-
Ex-Mediendirektor warnt UEFA vor "Fiasko" im FIFA-Machtkampf
-
Bericht: VW plant Einfrieren der Gehälter
-
NHL: Minnesota ohne Sturm erneut erfolgreich
-
Baseball: Rays vor Einzug in die World Series
-
Nach tödlichem Brand auf Armeestützpunkt in Kanada wochenlange Ermittlungen erwartet
-
NBA: Kings-Star Simmons reißt sich die Achillessehne
-
NFL: Chiefs weiter makellos
-
"Jedes Wort zu viel": Gladbach am emotionalen Tiefpunkt
-
Chinas Wirtschaft wächst im dritten Quartal um 4,5 Prozent
-
Brasilien: Lula und Bolsonaro überziehen sich in TV-Duell gegenseitig mit Vorwürfen
-
Nach Brand auf Armeestützpunkt in Kanada: 19 Verletzte laut Behörden in "kritischem Zustand"
-
Kanadische Provinz Alberta entscheidet über Referendum zu Unabhängigkeit
-
Japanische Sonde bricht zum Mars auf
-
UN-Biodiversitätskonferenz in Eriwan zieht Zwischenbilanz bei Artenschutz-Zusagen
-
Merz lädt 200 Unternehmenschefs zu Investitionsgipfel in Berlin - Nvidia-Chef erwartet
-
Berliner SPD und Grüne entscheiden über Aufnahme von Koalitionsverhandlungen
-
Nach Brand auf Armeestützpunkt in Kanada: 19 Verletzte laut Behröden in "kritischem Zustand"
-
Trump legt inmitten von Rechtsstreit um Golfplatz Pläne für Neugestaltung vor
-
Bundesverteidigungsminister Pistorius kritisiert Linke, Grüne und SPD in Berlin
-
Trump verteidigt Aussetzen von Sanktionen gegen Russland gegen Kritik
-
"Wut und Scham": Gewaltexzesse bei Protesttag senden Schockwelle durch Frankreich
-
Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten in Mailand
-
Macron zu "ungezügelter" Gewalt: "Wir alle empfinden Wut und Scham"
-
Auswärtiges Amt ruft Deutsche in Frankreich zu "umsichtigem" Verhalten auf
-
Zusammenstöße zwischen Polizei und Jugendlichen in Mailand
-
Macron zu Gewaltexzessen: "Wir alle empfinden Wut und Scham"
-
SPD-Vorsitz: Hubertus Heil schließt Kandidatur nicht aus
-
Historischer Fehlstart: Gladbach verliert auch den Krisengipfel
-
Neue Ausschreitungen in Paris - Jugendliche in Mulhouse verliert Auge
-
Carney: Vier Soldaten bei Brand auf Armeestützpunkt im Westen Kanadas getötet
-
Auf eigenen Wunsch: Krösche bei Frankfurt freigestellt
-
Selenskyj: USA liefern wieder Geheimdienstinformationen an die Ukraine
-
Neue Ausschreitungen in Paris - Spezialeinheit der Polizei im Einsatz
-
Tischtennis: Kaufmann verpasst EM-Gold
-
Kurz vor Wahl in Israel: Trump stellt sich demonstrativ hinter Netanjahu
-
Bayern wieder vorbei: Freiburg patzt in Leverkusen erstmals
-
Zerstörter Zaun am Flughafen Leipzig: Vorfall bleibt nach Polizeieinsatz Rätsel
-
Welle der Gewalt bei Protesten gegen Lebenshaltungskosten erschüttert Frankreich
-
Selenskyj: USA liefern wieder Geheimdienstinformationen an Ukraine
-
Tierschützer retten dutzende Orang-Utans vor Waldbränden in Indonesien
-
Hunderte Menschen demonstrieren erneut gegen Regierung in Albanien
-
Tischtennis-EM: Qiu verliert im Halbfinale
-
Facharzttermine: Koalition will bei Wartezeiten für Kassenpatienten handeln
-
Dresden schlägt Magdeburg im Ost-Duell
-
EU verurteilt Siedler-Angriff auf europäische Diplomaten scharf
-
Zaun an Leipziger Flughafen beschädigt: Polizei sucht Ursache
-
Rot-Grün-Rot will in Berlin regieren - Scharfe Kritik aus der Union
-
Tischtennis: Kaufmann nach Sieg über Mittelham im EM-Finale
-
Messerangriffe an Schulen verunsichern Jugendliche in Polen
-
Türkische Behörden übernehmen oppositionellen Sender Halk TV
Schneestürme haben weite Teile der USA fest im Griff - Kälteeinbruch in Florida
Die Kältewelle in den USA hat viele Bundesstaaten weiter fest im Griff. Für North und South Carolina sowie Teile von Georgia, Kentucky, Tennessee und Virginia in der Osthälfte des Landes galt am Wochenende eine Sturmwarnung. Schnee und Eiseskälte trafen auch Staaten, in denen deutlich mildere Winter üblich sind. So ließ im eigentlich sonnenverwöhnten Florida die ungewöhnliche Kältewelle Leguane von den Bäumen stürzen. Insgesamt starben bereits mehr als hundert Menschen infolge der Wetterbedingungen.
Die stärksten Schneefälle wurden aus North Carolina gemeldet - einem Bundesstaat, in dem es außer in den höchsten Lagen selten schneit. In der Stadt Lexington fielen 40 Zentimeter Schnee, in Faust wurden es sogar 56 Zentimeter Neuschnee gemessen.
Gouverneur Josh Stein berichtete von rund tausend Verkehrsunfällen am Wochenende infolge der Wetterverhältnisse. Er forderte die Einwohner auf, die Straßen zu meiden. Zudem riet er den Menschen, auf Erfrierungssymptome zu achten.
Auf dramatischen Aufnahmen, die von der Polizei in Gastonia in North Carolina veröffentlicht wurden, war zu sehen, wie ein Zug mit hoher Geschwindigkeit in einen auf den Gleisen feststeckenden Sattelzug raste und das Fahrzeug zerquetschte. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.
Zwar gab es in Florida keinen Schnee wie in North und South Carolina, Georgia, Tennessee, Kentucky und im südlichen Teil von Virginia. Dennoch fiel das Thermometer im sonst mit bis zu 23 Grad wärmeverwöhnten Orlando auf minus vier Grad - der niedrigste Wert seit gut hundert Jahren.
Auch die Tierwelt in Florida wurde hart von der ungewohnten Kälte getroffen: Der Lokalsender WPLG10 in Miami berichtete am Sonntagmorgen von "Leguan-Regen": Die wegen der sehr niedrigen Temperaturen erstarrten wechselwarmen Tiere stürzten schlichtweg aus den Bäumen. Aufnahmen in Onlinediensten zeigten die unbeweglichen Tiere auf Gehwegen im Süden Floridas.
Die Fisch- und Wildtierkommission von Florida griff sogar zu einem ungewöhnlichen Schritt: Sie erließ eine Ausnahmeverordnung, wonach Menschen wilde Leguane zu den Büros der Behörde bringen dürfen - was sonst streng verboten ist.
Der Sturm am Wochenende führte am Sonntag zudem zu mehr als 800 Flugausfällen am Flughafen von Charlotte in North Carolina, einem wichtigen Drehkreuz für die Fluggesellschaft American Airlines. Am internationalen Flughafen von Atlanta in Georgia, der weltweit das größte Passagieraufkommen hat, wurden am Wochenende rund 650 Flüge gestrichen.
Der Nationale Wetterdienst (NWS) hatte am Samstag vor einem "sich explosionsartig verstärkenden" Tiefdruckgebiet an der Südostküste gewarnt. Die Rede war von einem "intensiven Kaltlufteinbruch aus der Arktis".
Große Teile der USA kämpfen seit Tagen mit einer langsam über das Land ziehenden Kaltfront, durch die laut offiziellen Angaben und lokalen Medienberichten bereits mehr als hundert Menschen ums Leben kamen. Am Sonntag waren weiter rund 158.000 Haushalte ohne Strom, betroffen waren vor allem die Staaten Louisiana, Mississippi, Florida und Tennessee.
N.Shalabi--SF-PST