-
Macron: Selenskyj nimmt an Sitzung beim G7-Gipfel kommende Woche in Evian teil
-
Vor U-Ausschuss: Bill Gates bestreitet Verwicklung in Epsteins Missbrauchsfälle
-
Papst Leo XIV. feiert Messe in Basilika Sagrada Família in Barcelona
-
Trump unterstreicht: Werde bei WM sein
-
Koalition berät in Spitzentreffen mit Sozialpartnern über Reformen
-
Handball: DHB-Männer im WM-Eröffnungsspiel gegen Tunesien
-
Trump: Neuer Geheimdienstchef Pulte soll Personal abbauen
-
Tankrabatt läuft zum 1. Juli aus - Einigung von Union und SPD
-
Medizinische Kreise: Mindestens zwölf Tote bei israelischen Angriffen im Südlibanon
-
"Sie halten uns zum Narren": Trump kündigt weitere Angriffe auf den Iran an
-
Wadephul: Neue Sanktionen gegen Israel derzeit "nicht geboten"
-
Nach ausländerfeindlichen Protesten wächst in Belfast die Sorge vor neuer Gewalt
-
Vor Messe in Sagrada Família: Papst Leo besucht Gefängnis und Abtei bei Barcelona
-
Rheinland-Pfalz darf frühere Hilfen für Flughafen Frankfurt-Hahn nicht rückfordern
-
Feuerwehr rettet Entenküken aus Kanalisation in Bremerhaven
-
Slots für ausländische Airlines: Bundesregierung für Marktöffnung in der Luftfahrt
-
13 neue Richterinnen und Richter für Bundesgerichte gewählt
-
Rechte Vorfälle bei Bundestags-Planspiel mit Jugendlichen: Fraktionen fordern Aufklärung
-
Epstein-Skandal: Bill Gates im US-Kongress befragt
-
Wadephul: Deutschland und Ungarn wollen Beziehungen "neu aufstellen"
-
Armbrustattacken auf Vögel an Moselufer: Polizei identifiziert Verdächtigen
-
Finanzlage der Krankenkassen noch schlechter als bisher gedacht
-
Trump: Iran hat sich "zu viel Zeit gelassen" in den Verhandlungen
-
Islamistisches Imam-Mahdi-Zentrum aus Nordrhein-Westfalen bleibt verboten
-
Tödliche Schlägerei in Diskothek in Schleswig-Holstein: Lange Haftstrafe
-
Iran-Krieg: US-Inflation steigt im Mai auf Drei-Jahres-Hoch
-
Nach Kampfjet-Aus: Merz will mit Frankreich weiter an Luftkampfsystem arbeiten
-
Bundesregierung erhofft Reformkonsens bei Sozialpartner-Treffen
-
Anlagebetrug über Callcenter in Millionenhöhe: Lange Haftstrafe für Mann in Bayern
-
Beschleunigter Glasfaserausbau: Recht auf Anschluss soll ausgeweitet werden
-
Iran-Krieg: US-Inflation steigt im Mai auf 4,2 Prozent
-
Amnesty International wirft Israel "ethnische Säuberung" im Westjordanland vor
-
Drei Tote nach Hausbrand in brandenburgischem Friesack entdeckt
-
Ausschreitungen bei ausländerfeindlichen Protesten in Belfast - London kündigt harten Kurs an
-
Observation von Maddie-Verdächtigem nicht verlängert - Polizei legt Beschwerde ein
-
Bundesregierung strebt europäische Nachfolge für FCAS-Kampfjet an
-
Zwergflusspferd in Berliner Zoo heißt Brötchen
-
Prozess um mutmaßlichen Mord an US-Touristin ab 18. August in Koblenz
-
Hitze als neue Normalität: Vergangener Monat zweitwärmster Mai seit Beginn der Aufzeichnungen
-
Krankenkassen werfen Bund "Symbolpolitik" bei finanzieller Entlastung vor
-
Reisebus mit Schulkindern kollidiert mit Linienbus: Mehrere Verletzte in Bayern
-
Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage: Polizei stoppt 15-jährige Autofahrer
-
Mette-Marits wegen Vergewaltigung angeklagter Sohn kommt doch nicht aus U-Haft frei
-
Medien: Leverkusen gewinnt Rennen um Hertha-Juwel Eichhorn
-
Mit Schockanruf um hunderttausend Euro geprellt - vermehrt russischsprachige Opfer
-
28-Jähriger in Berlin wegen Verbreitung von IS-Propaganda angeklagt
-
Kinderpornografie in Darknet angeboten: Spezialkräfte nehmen Mann in Bremen fest
-
Zahl der Petitionen an den Bundestag um ein Drittel gestiegen
-
EU-Behörde: Ewigkeitschemikalie TFA hat schädliche Wirkung bei der Fortpflanzung
-
Online-Verfahren und englische Dokumente: Regierung will Schiedsgerichte stärken
Nasa ernennt Direktor für Ufo-Forschung
Die US-Weltraumbehörde Nasa hat einen Direktor für Ufo-Forschung ernannt. Das gab die Nasa am Donnerstag anlässlich der Veröffentlichung eines Expertenberichts bekannt, der eine größere Rolle der Weltraumagentur bei der Erforschung von unbekannten Flugobjekten empfiehlt. Der Name des Direktors oder der Direktorin bleibt aber zunächst geheim. Damit sollen angesichts des Themas, das viele Emotionen weckt, Drohungen und Belästigungen verhindert werden.
"Es steckt in der DNA der Nasa zu erforschen - und zu fragen, warum Dinge sind wie sie sind", sagte der Leiter der Weltraumbehörde, Bill Nelson. "Wir wollen die Konversation über UAP von Sensationalismus zur Wissenschaft verschieben." UAP ist die englische Abkürzung für den Begriff unidentifizierte Luftraum-Phänomene, der von den US-Behörden inzwischen anstelle des Begriffs Ufo (nicht identifiziertes Flugobjekt) verwendet wird.
Ein von der Nasa beauftragtes Expertenteam hatte in einem am Donnerstag vorgelegten Bericht erklärt, bei der Überprüfung von Ufo-Sichtungen seien unter anderem "neue und zuverlässige Methoden zum Datensammeln" und "fortgeschrittene Analysetechniken" notwendig. "Die Nasa mit ihrer umfassenden Expertise in diesen Bereichen und ihrem weltweiten Ruf von wissenschaftlicher Offenheit ist in einer hervorragenden Position, zu UAP-Studien beizutragen."
In ihrem Bericht heben die Experten hervor, dass die Nasa über eine Vielzahl von Instrumenten zur Beobachtung der Erde und des Weltraums verfüge und neue Instrumente entwickele. Die Weltraumbehörde habe außerdem ein "umfassendes Archiv von historischen und aktuellen Datensätzen". So könne die Nasa prüfen, ob bestimmte Umweltbedingungen etwa in der Erdatmosphäre mit Ufo-Sichtungen im Zusammenhang stünden.
Eine Beteiligung der Nasa an der Untersuchung von Ufo-Sichtungen würde auch helfen, den negativen Ruf von Meldungen durch die Bevölkerung zu beheben, schreiben die Experten. "Die negative Wahrnehmung rund um die Meldung von UAP stellt ein Hindernis für das Sammeln von Daten zu diesen Phänomenen dar. Die Beteiligung der Nasa bei UAP wird eine äußerst wichtige Rolle darin spielen, das Stigma im Zusammenhang mit UAP-Meldungen zu reduzieren."
Die Experten heben hervor, dass die Beteiligung der Öffentlichkeit eine wichtige Rolle bei der Untersuchung von Ufo-Sichtungen spielen könne. So könnten Smartphone-Apps genutzt werden, um zeitgleich Bilder und andere Daten von solchen Sichtungen zu sammeln.
Die Nasa hatte im vergangenen Jahr verkündet, Beobachtungen zu analysieren, die nicht eindeutig - etwa als technische oder Naturphänomene - identifiziert werden können. Während Ufos die Öffentlichkeit seit Langem faszinieren, hat die Wissenschaft das Thema häufig kaum ernst genommen oder gar gemieden.
Die US-Geheimdienste legten im Sommer 2021 einen mit Spannung erwarteten Bericht zu Ufo-Sichtungen vor. Darin ausgewertet wurden 144 Berichte des Militärs über Sichtungen zwischen den Jahren 2004 und 2021. Nur in einem Fall gab es für eine Sichtung eine Erklärung: Bei dem Flugobjekt handelte es sich dem Bericht zufolge vermutlich um einen großen, Luft verlierenden Ballon.
Hinweise auf mögliches außerirdisches Leben fanden sich in dem Bericht nicht. Explizit ausgeschlossen wird die Existenz von Aliens ebenfalls nicht - der neunseitige Bericht ließ das Thema außen vor.
Wie sehr das Thema Ufos und Außerirdische fasziniert, wurde zuletzt am Dienstag in Mexiko deutlich: Im mexikanischen Parlament führte ein selbsternannter Ufo-Experte zwei angebliche Mumien von Außerirdischen vor. Die Vorführung löste Kopfschütteln und zahlreiche amüsierte Kommentare aus.
L.AbuAli--SF-PST