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Umfrage: 71 Prozent rechnen mit schlechterer Zukunft für Deutschland
71 Prozent der Deutschen rechnen damit, dass es dem Land in Zukunft schlechter gehen wird als heute. Bei einer am Montag veröffentlichten Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und ntv gaben mehr als drei Viertel der Befragten zwischen 45 und 59 Jahren an, dass die jüngere Generation in Zukunft einen schlechteren Lebensstandard haben werde.
Trump kündigt Anwesenheit bei Beginn von Zivilverfahren wegen Finanzbetrugs an
Kurz vor dem Beginn eines Zivilverfahrens wegen Finanzbetrugs gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump und seine beiden ältesten Söhne hat der 77-Jährige angekündigt, am Montag in dem Gericht in New York zu erscheinen. "Ich gehe morgen früh zum Gericht, um für meinen Namen und für meinen Ruf zu kämpfen", schrieb Trump am Sonntag (Ortszeit) auf seiner Plattform Truth Social.
Neun Monate nach Herzstillstand: NFL-Profi Hamlin ist zurück
Ein kleines Football-Wunder ist vollbracht - neun Monate nach seinem Herzstillstand hat Damar Hamlin wieder erste NFL-Snaps absolviert. Der Safety von den Buffalo Bills wurde im Heimspiel gegen die Miami Dolphins (48:20) am Sonntag im Highmark Stadium stürmisch gefeiert. "Schön, dass Du wieder da bist, Nummer drei!", schrieben die Bills bei X.
Genugtuung bei McIlroy: "Das bedeutet mir unheimlich viel"
Europas Ryder-Cup-Kapitän Luke Donald erteilte seinen Helden nach dem 16,5:11,5 gegen die USA den Feierbefehl, doch sein Schlüsselspieler an den drei Tagen von Rom hielt zunächst inne. "Das bedeutet mir unheimlich viel. Ich war so enttäuscht nach Whistling Straits", sagte Rory McIlroy, der in fünf Einsätzen gegen die USA mit vier Punkten zum wichtigsten Golfer der Europäer avancierte.
Turnen: Anerkennung von "Biles II" in den kommenden Tagen
Rekord-Weltmeisterin Simone Biles aus den USA wird nicht lange auf die Anerkennung ihrer Weltpremiere bei den Kunstturn-Weltmeisterschaften in Antwerpen warten müssen. Eine entsprechende Entscheidung des Weltverbandes FIG wird bereits in den kommenden Tagen erwartet.
Maaßen hadert: "Nicht viel gefehlt zu einem Punkt"
Trainer Enrico Maaßen sieht trotz der dritten Niederlage im dritten Saisonspiel in der Fremde keine chronische Auswärtsschwäche seiner Mannschaft. "Punktetechnisch kann man das sagen. Wenn man den Auftritt sieht, kann man aber nichts auf Heim- oder Auswärtsspiel schieben", sagte der 39-Jährige nach dem 0:2 (0:1) beim SC Freiburg: "Es hat nicht viel gefehlt zu einem Punkt. Wenn du das schaffen willst, darfst du dir nur wenig erlauben. Sie waren das effektivere Team."
Beginn des Zivilverfahrens gegen Ex-US-Präsident Trump wegen Finanzbetrugs
Gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump und seine beiden ältesten Söhne beginnt am Montag in New York ein Zivilverfahren wegen Finanzbetrugs. Der New Yorker Richter Arthur Engoron hatte Trump bereits am vergangenen Dienstag für schuldig erklärt, über Jahre die Vermögenswerte seines Immobilienimperiums aufgeblasen und damit "Betrug" begangen zu haben. Damit nahm Engoron eine wichtige Entscheidung vorweg, wie das in solchen Verfahren möglich ist.
Hamburg richtet Feiern zum 33. Tag der Deutschen Einheit aus
Hamburg richtet am Montag und Dienstag die diesjährigen Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit aus. Die Hansestadt feiert unter dem Motto "Horizonte öffnen" ein Bürgerfest in der Innenstadt. Die Bundesregierung veranstaltet eine Dialogreihe, bei der sich am Montag zunächst der Chef des Bundeskanzleramtes, Wolfgang Schmidt, und der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Carsten Schneider, Fragen der Bürgerinnen und Bürger stellen.
Bericht: Fast jeder fünfte Ostdeutsche verdient weniger als 13 Euro pro Stunde
Auch 33 Jahre nach der Wiedervereinigung ist der Niedriglohnsektor im Osten einem Bericht zufolge deutlich größer als im Westen. So verdient knapp jeder fünfte Ostdeutsche derzeit weniger als 13 Euro brutto pro Stunde, wie aus einer von der Linksfraktion im Bundestag in Auftrag gegebenen Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes hervorgeht, über die die "Neue Osnabrücker Zeitung" (NOZ, Montagsausgabe) berichtete. Demnach verdient in den westdeutschen Bundesländern weniger als jeder sechste weniger als 13 Euro brutto pro Stunde.
Brasiliens Präsident verlässt Krankenhaus zwei Tage nach Hüft-OP
Zwei Tage nach einer Hüftoperation hat der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva die Klinik verlassen. Er sei wieder in seiner Residenz in Brasília, in der er in den nächsten Wochen "sogar noch mehr für Brasilien" arbeiten werde, teilte der 77-Jährige am Sonntag im Onlinedienst X (vormals Twitter) mit. Zudem werde er sich auf einen Marathon-Lauf vorbereiten, scherzte der Präsident.
Olympia-Quali in Rio: Traumstart für DVV-Männer
Deutschlands Volleyballer haben beim Olympia-Qualifikationsturnier in Rio de Janeiro einen Traumstart hingelegt. Weniger als 24 Stunden nach dem Auftakterfolg gegen den Iran (3:1) gewann die Mannschaft von Bundestrainer Michal Winiarski am Sonntagabend mit 3:1 (21:25, 25:14, 25:22, 25:15) auch gegen den Weltranglistenzwölften Kuba. Deutschland liegt als Nummer 15 des Rankings hinter den beiden Nationen.
Selbstmordattentat erschüttert Ankara - PKK bekennt sich
Ein Selbstmordattentat hat am Sonntag die türkische Hauptstadt Ankara erschüttert. Bei dem Anschlag sprengte sich nach Angaben des Innenministeriums ein Täter in der Nähe des Parlaments in die Luft, ein zweiter wurde erschossen. Zwei Polizisten wurden demnach leicht verletzt. Zu der Tat bekannte sich die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). Staatschef Recep Tayyip Erdogan erklärte, die "Terroristen" würde ihre Ziele niemals erreichen.
Tausende Armenier demonstrieren in Brüssel gegen Aserbaidschan
Nach dem Militäreinsatz Aserbaidschans in Bergkarabach haben am Sonntag tausende Armenier in Brüssel demonstriert. Sie warfen der EU vor, wegen Gaslieferungen aus Aserbaidschan die Augen vor dem Leid der Armenier zu verschließen. "Verkaufe 2000 Jahre armenische Zivilisation gegen aserbaidschanisches Gas", stand auf einem Plakat.
Nach Verzögerung durch Kongress: Biden verspricht Ukraine anhaltende Hilfe
Nach der Einigung auf einen Übergangshaushalt ohne zusätzliche Militärhilfe für die Ukraine hat US-Präsident Joe Biden Kiew die anhaltende Unterstützung Washingtons zugesichert. "Ich möchte unseren amerikanischen Verbündeten, dem amerikanischen Volk und den Menschen in der Ukraine versichern, dass Sie auf unsere Unterstützung zählen können. Wir werden uns nicht zurückziehen", sagte Biden am Sonntag in einer im Weißen Haus gehaltenen Ansprache.
Zweite Pokalrunde: Saarbrücken fordert Bayern, BVB gegen TSG
Drittligist 1. FC Saarbrücken hat in der zweiten DFB-Pokal-Runde das große Los Bayern München gezogen. Der frühere Bundesligist fordert am 31. Oktober oder 1. November den deutschen Rekordmeister und Rekordpokalsieger, die entsprechende Kugel nahm im Dortmunder Fußballmuseum der 2014er-Weltmeister Shkodran Mustafi aus der Trommel. Es ist das erste Pflichtspielduell beider Vereine seit 30 Jahren.
Ex-US-Präsident Carter feiert 99. Geburtstag
Der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter hat am Sonntag seinen 99. Geburtstag gefeiert. Aus aller Welt erreichten den Demokraten, der zuhause palliativ versorgt wird, mehr als 15.000 Glückwünsche, wie das Carter Center in Atlanta mitteilte. Auf dem Rasen des Weißen Hauses in Washington wurde ein riesiger Holzkuchen mit 39 Kerzen für den 39. Präsidenten der USA aufgestellt.
Zwei Standards reichen: Freiburg beendet Durststrecke
Die Standardexperten des SC Freiburg haben ihre Durststrecke in der Fußball-Bundesliga überwunden. Das Team von Trainer Christian Streich bezwang den Lieblingsgegner FC Augsburg in einem äußerst zähen Heimspiel mit 2:0 (1:0) und holte nach drei Partien ohne Sieg wieder einen Dreier. Freiburg schaffte mit zehn Punkten den Anschluss ans erste Tabellendrittel.
Parteitag: Britische Konservative stimmen sich auf schwierigen Wahlkampf ein
Mehr als ein Jahr vor den britischen Unterhauswahlen haben sich die regierenden Konservativen bei ihrem Parteitag in Manchester auf einen schwierigen Wahlkampf eingestimmt. Der spätestens bis Januar 2025 anstehende Urnengang werde "wahrscheinlich eine Parlamentswahl sein, bei der die Konservativen als Außenseiter antreten", sagte Tory-Generalsekretär Greg Hands bei seiner Eröffnungsrede am Sonntagnachmittag.
Mindestens 13 Tote bei Brand in Diskothek in Südspanien
Bei einem Brand in einer Diskothek im südspanischen Murcia sind am Sonntag mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. "Weitere Opfer sind möglich", teilten die Rettungskräfte mit. Auch die Stadtverwaltung erklärte, die Zahl der Todesopfer könne noch weiter steigen. Vier Menschen überlebten das verheerende Feuer teils schwer verletzt.
Erster Saisonsieg: Darmstadt ist angekommen
Mit einem berauschenden Torfestival hat sich Darmstadt 98 endgültig in der Fußball-Bundesliga zurückgemeldet. Der Aufsteiger gewann am 6. Spieltag 4:2 (2:0) gegen Werder Bremen und feierte damit seinen ersten Saisonsieg. Durch den Erfolg verließen die Lilien (vier Punkte) die Abstiegsränge.
Hoeneß: "Keine Vereinbarung" mit Eberl
Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat eine indirekte Beteiligung des Rekordmeisters an der Freistellung von Max Eberl bei RB Leipzig zurückgewiesen. "Tatsache ist, dass es keine Vereinbarung zwischen dem FC Bayern und Max Eberl gibt", sagte Hoeneß dem kicker am Sonntag. Er sei selbst "überrascht" über den Zeitpunkt des Eberl-Rauswurfs gewesen - nur einen Tag vor dem Topspiel beider Vereine am Samstagabend (2:2).
Europa gewinnt den Ryder Cup
Europas Golfer haben den Titel im prestigeträchtigen Ryder Cup zurückerobert. Das Team um Kapitän Luke Donald (England) setzte sich in Rom gegen die USA durch, Tommy Fleetwood holte gegen Rickie Fowler den entscheidenden halben Punkt zum 14,5:10-Zwischenstand. Die Amerikaner verpassten damit erneut einen Auswärtssieg, seit 1993 haben sie nicht mehr auf dem "Alten Kontinent" gewonnen.
Europas KI unter Druck
Australiens eiserne Grenze
Chinas Schatten über Mexiko
Chinas gefährliche Schieflage
Eine Million Polen bei Oppositionsdemo gegen die Regierung in Warschau
Zwei Wochen vor der Parlamentswahl in Polen haben in Warschau am Sonntag rund eine Million Menschen gegen die rechtsnationalistische Regierung demonstriert. Während die Stadtverwaltung von Warschau von "rund einer Million" Teilnehmer sprach, rief der liberale Oppositionsführer Donald Tusk den Demonstranten zu: "Wir sind mehr als eine Million." Dies sei "die größte Demonstration in der Geschichte Polens".
Pro-russischer Populist Fico gewinnt Parlamentswahl in der Slowakei
In der Slowakei ist der pro-russische Ex-Regierungschef Robert Fico, der ein Ende der Militärhilfe für die Ukraine plant, als Sieger aus der Parlamentswahl hervorgegangen. Nach Auszählung fast aller Stimmen am Sonntag kam Ficos populistische Partei Smer-SD auf 23 Prozent der Stimmen und lag somit deutlich vor der liberalen Partei Fortschrittliche Slowakei von Michal Simecka. Staatspräsidentin Zuzana Caputova kündigte an, Fico mit der Regierungsbildung zu beauftragen.
Innenministerium fördert versteckt laufende App gegen häusliche Gewalt
Im Kampf gegen häusliche Gewalt fördert das Bundesinnenministerium ab sofort eine App, die Betroffenen helfen soll. Sie laufe versteckt auf dem Smartphone, teilte das Ministerium am Sonntag in Berlin mit. Für die Förderung, die bis Ende 2026 laufen soll, sind insgesamt 3,7 Millionen Euro vorgesehen.
Roth will drohende Schließung von Gedenkstätte in Nordrhein-Westfalen verhindern
Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) hat sich in die Debatte über die Gedenkstätte Stalag 326 in Nordrhein-Westfalen eingeschaltet. "Es wäre ein herber Rückschlag für die Erinnerungskultur in unserem Land und ein gefährlicher Präzedenzfall, wenn die Gütersloher CDU mit Unterstützung der AfD die Finanzierung einer wichtigen Gedenkstätte stoppt und damit deren Schließung riskiert", erklärte Roth am Sonntag in Berlin. Der Kreistag in Gütersloh hatte am Montag gegen eine geplante Kostenbeteiligung gestimmt.
Eine Million Teilnehmer bei Oppositionsdemo gegen die Regierung in Warschau
Zwei Wochen vor der Parlamentswahl in Polen haben sich nach Angaben der Warschauer Behörden rund eine Million Menschen an einer Demonstration in der Hauptstadt gegen die rechtsnationalistische Regierung beteiligt. "Das ist definitiv die größte Kundgebung in der Geschichte Warschaus", sagte die Sprecherin des Bürgermeisters, Monika Beuth, am Sonntag. Oppositionsführer Donald Tusk sprach von einem "Wendepunkt".
Baku: UN-Mission in mittlerweile fast menschenleerer Region Bergkarabach eingetroffen
Fast zwei Wochen nach dem Großangriff Aserbaidschans auf Bergkarabach ist nach aserbaidschanischen Angaben eine UN-Mission in der mittlerweile nahezu menschenleeren Kaukasusregion eingetroffen. Ein Sprecher der aserbaidschanischen Präsidentschaft sagte der Nachrichtenagentur AFP, dass die UN-Mission am Sonntagmorgen in Bergkarabach angekommen sei. Derweil wies der Präsidentenberater Hikmet Hajijew den von Armenien erhobenen Vorwurf der "ethnischen Säuberung" durch Aserbaidschan erneut nachdrücklich zurück.
Olympia-Qualifikation perfekt - Turner auch im Team-Finale
Einen Tag nach ihrem erfolgreichen Auftritt in Antwerpen ist die Olympia-Qualifikation der deutschen Kunstturner auch offiziell perfekt. Zudem schaffte das Quintett von Cheftrainer Valeri Belenki als Fünfter der Vorrunde den Einzug ins Mannschaftsfinale am Dienstag (19.30 Uhr). Vor dem deutschen Team landeten nur Japan, die USA, Großbritannien und Kanada.
Vor Tag der deutschen Einheit: Politiker aus SPD und CDU mahnen gleiche Löhne an
Vor dem 33. Jahrestag der deutschen Einheit am Dienstag haben Landespolitiker aus SPD und CDU Handlungsbedarf bei der Angleichung der Löhne angemahnt. "Noch immer verdienen Ostdeutsche durchschnittlich deutlich weniger", erklärte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Sonntag. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) beklagte im "Tagesspiegel" fehlende Anerkennung für das Schaffen von Menschen aus der ehemaligen DDR.
Opposition: Hunderttausende bei Demo gegen die Regierung in Warschau
Zwei Wochen vor der Parlamentswahl in Polen haben sich nach Angaben der Opposition in Warschau hunderttausende Menschen zu einer Demonstration gegen die rechtsnationalistische Regierung versammelt. Oppositionsführer Donald Tusk sagte zu Beginn des Protestmarsches am Sonntag: "Wenn ich in diese hunderttausenden, lächelnden Gesichter sehe, dann spüre ich, dass der Wendepunkt in der Geschichte unseres Heimatlandes naht.
67-Jährige vereitelt Betrugsversuch von falschen Polizisten in NRW
Im nordrhein-westfälischen Witten hat eine 67-Jährige den Betrugsversuch von falschen Polizisten vereitelt, die offenbar ihre Wertgegenstände stehlen wollten. Sie hätten der 67-Jährigen am Telefon eine "wilde Geschichte" erzählt, teilte die Polizei Bochum am Sonntag mit. Dabei sei es um einen angeblich gefassten Räuber mit einer Namensliste gegangen.