-
Selenskyj droht Moskau nach Tod von 24 Menschen bei russischen Angriffen mit Vergeltung
-
Kubicki setzt sich im FDP-Machtkampf durch - Tandem mit Höne geplant
-
Ohne Sturm und Reichel: Auftaktpleite für DEB-Team
-
Cannes-Festival: Iranischer Regisseur Farhadi verurteilt Tod von Zivilisten im Iran-Krieg
-
FDP-Vorsitz: Höne macht Weg für Kubicki frei
-
Vingegaard gewinnt erste Giro-Bergankunft und halbiert Rückstand
-
"Alle Voraussetzungen stimmen": Neuer verlängert bis 2027
-
FC Bayern: Neuer verlängert bis 2027
-
Trumps China-Reise bleibt hinter Erwartungen zurück
-
Völler zeigt Verständnis für Hoeneß-Kritik
-
DAK: Warkens Pflegereform könnte Heimbewohner bis zu 20.000 Euro mehr kosten
-
Womöglich "Timmy": Behörden untersuchen toten Wal vor dänischer Insel Anholt
-
Bericht: USA wollen kubanischen Ex-Präsidenten Raúl Castro anklagen
-
Zverev sagt Start beim Heimturnier in Hamburg ab
-
Merz ruft junge Menschen zu Einsatz in Parteien auf - Nein zu Wahl ab 16 im Bund
-
Disziplinarmaßnahme: Riera bestätigt Geldstrafe gegen Burkardt
-
NHL-Profi Sturm kommt nicht - DEB-Team komplett
-
Bericht: Ehepaar Beckham erstmals im britischen Club der Milliardäre
-
Funkstille beendet: Merz telefoniert mit Trump - Kanzler betont Einigkeit bei Iran
-
Belgien mit Frankfurts Theate zur WM
-
Merz betont Notwendigkeit von Kompromissen in Koalition und übt Selbstkritik
-
Spionagefall um Drohnenunternehmer: Verdächtiger aus Spanien ausgeliefert
-
61-Jährige mit falschen Gewinnversprechen um mehr als eine Million Euro betrogen
-
Trump und Xi preisen Ergebnisse ihres Gipfels - Genaue Ergebnisse bleiben unklar
-
Merz würde seinen Kindern "nicht empfehlen, nach Amerika zu gehen"
-
US-Anklage wegen Bestechung gegen indischen Unternehmer wird wohl fallen gelassen
-
Justizministerin Hubig kündigt strengere Regeln für Ticketzweitmarkt an
-
Dänemarks Königin Margrethe II. unterzieht sich Eingriff wegen verengter Herzkranzgefäße
-
Millionenbetrug mit Solaranlagen: Staatsanwaltschaft Dresden erhebt Anklage
-
Bezahlkarte für Geflüchtete: AWO kritisiert neue Hürden statt mehr Teilhabe
-
Klöckner will Regenbogenflagge weiter nicht an Christopher Street Day hissen
-
Kiew gedenkt mit Trauertag Opfer von schwerem russischen Angriff mit 24 Toten
-
Dramatische Rettungsaktion nach Handyortung: Polizist rettet Autofahrer aus Neckar
-
Minister Backhaus: Noch keine gesicherten Informationen zu totem Wal in Dänemark
-
Kompany: Keine Einmischung in Nagelsmanns Pläne
-
Drogenbeauftragter Streeck fordert hartes Vorgehen gegen illegales Glücksspiel
-
Nach Abstieg der Tennis-Frauen: Beltz sieht keine "Krise"
-
Energieintensive Industrie: Produktion geschrumpft und zehntausende Jobs gestrichen
-
Uschi Glas hadert mit verpassten Chancen in Autorenkino aus 60er und 70er Jahren
-
Justizministerin Hubig kündigt strengere Regeln gegen Ticket-Abzocker an
-
Verfassungsschutz stellt gesonderte Beobachtung von Scientology ein
-
Polizei in Rheinland-Pfalz stoppt Auto mit zwölf Insassen - Fahrer alkoholisiert
-
DFB-Ausfall droht: Gwinns Schulter muss operiert werden
-
Trump: "Fantastische Handelsabkommen" mit China - Xi soll zu Hilfe bei Hormus-Öffnung bereit sein
-
"Vierter Stürmer im Kader": Mbappé kritisiert Arbeloa
-
Saudischer Staatsfonds PIF wird Sponsor der Fußball-WM
-
Musiala mit kleinen Schritten: "Geduld ist die größte Sache"
-
Gidsel über DHB-Team: "Sind uns auf den Fersen"
-
Südkoreanischer Leitindex Kospi überspringt erstmals Marke von 8000 Punkten
-
Mit Gedanken an Papa: Popp nimmt emotional Abschied
Norwegen stellt bei Klimagipfel Milliarden für neuen Waldschutz-Fonds in Aussicht
Norwegen hat beim Klimagipfel in Brasilien Milliardeninvestitionen in den neuen globalen Waldschutz-Fonds Tropical Forest Forever Facility (TFFF) in Aussicht gestellt. Sie werde bis zu 30 Milliarden norwegische Kronen (2,56 Milliarden Euro) in das neuartige Klimaschutz-Instrument stecken, erklärte die norwegische Regierung am Donnerstag in der Amazonas-Stadt Belém. Voraussetzung ist demnach, dass umgerechnet mindestens 8,52 Milliarden Euro von anderen Gebern eingesammelt werden.
Als weitere Bedingung wurde genannt, dass Norwegens Beitrag nicht mehr als 20 Prozent des gesamten Fonds-Kapitals ausmachen dürfe. Die norwegischen Darlehen für den TFFF sollen laut Regierung schrittweise bis 2035 bereitgestellt und dann bis 2075 zurückgezahlt werden. "Wir haben keine Zeit zu verlieren, wenn wir die Tropenwälder der Erde retten wollen", begründete der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Störe die Ankündigung.
Der brasilianische Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva hatte den TFFF am Donnerstag bei einem zweitägigen Klimagipfel mit rund 50 Staats- und Regierungschefs auf den Weg gebracht, der der am Montag beginnenden UN-Klimakonferenz in Belém (COP30) vorausgeht. Der Fonds soll Milliardensummen anlegen und mit den Gewinnen diejenigen Tropenländer belohnen, die ihre Regenwälder schützen.
Bei seinem Start soll der Fonds zehn Milliarden Dollar (8,7 Milliarden Euro) umfassen, langfristig soll er vor allem dank privatwirtschaftlicher Investitionen auf 125 Milliarden Dollar anwachsen. Brasilien sowie Indonesien, das ebenfalls über große Tropenwälder verfügt, haben jeweils eine Milliarde Dollar (870 Millionen Euro) für den TFFF zugesagt. Bei den entsprechenden Bedingungen stünde also zusammen mit der norwegischen Investition bereits die Hälfte der anfänglich angestrebten Finanzmittel in Höhe von zehn Milliarden Dollar bereit.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nimmt am Freitag an dem Gipfeltreffen in Belém teil. Die Bundesregierung unterstützt den Tropenwald-Fonds grundsätzlich und beteiligt sich finanziell an der Einrichtung des Fonds unter dem Dach der Weltbank. Vor einer Finanzzusage Deutschlands für das Fonds-Kapital seien aber noch eine Reihe von Umsetzungsfragen zu klären, verlautete am Donnerstag aus der Bundesregierung.
Der TFFF verfolgt einen anderen Ansatz als bisherige Waldschutz-Projekte und Klimaschutzmaßnahmen. Vorgesehen ist, das Milliardenkapital in Kapitalmärkte insbesondere in Schwellenländern anzulegen. Die Gewinne sollen - abzüglich der Zinsen für die Investoren - an tropische Länder mit niedrigen Entwaldungsraten gehen.
Das Geld soll also nicht in Wiederaufforstungsprojekte in bestimmten Gebieten gesteckt werden, sondern dafür sorgen, dass Urwaldflächen gar nicht erst zerstört werden. Außerdem sollen nicht nur die Tropenwald-Länder finanziell von dem Fonds profitieren, sondern auch die Geber-Länder und andere Investoren.
J.Saleh--SF-PST