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Endlich keine "Zielscheibe" mehr: Alcaraz unterliegt Medwedew
Die Siegesserie von Tennisstar Carlos Alcaraz hat am Samstag in Indian Wells ein unerwartet deutliches Ende genommen. Der Weltranglistenerste unterlag im Halbfinale des ATP-Masters dem Russen Daniil Medwedew 3:6, 6:7 (3:7), für den Spanier war es die erste Niederlage im Jahr 2026 nach 16 Siegen. Medwedew, nun auch schon mit neun Erfolgen in Serie, trifft im Finale auf Jannik Sinner, der zuvor Deutschlands Nummer eins Alexander Zverev ausgeschaltet hatte (6:2, 6:4).
Der Druck der Serie habe bei dieser klaren Niederlage keine Rolle gespielt, sagte Alcaraz: "Darüber denke ich gar nicht nach." Wohl aber habe er in den vergangenen Wochen "eine Zielscheibe auf dem Rücken" gespürt: Jeder Gegner rufe eine ganz besondere Leistung gegen ihn ab. "Manchmal hat man das Gefühl, dass sie ein wahnsinniges Level spielen", sagte er, das gelte auch für Medwedew: "Ich habe Daniil ehrlich gesagt noch nie so spielen sehen."
Alcaraz hatte seit Jahresbeginn mit dem Triumph bei den Australian Open zunächst seinen Karriere-Grand-Slam komplett gemacht, anschließend gewann er auch das Turnier in Doha. Am Samstag in Kalifornien machte Medwedew dem Spanier aber mit seinem aggressiven Grundlinienspiel und einem überragenden Aufschlag zu schaffen, wirkte meist dominant in den Ballwechseln. Er steht nun zum dritten Mal im Finale von Indian Wells - 2023 und 2024 hatte er dort gegen Alcaraz verloren.
J.AbuShaban--SF-PST