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Hopps Weg zurück zur WM: "Wollte die ganze Welt umarmen"
Auf seinem beschwerlichen Weg zurück auf die große Darts-Bühne griff Max Hopp tief in die Trickkiste. "Einer der Gründe, weshalb ich Sport1-Experte bin, ist - und das soll gar nicht falsch rüberkommen -, dass ich in London jeden Tag trainieren konnte", verriet der deutsche WM-Rekordteilnehmer dem SID.
Aufgrund seines Standings in der Szene erhielt Hopp eine Zugangskarte für den Trainingsraum im Spielerhotel. "Dort habe ich jeden Tag mit den WM-Spielern gespielt", sagte der Hesse: "Da schraubst du dein Pensum automatisch nach oben, diese Vorbereitung gibt dir nochmal ein paar Prozente. Die Jungs geben dir auch noch nette Worte auf den Weg."
Unter anderem habe er gegen Ex-Weltmeister Luke Humphries oder Stephen Bunting gespielt, sagte Hopp und scherzte: "Ich bin aber niemanden auf den Nerv gegangen." Die Trainingseinheiten auf höchstem Niveau haben Hopp "viel gegeben. Bei der Qualifying-School hatte ich deshalb eine breite Brust".
Bei dieser erlangte Hopp nur wenige Tage nach seinem letzten TV-Einsatz im WM-Finale seine Tourkarte zurück, verloren hatte er diese Ende 2022. Nun steht der "Maximiser" wieder als Spieler im Alexandra Palace auf der Bühne. Am Montagabend (ab 20 Uhr/Sport1 und DAZN) trifft der Junioren-Weltmeister von 2015 auf den Engländer Martin Lukeman.
Als er das WM-Ticket gelöst hatte, wollte Hopp "die ganze Welt umarmen und auf der Stelle tanzen", sagte der erste deutsche PDC-Turniersieger. Nach all den schwierigen letzten Jahren sei es "ein wundervolles Gefühl" gewesen, so der 29-Jährige.
Nach seinem Verlust der Tourkarte hatte Hopp auf der Challenge Tour um überschaubare Preisgelder gespielt, Turnierreisen nach England entpuppten sich im Nachhinein als Minusgeschäft. Das habe ihn "nicht wirklich glücklich gemacht", gab Hopp zu. Nun ist der Idsteiner auf gutem Wege, sich wieder auf der Profitour zu etablieren.
N.Awad--SF-PST