-
Sicherheitsvorfall: Flugbetrieb in Köln/Bonn unterbrochen
-
US-Außenminister Marco Rubio zu Sicherheitskonferenz in München eingetroffen
-
Tödlicher Unfall in Bayern: S-Bahn schleift Auto hunderte Meter mit
-
NBA: Kleber siegt mit den Lakers - Rekord für James
-
Fleischproduktion in Deutschland konstant
-
Ein Toter nach gewaltsamer Auseinandersetzung an Restaurant in Hamburg
-
Einjährige gerät unter Straßenbahn: Baby in Frankfurt/Oder nur leicht verletzt
-
Nordrhein-Westfalen: 18-Jähriger stirbt nach Kollision von Auto und Regionalzug
-
US-Außenminister Marco Rubio zu Sicherheitskonferenz nach München aufgebrochen
-
NBA: Kleber siegt mit den Lakers - Meister Oklahoma verliert
-
Bahn-Gipfel: GdP-Chef Roßkopf fordert mehr Streifen der Bundespolizei in Zügen
-
Linder lässt Wolfsburg hoffen: "Wie ein Sieg angefühlt"
-
Geissens-Video statt Merz: Langenhan drückt den Kanzler weg
-
Silber statt Gold: Chloe Kim dennoch "stolz" und "glücklich"
-
Nach Doppel-Sturz: Bleiben deutsche Snowboarder ohne Medaille?
-
Pressestimmen zum Olympia-Ausschluss von Heraskewytsch
-
Parlamentswahl in Bangladesch: BNP reklamiert Wahlsieg für sich
-
Auswärtiges Amt bereitet Betreuung deutscher Dschihadisten im Irak vor
-
Tarifverhandlungen bei der Bahn: Abschluss von Verhandlungswoche mit GDL
-
Sicherheitsgipfel der Bahn nach gewaltsamem Tod von Zugbegleiter
-
Merz hält zum Auftakt der Münchner Sicherheitskonferenz Rede zur Außenpolitik
-
Venezuelas Übergangspräsidentin signalisiert Bereitschaft für freie Wahlen
-
NRW: 18-jähriger Pkw-Fahrer stirbt nach Kollision mit Regionalbahn
-
TV-Prognose: BNP liegt bei Parlamentswahlen in Bangladesch weit vorn
-
Draisaitl-Tor nach 23 Sekunden: DEB-Team startet mit Sieg
-
Nach Aufruf zur Befehlsverweigerung: US-Gericht stoppt Sanktionen gegen Senator Kelly
-
Für "billigere Autos": Trump kippt zentrale Klimaschutz-Vorgabe der USA
-
Merz erteilt gemeinsamen EU-Schulden erneut Absage
-
Nagelsmann hält Tür für ter Stegen offen - kein Neuer-Comeback
-
Trump kippt zentrale Klimaschutz-Vorgabe für Auto- und Gasindustrie in den USA
-
Venezuela: Tausende bei erster großer Oppositions-Demo nach Maduro-Festnahme
-
"Rekord-Tobis" rasen zu Gold mit der Teamstaffel
-
Interne Konflikte: US-Wettbewerbshüterin Slater verkündet Rückzug
-
Gemeinsame Aufnahme von Schulden in der EU: Macron "optimistisch"
-
Mexikos Schiffe mit Hilfslieferungen erreichen Kuba
-
Nations League: DFB gegen Niederlande, Serbien und Griechenland
-
Taiwans Präsident warnt vor chinesischem Expansionsstreben - Peking nennt ihn "Kriegstreiber"
-
Wadephul fordert Rücktritt von UN-Sonderberichterstatterin Albanese
-
Lollobrigida holt nächstes Gold für Italien
-
Französischer Republikaner-Chef Retailleau will Präsident werden
-
Empörung in Ukraine nach Olympia-Ausschluss von Skeleton-Fahrer Heraskewytsch
-
Bericht: Chrupalla beschäftigt Ehefrau eines anderen AfD-Politikers
-
Nach Ende des Grönland-Streits wollen Europäer mehr Verantwortung in der Nato übernehmen
-
Lebenslange Haft für tödlichen Messerangriff bei Kulturfest in Bayern
-
Regierung gibt Schloss Meseberg als Gästehaus auf - Vertrag endet 2027
-
DEB-Frauen im Viertelfinale gegen Kanada
-
Gericht: Kein allgemeines Persönlichkeitsrecht für Sylter Goldschakal
-
Beamtenbund: Forderung nach Einzahlung in Rentenkasse ist "populistischer Unfug"
-
Vor Sicherheitsgipfel zur Bahn Forderung nach mehr Schutz für Beschäftigte
-
Trumps Milliardenklage gegen die BBC: Verhandlungstermin auf Februar 2027 festgelegt
Drama in Paris: Alcaraz siegt nach Traum-Comeback gegen Sinner
Carlos Alcaraz sank nach 5:29 Stunden für die Ewigkeit restlos erledigt und überwältigt von Glück auf dem Court Philippe Chatrier zu Boden. Der Comeback-König von Paris hat wieder zugeschlagen und nach einem Tennis-Drama in fünf Akten erneut die French Open gewonnen.
Im hochdramatischen Finale von Roland Garros wehrte der Spanier gegen den Weltranglistenersten Jannik Sinner drei Matchbälle ab und drehte einen 0:2-Satzrückstand - Alcaraz hatte 2024 bereits Alexander Zverev in einem denkwürdigen Endspiel über fünf Sätze bezwungen.
Im längsten Finale in der Geschichte von Roland Garros verwandelte der 22 Jahre alte Weltranglistenzweite im entscheidenden Match-Tiebreak seinen ersten Matchball zum 4:6, 6:7 (4:7), 6:4, 7:6 (7:3), 7:6 (10:2), gewann seinen fünften Grand-Slam-Titel und wahrte seine makellose Final-Bilanz bei den vier wichtigsten Turnieren. 15.000 Zuschauer, darunter scharenweise Sport-Prominenz wie Basketball-Ikone Dirk Nowitzki und Formel-1-Star Georg Russell, waren völlig aus dem Häuschen.
Sinner (23) kassierte in seinem ersten Finale von Roland Garros die wohl bitterste Niederlage seiner Karriere. Nach drei Major-Siegen sowie zuletzt den Triumphen bei den US Open und Australian Open verlor er erstmals ein Grand-Slam-Finale. Nur 35 Tage vor dem Endspiel war Sinners dreimonatige Dopingsperre abgelaufen, die in Paris allenfalls ein Randthema war.
Nach dem Sieg im Endspiel, das Zverev durch seine Viertelfinal-Niederlage gegen Novak Djokovic frühzeitig verpasst hatte, ist Alcaraz 2,55 Millionen Euro reicher - den gleichen Betrag hatte Frauen-Siegerin Coco Gauff am Samstag kassiert. Für Sinner gab es immerhin noch die Hälfte. Das zuvor längste Paris-Finale hatte 1982 Mats Wilander nach 4:42 Stunden gegen Guillermo Vilas gewonnen.
Der Noch-Nicht-Klassiker zwischen Sinner und Alcaraz - "damit das ein Klassiker wird, müssen die beiden erstmal mehr als zehn Jahre gegeneinander spielen", hatte Djokovic gesagt - war mit größter Spannung erwartet worden. Sinner hatte im Turnierverlauf bis zum Finale keinen Satz abgegeben und sich nur im Halbfinale gegen Djokovic strecken müssen. Alcaraz wirkte auf dem Weg ins Endspiel mitunter wackelig, gab vier Sätze ab und tat sich auch beim Aufgabesieg gegen Lorenzo Musetti im Halbfinale schwer. Signifikant frischer wirkte aber am Sonntag keiner der beiden Kontrahenten.
Bei wie im Frauenfinale spürbarem Wind unterliefen beiden in der Frühphase des Spiels ungewohnt viele Fehler. Alleine das erste Aufschlagspiel, in dem Alcaraz drei Breakchancen vergab, dauerte zwölf Minuten. In der entscheidenden Phase des ersten Satzes setzte sich ein Fremdkörper in Alcaraz' Auge fest, er ließ sich beim Stand von 4:5 behandeln - und nach dem folgenden Aufschlagspiel war der Satz weg. Auch den zweiten Satz bestimmte Sinner, auch wenn es letztlich enger und das Match immer besser wurde.
Nach dem doppelten Satzverlust wehrte sich Alcaraz mit allen Mitteln, so wie er es im Vorjahr gegen Zverev gemacht hatte, und sicherte sich den dritten Durchgang. Zuvor hatte Sinner 31 Grand-Slam-Sätze in Serie gewonnen. Danach wurde das Spiel dramatisch. Auf der Tribüne schüttelte Ehrengast Andre Agassi ungläubig den Kopf - er selbst hatte 1999 ein wildes Finale nach 0:2-Satzrückstand gegen Andrij Medwedjew gewonnen.
Alcaraz, dem ein solches Comeback in einem Grand-Slam-Match nie gelungen war, verlor nie den Glauben an sich. Auch nicht als Sinner bei 5:3 und 40:0 bei Aufschlag Alcaraz im vierten Satz Matchbälle hatte. Und letztlich belohnte sich das größte Mentalitätsmonster der Tennis-Welt für seinen unglaublichen Kraftakt.
B.AbuZeid--SF-PST