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Darts-WM: Pietreczko in Runde zwei - Springer raus
Ricardo Pietreczko ist als vierter deutscher Spieler in die zweite Runde der Darts-WM eingezogen. Der gebürtige Berliner setzte sich in seinem Auftaktspiel am sechsten Turniertag im Londoner Alexandra Palace nach zwischenzeitlichen Kreislaufproblemen mit 3:1 Sätzen gegen den früheren Majorsieger José de Sousa aus Portugal durch. Niko Springer schied nach dem 1:3 gegen den Australier Joe Comito dagegen aus.
Der hochveranlagte Mainzer wurde seiner Favoritenrolle nicht gerecht. Immer wieder haderte Springer mit seinem Spiel, es schlichen sich einfache Fehler ein. Auch seine zweite Partie im Ally Pally ging verloren. Neben dem 25-Jährigen war zuvor auch Lukas Wenig ausgeschieden, Pietreczko, Arno Merk, Gabriel Clemens und Max Hopp kamen weiter.
"Mitte des dritten Satzes hatte ich auf einmal Kreislaufprobleme, mir war schwarz vor Augen", sagte Pietreczko am Sport1-Mikrofon. Er sei etwas unterzuckert gewesen, erklärte Pietreczko, dazu kam die Hitze auf der Bühne: "Ich werde gleich erstmal einen Schokoriegel essen und dann schauen wir, ob es besser wird. Dann werde ich ins Hotel und schnell schlafen gehen." Als nächstes trifft "Pikachu" auf die Engländerin Fallon Sherrock oder ihren Landsmann Dave Chisnall.
Pietreczko, der im vergangenen Jahr das Achtelfinale erreicht hatte, konnte sich auf seine Doppelstärke verlassen. In den ersten beiden Sätzen blieb die Nummer 33 der Welt im Entscheidungsleg nervenstark. Den dritten Durchgang gab Pietreczko ab, dann fand er aber wieder zu seinem Spiel und verwandelte seinen dritten Matchdart.
Die deutsche Nummer eins Martin Schindler ist am Mittwochabend gegen den Engländer Stephen Burton gefordert. Als letzter Teilnehmer aus Deutschland steigt Debütant Dominik Grüllich am Donnerstagabend gegen den Niederländer Jermaine Wattimena in das XXL-Turnier ein.
Der Waliser Gerwyn Price hatte zum Auftakt wenig Mühe. Der Weltmeister von 2021 setzte sich gegen den Tschechen Adam Gawlas mit 3:0 durch und präsentierte sich in guter Form. Danny Noppert, die Nummer sechs der Welt, kam gegen seinen niederländischen Landsmann Jurjen van der Velde beim 3:1 nur kurz in Bedrängnis.
C.Hamad--SF-PST