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Starker Schneefall: Giro-Start nach Fahrerprotest verschoben
Nach einer Streikandrohung der Radprofis wegen schlechter Witterungsbedingungen ist der Start der 16. Etappe beim Giro d'Italia verschoben worden. Am Dienstag hätte das Feld eigentlich um 11.20 Uhr auf das Teilstück über 202 km von Livigno nach Santa Cristina Valgardena gehen sollen, doch unter anderem starker Schneefall führte dazu, dass die Teams Gespräche mit der Rennleitung aufnahmen.
Es wurde vorgeschlagen, die Bergetappe zu verkürzen und den Start an den Fuß des ersten Passes des Tages, den Giogo di Santa Maria, zu verlegen. Noch ist unklar, wie es weitergeht. Schon in der Vorwoche war wegen Lawinengefahr die vorgesehene Fahrt zum Stilfser Joch aus dem Programm für die 16. Etappe gestrichen worden. Das Sonderprotokoll für Dienstag sah vor, dass sich die Fahrer bei schlechtem Wetter auf dem Gipfel des Giogo di Santa Maria (2498 Meter) umziehen können, dafür sollte das Rennen für drei Minuten unterbrochen werden.
"Ziel der Fahrer ist es, sich zu messen, und nicht, in eine Situation zu geraten, in der sie auf einer Höhe von 2498 Metern auf einem Parkplatz anhalten, sich bei zwei Grad Celsius mit hoher Schneewahrscheinlichkeit umziehen und dann weiterfahren müssen", kritisierte Adam Hansen, Präsident der Fahrervereinigung CPA.
S.AbuJamous--SF-PST