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Europameister England mit weißer Weste fast im Achtelfinale
Europameister England hat die Tür zum Achtelfinale der WM in Australien und Neuseeland ganz weit geöffnet. Das Team um Bayern-Star Georgia Stanway bezwang Dänemark in einem temporeichen Topspiel verdient mit 1:0 (1:0) und kann mit sechs Punkten in Gruppe D fast schon für die K.o.-Runde planen. Schon nach dem Duell der Gruppengegnerinnen China und Haiti am Freitagnachmittag könnte die Qualifikation perfekt sein.
Arbeitsmarkt in kommenden Monaten voraussichtlich stabil
Der Ausblick am deutschen Arbeitsmarkt ist weitgehend stabil. Das Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) verzeichnete nach drei Monaten im Sinkflug im Juli nur noch einen minimalen Rückgang von 0,1 Punkten, wie das Nürnberger Institut am Freitag mitteilte. Da der Index damit weiter über der neutralen Marke von 100 bleibt, sind die Aussichten insgesamt positiv.
Putin: Moskau prüft Afrikas Vorschläge zu Ende von Ukraine-Konflikt "sorgfältig"
Russland prüft nach Angaben von Präsident Wladimir Putin "sorgfältig" die Vorschläge afrikanischer Staaten zur Beendigung des Ukraine-Konflikts. "Wir respektieren Ihre Initiativen und prüfen sie sorgfältig", sagte Putin am Freitag beim Russland-Afrika-Gipfel in St. Petersburg.
Arbeiter wird in Stuttgart zwischen Containern eingeklemmt und stirbt
Bei einem Arbeitsunfall in Stuttgart ist am Donnerstag ein Mann gestorben. Der 52-Jährige wurde zwischen Schuttcontainern - sogenannten Absetzmulden - eingeklemmt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten. Ersten Ermittlungen zufolge hatte er versucht, eine Absetzmulde auf einen Transporter zu laden, als es zu dem Unfall kam.
Khedira nicht mehr VfB-Berater - Weg zum DFB frei
Der Weg von Rio-Weltmeister Sami Khedira zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) ist frei. Der 36-Jährige beendet seine Tätigkeit als Berater des Bundesligisten VfB Stuttgart. Khedira wird als heißester Kandidat für die Rolle des neuen DFB-Sportdirektors gehandelt.
Sechseinhalb Jahre Haft für Mitglied von Diebesbande Pink Panther in Köln
Rund ein Jahr nach Beginn des Prozesses gegen ein mutmaßliches Mitglied der berüchtigten Juwelierräuberbande Pink Panther ist vor dem Landgericht Köln ein Urteil gefallen. Der Angeklagte erhielt eine Gesamtstrafe von sechseinhalb Jahren, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag sagte. Verurteilt wurde der Mann demnach wegen schweren Raubs. In anderen ihm vorgeworfenen Fällen wurde er freigesprochen. Die Anklage hatte insgesamt rund 13 Jahre Haft beantragt, die Verteidigung Freispruch.
Bericht: Bankdokumente entkräften Vorwürfe gegen LNG-Betreiber Deutsche Regas
Bankdokumente entkräften einem Medienbericht zufolge die von Gegnern des vor Rügen geplanten LNG-Terminals erhobenen Vorwürfe gegen die Betreiberfirma Deutsche Regas. Unterlagen von Hausbanken sowie eines auf den Cayman Islands ansässigen Hedgefonds von Regas-Geschäftsführer Ingo Wagner zeigten keine Geldtransfers zwischen den beiden Unternehmen in den vergangenen drei Jahren, berichtete der "Spiegel" am Freitag.
Richter in Hongkong lehnt Verbot von Demokratie-Hymne ab
Ein Richter in Hongkong hat ein Verbot eines während der pro-demokratischen Demonstrationen von 2019 populär gewordenen Liedes abgelehnt. Er sei nicht überzeugt, dass das von der Hongkonger Regierung beantragte Verbot der Hymne "Glory to Hong Kong" "gerecht und angemessen" wäre, sagte Richter Anthony Chan am Freitag. Den Antrag weise er deshalb zurück.
Nordkoreas Armee präsentiert bei Militärparade vor Machthaber Kim neue Waffen
Im Beisein hochrangiger Vertreter aus Russland und China hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un eine Militärparade beaufsichtigt, bei der neue Drohnen und atomwaffenfähige Interkontinentalraketen präsentiert wurden. Staatsmedien veröffentlichten am Freitag Bilder, auf denen Kim lächelnd von einer VIP-Tribüne aus tausenden marschierenden Soldaten auf Pjöngjangs Kim-Il-Sung-Platz salutiert. Die Parade fand anlässlich des 70. Jahrestages des Endes des Koreakriegs statt.
DFB-Frauen: Rauch fällt gegen Kolumbien aus
Die deutschen Fußballerinnen müssen kurz vor dem zweiten WM-Gruppenspiel gegen Kolumbien den Ausfall von Felicitas Rauch verkraften. Die Linksverteidigerin erlitt im Training am Freitagvormittag (Ortszeit) eine Verstauchung des rechten Kniegelenkes und fällt laut DFB-Angaben "erstmal auf unbestimmte Zeit" aus. Ob die 27-Jährige im weiteren Turnierverlauf wieder zur Verfügung stehen wird, blieb offen.
Russland: IOC steht an der "Seite" der Ukraine
Der Vorsitzende des Russischen Olympischen Komitees (ROC), Stanislaw Posdnjakow, hat dem IOC vorgeworfen, Partei für die Ukraine zu ergreifen. "Nun, die fragliche Erklärung zeigt, dass das IOC für sich selbst entschieden, eine Seite des politischen Konflikts ausgewählt und begonnen hat, im Interesse dieser Seite zu handeln", sagte Posdnjakow auf Telegram.
Zwei Festnahmen bei Schlag gegen internationalen Dopingring in fünf Bundesländern
Zollfahnder sind gegen einen international agierenden Dopingring vorgegangen und haben bei Razzien in fünf Bundesländern rund 2700 Flaschen und Dosen Anabolika beschlagnahmt. Zwei mutmaßliche Täter wurden festgenommen, wie das Zollfahndungsamt München am Freitag mitteilte. Zusammen mit weiteren Verdächtigen sollen sie in einen Handel mit verbotenen Stoffen zum Muskelaufbau für Sportler verstrickt gewesen sein. In den vergangenen zwei Jahren könnten sie demnach rund 2,7 Millionen Euro erwirtschaftet haben.
DFB-Frauen: Rauch fällt aus
Die deutschen Fußballerinnen müssen kurz vor dem zweiten WM-Gruppenspiel gegen Kolumbien den Ausfall von Felicitas Rauch verkraften. Die Linksverteidigerin erlitt im Training am Freitagvormittag (Ortszeit) eine Verstauchung des rechten Kniegelenkes und fällt laut DFB-Angaben "erstmal auf unbestimmte Zeit" aus. Ob die 27-Jährige im weiteren Turnierverlauf wieder zur Verfügung stehen wird, blieb offen.
Griechische Feuerwehr meldet weitere Fortschritte im Kampf gegen Waldbrände
Die griechische Feuerwehr hat im Kampf gegen die Brände im Land weitere Fortschritte gemeldet. Derzeit breiteten sich keine der Brände mehr aus, die Situation verbessere sich, sagte eine Sprecherin der Feuerwehr am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Die Einsatzkräfte seien aber weiterhin auf "dem Kriegspfad gegen die Flammen" auf den Ferieninseln Rhodos, Korfu und Euböa sowie in der Region Thessalien.
Chrupalla bekräftigt auf Parteitag Regierungsanspruch der AfD
AfD-Chef Tino Chrupalla hat zum Auftakt des Bundesparteitags in Magdeburg den Machtanspruch seiner Partei bekräftigt. "Wir können Regierungsverantwortung übernehmen", sagte Chrupalla am Freitag vor den 600 Delegierten. "Wir sind bereit für mehr." Den Höhenflug seiner Partei führte er darauf zurück, dass nach langen Zeiten der Grabenkämpfe seit einem Jahr nun "Disziplin, Einigkeit und Harmonie" in der AfD herrsche. "Was wir damit erreichen können, sehen wir in den Umfragen."
Unterbringung in Psychiatrie nach Giftanschlag von Darmstadt rechtskräftig
Knapp zwei Jahre nach einem Giftanschlag an der Technischen Universität Darmstadt ist die Unterbringung der Beschuldigten in der Psychiatrie rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) verwarf die Revision gegen das entsprechende Urteil des Landgerichts Darmstadt als offensichtlich unbegründet, wie er am Freitag in Karlsruhe mitteilte. Dem Urteil zufolge ist die Frau psychisch krank und war zum Tatzeitpunkt schuldunfähig. (Az. 2 StR 161/23)
Hafturteil nach Brandanschlag von Polizist auf Exfreundin rechtskräftig
Fast zwei Jahre nach dem Anzünden seiner Exfreundin mit Brennspiritus ist die Verurteilung eines Polizisten aus Mecklenburg-Vorpommern rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) teilte am Freitag in Karlsruhe mit, dass er keine Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten im Urteil des Landgerichts Neubrandenburg gefunden habe. Dieses hatte den Mann im Mai 2022 zu elf Jahren Haft verurteilt. (Az. 6 StR 413/22)
Studie: Größtes CO2-Einsparpotenzial für Verbraucher durch Umstieg auf E-Auto
Das größte Potenzial zum Einsparen von CO2 für deutsche Verbraucher liegt einer Studie zufolge im Umstieg von einem Verbrenner- auf ein Elektro-Auto. Würden alle Verbrenner-Fahrer umsteigen, "ließen sich langfristig rund 69 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen", heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Studie im Auftrag des Energiekonzerns Eon. Ebenfalls sehr großes Potenzial für den Klimaschutz haben demnach private Solaranlagen auf dem Dach sowie der Einbau einer Wärmepumpe.
Fälschungen von 200- und 500-Euro-Scheinen haben stark zugenommen
Die Zahl der gefälschten Banknoten in Deutschland ist im ersten Halbjahr deutlich gestiegen: Die Bundesbank zog rund 26.700 falsche Euro-Banknoten im Nennwert von knapp 2,9 Millionen Euro aus dem Verkehr, zehn Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Besonders stark stieg die Anzahl der falschen 200- und 500-Euro-Banknoten.
Bundesweit mindestens 142 Ermittlungsverfahren wegen Angriffen auf Klimakleber
Wegen Übergriffen auf sogenannte Klimakleber haben Strafverfolgungsbehörden bundesweit bisher einem Bericht zufolge mindestens 142 Ermittlungsverfahren gegen Autofahrer oder Passanten eingeleitet. Wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) unter Berufung auf 47 Ermittlungsbehörden aus Städten berichtet, in denen Blockadeaktionen der Gruppe Letzte Generation stattgefunden haben, gehe es dabei in den meisten Fällen um Körperverletzung. Auch wegen mutmaßlicher Nötigung und Beleidigung werde ermittelt.
AfD zu Bundesparteitag in Magdeburg zusammengekommen
Die AfD ist am Freitag in Magdeburg zu einem eintägigen Bundesparteitag zusammengekommen, dem ab Samstag ein mehrtägiger Europaparteitag folgt. Am Freitag steht unter anderem der Tätigkeitsbericht des Bundesvorstands auf der Tagesordnung. Zudem sollen die rund 600 Delegierten auf Antrag der Parteispitze über einen Beitritt der AfD zur Europapartei "Identität und Demokratie" (ID) abstimmen, der mehrere rechtsgerichtete Parteien aus anderen europäischen Ländern angehören.
Staatsverschuldung steigt 2022 pro Kopf auf Höchststand von 28.164 Euro
Die Staatsverschuldung pro Kopf in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf einen Höchststand von 28.164 Euro gestiegen. Mit Stand Ende 2022 waren dies 244 Euro je Einwohner mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Grund für den Anstieg waren höhere Schulden beim Bund und bei den Gemeinden. Bei den Ländern sank der Schuldenstand pro Einwohner hingegen um 463 Euro auf 7218 Euro.
Europas KI unter Druck
Australiens eiserne Grenze
Chinas Schatten über Mexiko
Chinas gefährliche Schieflage
Deutschlands Wirtschaft stagniert im zweiten Quartal
Deutschlands Wirtschaft hat im zweiten Quartal von April bis Juni stagniert. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei im Vergleich zum Vorquartal preis-, saison- und kalenderbereinigt nicht weiter gesunken, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Die Konsumausgaben hätten sich nach dem schwachen Winterhalbjahr stabilisiert, führten die Statistiker zur Begründung an.
Weißes Haus: Biden würde seinen Sohn bei Verurteilung nicht begnadigen
US-Präsident Joe Biden würde seinen vor Gericht stehenden Sohn Hunter Biden nach Angaben des Weißen Hauses im Falle einer Verurteilung nicht begnadigen. Eine entsprechende Frage beantwortete die Sprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, am Donnerstag mit "Nein". Nähere Angaben machte sie nicht.
Rückgang der Inflation dürfte sich laut Ifo hinziehen
Der Rückgang der Inflation in Deutschland dürfte sich nach Einschätzung des Münchner Ifo-Instituts "weiter hinziehen". Die Preiserwartungen der Unternehmen für die kommenden Monate seien im Juli geringfügig wieder gestiegen, teilte das Ifo am Freitag mit. Vor allem bei den Einzelhändlern und den konsumnahen Dienstleistern plane eine wachsende Mehrheit der befragten Unternehmen weitere Preiserhöhungen.
Schuldspruch für Mutter nach Tötung von Baby in Bayern muss neu verhandelt werden
Über den Schuldspruch für eine Mutter, die in einer Asylbewerberunterkunft in Bayern ihr Baby tötete, muss neu verhandelt werden. Der Bundesgerichtshof (BGH) hob das Urteil des Landgerichts Schweinfurt gegen die Frau teilweise auf, wie er am Freitag in Karlsruhe mitteilte. Das Landgericht hatte die zur Tatzeit 27-Jährige wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. (Az. 6 StR 231/23)
Frankreichs Außenministerin: Putsch in Niger nicht "endgültig"
Frankreichs Außenministerin Catherine Colonna hält den Putsch im westafrikanischen Niger nach eigenen Angaben "nicht für endgültig". "Wenn Sie mich von einem Putschversuch sprechen hören, dann deshalb, weil wir die Dinge nicht für endgültig halten", sagte Colonna am Freitag bei einem Besuch in Papua-Neuguinea. Es gebe immer noch "Ausstiegmöglichkeiten, wenn die Verantwortlichen für diesen Versuch die Botschaft der internationalen Gemeinschaft hören".
Unbeteiligter stirbt in Bayern bei Unfall während Flucht vor Polizeikontrolle
Bei der Flucht vor einer Polizeikontrolle hat ein Mann in Bayern einen Unfall verursacht, durch den ein unbeteiligter Autofahrer getötet wurde. Der flüchtende Fahrer selbst wurde schwer verletzt, wie die die Beamten in Nürnberg am Freitag mitteilten. Der Vorfall ereignete sich demnach am Donnerstagabend nahe Rothenburg o. d. Tauber.
DFB: Gegen "Wunderkind" Caicedo gemeinschaftlich verteidigen
Die deutschen Fußballerinnen gehen mit Respekt in das Duell mit Kolumbiens Ausnahmespielerin Linda Caicedo - aber auch mit einem klaren Plan. Die 18-Jährige von Real Madrid sei "eine sehr talentierte Offensivspielerin, die auch schon in verschiedenen Turnieren ihre Akzente setzen konnte", sagte Nationalspielerin Sara Däbritz vor dem zweiten WM-Gruppenspiel am Sonntag (11.30 Uhr MESZ/ARD) in Sydney: "Es gilt einfach, gemeinschaftlich zu verteidigen."
Französische Wirtschaft wächst mit 0,5 Prozent stärker als erwartet
Die französische Wirtschaft ist im zweiten Quartal stärker gewachsen als erwartet. Die Wirtschaftsleistung stieg um 0,5 Prozent, wie das Statistikamt Insee am Freitag in Paris in einer ersten Schätzung mitteilte. Prognostiziert waren lediglich 0,1 Prozent. Die positive Entwicklung geht demnach vor allem auf die Exportwirtschaft zurück.
Küstenwache: Feuer auf Autofrachter vor niederländischer Küste hat sich abgeschwächt
Das Feuer auf auf dem brennenden Autofrachter "Fremantle Highway" vor der niederländischen Küste hat sich nach Angaben der Küstenwache abgeschwächt. Die Intensität des Feuers scheine geringer geworden zu sein, hieß es in einer Mitteilung vom Donnerstagabend. Es brenne allerdings weiter, zudem gebe es eine Menge Rauch.
43,4 Millionen Wohnungen in Deutschland Ende 2022 - leichtes Plus zum Vorjahr
Die Zahl der Wohnungen in Deutschland hat im vergangenen Jahr um 0,7 Prozent leicht zugenommen. "Zum Jahresende 2022 gab es in Deutschland rund 43,4 Millionen Wohnungen", erklärte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag. Demnach wurden 295.300 Wohnungen neu gebaut, während 12.500 Wohnungen durch Abriss oder Umwidmung verloren gingen.