-
Machthaber Kim: Nordkoreas Status als Atommacht ist "unumkehrbar"
-
Di Salvo bedauert Wanners Entscheidung für Österreich
-
"Sehr besonders": Brand mit Lyon zurück in Wolfsburg
-
Vorgezogene Parlamentswahl in Dänemark: Frederiksen strebt dritte Amtszeit an
-
Dritte Runde der Tarifverhandlungen in Chemie- und Pharmaindustrie beginnt
-
Mindestens 66 Tote bei Absturz von Militärmaschine in Kolumbien
-
SPD-Vorsitzende Bas: Debatte über neue Köpfe an der Parteispitze hat keinen Sinn
-
Israelische Armee greift Ziele im Süden der libanesischen Hauptstadt Beirut an
-
Sieg gegen Cilic: Zverev im Achtelfinale von Miami
-
EU und Australien schließen Handelsabkommen
-
Mindestens acht Tote bei Absturz von Militärmaschine in Kolumbien
-
Zwei Tote und dutzende Verletzte bei Flugzeugunglück in New York
-
Netanjahu kündigt nach Telefonat mit Trump Fortsetzung der Angriffe im Iran an
-
Sexueller Missbrauch: Bill Cosby muss Frau Millionen-Entschädigung zahlen
-
Militärmaschine mit 125 Insassen in Kolumbien abgestürzt
-
Neuer Audi Q9 im Realitätscheck
-
Trump vertagt Angriffspläne auf iranische Kraftwerke - Teheran dementiert Gespräche mit den USA
-
Rückschlag für Meloni: Regierung in Rom scheitert mit Justizreform
-
Dacia Striker: Schön und solide?
-
TotalEnergies beendet Windpark-Projekte vor US-Ostküste
-
Skoda Peaq: Neuer elektrischer 7‑Sitzer
-
Zahlreiche Tote bei Absturz von kolumbianischem Militärflugzeug befürchtet
-
Trump-Regierung setzt ICE-Mitarbeiter an Flughäfen ein
-
Abzocke an deutschen Zapfsäulen?
-
Niederlage für Meloni: Regierung scheitert mit Justizreform in Italien
-
Dürr sucht die Machtprobe: Rücktritt als FDP-Chef - und erneute Kandidatur
-
Neuer vollelektrischer Mercedes GLC
-
Katalonien-Tour: Lipowitz-Kollege Evenepoel Auftaktzweiter
-
FDP-Vorstand tritt geschlossen zurück - Dürr will erneut als Chef antreten
-
Bundeswehrverband sieht deutlich höheren Personalbedarf in der Truppe
-
Scheidender Mainzer Ministerpräsident Schweitzer will in Landespolitik bleiben
-
Teils lange Haftstrafen nach tödlichem Balkonsturz bei Überfall in Hamburger Hochhaus
-
Trump vertagt Angriffspläne auf iranische Kraftwerke - Ölpreis gibt nach
-
Justizreferendum in Italien: Niederlage für Meloni zeichnet sich ab
-
FDP-Chef Dürr bietet Rücktritt an - Neuwahl von Parteispitze im Mai
-
Reiter meldet sich krank: Grüner Krause übernimmt Münchner Oberbürgermeistergeschäfte
-
Prognosen: Knapper Ausgang bei Referendum zu Justizreform in Italien
-
Bas warnt SPD vor Selbstzerfleischung - Koalition will Reformen durchziehen
-
Schnieder will nach CDU-Wahlsieg in Rheinland-Pfalz Sondierungen mit SPD vorbereiten
-
Debatte über Abschaffung von kostenloser Krankenversicherung für Ehepartner
-
IEA-Chef warnt vor schwerer Energie-Krise - Ölpreis höchst volatil
-
Sloweniens Liberale stehen nach Sieg bei Parlamentswahl vor schwierigen Koalitionsgesprächen
-
Kommunalwahl in Frankreich: Rückenwind für RN und links-grüne Siege in Metropolen
-
Gericht weist Klage von jüdischem Studenten gegen Freie Universität Berlin ab
-
Ungarn nach Berichten über Durchstechen von Infos von EU-Treffen in Erklärungsnot
-
Klimaklagen scheitern: BGH verpflichtet Autobauer nicht zu früherem Verbrenner-Aus
-
Merz "dankbar" für Vertagung von Trumps Plänen zu Angriffen auf iranische Kraftwerke
-
Wadephul nimmt deutschen Botschafter gegen israelische Kritik in Schutz
-
EU-Handelsabkommen mit Australien vor dem Abschluss - Industrie will Rohstoffe
-
Merz sieht Wahlsieg in Rheinland-Pfalz als Ansporn für Reformpolitik im Bund
E-Patientenakte: Chaos Computer Club kritisiert Umgang mit Sicherheitsmängeln
Zur schrittweisen Einführung der elektronischen Patientenakte hat der Chaos Computer Club (CCC) den Umgang von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) mit angeblichen Sicherheitslücken kritisiert. Die Computerexperten seien mit ihren Bedenken monatelang nicht ernst genommen worden, sagte CCC-Mitglied Martin Tschirsich dem Magazin "stern". Demnach könnten sich Kriminelle durch Schwachstellen umfassenden Zugang zu sensiblen Gesundheitsdaten verschaffen. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums wies die Darstellung als "so nicht richtig" zurück.
Mehr als 70 Millionen Bundesbürger sollen in den kommenden Wochen die elektronische Patientenakte (ePA) erhalten, in der Diagnosen, Arztbriefe, Medikationen und sonstige Gesundheitsdaten zentral erfasst werden. Am Mittwoch startet sie in drei Testregionen: in Hamburg, Franken sowie Nordrhein-Westfalen. In einigen Wochen soll das gesamte Bundesgebiet folgen.
Tschirsich zufolge hat der CCC nachgewiesen, "dass Angreifern der Zugriff auf sämtliche digitalen Patientenakten möglich wäre". Bereits im August 2024 habe er die Manipulationsmöglichkeiten der Agentur Gematik mitgeteilt. Als Nationale Agentur für Digitale Medizin ist die Gematik zuständig für die Telematik-Infrastruktur, also die sichere Vernetzung der medizinischen Versorgung innerhalb Deutschlands.
Im Dezember 2024, so Tschirsich weiter, habe er die Sicherheitslücken praktisch demonstriert, kurz vor einer geplanten Veröffentlichung der Erkenntnisse beim CCC-Kongress in Hamburg. Darauf habe Gesundheitsminister Karl Lauterbach den CCC über sein Büro kontaktiert und "sehr dringlich" um ein persönliches Gespräch gebeten. Bei einer Videokonferenz am 20. Dezember hätten die Vertreter des CCC jedoch keine Gelegenheit gehabt, ihre Bedenken vorzubringen und auf weitere Sicherheitsmängel einzugehen.
"Er hat uns zu verstehen gegeben, dass diese Akte kommt - komme was wolle, so unser Eindruck", sagte Tschirsich. Lauterbach habe mitgeteilt, dass die elektronische Patientenakte am 15. Januar eingeführt werde, "auch ohne die von uns kritisierten Ursachen für mögliche Angriffe zu beheben." Es würden jedoch Maßnahmen entwickelt, um einen groß angelegten Angriff zu erschweren.
Das Bundesgesundheitsministerium erklärte laut "stern" auf Anfrage, das vom CCC im Dezember präsentierte Angriffsszenario sei "in dieser Kombination neu" gewesen. "Darauf haben sowohl das Bundesgesundheitsministerium wie auch die Gematik direkt reagiert", sagte ein Sprecher den Angaben zufolge. "Diese neue Sicherheitslücke wird derzeit technisch aufgelöst und ist bis zum Start der ePA in Deutschland behoben. Die ePA für alle geht nicht ans Netz, bevor solche Risiken für den massenhaften Angriff nicht ausgeschlossen sind."
In der Pilotphase sei das Angriffsszenario des CCC nicht relevant, weil nur für die Testphase registrierte Ärztinnen und Ärzte Zugriff auf Patientenakten im Behandlungskontext hätten. Auch die Gematik teilte laut "stern" auf Anfrage mit, das Angriffsszenario des CCC sei bis Dezember unbekannt gewesen und habe "eine neue Risikobetrachtung notwendig gemacht". Die Gematik habe die Punkte des CCC mit einem Maßnahmenpaket adressiert. Nach deren Umsetzung stehe dem bundesweiten Rollout nichts entgegen.
M.Qasim--SF-PST