-
Deutschland Tour: Del Toro gewinnt Prolog
-
Schwedendemokraten-Chef strebt "für 2030 oder später" Amt des Regierungschefs an
-
Waldbrand im belgischen Hohen Venn eingegrenzt - Lage bleibt aber "kompliziert"
-
Schnieder: Sachsen-Anhalt muss Vorsitz von Ministerpräsidentenkonferenz nicht übernehmen
-
Hockey-Frauen bestehen im WM-Krimi und sichern Zwischenrunde
-
Bundesgerichtshof bestätigt Haftstrafe nach Totschlag an Ehefrau in Liebeszelle
-
Ukraine: Chmara als Nachfolger des populären Verteidigungsministers Fedorow bestätigt
-
China kritisiert EU-Untersuchung zu Übernahme von Mediamarkt-Konzern scharf
-
Vermisste 29-Jährige aus Baden-Württemberg offenbar in Schweden von Partner getötet
-
Thüringen: AfD beantragt erneut Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Voigt
-
Merz verurteilt Aufruf Ben Gvirs zur gezielten Tötung von Palästinensern
-
Drei Jugendliche flüchten in Hessen mit gestohlenem Auto vor Polizei
-
Britischer Premier: Bis Weihnachten soll niemand mehr auf der Straße schlafen müssen
-
US-Prozess um Social-Media-Sucht: Staatsanwältin wirft Meta "Ausnutzung" von Kindern vor
-
Füllkrug-Rückkehr: "Emotion und Leidenschaft" als Lohn
-
Niedrige Gasspeicherstände: Wirtschaftsministerium beobachtet die Lage "genau"
-
Paris nennt Äußerungen des israelischen Ministers Ben Gvir "unerträglich"
-
Speyerer Bischof Wiesemann legt Amt aus gesundheitlichen Gründen nieder
-
Scharfe Kritik an neuen US-Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof
-
Polizisten schießen auf 14-Jährigen mit Waffenattrappe nahe Haltestelle in München
-
Studie: Gebündelte Sozialleistungen können Armutsrisiko senken
-
Königin Camilla berichtet über Zeit nach Krebsdiagnose für Charles III.
-
Merz verurteilt Aufruf von Israels Ben Gvir zu Tötungen von Palästinensern scharf
-
"Finale dahoam"? München bewirbt sich um 2028
-
OpenAI zeigt ab Montag auch in Deutschland Werbeanzeigen bei ChatGPT
-
Moskau: Russland und Ukraine übergeben bei Gefangenenaustausch jeweils 103 Soldaten
-
Justizministerin Hubig will Mietern Einbau von Klimaanlagen erleichtern
-
US-südkoreanisches Manöver nach Trump-Kritik um fast die Hälfte der Zeit verkürzt
-
Hoeneß sichert Musiala Unterstützung zu: "Ich war sprachlos"
-
Merz verurteilt Äußerungen von israelischem Minister Ben Gvir scharf
-
Nord-Stream-Sabotage: Bundesanwaltschaft lässt ukrainischen Taucher erneut festnehmen
-
Kind bei Forstarbeiten in Bayern von umstürzendem Baum erschlagen
-
EZB-Chefin Lagarde warnt: Europa darf KI-Revolution nicht verpassen
-
Zweite Festnahme wegen Nord-Stream-Anschlägen: Taucher in Kroatien gefasst
-
Chinesischer Roboterhersteller Unitree feiert fulminantes Börsendebüt
-
"Riesiger Fehler": Kyrgios wegen Kokainkonsums suspendiert
-
Krankhaftes Horten von Tieren: Untersuchung findet 343 Fälle in Jahr 2023
-
Sterbehilfe in Frankreich nun unter Auflagen erlaubt - Umstrittenes Gesetz in Kraft
-
Erneuter Anstieg 2025 der Anerkennungen ausländischer Berufsabschlüsse
-
Bewährungsstrafen für Steuerhinterziehung in Millionenhöhe in Sachsen-Anhalt
-
OpenAI zeigt ab kommender Woche auch in Deutschland Werbeanzeigen bei ChatGPT
-
Linken-Chefin hält an Enteignungen fest: "Das müssen wir uns leisten können"
-
Knobloch vergleicht die AfD mit der NSDAP - und plädiert für Verbotsverfahren
-
Einigung in letzter Minute: Trump setzt angekündigte Zölle gegen Kanada aus
-
Blitz-Comeback: Kane und Olise auch beim Supercup dabei
-
Japan nennt US-Sanktionen gegen IStGH-Präsidentin Akane "sehr bedauerlich"
-
Hubertz: Hitzeschutz kein Widerspruch zu mehr Wohnungsbau
-
Belagerung durch Siedler: US-Palästinenser hisst US-Flagge an seinem Haus
-
Schwertransporterunfall: Gesperrte Autobahn A2 nach fast 30 Stunden wieder frei
-
Waldbrand in Ostbelgien laut Behörden "eingekreist" - Lage bleibt "kompliziert"
Neuer Rekord bei Umstieg auf E-Autos - Staatliche Prämie verstärkt den Trend
Die Deutschen werden zunehmend offen für einen Umstieg auf Elektroautos - auch dank der neuen staatlichen Förderung. Laut dem "E-Barometer" der Versicherung Huk-Coburg stieg die Umstiegshäufigkeit zuletzt deutlich an. Im ersten Quartal seien "so viele Deutsche privat von einem Verbrennermotor auf ein Elektroauto gewechselt wie nie zuvor", erklärte die Huk-Coburg am Donnerstag. Insbesondere im März, als sich die Spritpreise wegen des Iran-Kriegs erheblich verteuerten, gab es demnach eine "sprunghafte Zunahme".
Für das "E-Barometer" untersucht die Versicherung seit 2020 regelmäßig Verbreitung und Akzeptanz der Elektromobilität in Deutschland. Grundlage dafür sind eigene Daten des Unternehmens, das nach eigenen Angaben mit 14,5 Millionen Fahrzeugen der größte deutsche Autoversicherer ist. Außerdem werden Umfragen erhoben - für das aktuelle Stimmungsbild wurden dabei im Januar und Februar dieses Jahres repräsentativ insgesamt 4114 Menschen vom Institut Yougov befragt.
Dabei gab knapp jeder fünfte Bundesbürger mit Führerschein (18 Prozent) an, dass die neue staatliche Förderung direkte Auswirkungen auf ihn habe: Elf Prozent dächten jetzt erstmals überhaupt über die Anschaffung eines reinen Elektroautos nach, erklärte die Huk-Coburg. Und sieben Prozent wollten eine geplante Anschaffung durch die neue Förderung jetzt wahrscheinlich vorziehen.
Die neue staatliche E-Auto-Förderung, die die schwarz-rote Bundesregierung bereits in ihrem Koalitionsvertrag angekündigt hatte, kann seit Dienstag vergangener Woche beantragt werden, gilt aber rückwirkend für seit 1. Januar zugelassene Autos. Die Förderung richtet sich vor allem an Menschen mit mittlerem und geringem Einkommen und kann je nach Automodell, Haushaltsgröße und Einkommen 1500 bis 6000 Euro betragen. Beantragen können die staatliche Prämie Privathaushalte für den Kauf oder das Leasing eines neuen Elektroautos oder Plugin-Hybrids. Angekurbelt werden soll so auch der Neuwagenabsatz der kriselnden Branche.
Wie die Huk-Coburg ausführte, reagieren auf die neue E-Förderung "preissensiblere Kunden" tatsächlich um ein Vielfaches stärker: So stoße etwa bei jüngeren Autofahrern unter 40 Jahren die neue Förderung fast dreimal so häufig auf eine positive Resonanz wie bei älteren Autofahrern (31 Prozent zu 12 Prozent). Und auch Eltern minderjähriger Kinder äußern sich demnach deutlich häufiger positiv (32 Prozent zu 14 Prozent ohne minderjährige Kinder). Im Ergebnis werde in beiden Gruppen jetzt auch dreimal häufiger geplant "ein reines E-Auto wahrscheinlich früher als bisher geplant anzuschaffen" als in ihren Referenzgruppen.
"Die an Einkommenshöhen und Kinderzahl gekoppelte neue staatliche Förderung für Elektroautos zeigt offenkundig Wirkung in den Zielgruppen", kommentierte Huk-Coburg-Vorstandsmitglied Jörg Rheinländer die Ergebnisse. "Viel spricht daher dafür, dass eine Ausdehnung der Förderung auch auf gebrauchte E-Autos den Trend noch deutlich verstärken könnte, weil niedrigere Anschaffungskosten ein entscheidender Hebel im E-Automarkt sind", fügte er hinzu.
Zuletzt zeigte der Trend beim Umstieg auf Elektroautos dem "E-Barometer" zufolge bereits deutlich nach oben. Demnach gab es im ersten Quartal bei 7,5 Prozent aller Fahrzeugwechsel einen Umstieg von Verbrennungsmotor auf Elektroantrieb. Im Vorjahresquartal waren es 6,3 Prozent gewesen. Noch klarer werde der Sprung beim Blick auf den Monat März, hob die Huk-Coburg hervor: Hier lag die Umstiegsquote demnach um mehr als 60 Prozent höher als die im Gesamtjahr 2025 (8,9 Prozent zu 5,5 Prozent). Bei jungen Autofahrern unter 40 Jahren seien die Umstiege sogar auf fast das Doppelte nach oben geschnellt (4,0 Prozent zu 7,8 Prozent).
L.Hussein--SF-PST