-
Eurovision Song Contest in Wien hat begonnen - Finnland und Australien Favoriten
-
Regierungskrise in London: Ex-Minister Streeting will Starmer als Premier ablösen
-
Sonderkollektion von Swatch sorgt für chaotische Szenen vor Geschäften weltweit
-
Sky: Neuer kehrt in die Nationalmannschaft zurück
-
St. Pauli: Blessin lässt Zukunft offen - Vasilj geht
-
Tischtennis: Saabrücken im Finale - aber kein deutsches Duell
-
Behörden: Toter Wal vor dänischer Küste ist "Timmy"
-
"Vertrauen ausgesprochen" Baumann sieht sich als Nummer eins
-
DFL kürt Olise zum Spieler der Saison
-
Sieg in Frankfurt: Stuttgart in der Champions League
-
Kane mit Dreierpack: Bayern feiern gelungenen Abschluss
-
K.o. auf dem Kiez: Wolfsburg schießt St. Pauli in die 2. Liga
-
Kein Wunder: Heidenheim verliert und steigt ab
-
Britischer Ex-Minister Streeting will als möglicher Starmer-Nachfolger kandidieren
-
Zehntausende bei Demonstration von rechtsextremem Aktivisten in London
-
Behörden: Bei totem Wal in Dänemark handelt es sich um "Timmy"
-
Ökonomen bezweifeln Reformwillen der Regierung - CSU sieht zeitlichen Puffer
-
Papst Leo XIV. reist im September zum Staatsbesuch nach Frankreich
-
Kein Happy End für Hearts: Celtic mit Last-Minute-Sieg
-
3. Liga: Cottbus zweiter Aufsteiger
-
Kreml-Chef Putin reist wenige Tage nach Trump nach China
-
Traumlauf in Shanghai: Abdilaahi knackt nächsten Baumann-Rekord
-
Mercedes erwägt Einstieg in Rüstungsbereich - Källenius sieht wachsenden Markt
-
Nach Waffenruhe-Verlängerung: Neue gegenseitige Angriffe Israels und der Hisbollah
-
Tischtennis: Saarbrücken im Finale der Champions League
-
Trump-Warnung vor Unabhängigkeit von China: Taiwan pocht weiter auf Souveränität
-
Deutscher Nato-General lobt umstrittene Palantir-Software
-
Nach vier Jahren: Lewandowski verlässt Barcelona
-
Mercedes schließt Einstieg in Rüstungsproduktion nicht aus
-
Länder-Innenminister warnen vor AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Nouripour: Erfolgreicher Fußball-WM-Auftritt wird nicht auf Regierung abfärben
-
Ranghoher IS-Kommandeur bei gemeinsamem Militäreinsatz der USA und Nigerias getötet
-
CSU-Landesgruppenchef: Minderheitsregierung wäre Signal der Schwäche an die Welt
-
Nach Trumps China-Reise: Putin reist zu zweitägigem Besuch nach Peking
-
EY-Analyse: Dax-Konzerne steigern Gewinne im ersten Quartal - dank Finanzbranche
-
Libanon und Israel verlängern fragile Waffenruhe: Dennoch weitere Angriffe
-
Neuer über Kompany: "Jeder fährt gerne ins Training"
-
Völler bekräftigt Abschied nach EM 2028
-
Nach Führung: Kaymer fällt bei PGA Championship zurück
-
Erste Heimpleite für Schröders Cavs - Spiel sieben in Detroit
-
Wiedersehen am Sonntag: Gislason moniert "sehr dumme Fehler"
-
Libanon und Israel verlängern Waffenruhe fragile Waffenruhe: Dennoch weitere Angriffe
-
Ex-Coach Hürzeler drückt St. Pauli die Daumen: "Gute Karten"
-
Für Haiti: Oberliga-Torhüter Duverger fährt zur WM
-
"WamS": Zentralrat der Juden fordert Strafrechtsverschärfung bei antisemitischen Delikten
-
Tankrabatt: SPD-Fraktionschef Miersch sieht keine längerfristige Fortsetzung
-
Mexikos Lehrer drohen wegen niedriger Gehälter mit Protesten bei Fußball-WM
-
Rap-Star Drake veröffentlicht überraschend drei neue Alben auf einmal
-
Stromversorgung auf Kuba nach tagelangem Ausfall wiederhergestellt
-
US-Flugzeughersteller Boeing bestätigt Bestellung von 200 Maschinen durch China
US-Extremkletterer bezwingt ohne Absicherung 508 Meter hohen Wolkenkratzer in Taiwan
Als erster Mensch der Welt hat der US-Extremkletterer Alex Honnold ohne jegliche Absicherung den 508 Meter hohen Wolkenkratzer Taipei 101 in Taiwan erklommen. Vor hunderten am Fuß des Gebäudes versammelten Zuschauern bezwang der 40-Jährige am Sonntag (Ortszeit) das 101-stöckige Gebäude in Taipeh in anderthalb Stunden ohne Seil, Klettergurt oder Sicherheitsnetz. Die halsbrecherische Aktion wurde zudem live im Streamingdienst Netflix übertragen.
Zunächst war Honnolds Aufstieg für Samstag geplant gewesen, wurde dann aber wegen unsicherer Wetterbedingungen verschoben. Neben den Schaulustigen am Boden hatten sich auch zahlreiche Menschen innerhalb des Wolkenkratzers versammelt. Der 40-Jährige kletterte die Südostwand des aus Stahl und Glas gebauten Taipei 101 in einem roten T-Shirt und mit gelben, maßgeschneiderten Kletterschuhen empor. Als er an der vollverglasten Aussichtsplattform im 89. Stock vorbeikam, blickten zahlreiche Zuschauer von innen staunend durch die Scheiben und klopften daran.
Nachdem er auf dem Dach angekommen war, ließ sich Honnold abseilen und schloss zuerst seine Frau Sanni McCandless Honnold in die Arme. Vor Journalisten sagte er später, die Zeit sei "begrenzt", die Menschen sollten sie "auf die beste Weise nutzen". Er fügte an: "Wer wirklich hart arbeitet, kann schwierige Dinge meistern."
Honnold hatte nach eigenen Angaben bereits vor über einem Jahrzehnt beantragt, den Taipei 101 zu erklimmen und die Aufgabe stets als einen Traum für ihn bezeichnet. Es sei "großartig", dass es nun geklappt habe, sagte er am Sonntag. Taiwans Präsident Lai Ching-te gratulierte Honnold im Onlinedienst Facebook und schrieb von einer "wirklich bewegenden Herausforderung".
US-Extremkletterer Honnold ist nun der Erste, der den Taipei 101 im sogenannten "Free Solo"-Stil erklommen hat, also ohne jegliche Absicherung. Bereits 2004, im Jahr seiner Fertigstellung, wollte der als "Spiderman" bekannte französische Extremsportler Alain Robert die Herausforderung meistern. Aufgrund regnerischen Wetters sicherte er sich bei seiner Besteigung aber mit einem Sicherheitsseil ab.
Honnold, dem der freihändige Aufstieg nun gelang, hatte 2018 weltweit für Aufsehen gesorgt, als er den 900 Meter hohen Granitfelsen El Capitán im kalifornischen Yosemite-Nationalpark als erster Kletterer im Alleingang ohne Helm und ohne Seil bewältigte. Das Vorhaben wurde im Dokumentarfilm "Free Solo" festgehalten.
T.Ibrahim--SF-PST