-
Tennis: Alcaraz kehrt bei US Open zurück
-
USA fordern Unterstützung für "Wirtschaftskrieg" gegen den Iran
-
Sachsen-Anhalt: Schulze kritisiert AfD-Wahlaufruf von CDU-Politiker
-
Vertrag bis 2031: El Mala verlängert in Köln
-
Aus den USA abgeschobene Migranten landen in Liberia
-
Hohe Energiepreise: Linken-Ko-Chefin Schwerdtner wirft Regierung Untätigkeit vor
-
Wagenknecht: BSW unterstützt einzelne AfD-Vorhaben in Sachsen-Anhalt
-
Springen: Deutschland vor Finale auf Gold-Kurs - Hinners Zweite
-
Meta-Chef Zuckerberg kauft Schloss in Irland
-
Deutschland Tour: Franzose Barré gewinnt 1. Etappe
-
Zwei Tote bei schweren Unwettern in mehreren Bundesländern
-
Iran-Krieg: Neuer US-Flugzeugträger in Region eingetroffen
-
Spanien richtet zwei Flüchtlingslager in Ceuta ein
-
Waldbrand in Belgien "vollumfänglich unter Kontrolle" - deutsche Feuerwehr zieht ab
-
Jugendliche zu Straftaten angestachelt: Bundesanwaltschaft ermittelt zu Terrorvorwurf
-
Per Anhalter: Französischer Präsidentschaftskandidat trifft Wähler
-
Haftstrafen für Männer in Berlin wegen Marihuanaschmuggels in Millionenumfang
-
Entdeckung von schnellstem Stern der Milchstraße verspricht Erkenntnisse über Schwarzes Loch
-
26 Jahre nach Tötung von Ehefrau in Bayern: Bundesgerichtshof bestätigt Mordurteil
-
Terrorvorwurf: Bundesanwaltschaft ermittelt gegen Rechtsextremist und Onlinesadist
-
Mord an Ehefrau: Mann aus Nordrhein-Westfalen erhält lebenslange Freiheitsstrafe
-
Waldbrand in Belgien laut Behörden "vollumfänglich unter Kontrolle"
-
Vorsorgeuntersuchung für Neun- bis Zehnjährige bei Kinderarzt wird Kassenleistung
-
Drohnen-Abwehr: Grüne fordern einheitliche Regeln und Gipfel im Kanzleramt
-
Verbot von zwei Demonstrationen bei Hamburger G20-Gipfel 2017 rechtmäßig
-
Israel weist Kritik aus Großbritannien an Siedlungsprojekt E1 zurück
-
Heimkehr des verlorenen Sohns: Prinz Harry zieht offenbar zurück nach Großbritannien
-
Unbekannte überfallen in Bayern Kurierfahrer und stehlen hunderte Smartphones
-
Aufklärung nach 56 Jahren: Neonazi soll Anschlag mit sieben Toten 1970 begangen haben
-
Mindestens 16 Tote bei russischen Angriffen auf Region Kiew
-
Außerehelicher Sex: Vier Menschen in Indonesien mit je 100 Stockhieben bestraft
-
BVB will den Titel - alle Zugänge bereit für Supercup
-
BVB zeigt Mitgefühl mit Musiala
-
Digitalverband: Mehr als die Hälfte der Deutschen spielt Video- und Computerspiele
-
DGB-Ausbildungsreport: Neues Tief bei Zufriedenheit von Azubis
-
US-Zentralbanker für höhere Zinsen bei anhaltend hoher Inflation
-
Drogen und Kosmetik in Haftanstalt geschmuggelt: Großrazzia in Bremen und Niedersachsen
-
43-Jähriger soll in Schleswig-Holstein Mann getötet haben - zuvor mit Grill beworfen
-
Evergrande-Gründer in China zu lebenslanger Haft verurteilt
-
"Verrat": Weltweites Fanbündnis forciert Sturz Infantinos
-
Seoul: Nordkorea feuert rund zehn ballistische Raketen ab
-
Davies über Musiala: "Er wird stärker zurückkommen"
-
Berufungsprozess zu Pilz-Mord in Australien: Anklage fordert Haft bis ans Lebensende
-
US-Staatsverschuldung übersteigt Schwelle von 40 Billionen Dollar
-
Drei Spieler teilen sich 50 Millionen Euro: Wieder Rekord-Lottojackpot geknackt
-
NHL: Draisaitl und Peterka kommen 2027 nach Deutschland
-
DGB-Ausbildungsreport: Zufriedenheit unter Azubis erreicht neuen Tiefpunkt
-
Zwei Jugendliche Opfer von tödlichem Unfall in Hessen - acht Jugendliche in Auto
-
Japanischer Fußballer Kazuyoshi Miura mit 59 Jahren ältester Torschütze beim Kaiserpokal
-
Mehr deutsche Exporte im ersten Halbjahr - USA und China bereiten Sorgen
Nabu: Kreuzfahrtbranche nur zögerlich bei E-Fuels - und "festgefahren im Schweröl"
Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) hat weitere Anstrengungen der Kreuzfahrtbranche im Kampf gegen Umweltzerstörung und Klimaerwärmung angemahnt. "Während die Zahl der Kreuzfahrtgäste weiter wächst, belasten die Schiffe Klima und Umwelt nach wie vor erheblich", erklärte der Nabu am Donnerstag anlässlich der Vorstellung seines aktuellen Kreuzfahrtrankings. Zwar gab es demnach zuletzt auch Fortschritte - der nur zögerliche Umstieg auf E-Fuels und die verbreitete Nutzung von Schweröl blieben aber ein Problem.
Mit Blick auf die Verringerung von Emissionen hätten einige Kreuzfahrtanbieter bereits einige "vorbildliche Schritte" unternommen, teilte der Nabu mit. Zu den Spitzenreitern im Ranking zählen demnach Havila und Hurtigruten gefolgt von Ponant.
"Viele Kreuzfahrtanbieter steuern beim Klimaschutz in die richtige Richtung - etwa mit energieeffizienteren Neubauten oder durch technische Verbesserungen bestehender Flotten", erklärte Nabu-Schifffahrtsexperte Sönke Diesener. "Manche erproben erste zukunftsweisende Technologien. Vor allem in deutschen Häfen gehen die Schadstoffemissionen zurück, da häufiger Landstrom genutzt wird."
Allerdings setze keine der untersuchten Reedereien "konsequent und flächendeckend wirksame Maßnahmen für den Klimaschutz um", führte der Naturschutzbund weiter aus. Der entscheidende Hebel für eine klimafreundlichere Schifffahrt sei dabei der Umstieg auf "grüne" E-Fuels - also auf synthetische Kraftstoffe, bei deren Herstellung der dafür benötigte Strom aus erneuerbaren Quellen stammt.
Dem Nabu zufolge bleiben die Reedereien hier weiter zögerlich. Stattdessen setzten sie "auf Scheinlösungen wie fossiles LNG oder Biokraftstoffe mit zweifelhafter Klimabilanz", kritisierte Diesener. "Wirklich mutige Investitionen - etwa in methanolfähige Neubauten - bleiben bislang die Ausnahme", fügte er hinzu. "Unterm Strich ist die Branche einmal mehr aufgefordert, unsere Gesundheit, unsere Umwelt und unser Klima nicht weiter zu belasten, sondern im Einklang mit ihnen zu wirtschaften."
Ein "weiterer großer Missstand" ist dem Nabu zufolge die noch immer weit verbreitete Nutzung von Schweröl. "Lediglich vier Reedereien schließen den Einsatz dieses klimaschädlichen und hochgiftigen Brennstoffs aus", kritisierte Nabu-Expertin Raija Koch. "Die meisten Kreuzfahrtanbieter setzen weiterhin in großem Stil auf Schweröl und leiten durch Abgaswäscher zusätzlich Schadstoffe ins Meer", erläuterte sie und hob hervor, dass der Einsatz von Schweröl Mensch und Natur "massiv" schade.
Für die Reedereien sei "der Umstieg auf sauberere fossile Alternativen sowohl technisch machbar als auch wirtschaftlich zumutbar", fügte sie hinzu. Sie blieben aber "festgefahren im Schweröl".
Der Nabu mahnte verbindliche und ambitionierte Schritte der Kreuzfahrtunternehmen an. Nur ein schneller Ausstieg aus fossilen Kraftstoffen und Investitionen in erneuerbare Alternativen ermöglichten es der Branche, "glaubwürdig ihren Beitrag zu Klima- und Umweltschutz zu leisten".
N.AbuHussein--SF-PST