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Sensationelle HSV-Pleite in Elversberg - Düsseldorf vorn
Führungswechsel in der 2. Fußball-Bundesliga: Der bisherige Spitzenreiter Hamburger SV fiel durch seine erste Saisonpleite mit 1:2 (0:1) bei Neuling SV Elversberg hinter Fortuna Düsseldorf auf den zweiten Rang zurück. Die Rheinländer feierten bei Hansa Rostock mit 3:1 (2:1) ihren dritten Sieg in Folge und zogen aufgrund der besseren Tordifferenz an den Hanseaten vorbei.
Faeser will sich am Mittwoch im Bundestag zum Fall Schönbohm befragen lassen
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) will sich am Mittwoch im Innenausschuss des Bundestags Fragen zum Fall des versetzten Behördenleiters Arne Schönbohm stellen. Sie werde an der Sitzung teilnehmen, "und dann können alle ihre Fragen stellen", sagte Faeser der am Samstag erschienenen "wochentaz". Die Union kündigte eine intensive Befragung der Ministerin an.
Davis Cup: Altmaier bringt Deutschland in Führung
Tennisprofi Daniel Altmaier hat dem deutschen Davis-Cup-Team einen optimalen Start in die knifflige Mission Klassenerhalt beschert. Der 25-Jährige aus Kempen entschied das erste Einzel im Relegationsduell mit Bosnien-Herzegowina in Mostar gegen Nerman Fatic mit 7:6 (7:5), 6:2 für sich. Deutschland, das ohne den verletzten Olympiasieger Alexander Zverev auskommen muss, benötigt einen Sieg, um den dritten Abstieg nach 1982 und 2003 zu verhindern.
Aktivisten: Iran verhindert Gedenken an Mahsa Amini am Todestag
Ein Jahr nach dem Tod der wegen Verstoßes gegen die Kopftuchvorschrift festgenommenen Kurdin Mahsa Amini haben die Behörden im Iran nach Berichten von Aktivisten eine von Aminis Familie geplante Gedenkfeier an ihrem Grab verhindert. Wie mehrere Menschenrechtsorganisationen meldeten, wurde Aminis Vater am Samstag beim Verlassen seines Hauses vorübergehend festgenommen und gewarnt, keine Gedenkfeier abzuhalten. Anschließend sei er zu Hause festgesetzt worden.
Tischtennis-Frauen im EM-Finale
Den deutschen Tischtennis-Frauen fehlt bei der Mannschafts-EM in Malmö nur noch ein Sieg zur erfolgreichen Titelverteidigung. Durch ihren 3:0-Erfolg im Halbfinale gegen Portugal blieb das Team von Bundestrainerin Tamara Boros auch in ihrem fünften Turnierspiel ohne Matchverlust. In ihrem 15. EM-Endspiel am Sonntag (14.00 Uhr) trifft die Auswahl des Deutschen Tischtennis-Bundes auf ihren Dauerrivalen Rumänien, der sich im zweiten Semifinale gegen Frankreich mit 3:1 durchsetzte.
Telefonkonferenz von EU-Vertretern und Innenministern zu Lage auf Lampedusa
Zur Flüchtlingskrise auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa wollen Vertreter der Europäischen Union sowie von EU-Mitgliedstaaten am Samstagnachmittag eine Telefonkonferenz abhalten. An der Besprechung um 15.30 Uhr MESZ sollen unter anderen die derzeitige spanische EU-Ratspräsidentschaft sowie EU-Innenkommissarin Ylva Johansson teilnehmen, verlautete am Samstag aus dem Umfeld des französischen Innenministers Gérald Darmanin. Weitere Teilnehmer sind demnach neben Darmanin dessen Kollegin aus Deutschland, Nancy Faeser (SPD), sowie der italienische Innenminister Matteo Piantedosi.
Kalifornien verklagt weltgrößte Ölfirmen wegen Klimawandels
Wegen Umweltschäden in Milliardenhöhe und dem Vorwurf der Irreführung hat der US-Bundesstaat Kalifornien fünf der weltgrößten Ölkonzerne verklagt. Wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht, reichte Kalifornien am Freitag Klage gegen die Unternehmen Exxon Mobil, Shell, BP, ConocoPhilips und Chevron sowie gegen den Industrieverband American Petroleum Institute ein. Der Bundesstaat wirft ihnen vor, "aktiv Falschinformationen" zu den Risiken verbreitet zu haben, die mit dem Einsatz fossiler Energieträger verbunden sind.
EU-Kommissionspräsidentin reist wegen Flüchtlingskrise nach Lampedusa
Nach der Ankunft tausender Migranten auf Lampedusa will EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Wochenende die italienische Mittelmeerinsel besuchen. Der Besuch finde gemeinsam mit der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni statt, teilte ein EU-Vertreter am Samstag mit.
Kim besichtigt mit russischem Verteidigungsminister Waffen auf Luftstützpunkt
Bei seiner Russland-Reise hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un am Samstag gemeinsam mit dem russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu Waffen begutachtet. Ein Video des Verteidigungsministeriums zeigte Kim und Schoigu lächelnd bei der Inspektion einiger der modernsten Atombomber Russlands auf dem Flugplatz Knewitschi nahe Wladiwostok. Zuvor war Kim in der ostsibirischen Hafenstadt von Schoigu mit einer Ehrengarde empfangen worden.
Deutschland-Schreck Grosso neuer Lyon-Trainer
Nicht Oliver Glasner, dafür Deutschland-Schreck Fabio Grosso: Der französische Fußball-Erstligist Olympique Lyon hat einen neuen Trainer. Der italienische Weltmeister Grosso übernimmt die Nachfolge von Laurent Blanc, der Anfang der Woche nach dem miserablen Saisonstart entlassen wurde. Das gab der siebenmalige französische Meister am Samstag bekannt, Grosso unterschrieb einen Zweijahresvertrag.
Bericht: Kalifornien verklagt weltgrößte Ölfirmen wegen Klimawandels
Wegen Umweltschäden in Milliardenhöhe und Irreführung hat der US-Bundesstaat Kalifornien laut einem Zeitungsbericht fünf der weltgrößten Ölkonzerne verklagt. Wie die "New York Times" berichtete, reichte Kalifornien am Freitag Klage gegen die Unternehmen Exxon Mobil, Shell, BP, ConocoPhilips und Chevron sowie gegen den Industrieverband American Petroleum Institute ein. Der Bundesstaat wirft ihnen vor, die mit dem Einsatz fossiler Energieträger verbundenen Risiken "bewusst heruntergespielt" zu haben.
Deutschland könnte Aufnahme von Migranten aus Italien wiederaufnehmen
Angesichts der angespannten Lage auf der italienischen Insel Lampedusa ist Deutschland grundsätzlich zur freiwilligen Aufnahme weiterer Migranten aus Italien bereit. Aktuell fänden aber nach wie vor keine Interviews mit Geflüchteten zur Vorbereitung von weiteren Übernahmen aus Italien statt, teilte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Samstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP mit. "Diese können aber jederzeit wieder aufgenommen werden", fügte er hinzu. Zum Zeitpunkt der Wiederaufnahme machte er keine Angaben.
Goretzka wirbt für "großartigen" Nagelsmann als DFB-Trainer
Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka würde Julian Nagelsmann bei der DFB-Auswahl mit offenen Armen empfangen. "Ich finde, dass Julian ein super Trainer ist. Wenn er das am Ende wird, haben wir da einen großartigen Trainer", sagte Goretzka nach dem Topspiel mit Bayern München gegen Bayer Leverkusen (2:2) über den aktuell heißesten Bundestrainer-Kandidaten.
Polizeihunde spüren Flüchtigen nach rasanter Verfolgungsjagd auf
Nach einer rasanten Verfolgungsjagd hat die Polizei in Hessen einen flüchtigen Autofahrer geschnappt - mit Hilfe zweier Hunde. Der Mercedes-Fahrer hatte auf der Autobahn A5 aufs Gas gedrückt, als Polizisten ihn wegen seiner Fahrweise kontrollieren wollten, wie die Polizei in Darmstadt am Samstag mitteilte. Mit rund 200 Stundenkilometer fuhr der Mann davon, verließ die Autobahn, stellte seinen Wagen ab und floh zu Fuß in ein unwegsames Waldgelände.
3. Liga: Siegloses Duisburg stellt Trainer Ziegner frei
Der MSV Duisburg hat auf den schwachen Saisonstart in der 3. Fußball-Liga reagiert und Trainer Torsten Ziegner freigestellt. Das teilte der frühere Bundesligist am Samstagvormittag nach dem bitteren 2:3 (2:1) gegen den SC Verl mit. Ziegner hatte die "Zebras" in der vergangenen Saison zum Klassenerhalt geführt, der Auftakt in die neue Spielzeit misslang mit drei Remis und drei Niederlagen jedoch.
Vertragsverlängerung von Palhinha: "Bedeutet gar nichts"
Sportdirektor Christoph Freund von Bayern München hat schulterzuckend auf die überraschende Vertragsverlängerung von Wunschspieler Joao Palhinha beim FC Fulham reagiert. "Aktuell bedeutet das gar nichts", sagte der Österreicher nach dem Bundesliga-Spitzenspiel gegen Bayer Leverkusen (2:2).
Aktivisten: Repression ein Jahr nach Tod von Mahsa Amini im Iran
Ein Jahr nach dem Tod der wegen Verstoßes gegen die Kopftuchvorschrift festgenommenen Kurdin Mahsa Amini haben die Behörden im Iran nach Berichten von Aktivisten versucht, neue Proteste und Gedenkfeiern für die junge Frau zu verhindern. Wie die Organisation Hengaw meldete, waren am Samstag zahlreiche Sicherheitskräfte rund um das Haus von Aminis Familie in dem westiranischen Ort Sakes postiert.
Länderumfrage: Mindestens 80.000 Einsatzkräfte pro Jahr Opfer von Angriffen
Die Zahl der im Dienst angegriffenen Einsatzkräfte hat im vorigen Jahr bundesweit den Stand von mindestens 80.000 Personen erreicht. Dies ergab eine am Samstag veröffentlichte Umfrage des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) in allen 16 Bundesländern. Ziel der Angriffe waren demnach rund 76.000 Polizisten, 1000 Feuerwehrleute und 2100 andere Rettungskräfte. In allen Bundesländern zeigt sich der Umfrage zufolge eine steigende Tendenz.
Ministerin Lemke will "Mogelpackungen" im Einzelhandel verbieten
Bundesverbraucherschutzministerin Steffi Lemke (Grüne) will gegen versteckte Preiserhöhungen im Einzelhandel vorgehen. "Mogelpackungen sind ein großes Ärgernis, hier werden die Verbraucherinnen und Verbraucher in die Irre geführt", sagte Lemke dem "Handelsblatt" laut Vorabmeldung vom Samstag. "Dem möchte ich einen Riegel vorschieben." Entsprechende Vorgaben solle es im Rahmen der Novellierung des Verpackungsgesetzes geben.
Faeser will sich am Mittwoch im Bundestag zu Fall Schönbohm befragen lassen
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) will sich am Mittwoch im Innenausschuss des Bundestags Fragen zum Fall des versetzten Berhördenleiters Arne Schönbohm stellen. Sie werde an der Sitzung teilnehmen, "und dann können alle ihre Fragen stellen", sagte Faeser der am Samstag erschienenen "wochentaz".
"Supersoft": Bayern hadern mit Elfer- und Freistoßpfiff
Thomas Tuchel war leicht angesäuert, Thomas Müller ziemlich bedient: Bayern München fühlte sich nach der atemraubenden Achterbahnfahrt im Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga gegen Bayer Leverkusen (2:2) in zwei wichtigen Szenen benachteiligt. Müllers Foul vor dem 1:1 und das Vergehen von Alphonso Davies, das zum späten Gäste-Ausgleich führte, sorgten für einige Diskussionen.
Hilfsorganisationen warnen vor Ausbreitung von Krankheiten nach Fluten in Libyen
Nach den verheerenden Überschwemmungen im Osten Libyens haben Hilfsorganisationen vor der wachsenden Gefahr sich ausbreitender Krankheiten gewarnt. In der stark getroffenen Hafenstadt Derna gebe es das Risiko einer "zweiten humanitären Krise", erklärte die Organisation Islamic Relief und verwies auf die "wachsende Gefahr von durch Wasser übertragene Krankheiten und Mangel an Nahrungsmitteln, Unterkünften und Medikamenten" hin.
Europas KI unter Druck
Australiens eiserne Grenze
Chinas Schatten über Mexiko
Chinas gefährliche Schieflage
Warnung vor "Schuldenmachen ohne Ende": Scholz lehnt Konjunkturprogramme ab
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich gegen Konjunkturprogramme ausgesprochen. "Schuldenmachen ohne Ende löst unsere Probleme nicht, schafft aber neue", sagte Scholz der "Welt am Sonntag". Es gehe darum, "die Wachstumsdynamik unseres Landes zu entfalten". Darin liege die Stärke des Wachstumschancengesetzes seiner Bundesregierung.
Davis Cup: Djokovic führt Serbien ins Viertelfinale
Tennisstar Novak Djokovic hat Serbien nur fünf Tage nach seinem Triumph bei den US Open ins Viertelfinale des Davis Cup geführt. Der 36-Jährige bezwang Alejandro Davidovich Fokina mit 6:3, 6:4 und sorgte in Valencia für die vorentscheidende 2:0-Führung gegen Spanien. Zuvor hatte Laslo Djere mit 6:4, 6:4 gegen Albert Ramos-Vinolas gewonnen.
Beckers Erwartung an Zverev: "Eine Schippe drauflegen"
Bei Boris Becker steigen die Erwartungen an Alexander Zverev nach dessen guten Leistungen in seiner Comeback-Saison. "Nächstes Jahr muss er eine Schippe drauflegen", sagte Becker im Eurosport-Podcast "Das Gelbe vom Ball" und erklärte: "Das ist immer das Verfluchte. Wenn du ein Jahr gut spielst, dann musst du es im kommenden Jahr nicht nur bestätigen, du willst dich ja verbessern."
Tuchel vor heißem Herbst: "Wir müssen griffiger werden"
Bayern Münchens Trainer Thomas Tuchel hat von seinen Stars vor dem heißen Herbst mehr Schlagkraft gefordert. "Wir müssen insgesamt stabiler und griffiger werden. Da haben wir Luft nach oben. Es ist ein bisschen ein Wellental", sagte Tuchel nach dem 2:2 (1:1) im Bundesliga-Topspiel gegen Spitzenreiter Bayer Leverkusen.
Perez vor Rennen 250: Leben und überleben neben Verstappen
Pünktlich zum großen Jubiläum macht Sergio Perez sich Gedanken über Fluch und Segen seines Jobs bei Red Bull Racing. Den Platz bei einem Topteam hat er sich hart erarbeitet, fast 13 Jahre ist der Mexikaner schon in der Formel 1 unterwegs, das Nachtrennen in Singapur (Sonntag, 14.00 Uhr MESZ/Sky) ist sein 250. Auftritt in der Königsklasse des Motorsports.
Hoeneß: Basketballer "bestes Beispiel" für die Fußballer
Bayern Münchens Uli Hoeneß hat zu großer Konsequenz bei der Suche nach einem neuen Bundestrainer aufgerufen und die frischgebackenen Basketball-Weltmeister zum Vorbild für den deutschen Fußball erklärt. Diese stünden "als Synonym dafür, was in Deutschland passieren muss", sagte Hoeneß der Süddeutschen Zeitung (Samstagausgabe): "Das war seit Jahren das beste Beispiel dafür, wie man mit harter Arbeit und Teamwork Ziele erreichen kann."
Brandenburgs Innenminister warnt vor Kontrollverlust an deutsch-polnischer Grenze
Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) hat vor einer zunehmenden unkontrollierten Einwanderung an der Grenze zu Polen gewarnt. "Die Lage an der Grenze spitzt sich seit Monaten kontinuierlich zu", sagte Stübgen der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagsausgabe). In der Folge sei die Zahl der Registrierungen in der Erstaufnahmeeinrichtung seines Bundeslandes "deutlich gestiegen".
Nordkoreas Machthaber trifft russischen Verteidigungsminister in Wladiwostok
Bei seiner Russland-Reise hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un am Samstag laut einem Agenturbericht den russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu getroffen. Die Begegnung habe auf dem Knewitschi-Flughafen im ostrussischen Wladiwostok stattgefunden, berichtete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass. Kim wurde demnach von Schoigu und einer Ehrengarde empfangen.
Mexiko liefert auch den Sohn von Drogenboss El Chapo an die USA aus
Nach dem berüchtigten Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán hat Mexiko nun auch dessen Sohn Ovidio Guzmán an die USA ausgeliefert. Die Überstellung sei am Freitag (Ortszeit) erfolgt, teilte US-Justizminister Merrick Garland in Washington mit. Die US-Behörden gehen davon aus, dass Ovidio Guzmán und seine Brüder nach der Festnahme ihres Vaters vor einigen Jahren das Kommando beim Drogenkartell Sinaloa übernommen hatten.
Mexiko liefert Sohn von Drogenboss El Chapo an die USA aus
Nach dem berüchtigten Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán hat Mexiko nun auch dessen Sohn Ovidio Guzmán an die USA ausgeliefert. Die Überstellung sei am Freitag (Ortszeit) erfolgt, teilte US-Justizminister Merrick Garland in Washington mit. Die US-Behörden gehen davon aus, dass Ovidio Guzmán und seine drei Brüder nach der Festnahme ihres Vaters das Kommando beim Drogenkartell Sinaloa übernommen hatten.