-
Medienbericht: Geheimes Waffenlager bei Berlin gefunden
-
Freiburg legt Grundstein: "Wollen wieder auf Reisen gehen"
-
"Anstiftung zur Subversion": Organisatoren von Tiananmen-Mahnwachen in Hongkong verurteilt
-
"Das sind keine beliebten Projekte": Warken will an Reformkurs festhalten
-
Ausgaben für Sozialhilfe 2025 um sechs Prozent gestiegen
-
Aufgabe gegen Swiatek: Sorgen bei Rybakina vor US Open
-
Waldbrände: SPD spricht sich für besondere Auszeichnung für Feuerwehrleute aus
-
Organisatoren von Tiananmen-Mahnwachen in Hongkong schuldig gesprochen
-
IS-Anhängerin soll Anschlag auf Parlament von Bundesstaat New York geplant haben
-
Nach Jodie Foster benannte Schlange in England erfolgreich gegen Krebs behandelt
-
Wirtschaftsverbände und Großkonzerne drängen Bundesregierung zu Reformen
-
Melania Trump scherzt über Abwesenheit: "Ich habe gehört, Ihr habt mich vermisst"
-
Trockenheit wegen El Niño: Schiffsverkehr durch den Panama-Kanal wird reduziert
-
Mutmaßlich vertauschte Nierentests: Prozess um Tod von Maradona unterbrochen
-
Conference League: Freiburg legt in der Qualifikation vor
-
Medien: Bayern ohne Musiala im Supercup
-
Donau-Niedrigwasser: Bulgarien drosselt Leistung seines einzigen Atomkraftwerks
-
Nord Stream: Gericht in Kroatien ordnet U-Haft für ukrainischen Taucher an
-
"Ich bin zurück": Alcaraz gibt Comeback bei US Open
-
Berlin, London, Rom und Paris: Israel muss Siedlungspläne für Westjordanland zurücknehmen
-
Tennis: Alcaraz kehrt bei US Open zurück
-
USA fordern Unterstützung für "Wirtschaftskrieg" gegen den Iran
-
Sachsen-Anhalt: Schulze kritisiert AfD-Wahlaufruf von CDU-Politiker
-
Vertrag bis 2031: El Mala verlängert in Köln
-
Aus den USA abgeschobene Migranten landen in Liberia
-
Hohe Energiepreise: Linken-Ko-Chefin Schwerdtner wirft Regierung Untätigkeit vor
-
Wagenknecht: BSW unterstützt einzelne AfD-Vorhaben in Sachsen-Anhalt
-
Springen: Deutschland vor Finale auf Gold-Kurs - Hinners Zweite
-
Meta-Chef Zuckerberg kauft Schloss in Irland
-
Deutschland Tour: Franzose Barré gewinnt 1. Etappe
-
Zwei Tote bei schweren Unwettern in mehreren Bundesländern
-
Iran-Krieg: Neuer US-Flugzeugträger in Region eingetroffen
-
Spanien richtet zwei Flüchtlingslager in Ceuta ein
-
Waldbrand in Belgien "vollumfänglich unter Kontrolle" - deutsche Feuerwehr zieht ab
-
Jugendliche zu Straftaten angestachelt: Bundesanwaltschaft ermittelt zu Terrorvorwurf
-
Per Anhalter: Französischer Präsidentschaftskandidat trifft Wähler
-
Haftstrafen für Männer in Berlin wegen Marihuanaschmuggels in Millionenumfang
-
Entdeckung von schnellstem Stern der Milchstraße verspricht Erkenntnisse über Schwarzes Loch
-
26 Jahre nach Tötung von Ehefrau in Bayern: Bundesgerichtshof bestätigt Mordurteil
-
Terrorvorwurf: Bundesanwaltschaft ermittelt gegen Rechtsextremist und Onlinesadist
-
Mord an Ehefrau: Mann aus Nordrhein-Westfalen erhält lebenslange Freiheitsstrafe
-
Waldbrand in Belgien laut Behörden "vollumfänglich unter Kontrolle"
-
Vorsorgeuntersuchung für Neun- bis Zehnjährige bei Kinderarzt wird Kassenleistung
-
Drohnen-Abwehr: Grüne fordern einheitliche Regeln und Gipfel im Kanzleramt
-
Verbot von zwei Demonstrationen bei Hamburger G20-Gipfel 2017 rechtmäßig
-
Israel weist Kritik aus Großbritannien an Siedlungsprojekt E1 zurück
-
Heimkehr des verlorenen Sohns: Prinz Harry zieht offenbar zurück nach Großbritannien
-
Unbekannte überfallen in Bayern Kurierfahrer und stehlen hunderte Smartphones
-
Aufklärung nach 56 Jahren: Neonazi soll Anschlag mit sieben Toten 1970 begangen haben
-
Mindestens 16 Tote bei russischen Angriffen auf Region Kiew
EU-Kommission will Genehmigungen für Windkraftanlagen vereinfachen
Für einen schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien hat die EU-Kommission vereinfachte Genehmigungsverfahren für Windkraftanlagen angekündigt. Das geht aus einem am Dienstag vorgestellten Aktionsplan der Kommission hervor, mit dem der Ausbau beschleunigt und die europäische Windindustrie wettbewerbsfähiger werden soll. Bei Ausschreibungen für neue Windenergieanlagen sollen neben dem Preis künftig auch Qualitätskriterien angelegt werden.
Die EU-Staaten sollen ihre Genehmigungsverfahren demnach künftig digitalisieren und langfristige Pläne für neue Anlagen vorlegen. Die Kommission prüft zudem die Verlängerung einer Notfallverordnung, nach der einige Umwelt- und Artenschutzprüfungen bei der Genehmigung für neue Anlagen für erneuerbare Energien entfallen. Die EU hatte die Verordnung zur Versorgungssicherung im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine beschlossen. Sie gilt regulär bis Juni nächsten Jahres.
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) begrüßte die Pläne. "Die Kommission sollte hier nun schnell Klarheit schaffen, um Planungsunsicherheiten zu vermeiden", erklärte BDEW-Hauptgeschäftsführerin Kerstin Andreae. Auch der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) teilte mit, Stadtwerke und kommunale Energieversorger begrüßten "alle Punkte, die einen schnellen Ausbau der Windkraft unterstützen".
Umweltorganisationen kritisierten hingegen eine mögliche Verlängerung der Notfallverordnung. Der Nabu warnte vor einem "Ausbau der Windenergie auf Kosten von Arten und Lebensräumen". Bei Ausschreibungen sollten nach Ansicht des Nabu zudem Umweltkriterien wie die Standortwahl und der "ökologische Fußabdruck" eines Projekts berücksichtigt werden.
Die Kommission beobachtet nach eigenen Angaben außerdem "mögliche unfaire Handelspraktiken", die Herstellern in anderen Ländern einen Marktvorteil verschaffen könnten. China wird dabei wie üblich nicht genannt. In der Solarindustrie drängten jedoch vor einigen Jahren günstigere chinesische Anbieter heimische Unternehmen vom Markt und in die Insolvenz. Einen solchen Effekt will die Kommission im Windsektor vermeiden.
Mit dem Plan werde die EU unabhängiger von Zulieferern aus Drittstaaten, erklärte der Kommissionsbeauftragte für das Klimaschutzpaket Green Deal, Maros Sefcovic. Der Windsektor solle in Europa wachsen und international wettbewerbsfähig werden. Die Kommission will Unternehmen zudem den Zugang zu EU-Subventionen erleichtern und die Ausbildung von Fachkräften fördern.
Bislang verfehlen die EU-Staaten ihre Ausbauziele für Windenergie deutlich. Im vergangenen Jahr wurden Anlagen mit einer Kapazität von 16 Gigawatt neu in Betrieb genommen, das Ziel liegt bei jährlich 37 Gigawatt. Bis 2030 will die EU mindestens 45 Prozent ihres Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien decken, die Windkraftkapazitäten sollen dafür mehr als verdoppelt werden.
H.Nasr--SF-PST