-
US-Außenminister Marco Rubio zu Sicherheitskonferenz nach München aufgebrochen
-
NBA: Kleber siegt mit den Lakers - Meister Oklahoma verliert
-
Bahn-Gipfel: GdP-Chef Roßkopf fordert mehr Streifen der Bundespolizei in Zügen
-
Linder lässt Wolfsburg hoffen: "Wie ein Sieg angefühlt"
-
Geissens-Video statt Merz: Langenhan drückt den Kanzler weg
-
Silber statt Gold: Chloe Kim dennoch "stolz" und "glücklich"
-
Nach Doppel-Sturz: Bleiben deutsche Snowboarder ohne Medaille?
-
Pressestimmen zum Olympia-Ausschluss von Heraskewytsch
-
Parlamentswahl in Bangladesch: BNP reklamiert Wahlsieg für sich
-
Auswärtiges Amt bereitet Betreuung deutscher Dschihadisten im Irak vor
-
Tarifverhandlungen bei der Bahn: Abschluss von Verhandlungswoche mit GDL
-
Sicherheitsgipfel der Bahn nach gewaltsamem Tod von Zugbegleiter
-
Merz hält zum Auftakt der Münchner Sicherheitskonferenz Rede zur Außenpolitik
-
Venezuelas Übergangspräsidentin signalisiert Bereitschaft für freie Wahlen
-
NRW: 18-jähriger Pkw-Fahrer stirbt nach Kollision mit Regionalbahn
-
TV-Prognose: BNP liegt bei Parlamentswahlen in Bangladesch weit vorn
-
Draisaitl-Tor nach 23 Sekunden: DEB-Team startet mit Sieg
-
Nach Aufruf zur Befehlsverweigerung: US-Gericht stoppt Sanktionen gegen Senator Kelly
-
Für "billigere Autos": Trump kippt zentrale Klimaschutz-Vorgabe der USA
-
Merz erteilt gemeinsamen EU-Schulden erneut Absage
-
Nagelsmann hält Tür für ter Stegen offen - kein Neuer-Comeback
-
Trump kippt zentrale Klimaschutz-Vorgabe für Auto- und Gasindustrie in den USA
-
Venezuela: Tausende bei erster großer Oppositions-Demo nach Maduro-Festnahme
-
"Rekord-Tobis" rasen zu Gold mit der Teamstaffel
-
Interne Konflikte: US-Wettbewerbshüterin Slater verkündet Rückzug
-
Gemeinsame Aufnahme von Schulden in der EU: Macron "optimistisch"
-
Mexikos Schiffe mit Hilfslieferungen erreichen Kuba
-
Nations League: DFB gegen Niederlande, Serbien und Griechenland
-
Taiwans Präsident warnt vor chinesischem Expansionsstreben - Peking nennt ihn "Kriegstreiber"
-
Wadephul fordert Rücktritt von UN-Sonderberichterstatterin Albanese
-
Lollobrigida holt nächstes Gold für Italien
-
Französischer Republikaner-Chef Retailleau will Präsident werden
-
Empörung in Ukraine nach Olympia-Ausschluss von Skeleton-Fahrer Heraskewytsch
-
Bericht: Chrupalla beschäftigt Ehefrau eines anderen AfD-Politikers
-
Nach Ende des Grönland-Streits wollen Europäer mehr Verantwortung in der Nato übernehmen
-
Lebenslange Haft für tödlichen Messerangriff bei Kulturfest in Bayern
-
Regierung gibt Schloss Meseberg als Gästehaus auf - Vertrag endet 2027
-
DEB-Frauen im Viertelfinale gegen Kanada
-
Gericht: Kein allgemeines Persönlichkeitsrecht für Sylter Goldschakal
-
Beamtenbund: Forderung nach Einzahlung in Rentenkasse ist "populistischer Unfug"
-
Vor Sicherheitsgipfel zur Bahn Forderung nach mehr Schutz für Beschäftigte
-
Trumps Milliardenklage gegen die BBC: Verhandlungstermin auf Februar 2027 festgelegt
-
Trumps Grenzbeauftragter Homan: ICE-Einsatz in Minnesota wird beendet
-
Richterbund schlägt Alarm: Eine Million offene Verfahren und Verdächtige in Freiheit
-
Studie: Kreml-freundliche Posts nutzen Epstein-Akten für Desinformation über die Ukraine
-
Lufthansa: Knapp 800 Flüge wegen Streiks annulliert
-
Bundesgerichtshof verhandelt über Werbung für Cannabis auf Rezept
-
Selenskyj: Ausschluss von ukrainischen Athleten von Olympia nutzt "Aggressoren"
-
Selbst abgeräumt: Snowboardcrosser ohne Medaille
-
Erstmals nach Sturz Hasinas: Neues Parlament in Bangladesch gewählt
Parlamentswahl in Bangladesch: BNP reklamiert Wahlsieg für sich
Nach erheblichen Vorsprüngen in ersten TV-Prognosen hat die Bangladesh Nationalist Party (BNP) den Wahlsieg bei den Parlamentswahlen in Bangladesch für sich reklamiert. "Dieser Sieg war erwartet", sagte der hochrangige BNP-Vertreter Salahuddin Ahmed der Nachrichtenagentur AFP am Freitag. Die Islamisten der Partei Jamaat-e-Islami sprachen indes von "ernsthaften Fragen zur Integrität des Ergebnisverfahrens". Neu Delhi und Washington gratulierten der BNP zum Wahlsieg.
Mehrere bangladeschische Sender berichteten, die BNP hätte eine große Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhalten und würde vermutlich eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament erzielen. Dem Sender Jamuna zufolge kam die Partei auf 212 von 300 zu vergebenen Sitzen.
BNP-Vertreter Ahmed sagte AFP, es sei "nicht überraschend, dass das Volk von Bangladesch sein Vertrauen in eine Partei gesetzt hat, die in der Lage ist, die Träume zu verwirklichen, die unsere Jugend während des Aufstands erdacht hat." Zugleich warnte er vor "wachsenden Herausforderungen beim Aufbau eines Landes, das frei von Diskriminierung ist."
Die von der Partei Jamaat-e-Islami angeführten Islamisten kamen dem Sender Jamuna zufolge auf 70 Sitze. Das entspricht zwar einer deutlichen Verbesserung gegenüber früheren Wahlergebnissen, ist jedoch ein deutlich geringerer Stimmenanteil, als die Islamisten sich erhofft hatten.
Nach Veröffentlichung der ersten Prognosen äußerten die Islamisten Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit. "Wir sind mit dem Prozess rund um die Wahlergebnisse nicht zufrieden", erklärte Jamaat-e-Islami. Die Partei rief dazu auf, bis zur Bekanntgabe offizieller Ergebnisse "geduldig zu bleiben".
Die Wahlkommission des südasiatischen Landes hat bislang keine offiziellen Ergebnisse veröffentlicht. Sie sollen im Laufe des Morgens bekanntgegeben werden.
Neu Delhi und Washington warteten mit ihren Glückwünschen für die BNP nicht auf die offiziellen Ergebnisse. "Dieser Sieg zeigt das Vertrauen des Volkes von Bangladesch in Ihre Führung", erklärte der indische Premierminister Narendra Modi in Onlinediensten mit Blick auf den BNP-Kandidaten für das Amt des Regierungschefs, Tarique Rahman. Die US-Botschaft in Dhaka gratulierte der BNP zu einem "historischen Sieg".
Die Parlamentswahlen in Bangladesch am Donnerstag waren die ersten nach dem Sturz der langjährigen Regierungschefin Scheich Hasina im Jahr 2024. Wahlberechtigt waren rund 127 Millionen Menschen, 44 Prozent von ihnen jünger als 37 Jahre.
Neben der Parlamentswahl fand eine Volksabstimmung über wegweisende politische Reformen in dem mehrheitlich muslimischen Land statt. Laut Interims-Regierungschef Muhammad Yunus ist es das Ziel der Verfassungsreformen, die Rückkehr einer autokratischen Einparteienherrschaft zu verhindern.
Das umfangreiche Reformprojekt, über das die Menschen in einer Volksabstimmung entschieden, ist als "Juli-Charta" bekannt. Es sieht die zeitliche Beschränkung der Amtszeit des Regierungschefs vor. Zudem sind die Schaffung eines Oberhauses des Parlaments und eine größere Unabhängigkeit der Justiz geplant. Ersten TV-Prognosen zufolge stimmten die Wähler der Reform zu.
Hasina hatte das südasiatische Land 15 Jahre lang mit harter Hand regiert. Beim gewaltsamen Vorgehen ihrer Regierung gegen von Studierenden angeführte Proteste im Sommer 2024 wurden nach UN-Angaben rund 1400 Menschen getötet. Hasina floh schließlich im August 2024 per Hubschrauber nach Indien, wo sie untergetaucht ist. Im November wurde Hasina von einem Gericht in Dhaka wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Abwesenheit zum Tode verurteilt.
U.AlSharif--SF-PST