Notbremsung von einer Regionalbahn erfasst.
Deutsche Badegewässer bekommen gute Noten von EU-Kommission
Mehr als 96 Prozent der deutschen Badegewässer sind von der EU-Kommission in der Saison 2021 mit den Noten ausgezeichnet oder gut eingestuft worden. Wie das Umweltbundesamt am Freitag in Dessau-Roßlau weiter mitteilte, erfüllten zudem 98 Prozent der Badestellen an Seen, Flüssen und Küsten Deutschlands die Mindestanforderungen der EU-Badegewässerrichtlinie. Dies zeige der am Freitag vorgestellte Bericht der EU-Kommission zur Europäischen Badegewässerqualität der Saison 2021.
OECD: Menge an Plastikmüll wird sich bis 2060 weltweit verdreifachen
Die Menge an Plastikmüll wird sich nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) bis 2060 weltweit fast verdreifachen. Wie die OECD am Freitag mitteilte, wird sich die Produktion von Kunststoffen, die hauptsächlich aus Erdöl hergestellt werden, nahezu verdoppeln - auf 1,2 Milliarden Tonnen weltweit. Die Abfallmenge wird den Berechnungen zufolge in knapp 40 Jahren bei mehr als einer Milliarde Tonnen liegen.
Mindestens drei Tote bei Zugunglück nahe Garmisch-Partenkirchen
Bei einem schweren Zugunglück in Oberbayern sind am Freitag nahe Garmisch-Partenkirchen mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Eine "unbestimmte Anzahl" weiterer Zugfahrgäste wurde verletzt, wie die Polizei in Rosenheim mitteilte. Ein von Garmisch-Partenkirchen in Richtung München fahrender Regionalzug war bei Burgrain entgleist. Mehrere Waggons stürzten demnach auf die Seite.
28-Jähriger nach Bedrohung von Pfarrerin in Ulmer Münster in Psychiatrie
Wenige Tage nach der Bedrohung einer Pfarrerin im Ulmer Münster mit einem Messer ist der mutmaßliche Täter in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht worden. Es gebe konkrete Hinweise auf eine psychische Erkrankung des 28-Jährigen, teilte die Polizei in der baden-württembergischen Stadt am Freitag mit. Die Staatsanwaltschaft gab ein Gutachten über den Zustand des Manns in Auftrag. Der Haftbefehl wegen versuchten Totschlags wurde am Donnerstag gegen einen vorläufigen Unterbringungsbefehl ersetzt.
Baerbock wirbt 100 Tage nach Kriegsbeginn für weitere Waffen für die Ukraine
Hundert Tage nach Beginn des Krieges in der Ukraine hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) für weitere Waffenlieferungen an das von Russland angegriffene Land geworben. In einem Gastbeitrag für die "Bild"-Zeitung (Freitagsausgabe) schrieb Baerbock, Deutschland müsse "gerade jetzt der Ukraine weiter beistehen. Auch mit Waffen, weil Putin mit Worten nicht zu stoppen ist."
Verdächtiger nach gewaltsamem Tod von 22-Jährigem in Hannover festgenommen
Drei Wochen nach dem gewaltsamen Tod eines 22-Jährigen bei einem mutmaßlichen Streit auf einem Supermarktparkplatz in Hannover hat die Polizei einen Tatverdächtigen gefasst. Bei diesem handelt es sich um einen 28 Jahre alten Mann, wie die Beamtinnen und Beamten am Freitag in der niedersächsischen Landeshauptstadt erklärten. Einzelheiten nannten sie nicht.
Mindestlohn steigt im Oktober auf zwölf Euro
Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland steigt im Oktober auf zwölf Euro brutto pro Stunde. Der Bundestag beschloss die Erhöhung am Freitag mit den Stimmen der Regierungsfraktionen und der Linken. Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sagte, für Niedrigverdiener sei dies vielfach "der größte Lohnsprung ihres Lebens".
Bund soll nach Länderwillen zehn Milliarden Euro in Bevölkerungsschutz investieren
Zur Stärkung des Zivil- und Katastrophenschutzes soll der Bund nach dem Willen der Länder rund zehn Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Die Summe solle neben dem finanziellen Engagement der Bundesländer in den kommenden zehn Jahren in einen "Stärkungspakt Bevölkerungsschutz" investiert werden, sagte der Vorsitzende der Innenministerkonferenz (IMK), Bayerns Ressortchef Joachim Herrmann (CSU), zum Abschluss eines Ministertreffens am Freitag in Würzburg.