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Hoffmann in Engelberg nur von Prevc geschlagen
Felix Hoffmann Zweiter, Philipp Raimund Vierter: Die deutschen Top-Skispringer haben zum Auftakt der Generalprobe für die Vierschanzentournee in Engelberg geglänzt. Seinen fünften Sieg in Folge holte bei schwierigen Windverhältnissen in der Zentralschweiz Weltmeister Domen Prevc aus Slowenien.
Hoffmann, der am Freitag überraschend die Qualifikation gewonnen hatte, stand nach Sprüngen auf 138,0 und 141,0 m zum zweiten Mal in seiner Karriere auf dem Podest. Nach dem ersten Durchgang hatte der Thüringer noch auf dem vierten Platz gelegen, zum Sieg fehlten umgerechnet nur zwei Meter. Knapp dahinter folgte Raimund - beide gehören damit zumindest zum erweiterten Favoritenkreis für die Tournee.
Viel mehr war für das DSV-Team aber nicht zu holen. In Abwesenheit der formschwachen Andreas Wellinger und Karl Geiger verbesserte sich Pius Paschke, der 2023 auf der Gross-Titlis-Schanze seinen ersten Weltcupsieg gefeiert hatte, mit einem starken zweiten Sprung auf 130,0 m noch vom 25. auf den 15. Platz. Youngster Ben Bayer (21) landete bei seinem Weltcup-Debüt auf dem 38. Rang, Luca Roth war als 54. schon in der Qualifikation gescheitert.
Nicht zu schlagen war Prevc, der auf 138,5 und 142,0 m segelte und seine Siegesserie fortsetzte. Mit 330,2 Punkten lag er vor Hoffmann (325,4) und dem Japaner Ren Nikaido (318,1).
Am Sonntag folgt in Engelberg der letzte Wettkampf vor der kurzen Weihnachtspause, ehe direkt nach den Feiertagen die Tournee ansteht. Dann werden auch Wellinger und Geiger wieder mit dabei sein. "Wir sind im Training und bereiten sie darauf vor. Sie werden definitiv bei der Vierschanzentournee an den Start gehen", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher im ZDF.
H.Nasr--SF-PST