-
PSG schlägt Barcelona torreich - Wirtz trifft für Liverpool
-
Starker VfB verpasst gegen Atlético Ausrufezeichen
-
Nach langer Verzögerung: US-Behörden genehmigen Boeing 737 Max 10
-
DEL: Köln unterliegt Schwenningen erneut
-
US Schauspielerin Christina Applegate erhielt falsche MS-Diagnose
-
Trump: Habe Putin um Freilassung von US-Bürger Hubbard gebeten
-
Franz Wagner gibt Entwarnung: "Fühle mich gut"
-
Ebola-Epidemie: Nigeria meldet ersten Fall
-
Italienische Regierung schickt nach Ausschreitungen 500 Soldaten nach Mailand
-
Selenskyj: Kiew muss bei möglichem Ukraine-Gipfel von Putin, Trump und Xi dabei sein
-
Arsenal-Coach Arteta hofft auf Genesung von Kompany
-
Doppelpacker Guirassy schießt Dortmund zum Sieg in Baku
-
Selenskyj: Ukraine muss an möglichem Treffen von Putin, Trump und Xi teilnehmen
-
Tod von 53 Migranten in Texas: Schleuser zu 30 Jahren Haft verurteilt
-
Kurz vor Stichwahl in Brasilien: Lula fordert Annullierung von Bolsonaros Kandidatur
-
Verbrenner-Aus: Mitte-Fraktionen im EU-Parlament handeln Kompromiss aus
-
Prinz Harry will "Schlussstrich" unter Streit mit seiner Familie ziehen
-
Kreise: Erstes Abschiebezentrum von EU-Ländern in Drittstaat soll in Ruanda entstehen
-
Nach massiven Ausschreitungen: Neue nächtliche Ausgangssperren in französischen Städten
-
UNO verurteilt Gewalt bei Protesten in europäischen Städten
-
Merz würdigt Beitrag türkischer Gastarbeiter für Entwicklung Deutschlands
-
AfD bestätigt Angriff auf E-Mail-Postfächer: "Große Datenmengen abgeflossen"
-
SPD-Politikerin Hesse als Landtagspräsidentin in Mecklenburg-Vorpommern bestätigt
-
Merz: Türkische Gastarbeiter haben industrielle Substanz Deutschlands mitaufgebaut
-
Rumänien: Parlament billigt Regierung von Pro-Europäer Niculescu
-
Bangen um Kompany und Kimmich - noch keine Neuer-Entscheidung
-
Merz verkündet Investitionszusagen in Höhe von rund 230 Milliarden
-
UNHCR: 250.000 Binnenflüchtlinge im Jemen seit August
-
Umfrage in Bayern: Zustimmung für Aigner als mögliche Bundespräsidentin
-
Merz kritisiert Berliner Pläne zu Vergesellschaftung
-
Henrichmann schließt Unruhestiftung durch "ausländische Kräfte" nicht aus
-
Mehr Eisbrecher und Unterseekabel: EU stellt neue Arktisstrategie vor
-
Ausschreitungen in Frankreich: Innenminister mit Manipulationsvorwurf konfrontiert
-
Mecklenburg-Vorpommern: AfD-Kandidat scheitert bei Landtagspräsidentenwahl
-
Bundesnetzagentur leitet Verfahren gegen Öko-Stromanbieter Grüüün ein
-
Stromausfall sorgt für Störungen bei Google-Diensten - britische Banken betroffen
-
Europäische Protestwelle erhöht den Druck auf die EU-Spitze
-
Trump nutzt Frankreichs Unruhen im Wahlkampf in Kansas
-
Biologin warnt vor technischen Eingriffen in komplexe Ökosysteme
-
Israels Wirklichkeit entzieht sich einfachen deutschen Zuschreibungen
-
Dreizehnjähriger spielt Klavier auf dem Teufelstisch im Bodensee
-
Mercedes erweitert Classic Center in Fellbach deutlich
-
SEK nimmt Mann nach Schüssen in Oberfischach fest
-
Lehrkräftemangel trifft Förderschulen in Baden-Württemberg besonders stark
-
Berliner Linke berät über möglichen Ausschluss von Vanessa Emde
-
Zehn Jahre nach BASF-Unglück bleibt juristische Aufarbeitung umstritten
-
Berliner Koalitionspläne verschärfen Streit über den Linke-Landesverband
-
Macron setzt nach landesweiten Protesten auf schärfere Sicherheitsmaßnahmen
-
EU-Reaktionen auf Frankreichs Proteste offenbaren unterschiedliche Maßstäbe
-
Motsi Mabuse berichtet von Alltagsrassismus in Deutschland
Tausende Indonesier warten nach tödlichem Erdbeben auf Hilfe
Nach einem schweren Erdbeben mit dutzenden Todesopfern auf der indonesischen Insel Flores haben am Sonntag tausende Überlebende auf Hilfe gewartet. Hunderte Gebäude wurden bei dem Erdstoß der Stärke 7,7 am Samstag beschädigt, rund 5000 Menschen mussten nach Behördenangaben ihre Häuser verlassen. Experten zählten fast 1000 Nachbeben. Betroffene Gebiete waren von der Stromversorgung abgeschnitten, mindestens eine wichtige Zufahrtsstraße war nach einem Erdrutsch unpassierbar. Die Zahl der Todesopfer stieg auf mindestens 53, mehr als 130 Menschen wurden verletzt.
"Wir brauchen Essen, Trinken, Medikamente und Windeln für die Kinder", berichtete Umri aus dem Dorf Nangahale an der Nordküste von Flores. Gemeinsam mit zahlreichen weiteren Dorfbewohnern harrte Umri aus Angst vor weiteren Beben auf einem Hügel oberhalb des Dorfes im Freien aus. Bertolomeus Tiga aus dem Dorf Kisol sagte der Nachrichtenagentur AFP, Polizisten hätten zwar am Samstag einen Schadensbericht aufgenommen, Hilfe sei jedoch zunächst nicht eingetroffen.
Nach Angaben von Katastrophenschutzchef Suharyanto waren am Sonntag mindestens fünf Hubschrauber, mehrere Flugzeuge, ein Marineschiff und weitere Schiffe auf dem Weg ins Erdbebengebiet. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und Roten Halbmond (IKRK) kündigte einen Hilfseinsatz an.
Die indonesische Regierung entsandte 275 Tonnen Hilfsgüter. Benötigt wurden nach Angaben der Rettungskräfte vor allem Zelte, Decken, Feldbetten, sauberes Trinkwasser, Stromgeneratoren sowie Lebensmittel und Medikamente. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bot an, die Such- und Rettungseinsätze mit Hilfe des Copernicus-Satellitenprogramms zu unterstützen.
Sie habe noch nie ein derart starkes Beben erlebt, sagte Yulian Yuita Ekalia, die in Ruteng mehr als 100 Kilometer vom Epizentrum entfernt lebt. "Es hat sich angefühlt wie auf einem Trampolin, es war sehr beängstigend", schilderte die Universitätsdozentin. "Alles im Haus ist heruntergefallen: der Fernseher, die Pokale meines Sohnes, die Geschirrregale, die Koffer auf den Schränken."
In der Stadt Ruteng wurde das Krankenhaus schwer beschädigt, Patienten wurden in eilig aufgestellte Zelte verlegt. In einem zum Operationssaal umfunktionierten intakt gebliebenen Lagerraum erhielt eine Schwangere einen Not-Kaiserschnitt, wie Krankenhaussprecherin Yohana Raisita Damalia Mari sagte: "Zum Glück ist der Eingriff gut verlaufen, der Patientin und ihrem Baby geht es gut."
Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, wo mehrere Erdplatten zusammenstoßen. Es kommt daher häufig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen. 1992 kamen bei einem Beben der Stärke 7,7 auf Flores rund 2500 Menschen ums Leben. Im Dezember 2006 ereignete sich vor der Küste der indonesischen Insel Sumatra ein schweres Beben der Stärke 9,1. Der dadurch ausgelöste Tsunami kostete in Südostasien etwa 220.000 Menschen das Leben, allein in Indonesien starben 170.000 Menschen.
Y.AlMasri--SF-PST