-
Bundesrat billigt Apothekenreform - mehr Angebote für Kunden vorgesehen
-
FIA lenkt ein: Gasly bekommt Monaco-Podest zurück
-
Nach Tod zweier Patienten: Verurteilung von Arzt in Berlin wird neu verhandelt
-
Tödlicher Angriff auf Zugbegleiter: Gericht sieht keine Gründe für Mordanklage
-
Nach Etappensieg: Van Aert beendet Tour-Generalprobe vorzeitig
-
Bericht: USA wollen Nato-Partnern deutlich weniger Kampfjets zur Verfügung stellen
-
Thailändische Prinzessin Bha nach Jahren im Koma gestorben
-
Stadt Brüssel verbietet Leihroller wegen zahlreicher Unfälle
-
Britischer Künstler David Hockney gestorben
-
Bundesrat will Handel mit Besitztümern von NS-Opfern verbieten
-
Fußfessel für Täter: Bundesrat billigt Gesetz zu besserem Gewaltschutz für Frauen
-
Rentenerhöhung um 4,24 Prozent tritt zum 1. Juli in Kraft
-
Österreich träumt vom Titel: Rangnick-Team bei Umfrage vorne
-
Pistorius: Deutschland kann von Leistungsfähigkeit der Ukraine lernen
-
Buckelwal lebte nach Freilassung noch mehrere Tage - Todesursache weiter unklar
-
Bundestag untersucht rechte Vorfälle bei Parlaments-Planspiel - AfD erhebt Vorwürfe
-
Berliner Regierungskreise: Vorschlag zum EU-Haushalt "absolut enttäuschend"
-
"Völlig losgelöst": DFB-Elf jubelt auch bei WM zu "Major Tom"
-
Heftige Kritik im Bundestag an Warkens Plänen für Gesundheitsreform
-
DHB-Abwehrchefin von Pereira beendet ihre Karriere
-
Peking warnt vor "Spionage-Schildkröten" in Chinas Gewässern
-
Belastung: Gündogan prophezeit WM der Joker
-
Zahl der Firmenpleiten steigt im ersten Quartal um 6,5 Prozent
-
US-Marine stationiert dieses Jahr Atom-U-Boote in Hafen an Australiens Westküste
-
Paritätischer pocht auf mehr Effizienz im Sozialsystem statt Leistungskürzungen
-
Warken verteidigt Gesundheitsreform im Bundestag - Zeichen der Reformfähigkeit
-
Tankrabatt senkt Inflation im Mai - Lebensmittelpreise kaum gestiegen
-
Dobrindt würdigt neues EU-Asylsystem als "Meilenstein" und weist Kritik zurück
-
Umweltschützer und Wasserwirtschaft kritisieren geplantes neues Düngegesetz
-
Thailand: Prinzessin Bha nach langem Krankenhausaufenthalt gestorben
-
Deutsche Flugsicherung plant bundesweites Drohnen-Abwehrnetz
-
Nations League: Deutschland verliert gegen Italien
-
Spiel gedreht: Perfekter Start für Südkorea
-
Bericht: Wadephul warnt vor außenpolitischen Folgen bei AfD-Regierungsbeteiligung
-
Trump und Teheran widersprechen sich bei angeblicher Einigung - Lage vor Ort ruhig
-
WM: DFB-Elf winkt Rekordprämie
-
Drohnenflüge über Nordkorea: Weitere 30 Jahre Haft für Südkoreas Ex-Präsidenten Yoon
-
Bundesrat entscheidet über Gewaltschutz und Apothekenreform
-
Bundestag berät erstmals über Warkens Entwurf für Gesundheitsreform
-
IG Metall demonstriert in Berlin für die Zukunft der Stahlindustrie
-
Taylor Swift als jüngste Frau in die Hall of Fame der Songwriter aufgenommen
-
Höchste Juni-Temperatur aller Zeiten in der Antarktis gemessen
-
Feierlaune im Stadion und Ausschreitungen davor: Fußball-WM hat in Mexiko begonnen
-
Vor Bundestagsdebatte über Gesundheitsreform: Warken zu Änderungen bereit
-
Als Anti-Trump-Slogan geltende Zahlen "8647" groß auf National Mall aufgetaucht
-
Unter Druck stehender Starmer ernennt neuen Verteidigungsminister
-
Außenministerium: Iran hat noch nicht über Abkommen mit den USA entschieden
-
Pressestimmen zum WM-Eröffnungsspiel: "Mexiko, wie schön!"
-
"Da geht die Post ab": Mexiko feiert perfekten WM-Auftakt
-
Eröffnungsshow und Auftaktspiel im Aztekenstadion: Fußball-WM hat begonnen
BA-Chefin Nahles hofft nach schwierigem Jahr auf dem Arbeitsmarkt auf Wende
Nach fast drei Millionen Arbeitslosen im vergangenen Jahr hofft die Chefin der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, auf die Wende. Der Arbeitsmarkt habe sich 2025 "schrittweise in eine ungünstige Richtung entwickelt", erklärte Nahles am Mittwoch. "Es deutet aber einiges darauf hin, dass wir die Talsohle erreicht haben." Die Zahl der Arbeitslosen blieb 2025 im Jahresverlauf knapp unter der Drei-Millionen-Marke.
Im Schnitt waren im vergangenen Jahr 2,948 Millionen Menschen arbeitslos, wie die BA mitteilte. Im Vergleich zum Jahr 2024 stieg die Zahl der Arbeitslosen um 161.000. Die Arbeitslosenquote kletterte um 0,3 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent.
Damit stiegen Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung das dritte Jahr in Folge, Grund war die "anhaltende Wirtschaftsschwäche". Die Chancen für Arbeitslose in Deutschland auf einen Job lagen damit 2025 auf "historisch niedrigem Niveau". Die Arbeitskräftenachfrage sei einerseits zu schwach gewesen, um das zunehmende Arbeitsangebot aufzunehmen, andererseits hätten die Profile der Arbeitslosen oftmals nicht zur Nachfrage gepasst, erklärte die BA.
Auch Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) verwies auf die Wirtschaftsschwäche. Ihr Ministerium betonte aber, dass sich bei der Unterbeschäftigung, die auch Teilnehmer an Maßnahmen der Arbeitsförderung und kurzfristig Erkrankte mit einbezieht, seit Sommer ein "leicht sinkender Trend" zeige.
Im letzten Monat des vergangenen Jahres hielt die schwache Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt an. Im Dezember waren laut BA 2,908 Millionen Menschen arbeitslos, das waren 101.000 mehr als im Vorjahresvergleich. Grund für den hohen Anstieg war den Angaben zufolge auch die einsetzende Winterpause. Die Arbeitslosenquote kletterte auf 6,2 Prozent.
ING-Analyst Carsten Brzeski sprach von den schlechtesten Dezember-Zahlen seit 2010. Er zeigte sich deutlich pessimistischer als BA-Chefin Nahles: Die schrittweise Verschlechterung des Arbeitsmarktes werde sich wahrscheinlich fortsetzen, erklärte er. Angesichts einer "seit mehr als fünf Jahren stagnierenden Wirtschaft und schwerwiegender struktureller Herausforderungen für die Industrie" sei eine Verschlechterung der Lage auf dem Arbeitsmarkt unvermeidlich.
Der Maschinenbauverband VDMA forderte die Bundesregierung zu "Taten statt Ankündigungen" auf - er verlangte eine Senkung der Sozialabgaben, eine flexible, wöchentliche Höchstarbeitszeit sowie den konsequenten Abbau von Bürokratie. Vorhaben wie das Bundestariftreuegesetz müssten begraben werden, erklärte VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann.
Die Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau wollten "ihre Stammbelegschaft zwar halten - mehr Unternehmen planen dennoch mit Stellenabbau", erklärte Brodtmann. Das liege an den "schwierigen Rahmenbedingungen", etwa den "im internationalen Vergleich viel zu hohen Unternehmenssteuern".
M.AlAhmad--SF-PST