-
Endergebnis: Historische Niederlage für Spaniens Sozialisten bei Wahl in Andalusien
-
Imbisswagen explodiert in Nordrhein-Westfalen: Trümmer beschädigen mehrere Häuser
-
Spanischer Fiskus muss Sängerin Shakira 55 Millionen Euro erstatten
-
Bahn meldet deutlich gestiegene Ticketnachfrage über Himmelfahrts-Wochenende
-
BUND fordert mehr Wildnis für Deutschland - Regierung soll Gebiete ausweisen
-
Amnesty Deutschland: Iran Land mit den zweitmeisten Hinrichtungen weltweit
-
Merz verurteilt Angriff auf Atomkraftwerk in Vereinigten Arabischen Emiraten
-
Zwölfjährigen auf Parkplatz überfahren: 18-Jähriger wegen Mordes verurteilt
-
CDU-Politiker Schnieder zu neuem Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz gewählt
-
Cold Case um 1993 getötete Sabine: Neuer Prozess gegen Tatverdächtigen
-
Wieder unter eigener Flagge: Turn-Weltverband begnadigt Russen
-
Expertenrat erwartet Verfehlen von Klimazielen und fordert Handeln der Regierung
-
Pflegerat fordert Berücksichtigung von Versorgungsperspektive bei Gesetzesplänen
-
74-Jähriger tot in Magdeburger Wohnung gefunden - 26-Jähriger festgenommen
-
Mourinho zu Real? Medien melden Vollzug
-
Niedersachsen: Zahl rechter Straftaten bleibt trotz Rückgangs auf hohem Niveau
-
CDU-Abgeordneter Lammert ist neuer rheinland-pfälzischer Landtagspräsident
-
Türkei: 57 weitere Festnahmen bei Ermittlungen gegen Oppositionellen Imamoglu
-
Razzia bei Autovermietung in Hannover wegen Geldwäscheverdachts
-
ADAC erwartet an langem Pfingstwochenende beträchtliche Staus
-
Keine WM-Fanmeile am Brandenburger Tor
-
Brot für die Welt: Zivilgesellschaft in immer mehr Staaten eingeschränkt
-
Baugenehmigungen auch im März gestiegen - Folgen von Iran-Krieg befürchtet
-
Geldwäsche-Vorwürfe: Früherer Selenskyj-Berater Jermak kommt gegen Kaution frei
-
Kreuzfahrtschiff "Hondius" nach Hantavirus-Ausbruch in Rotterdam eingetroffen
-
Keine Ware trotz Bezahlung: Betreiber von Fakeshops in Untersuchungshaft
-
Mutmaßlicher Millionenbetrüger an Frankfurter Flughafen festgenommen
-
Tochter brutal getötet und in Main geworfen: Vater nach 25 Jahren festgenommen
-
Ryanair meldet starkes Gewinnplus - Ausblick unsicher
-
Ukraine: Mehr als 30 Verletzte nach nächtlichen russischen Angriffen
-
Expertenrat sagt Verfehlen von Klimazielen voraus - Kritik an Bundesregierung
-
Aussetzung der Diätenerhöhung diese Woche Thema in Unionsfraktion
-
Neue Kampfflugzeuge: Indonesien rüstet angesichts "unsicherer Weltlage" weiter auf
-
Warken: Deutschland zu Unterstützung im Kampf gegen Ebola-Virus bereit
-
Mourinho zu Real? Benfica mauert
-
Gilgeous-Alexander erneut NBA-MVP
-
Medien: Union Berlin will Schweizer Meistertrainer
-
Venezuela: Mutter von politischem Gefangenen nach Bestätigung von dessen Tod gestorben
-
Sensation knapp verpasst: Schmid schnuppert am Major-Sieg
-
WM-Fehlstart: Kreis "genauso frustriert" wie die Mannschaft
-
Schröders Cavaliers im Finale der Eastern Conference
-
Fortuna will Abstieg "knallhart aufarbeiten"
-
Hantavirus-Ausbruch: Kreuzfahrtschiff nach Evakuierung in Rotterdam erwartet
-
Klingbeil nimmt an G7-Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs in Paris teil
-
Pistorius empfängt Kollegen aus Österreich, Luxemburg und der Schweiz
-
Merz empfängt Bulgariens neuen Regierungschef Radew zu Gesprächen
-
Neuer rheinland-pfälzischer Landtag wählt in erster Sitzung Ministerpräsident
-
Wadephul empfängt türkischen Außenminister zu strategischem Dialog in Berlin
-
Amnesty: Zahl der weltweiten Hinrichtungen auf höchstem Stand seit mehr als 40 Jahren
-
Seebestattung: Würdevoll, naturverbunden und oft besonders preiswert
Digitaler Raum als Gefahr und Chance für Jüngere: Experten legen Betrachtung vor
Der digitale Raum ist aus der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen nicht wegzudenken und birgt zugleich Gefahren und Chancen. Außerdem mangelt es nicht an Regeln zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt - Probleme gibt es eher bei Umsetzung und Zuständigkeit. Das sind die wesentlichen Erkenntnisse der zu diesem Thema vom Familienministerium eingesetzten Expertenkommission, die am Montag eine erste Bestandsaufnahme präsentierte.
In dem Gremium arbeiten seit September vergangenen Jahres 18 Fachleute aus unterschiedlichen Disziplinen an Empfehlungen für einen besseren Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt. Darunter sind Rechtsexperten, Kinderärzte, Experten der Psychologie, Pädagoginnen sowie Kinder und Jugendliche selbst, die zu ihrem Alltag befragt werden. Ende Juni will das Gremium konkrete Handlungsempfehlungen vorstellen und im September einen Abschlussbericht vorlegen - nun gab die Kommission eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme ab.
Es gehe bei der Debatte längst nicht nur um eine Diskussion über Handys an Schulen oder ein Social-Media-Verbot, sondern um einen "breiten Ansatz", sagte dazu Familienministerin Karin Prien (CDU) in Berlin. Weil es sich um ein gesamtgesellschaftliches Phänomen handle, sei auch eine "integrierte Gesamtstrategie" nötig.
Der nun vorgelegte Text legt zum einen dar, dass digitale Medien mittlerweile ein "zentraler Bestandteil der Alltags- und Lebenswelt" junger und auch schon sehr junger Menschen seien - verbunden mit einem breiten Spektrum an Risiken: Suchtgefahr, Cybermobbing, Gewaltdarstellungen und sexualisierte Gewalt. Bei der Wirkung digitaler Inhalte spiele eine große Rolle, ob die Kinder und Jugendlichen bereits vorbelastet seien, etwa durch psychische Störungen, erlebte Traumata oder das Medienverhalten in der Familie.
Zugleich biete der digitale Raum Chancen - Schutz und Teilhabe dürften "keine Gegensätze" bilden, sagte der Ko-Vorsitzende der Kommission, Olaf Köller. Kinder und Jugendliche könnten mit digitalen Medien auch Freundschaften aufbauen, Gleichgesinnte etwa in der queeren Community oder in ihrer religiösen Gemeinde finden sowie sich gegenseitig stützen.
Letztlich komme es darauf an, die Kinder und Jugendlichen in ihrer Medienkompetenz angemessen zu schulen, um eine sichere Teilhabe zu ermöglichen, schlussfolgert der Bericht. Daran müssten viele Einrichtungen und Verantwortliche beteiligt werden: Im ganz jungen Alter vor allem die Familie und die Eltern, außerdem Kitas und Schulen, die Kinder- und Jugendhilfe sowie Fachkräfte aus dem medizinischen Bereich.
Schon jetzt sei die Medienkompetenzvermittlung in allen 16 Bundesländern als fächerübergreifende Aufgabe verankert, jedoch: "Die Umsetzung ist dabei sehr unterschiedlich." Elternbildung in dem Bereich sei ein "bundesdeutscher Flickenteppich" und die Unterstützung nicht systematisch genug organisiert, heißt es im Bericht.
Die Expertinnen und Experten kommen außerdem zu dem Schluss, dass der Kinder- und Jugendschutz im digitalen Raum bereits jetzt "weitreichend geregelt" sei. "Ein pauschales Regulierungsdefizit lässt sich nicht feststellen." So regele das EU-Gesetz für digitale Dienste (DSA) den Schutz Minderjähriger auf Plattformen, daneben gebe es das Datenschutzrecht und die KI-Verordnung und in Deutschland zum Beispiel das Jugendschutzgesetz.
Allerdings seien die Regeln in der Anwendung komplex und nicht immer klar voneinander abzugrenzen. Die größten praktischen Schwächen lägen in der "Anwendung, Altersabsicherung und wirksamen Durchsetzung" der Regeln, weniger im Normbestand.
In der jüngsten Vergangenheit war viel über Altersbeschränkungen bei der Nutzung sozialer Medien diskutiert worden, wie sie in anderen Ländern bereits gelten oder vorbereitet werden. In der Regierungskoalition gehen die Ansichten dazu auseinander. Zunächst sollen nun die Handlungsempfehlungen der Expertinnen und Experten abgewartet werden.
P.AbuBaker--SF-PST