-
Ein Toter und drei Verletzte bei Schwert-Angriff an schwedischer Schule
-
Dank Pejcinovic: VfB souverän weiter
-
Schröder und Co. nach Offensiv-Spektakel im Supercup-Finale
-
Deutsche Springreiter nach 16 Jahren wieder Weltmeister
-
"Schadet dem Fußball": FCK gewinnt nach Ausschreitungen
-
Nach Ausschreitungen: FCK siegt in der Verlängerung
-
Mindestens 18 Tote und Dutzende Verletzte bei russischen Angriffen in der Ukraine
-
Statement zum Auftakt: Bayern verdirbt Eta-Debüt
-
Mindestens 14 Tote bei russischem Angriff auf Einkaufszentrum in der Ukraine
-
Historisches Schützenfest: Frankfurter Rekordsieg im DFB-Pokal
-
Ermittlungen zu Gaza-Hilfsflotte: Türkei erlässt internationalen Haftbefehl gegen Netanjahu
-
Danneberg patzt: Deutsche Hockey-Männer verlieren gegen Spanien
-
Mindestens sechs Tote bei russischem Angriff auf Einkaufszentrum in der Ukraine
-
Hockey-WM: Deutsche Männer verlieren gegen Spanien
-
Mindestens drei Verletzte bei Schwert-Angriff an schwedischer Schule
-
Formel 1: Russell schnappt sich die Sprint-Pole in Zandvoort
-
Deutschland Tour: Bauhaus Fünfter - Magagnotti überrascht
-
Waffenlager bei Berlin: Behörden vermuten Anschlagsplan - Spur nach Russland
-
Tumulte nach WM-Finale: Zehn Spiele Sperre für Paredes
-
Gericht: Blitzerergebnisse dürfen auch im Saarland ohne Rohdaten verwertet werden
-
"Schwierige Entscheidung": Sinner sagt für US Open ab
-
Mehrere Verletzte bei Schwert-Angriff an schwedischer Schule
-
Verlorener Prozess: Prinz Harry und weitere Kläger müssen 9,5 Millionen Pfund zahlen
-
Ukraine-Koalition berät am Montag - Teilnehmer treffen sich in Kiew
-
"Wirtschaftskrieg" gegen Teheran: China lehnt "illegale einseitige Sanktionen" ab
-
Hohe Preise: Trump setzt vorübergehend Zölle auf Rinderhack aus
-
Nach Einbruch bei Handballteam Füchse Berlin: Haftstrafe wegen vieler Diebstähle
-
Bericht: Keßler sagt Merz für Staatsministerinnen-Posten ab
-
Hausverwalter veruntreut Millionensumme: Drei Jahre Haft in Schleswig-Holstein
-
Merz besucht Hürtgenwald
-
Norwegens König Harald V. weiter im Krankenhaus - Palast sagte Termine ab
-
Vorfall mit Polizeihund in Sachsen: Ermittlungen gegen Polizist eingestellt
-
26-Jähriger soll in Rheinland-Pfalz Eltern getötet haben - Festnahme
-
IStGH-Präsidentin warnt nach US-Sanktionen vor "Niedergang des Völkerrechts"
-
Freies Training: Antonelli auch in Zandvoort stark
-
Medienberichte: Waffenversteck bei Berlin womöglich in Auftrag Russlands angelegt
-
Umfrage: Smart Glasses lösen bei vielen Deutschen Unbehagen aus
-
Irrfahrt nach medizinischem Notfall: Autofahrer verletzt acht Passanten in Hofgeismar
-
Bayer: Andrich muss Kapitänsbinde an Tapsoba abgeben
-
Ramelow soll in Verhandlungen mit Lufthansa für Pilotengewerkschaft VC schlichten
-
Fiebich hebt Daumen für die WM: "Werde auf jeden Fall spielen"
-
Konzernbilanz: BVB schreibt Millionenverlust
-
"Das sind keine beliebten Projekte": Kanzleramt will Reformkurs vorantreiben
-
Auto erfasst Passanten in Hofgeismar: Fahrer laut Polizei mit medizinischen Problemen
-
Nach El-Mala-Coup: Köln holt Skhiri zurück
-
Eklat um Weihnachtsbaum vor Kita in Hamburg: Urteil gegen Aufsteller rechtskräftig
-
Nach schweren Unwettern in mehreren Bundesländern: DWD warnt vor Starkregen
-
Hyundai-Beschäftigte in Südkorea streiken für Anhebung des Rentenalters
-
Trockenheit wegen El Niño: Schiffsverkehr durch den Panamakanal wird reduziert
-
Bayern ohne Musiala im Supercup, aber Kompany "total ruhig"
Inflation kratzt im Mai an der Acht-Prozent-Marke
Die Verbraucherpreise in Deutschland kennen nur noch eine Richtung: nach oben. Im Mai beschleunigte sich die Inflationsrate auf voraussichtlich 7,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) sagte, die Bekämpfung der Inflation müsse "oberste Priorität" haben. Die Teuerung zehrt den Lohnanstieg bereits mehr als auf - im ersten Quartal sanken die Reallöhne um 1,8 Prozent.
Im April waren die Verbraucherpreise bereits um 7,4 Prozent gestiegen. Im Monatsvergleich legten sie jetzt um 0,9 Prozent zu, wie die Statistiker am Montag aufgrund vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilten.
Die Preise für Energie stiegen im Mai erneut besonders stark: Sie legten um 38,3 Prozent im Vorjahresvergleich zu, wie die Statistiker erklärten. Nahrungsmittel verteuerten sich um 11,1 Prozent - im April hatte der Anstieg noch 8,6 Prozent betragen. Die Preise für Dienstleistungen dagegen stiegen unterdurchschnittlich um 2,9 Prozent, darunter für Wohnungsmieten um 1,7 Prozent.
Die Lebensmittelpreise könnten einer Studie der Allianz Trade zufolge im Gesamtjahr sogar um 10,7 Prozent steigen - pro Person entspreche das Mehrausgaben von über 250 Euro. Demnach erhöhten die Lebensmittelhersteller ihre Preise seit Anfang 2021 im Schnitt um 16,6 Prozent, im Einzelhandel seien die Preise in dem Zeitraum im Schnitt aber lediglich um 6,6 Prozent geklettert. Die Preissteigerungen auf Herstellerseite dürften "zeitnah und in hohem Maße auf die Verbraucherpreise durchschlagen", heißt es in der Studie.
Finanzminister Lindner sagte in Berlin: "Wir müssen die Inflationsspirale durchbrechen." Entscheidende Voraussetzung dafür sei das "Ende der expansiven Finanzpolitik" der vergangenen Jahre. Lindner pochte in diesem Zusammenhang erneut darauf, die Schuldenbremse 2023 wieder einzuhalten. Die hohe Inflation sei "ein enormes wirtschaftliches Risiko".
Der Anstieg der Verbraucherpreise machte Lohnsteigerungen zunichte: Laut Statistik stiegen die Löhne in den ersten drei Monaten des Jahres im Schnitt zwar um 4,0 Prozent - die Inflationsrate jedoch um 5,8 Prozent.
Schon im vergangenen Jahr hatte die hohe Inflation den Anstieg der Löhne komplett aufgefressen, die Reallöhne sanken um 0,1 Prozent. Im Jahr 2020, dem ersten Corona-Krisenjahr, hatte vor allem der vermehrte Einsatz von Kurzarbeit zu einer negativen Reallohnentwicklung geführt - der Rückgang lag bei 1,1 Prozent.
Die Vize-Chefin der Linken-Fraktion im Bundestag, Susanne Ferschl, betonte, die Tarifverdienste seien im ersten Quartal zwar um 4,0 Prozent gestiegen, dies liege jedoch an einmaligen Sonderzahlungen. Ohne diese hätten die Tarifverdienste nur um rund ein Prozent zugelegt. "Real haben die Beschäftigten an Kaufkraft verloren", erklärte Ferschl. Vor diesem Hintergrund komme staatlichen Maßnahmen zur Abfederung der hohen Inflation große Bedeutung zu.
Ferschls Fraktionskollege Pascal Meiser forderte "kräftige tabellenwirksame Lohnsteigerungen" in diesem Jahr. "Die temporären Preisspitzen infolge des Ukraine-Krieges lassen sich allerdings auch durch noch so gute Tarifabschlüsse kurzfristig nicht vollständig ausgleichen." Hier müsse die Bundesregierung die Entlastungspakete nachbessern.
Der Fraktionsvize der Union, Jens Spahn (CDU), forderte in der "Bild"-Zeitung ein "Preise-runter-Sofortprogramm". Bei den Spritpreisen etwa habe die Ampelregierung zu lange gezögert. "Die Energie- und Umsatzsteuern zu senken, hätte schnell und in der Breite entlastet. Jetzt ist die Entlastung eher ein Tropfen auf den heißen Stein", sagte Spahn.
D.Khalil--SF-PST